"Viele kleine Dinge wurden durch die richtige Art von Werbung groß gemacht."

Mark Twain
EIFELON weiterempfehlen

Wir informieren die Eifel

unabhängig. überparteilich. unbezahlbar.

neue Kommentare
1
Auch eine Bank auf dem Weg zum Dauven fiel der Kettensäge zum Opfer. [Foto: privat]

Neues vom Dauven

Nideggen: Am Ende letzter Woche trafen sich – auf Einladung des Bürgermeisters – die Eigentümer der Waldparzellen auf dem Dauven mit Vertretern der Stadt Nideggen, der Unteren Naturschutzbehörde, und des Forstamtes, um eine gemeinsame Lösung für die Vandalenakte auf dem Wanderweg zum Dauven zu beraten.

Zirka 500 Bäume waren von bisher unbekannten Tätern unsachgemäß umgesägt und auf den Wanderweg geworfen worden. (EIFELON berichtete) Ziel der Versammlung war es nun, den Wanderweg zwischen Berg und Abenden wieder  kurzfristig und gefahrlos begehbar zu machen.

Dabei wurde bald klar, dass eine großangelegte und schnelle Räumung der abgesägten Bäume nicht möglich ist. Bodendenkmäler und die steile Hanglage in einem Teilbereich des Weges machen den Einsatz von Holzerntemaschinen – vor allem im Steilstück zum Rurtal hinunter – unmöglich. Hier müssen die Bäume in Handarbeit und mit Manpower aus dem Wald geholt werden.

Auch auf dem Steilstück von Abenden zum Dauven wurden Eichen, Buchen und Birken umgesägt und auf den Weg geworfen. [Foto: privat]

Man einigte sich darauf, dass fast alle Eigentümer in Eigenregie eine „Beseitigung der Beeinträchtigung“, die von ihren Wald-Parzellen ausgeht, vornehmen bzw. vornehmen lassen. Man sei bemüht, diese Aktivitäten bis Ende Mai zum Abschluss zu bringen. Damit sollte der Zugang zum Dauven von Berg und von Abenden ab diesem Zeitpunkt wieder möglich sein.

Diese positive, schnelle und gemeinschaftliche Anstrengung der meisten Wald-Parzelleneigner beinhaltet aber leider auch eine Ausnahme. So sieht sich ein Waldeigner nicht in der Lage, den über sein Grundstück führenden Weg innerhalb des vorgesehenen Zeitraumes frei zu räumen. Er argumentiert angeblich damit, dass ihn die umgeschnittenen Bäume auf seiner Parzelle nicht stören würden und es durchaus in seinem Interesse wäre, seinen Waldbereich für die Öffentlichkeit zu sperren. Mehrere Versuch von EIFELON, dazu eine Stellungnahme des betreffenden Waldeigners zu erhalten, schlugen fehl.

Die Stadt will nun eine Verbindung vom Dauven nach Abenden über städtischen Grundbesitz ermöglichen.

Für sachdienliche Hinweise zu Eruierung der Waldvandalen hat die Stadt eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt. Beobachtungen von Bürgern dazu, an die Stadt Nideggen oder die Polizei.

Bürgermeister Marco Schmunkamp:

Ich bittet die Öffentlichkeit um Verständnis, dass der Weg in städtischem Eigentum erst nach der Räumaktion ab Ende Mai für die Wanderer und Spaziergänger wieder freigegeben werden kann.“

27.4.2018NaturNideggen1 Kommentar cpm

Bisher 1 Kommentar
Kommentar schreiben

  • Und wieder….
    Also muss die Allgemeintheit sich nach einem Einzelnen richten (wie schon 2016) und darf diesmal noch mit Steuergeldern draufzahlen. Denn, wenn der Weg vom Dauven nach Abenden über städtischem Grund verlaufen wird, muss der alte Weg verändert werden. Bis dato ging dieser alte Weg nämlich auch durch den Wald des besagten Eigentümers. Der ja regelrecht dem Verursacher dankbar sein kann, dass sein Wald durch die gefällten Bäume nicht mehr zu begehen ist, weil dieser das ja so möchte!!!! Und wieder läuft hier für die Bürger der Stadt doch was nicht rund!?

Einen neuen Kommentar schreiben

Um einen neuen Komentar zu schreiben, melden Sie sich bitte mit ihrem Benutzernamen und Passwort an. Wenn Sie noch keinen EIFELON-Account haben, können Sie sich kostenlos und unverbindlich registrieren.


  1. *Ihre eMail-Adresse wird nicht veröffentlicht
  2. Ein Passwort wird Ihnen an Ihre eMail-Adresse zugeschickt, Sie können es anschließend in Ihrem Benutzerberich leicht ändern.
  3. Den Button zur Registrierung finden Sie unter unserern folgenden Richtlinien:
Die Richtlinien für die Nutzung der EIFELON Diskussionsplattform
Die Benutzer bestätigen/akzeptieren mit ihrer Anmeldung unsere Richtlinien. Falls es im Nachhinein noch Änderungen an den Richtlinien gibt, werden die User beim nächsten Einloggen aufgefordert, die Richtlinien erneut zu bestätigen: Wir bieten Ihnen hier eine Plattform für sachliche und konstruktive Diskussionen. Um dies zu gewährleisten, behält sich die Redaktion vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen, die einer sachlichen Diskussion nicht förderlich sind. Wir bitten Sie daher, durch die Einhaltung unserer Richtlinien zu einem freundlichen Gesprächsklima beizutragen.
1. Gegenseitiger Respekt
Bitte behandeln sie andere Nutzer so, wie Sie selbst behandelt werden möchten. Zeigen Sie Toleranz gegenüber anderen Meinungen und verzichten Sie auf persönliche Angriffe und Provokationen.
Selbstverständlich werden Kommentare, die ehrverletzend, beleidigend, rassistisch, pornografisch oder auf andere Weise strafbar sind, nicht freigeschaltet.
2. Wortwahl und Formulierung
Sachliche Argumentation ist die Basis für eine konstruktive Diskussionskultur. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihren Kommentar vor dem Abschicken zu überprüfen. Habe ich den richtigen Ton getroffen? Könnten meine Formulierungen Missverständnisse hervorrufen?
3. Benutzernamen
Diese genannten Richtlinien gelten auch für die Verwendung von Benutzernamen.
4. Quellenangaben und Verlinkungen
Wenn Sie Zitate verwenden, verweisen Sie bitte auf die Quelle und erläutern Sie deren Bezug zum Thema.
5. Zeichenbegrenzung
Die Länge eines Kommentars ist auf 1000 Zeichen zu begrenzen, um eine Moderation in einem adäquaten Zeitrahmen zu gewährleisten. Mehrteilige Beiträge können daher leider nicht berücksichtigt werden.
Bitte sehen Sie davon ab, denselben oder einen sehr ähnlichen Kommentar mehrmals abzuschicken.
6. Werbung
Die Nutzung der Kommentarfunktion zu kommerziellen Zwecken ist nicht erlaubt. Inhalte gewerblichen oder werbenden Charakters werden nicht freigeschaltet. Gleiches gilt für politische Aufrufe aller Art.
7. Sonstige Hinweise
Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines Kommentars. Beiträge, die sich als falsch oder unwahr herausstellen, können auch im Nachhinein noch gelöscht werden. Sollten Sie auf Beiträge stoßen, die gegen die Richtlinien verstoßen, machen Sie die Moderation bitte darauf aufmerksam. Schicken Sie einfach den Link des betreffenden Kommentars mit einer kurzen Erläuterung an redaktion@eifelon.de. Bei wiederholten oder besonders schweren Verstößen gegen diese Richtlinien behalten wir uns einen Ausschluss einzelner User vor.


zurück zur Startseite