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Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian ging als einer der ersten im Storchengang durch das Tretbecken. [Fotos: pd]

Jubiläumsanwassern in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel: Die Stadt Münstereifel feiert in diesem Jahr den Zusatz „Bad“ zum 50. Mal. Am 10. Oktober 1967 wurde dem mittelalterlichen Eifelstädtchen dieser Namenszusatz verliehen. Im September 1974 erhielt Bad Münstereifel zudem die Auszeichnung als staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad. Das Wassertreten und das Armbad sind wohl die bekanntesten Anwendungen von Sebastian Kneipp, dem als Hydrotherapeuten und Naturheilkundler bekannt gewordenen bayerischen Priester. Da seine Wasserkuren etwas in Vergessenheit geraten sind, will die Stadt Bad Münstereifel das Kuren rund ums Wasser wieder aktivieren.

Extra für diesen Zweck hatte Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian zum so genannten „Anwassern“ eingeladen und viele Anhänger der Kneippschen Lehre waren zum ersten Wassertreten und Armbad gekommen. „Wir wollen die Idee der Kneippkur erhalten und wieder aufleben lassen, denn sie ist auch in der heutigen Zeit eine hervorragende Gesundheitsprävention für junge Leute“, sagte die Bürgermeisterin bei der Eröffnung der Kneipp-Saison im Kurpark unterhalb des historischen Kurhauses.

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Karl-Heinz Mainzer, Kneipp-Gesundheitstrainer, gibt für Interessenten der Wasserkur Lehrgänge in der Kurstadt.

Mit dabei war auch Karl-Heinz Mainzer. Der Kneipp-Gesundheitstrainer gibt für Interessierte der Wasserkur Lehrgänge in der Kurstadt Bad Münstereifel. Er war neben Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian einer der ersten, der sich seiner Socken entledigte und im Storchengang langsam durch das rund fünf Grad „warme“ Wasser watete. „Der Storchengang ist wegen der Temperaturunterschiede so wichtig. Wir haben den Wechsel zwischen kaltem Wasser und wärmerer Luft, das regt den Kreislauf an“, erklärte Achim Bädorf, der geschäftsführende Vorsitzende des Verbandes Deutscher Kneipp-Heilbäder und Kneippkurorte mit Sitz in Bad Münstereifel, der sich das Anwassern in Bad Münstereifel nicht nehmen ließ.

Extra für das „Anwassern“ hatte der städtische Bauhof mit der Hilfe von Ehrenamtlern die Anlage unterhalb des historischen Kurhauses auf Vordermann gebracht. Die andere Wassertretanlage in Bad Münstereifel wird dagegen im Augenblick nicht erneuert. „Solange das Areal rund um das Parkhotel im Schleidtal vor sich hin gammelt, werden wir an der dortigen Wassertretanlage nicht arbeiten“, erklärte die erste Bürgerin der Stadt. Aber in der Angelegenheit würde es einen politischen Konsens geben und dann wäre auch vorstellbar, dass in der Stadt zukünftig auch in diesem Bereich wieder gekneippt werden könne.

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Angela Konopka erklärte den Besuchern das richtige Benutzen des Armbades.

„Natürlich ist es wichtig, dass eine solche Tradition wie das Anwassern in Bad Münstereifel wieder auflebt. Auch um den Titel als Kneipp-Heilbad zu behalten“, erklärte Achim Bädorf bei der Saisoneröffnung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass Einrichtungen die Kneippsche Lehre vermitteln. So wie Physiotherapeutin Angela Konopka. „Alle unsere Mitarbeiterinnen sind ausgebildete Kneipp-Therapeuten“, erklärte die Praxis-Chefin und zeigte den Besuchern das richtige Benutzen des Armbades.

14.4.2017LebenBad Münstereifel0 Kommentare pd

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