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Der Vorstand des Vereins stellte für 2018 ein hochkarätiges Kulturprogramm zusammen. Von links: Reiner Züll, Uwe Schubinski, Ralf Schumacher und Berthold Jansen. [Foto: Sauerbier/pp/Agentur ProfiPress]

Saal Gier wird zum Kultur-Tempel

Kall: Im November vergangenen Jahres wurde die Idee geboren, im Saal Gier in Kall kulturelle Veranstaltungen anzubieten. Und nur drei Monate später präsentiert der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier für das Jahr 2018 ein Kulturprogramm, das sich sehen lassen kann. Mit Gypsy-Swing, Jazz, Kölsch-Rock und Travestie will der Kneipen-Verein das Publikum im ersten Kulturjahr unterhalten. Bekannte Namen wie Gerd Köster, das Joscho Stephan Quartett, Susanne Riemer & Wilhelm Geschwind, Rolly & Benjamin Brings sowie dem Travestie-Künstler Rene Schaffrath finden sich im Veranstaltungskalender wieder, der jetzt in einer Auflage von 2.500 Exemplaren herausgegeben wurde und der auf insgesamt 13 Events – von der Karnevalsparty bis zum Oktoberfest – hinweist.

„Die Resonanz ist überwältigend und die Kartennachfrage schon jetzt groß“, berichtet Uwe Schubinski, der Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier. Die bunte Mischung der im Saal Gier auftretenden Akteure finde offensichtlich Gefallen. Jedem etwas zu bieten, sei auch das Ziel des Vereins. Mitinitiatoren des neuen Kulturprogramms im Saal Gier sind der Kaller Musiker Wilhelm Geschwind und der Ratsherr Ekkehard Fiebrich. Sie suchten das Gespräch mit dem Vorstand des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier. Im stillen Kämmerlein der Gaststätte schmiedeten Geschwind und Fiebrich mit Uwe Schubinski, Ralf Schumacher, Berthold Jansen und Reiner Züll vom Kneipen-Vorstand im November erste Pläne für die zukünftige Kulturinitiative. Schon wenige Tage später waren hochkarätige Künstler für mehrere Veranstaltungen verpflichtet.

Füllte bereits zweimal den Saal Gier in Kall: „Regina Red“ alias René Schaffrath. [Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress]

Los geht es am Samstag, 3. März, um 20.00 Uhr, mit einer Travestie-Show mit „Regina Red“, die bereits zweimal im Saal Gier vor ausverkauftem Haus gastierte. Mit Charme und strahlender Schönheit präsentiert „Regina“ alias Rene Schaffrath Gesang und Comedy. (Eintritt 10,00 Euro)
Am Samstag, 7. April, um 20.00 Uhr ist Kölsch-Rocker Gerd Köster mit seinen Kumpels Frank Hocker und Helmut Krumminga im Saal Gier zu Gast. Gerd Köster, ein Cousin der Kölner Kabarettistin Gaby Köster, ist seit mehr als 40 Jahren auf den Musikbühnen unterwegs. Das Trio um den 61-Jährigen mit dem Sex in der Stimme präsentiert in Kall sein aktuelles Programm „A‘s klar?“ Köster, der einmal vor 200.000 Menschen auf der Bühne stand, zieht es jedoch auch immer wieder in kleine Kneipen, wo er das Publikum aufmischt. (Eintritt 18,00 Euro).

Star-Gitarrist Joscho Stephan (vorne) spielt am Samstag, 12. Mai, in Kall mit seinem Quartett. [Foto: Sandra Sperlinger/pp/Agentur ProfiPress]

Gypsy-Swing ist angesagt, wenn der international bekannte Star-Gitarrist Joscho Stephan am Samstag, 12.Mai, um 20.00 Uhr die Bühne im Saal Gier erobert. Joscho (Sologitarre) kommt mit den Musikern Günter Stephan (Rhythmusgitarre), Volker Kamp (Kontrabass) und Sebastian Reimann (Geige) nach Kall. Sein Debüt „Swinging Strings“ wurde 1999 vom amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ zur CD des Monats gekürt. Das renommierte „Acoustic Guitar Magazine“ feierte Joscho Stephan jüngst als Gitarristen für die Zukunft der Gypsy-Jazz-Gitarre. (Eintritt 15,00 Euro)

Das Duo Wilhelm Geschwind und Susanne Riemer will mit Jazztrompete und Bassgitarre begeistern. [Foto: Wolfgang Morell/pp/Agentur ProfiPress]

Ein Heimspiel hat der Kaller Berufsmusiker Wilhelm Geschwind (Gitarre), der am Samstag, 23. September, um 20.00 Uhr mit Susanne Riemer (Trompete) konzertiert. Auch wenn nur zwei Musiker agieren, klingt es zuweilen eher so, als seien mindestens vier Leute auf der Bühne. Susanne Riemer, eine der wenigen professionellen Jazztrompeterinnen in Deutschland, spielt nicht nur wunderbar Trompete, sondern verfügt auch über ein breites Gesangsspektrum und bedient darüber hinaus ein großes Arsenal an Perkussionsinstrumenten. Wilhelm Geschwind, der sich als exzellenter Studiomusiker und Begleiter großer Stars einen Namen gemacht hat, scheint eine Gitarre und einen Bass gleichzeitig zu bedienen und bildet dazu noch mit den Füßen seine eigene Rhythmusgruppe. (Eintritt 15,00 Euro)

Im vergangenen Jahr füllten Rolly und Benjamin Brings den Saal Gier bis auf den letzten Platz und versprachen, in diesem Jahr wiederzukommen. Das lösen sie nun ein: „Fabeln auf Kölsch“ heißt das Programm, mit dem das Vater-Sohn-Gespann am Samstag, 3. November, um 20.00 Uhr im Saal Gier gastiert. Isegrim, der Wolf, Meister Lampe, der Hase, oder Reineke Fuchs – seit langer Zeit faszinieren diese Fabelwesen Leser jeden Alters. Rolly und Benjamin Brings verleihen den Erzählungen einen ganz eigenen Klang: Neu verfasst auf gewohnt charmante, augenzwinkernde Art, erzählen sie Fabeln von Aesop, Johann Wolfgang von Goethe oder Wilhelm Busch in lebendigem Kölsch. Auf 21 „kölsche“ Fabeln, vorgelesen oder gesungen, dürfen sich die Besucher des fabelhaften Abends im Saal Gier freuen. (Eintritt 13,00 Euro)

Für diese fünf Veranstaltungen hat der Kartenvorverkauf bereits begonnen. Karten sind erhältlich in der Gaststätte Gier während der Öffnungszeiten. Bestellungen sind auch unter möglich. Komplettiert wird der Veranstaltungskalender des Kneipen-Vereins mit der Maifeier mit Königsball am Dienstag, 1. Mai, um 14.30 Uhr (Eintritt frei) und der fünften Schockermeisterschaft um den „Luisjen-Cup“ am Freitag, 25. Mai, um 19.00 Uhr (Teilnahme 8,- Euro). Am Samstag, 4. August, um 21.00 Uhr ist der Sender „Radio700“ mit seinem Hörertreff (Eintritt frei) im Saal Gier zu Gast. An diesem Abend moderiert DJ Hacky Heinen eine vierstündige Bühnen-Show mit bekannten Interpreten, die Radio700 live überträgt. Am Samstag, 13. Oktober, um 20.00 Uhr startet das große Oktoberfest (Eintritt 5 Euro) mit den Ahrhüttener Musikanten. Zum Abschluss des Jahres findet am Sonntag, 9. Dezember, vor und in der Gaststätte Gier wieder ein Weihnachtsmarkt statt. [pp]

16.2.2018KulturKall0 Kommentare redaktion

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