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Dr. Hans-Peter Schick (v.l.), Iris Poth, Stephan Brings, Günter Rosenke und Peter Kern stellten den Aktionstag „Zu Gast in der eigenen Heimat“ im Bunker Satzvey vor. [Foto: Thomas Schmitz/pp]

Zu Gast in der eigenen Heimat: Aktionstag am 9. April

Kreise, Kreis Euskirchen: Es gibt wohl nur wenige Orte im Kreis Euskirchen, die Landrat Günter Rosenke noch nie besucht hat. Doch ab und zu kann man den dienstältesten Landrat Nordrhein-Westfalens doch noch überraschen. Mit den Worten „Ich bin zum ersten Mal im Bunker in Satzvey“ eröffnete er kürzlich eine gemeinsame Pressekonferenz des Kreises Euskirchen und der Nordeifel Tourismus GmbH. Vorgestellt wurde der Aktionstag „Zu Gast in der eigenen Heimat“, der am 9. April zum vierten Mal stattfindet. Insgesamt 24 Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele im Kreis Euskirchen öffnen ihre Pforten und können besichtigt werden. „Zum Teil handelt es sich dabei um verborgene Schätze“, weiß Rosenke.

Für den Landrat ist dieser Tag auch eine Art Ersatz für das damalige Schulfach Heimatkunde. „Das habe ich damals gerne gemacht und dabei den ganzen Regierungsbezirk Aachen kennengelernt. Es lohnt sich einfach, in der Heimat heimisch zu werden“, erklärte Rosenke. Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sieht das genauso: „Es ist wichtig, dass die Menschen vor Ort ihre Heimat kennenlernen, gerade heute, wo alles zusammenwächst.“ Iris Poth, Geschäftsführerin der Nordeifel Tourismus GmbH, betrachtet „unsere Heimat als Wohnzimmer“. Das Besondere solle erkundet, die Schätze weiterempfohlen werden. Durch den Aktionstag, bei dem im Schnitt 1.200 Menschen unterwegs sind, solle das Bewusstsein geschärft werden, in welch schöner Landschaft und Tourismusdestination wir in der Nordeifel leben. 7,4 Millionen Tagesreisende in die Region sprechen für sich – und führen darüber hinaus zu einer Wertschöpfung von 170 Millionen Euro.

Pate des Aktionstages ist der Kölner Musiker Stephan Brings, der mittlerweile im Mechernicher Ortsteil Kalenberg lebt. Als Sohn eines Geschichtslehrers hat er auch persönliches Interesse an der Historie der Eifel. „Grenznähe bedeutet Offenheit, und die Schließung von Grenzen ist für die meisten Eifeler auch kein Thema. Stellen Sie sich vor, Sie müssten beim Spazierengehen rund um Dreiborn wie früher den Ausweis vorzeigen“, erzählte Stephan Brings. Den 9. April hat er sich schon in den Kalender eingetragen. Wegen der Osterferien hat die Band keine Termine. Der Wahleifeler Stephan Brings will das nutzen, um den Kunsthof Greven in Honerath zu besuchen. „Da war ich noch nie, dabei sind die Grevens alte Freunde meiner Eltern.“ Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Nordeifel Tourismus GmbH unter www.nordeifel-tourismus.de. [pp]

Die Hälfte der 24 teilnehmenden Institutionen verlangt keinen Eintritt. Die anderen Veranstalter bieten Bürgern aus dem Kreis Euskirchen reduzierte Aktionspreise. Deshalb sollte man am 9. April den Personalausweis griffbereit halten, um sich als interessierter Bürger des Kreises Euskirchen ausweisen zu können. Es lohnt sich garantiert, die eigene Heimat zu entdecken.
31.3.2017LebenKreise, Kreis Euskirchen0 Kommentare bwp

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