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Mutabor Team Alexandra Mekic, Matthias Holland, Jürgen Sellge und Sozialpädagogin Corinna Schmitz (v.l.) im neuen Kaller Büro. [Foto: pd]

Der freie Träger Mutabor sucht Pflegeeltern

Kall: Seit 2003 bietet die Mutabor Mensch & Entwicklung gGmbH mit Hauptsitz in Eitorf (Rhein-Sieg-Kreis) ambulante Hilfe zur Erziehung in Familien sowie eigene Unterbringungsmöglichkeiten an, und begleitet Fachpflegefamilien durch qualifizierte Beratung. Die Gesellschaft erweitert jetzt das Angebot und eröffnete mit Mutabor Eifel ein Büro in Kall, Weiherbenden. „Wir wollten unseren Angebot in den südlichen Teil der Eifel erweitern. Dabei war die Bahnstrecke Köln-Trier ein wichtiger Punkt. Mit Kall haben wir den optimalen Standort gefunden. Wir haben den Bahnhof vor der Tür und sind mit einer Fahrzeit von maximal einer Stunde erreichbar“, erklärt Diplom Psychologin Alexandra Mekic von der Mutabor Mensch & Entwicklungs gGmbH, die ab sofort in der Kaller Niederlassung die Leitung übernimmt.

„Mutabor“ bedeutet: „Ich werde verwandelt werden.“ Genau das ist der Schwerpunkt in der Arbeit der Gesellschaft. Sie unterstützt Familien und deren Kinder in schwierigen Situationen. Die gemeinnützige Organisation vermittelt dabei Erziehungsstellen und sozialpädagogische Lebensgemeinschaften, sprich Pflegefamilien, um den Kindern und Jugendlichen ein dauerhaft stabiles Zuhause zu bieten zu können. Der Kontakt läuft dabei fast ausschließlich über die Jugendämter der Kommunen. Begleitet und unterstützt werden die Kinder, beginnend mit jedem Alter, normalerweise bis zur Volljährigkeit, aber auch darüber hinaus. „Wie hat es ein von uns begleiteter Jugendlicher so schön ausgedrückt: Wir werden hier begleitet  ausgewildert“, sagt Alexandra Mekic.

Vor allem der Bedarf an häuslicher Unterbringung von Pflegekindern hat eine enorme Unterdeckung. Jeder Platz wird daher händeringend gesucht. Warum die Hilfesuchenden in die Notlage geraten sind, hat die unterschiedlichsten Gründe, vom Drogen- und sexuellem Missbrauch über physische Probleme bis hin zu Misshandlungen, Verwahrlosung oder persönlichen Krisen.

Um in Notlagen schnelle Hilfe zu leisten, werden die Betroffenen vorübergehend in Obhutsnahmestellen untergebracht. Doch in Ermangelung von Pflegefamilien kann diese Übergangslösung bis zu zwei Jahre dauern. „Das ist sehr unbefriedigend, denn die Kinder werden so in ihrer Bindung zur Pflegefamilie hin und her gerissen“, erklärt Mutabor Geschäftsführer Jürgen Sellge die Situation. Daher versucht seine Gesellschaft mit aller Kraft, Angebote zur familiären Unterbringung zu schaffen. „Wenn wir eine neue Pflegefamilie bei den Jugendämtern melden, dauern die Anfragen darauf nur wenige Minuten“, erklärt der Geschäftsführer und pädagogische Leiter von Mutabor Matthias Holland.

Die drei großen Säulen der Gesellschaft sind: Pflege, Inklusion und sozialpädagogische Lebensbetreuung. „Wir wollen den Kindern ein neues Zuhause geben, das ist unser Ziel“, so Alexandra Mekic. Und daran will sie in der nächsten Zeit im Kaller Büro arbeiten. Gestartet wird im Büro Eifel mit der Betreuung nur weniger Kinder. Aber in der Folgezeit sollen es bis zu 40 Kinder sein, denen die Hilfe zur Verfügung stehen wird. Dann werden Alexandra Mekic drei weitere Kollegen zur Seite gestellt.
www.mutabor-mensch.de

17.11.2017LebenKall0 Kommentare pd

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