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Vorhang auf für einen künftigen Musical-Star hieß es beim Vortrag von Max Florian Laumann, der sich eine Teilnahme am Landeswettbewerb ersang. [Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa]

So klingen junge Seelen – „Jugend musiziert“

Euskirchen, Kuchenheim: Einen einzigartigen Besuch erfuhr kürzlich die „Mottenburg“ des LVR-Industriemuseums Kuchenheim: Vor rund 100 Zuhörern erschien ein Eisvogel, trillerte, lockte mit höchsten Tönen und summte mit sonoren Melodien. Hervorgebracht hatte die akustische Darbietung Emma Sieberhagen auf dem kleinsten Ableger der Blockflötenfamilie: Der „Garklein“. Mit dem Stück „Eisvogel“ von Otfried Büsing beeindruckte sie nicht nur das Publikum in Kuchenheim, sondern auch die Jury des 55. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“: Mit 23 Punkten in der Altersklasse III sicherte sich die junge Bad Münstereifelerin nicht nur einen ersten Platz, sondern auch die Teilnahme am Landeswettbewerb.

Musikschulleiter Christian Wolf (hinten 2.v.l.) sowie Udo Becker (hinten 3.v.l.) und Markus Ramers (hinten 4.v.l.) lobten die talentierten Teilnehmer von „Jugend musiziert“. [Foto: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa]

„Musik ist die gemeinsame Sprache der gesamten Welt. Die jungen Musiker beherrschen diese Sprache sehr gut“, lobte Udo Becker, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Euskirchen (KSK), das hohe Können des Nachwuchses. Er erinnerte aber auch daran, dass neben dem Fleiß der Kinder und Jugendlichen auch die „Motivatoren“ eine tragende Rolle spielen: Musiklehrer, Eltern und Freunde, die zu Recht stolz auf die Jungmusiker sein dürften. Seit Jahren unterstützt die KSK den Wettbewerb mit Förderpreisen – Becker sagte die Förderung auch für die kommenden Jahre zu, was das Publikum mit kräftigem Applaus honorierte.

Christian Wolf, Leiter der Musikschule Euskirchen, die allein 14 der insgesamt 17 Preisträger aus dem Kreis Euskirchen hervorbrachte, lobte die Einsatzbereitschaft der Jugendlichen, die trotz Schulstress und G8-Druck die Herausforderung der Wettbewerbsteilnahme auf sich genommen hatten. Markus Ramers, Stellvertretender Landrat Kreis Euskirchen, machte auf die hohe gesellschaftliche Bedeutung von Musik aufmerksam: „Musik ist nicht alles, aber ohne Musik ist alles nichts – was wäre eine Familienfeier, ein Dorffest, ein Jubiläum ohne Musik?“

Rund 100 Zuhörer, hier beim Spiel von Annika Becker (Klavier) und Cora Ewertz (Klarinette), hatten sich zum Abschlusskonzert eingefunden. [Foto: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa]

Becker sagte: „Es liegt im Wesen der Musik, Freude zu bereiten.“ Und das taten bei ihren Auftritten auch die weiteren Musiker. So spielten Frieda Marie Leisse (Blockflöte, 24 Punkte) und Helene Fischhöfer (Klavier, 23 Punkte) gemeinsam die Sonate C-Dur Allegro von Jean Baptiste Loeillet, während Viktoria Weber (Gitarre, 24 Punkte) das Stück „Romantischer Walzer“ darbot. Lissy Heuwagen (Klavier, 24 Punkte) begleitete Elisabeth Galliat (Blockflöte, 22 Punkte), die auch noch mit einem Potpourri aus Kinder- und Volksliedern mit gesprochenen Kurzzitaten aus den Titeln unterhielt.

Cora Ewertz (Klarinette, 18 Punkte) wurde von Annika Becker (Klavier, 19 Punkte) beim „Fantasiestück“ von Carl Nielsen begleitet, während Oliver Maier sich auf der Gitarre 23 Punkte und die Teilnahme am Landeswettbewerb erspielte. Ebenfalls am Landeswettbewerb teilnehmen können Amelie Wölwer (Querflöte, 23 Punkte) und Sanja Dierolf (Klarinette, 23 Punkte). Helene Caspar (Klarinette, 21 Punkte) entführte ins Land der „Fantasie“ von Sigismund von Neukomm, während Linus Rode (Gitarre, 22 Punkte) das „Capricho árabe“ von Francisco Tárrega präsentierte. Den Abschluss übernahm Max Florian Laumann, der im Bereich Musical 24 Punkte und die Teilnahme am Landeswettbewerb errang. In der Mottenburg brillierte er mit den Stücken „Live in living color“ aus „Catch me if you can“ und „Evermore“ aus „Beauty and the Beast“ nicht nur gesanglich, sondern untermalte seinen Vortrag mit großen Gesten, ausdruckstarker Mimik und humorvollem Einbeziehen des Publikums, hatte aber dennoch Zeit, zwischendurch die angedeuteten Kostüme zu wechseln. [epa]

2.3.2018KulturEuskirchen, Kuchenheim0 Kommentare redaktion

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