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1.600 Fans rockten von Samstagnachmittag bis in den frühen Sonntagmorgen. [Fotos: pd]

Kein bisschen leise: 20 Jahre Mechernicher Oldienacht

Mechernich: Zum 20. Mal stemmte die Hilfsgruppe Eifel die Mechernicher Oldienacht. Nach dem Aus des Veranstaltungsorts Zikkurat wurde das Event wieder in der Mechernicher Dreifach-Turnhalle an der Bruchgasse durchgeführt. 1.600 Zuschauer waren restlos begeistert und feierten bis weit nach Mitternacht. Die Jubiläumveranstaltung der Mechernicher Oldienacht war – wie könnte es auch anders sein – ein voller Erfolg.

Dafür hatte das vierköpfige Orga-Team rund um Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel vor dem Event Einiges zu stemmen. Gemeinsam mit Greuel hatten sich Paul Schneider, Thomas Tampier und Osman Gelisgen um das Event gekümmert. „Damit nicht alle Arbeit bei Willi Greuel hängen bleibt, haben wir die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt und das war auch gut so“, erklärte Hilfsgruppen-Pressesprecher Reiner Züll während der Veranstaltung. Allein das Verlegen eines Bodens in der Mehrzweckhalle und das Aufbauen einer Tribüne für die Ehrengäste, auf der mehr als 400 Personen den musikalischen Abend verfolgen konnten, war schon eine enorme Arbeit. „Am Freitag haben uns sogar Soldaten der Mechernicher Bundeswehr beim Aufbau geholfen, sonst wäre sicherlich nicht alles so gut verlaufen“, berichtete Züll.

Die Mühe wurde belohnt. Ab 16.00 Uhr strömten am Samstag 1.600 Gäste in die umgebaute Mehrzweckhalle und brachten der Hilfsgruppe Eifel den gewünschten Erfolg. Die Halle war damit restlos ausverkauft. Die Organisatoren mussten sogar Gäste wieder nach Hause schicken. „Wir haben uns fest an die Grenze von 1.600 Besuchern gehalten, damit wir alle Auflagen erfüllen konnten“, erklärte Reiner Züll die Reglementierung. Das war am ehemaligen Event-Ort, der Zikkurat, ganz anders, denn dort konnten zum Teil mehr als 2.500 Zuschauer die Mechernicher Oldienacht verfolgen.

Trotzdem war der Erfolg der 20. Oldienacht enorm. Moderator Jürgen Sauer verkündete dann auch die stolze Summe: „Wir haben die 900.000 Euro-Marke geknackt und überreichen heute an die Kinderkrebsstation Bonn wieder einen Scheck in Höhe von 40.000 Euro. Dazu hatte die Hilfsgruppe auch noch einen Scheck in Höhe von 4.500 Euro von der Kreissparkasse Euskirchen erhalten. Willi Greuel war dann auch mehr als gerührt: „Ich weiß,  dass die Menschen hier in der Region zusammenhalten und wenn es für einen guten Zweck geht auch dabei sind. Dafür möchte ich allen danken, die heute hier sind und in den letzten 20 Jahren mitgeholfen haben. Mehr als Eifeler kann ein Mensch nicht werden“, schwärmte der Vereinsvorsitzende bei der Scheckübergabe. Auf rund sechs Millionen Euro belaufen sich die gesamten Spenden, die Greuels Hilfsgruppe in den letzten 25 Jahren zusammengebracht hat.

Was die Zuschauer dann am Abend musikalisch geboten bekamen, war mehr als sehens- und hörenswert. Die Bands traten – wie schon all die Jahre zuvor – ohne Gagen auf und machten damit die Erfolgsgeschichte komplett. Allen voran war es wieder einmal die Band „Mit 18“, eine Marius Müller-Westernhagen Coverband, und die Band „Spirt of Smokie“, die die Massen mit ihren Songs begeisterten. Aber auch die holländische Band „Pussycat“ brachte die Zuschauer zum Jubeln. Bereits am frühen Nachmittag hatten die „Eifelperlen“, „Magic Touch“ und die BAP-Coverband „MAM“ die Stimmung in der Halle angeheizt.

Nach der Oldienacht ist natürlich auch wieder vor der Oldienacht: „Natürlich planen wir schon für 2018 und stehen mit einigen Bands in Verhandlungen“, meinte Pressesprecher Reiner Züll. Ob die Veranstaltung aber wieder in der Mehrzweckhalle an der Bruchgasse sein wird, bleibt abzuwarten.

3.4.2017LebenMechernich0 Kommentare pd

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