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Der Münstereifeler Frank Stippler landete gemeinsam mit dem Schweizer Nico Müller im Audi r8 LMS vom Sport Team Phoenix auf dem 6. Gesamtrang. [Foto: pd]

Es geht rund im Sport #164

Eifel: VLN: Tobias Müller wieder auf dem Podium – Zwei Tage volles Rennprogramm auf dem Nürburgring – powervolleys verlieren das Entscheidungsspiel – Handballer gehen auf die Saisonzielgerade – ETSC trennt sich vom Primus 1:1 – Segeln: Opti-Cup auf dem Zülpicher See

Motorsport

VLN2

Saisonsieg für Jesse Krohn und Connor De Phillippi im BMW M6 GT3 von ROWE RACING. [Foto: pd]

Die Nordschleife zeigte sich beim zweiten VLN-Lauf mit strahlendem Sonnenschein von ihrer besten Seite und die Fans erlebten ein wahres Motorsportfest. Vier unterschiedliche Marken auf dem Podium, am Ende des 43. DMV 4-Stunden-Rennens lediglich getrennt von 19,404 Sekunden. Ihren ersten Saisonsieg bejubelten Jesse Krohn und Connor De Phillippi im BMW M6 GT3 von ROWE RACING. Mit einem Vorsprung von 8,789 Sekunden überquerte das Duo den Zielstrich vor Maro Engel, Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Dirk Müller im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon. Mit Platz drei errangen Klaus Bachler und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsport ihren zweiten Podestrang in Folge. Sheldon van der Linde und Marcel Fässler verpassten im Audi R8 LMS von Land Motorsport das Treppchen nur knapp und wurden Vierte.

Der Euskirchener Tobias Müller fuhr im „Eifelblitz“ die schnellste Rennrunde in der Klasse Cup5. [Foto: pd]

Auf Rang sechs erreichte der Bad Münstereifeler Frank Stippler die Zielflagge. Gemeinsam mit dem Schweizer Müller war er im Audi R8 LMS von Sport Team Phoenix ins Rennen gegangen. Wieder einen Podestplatz gab es für den Euskirchener Tobias Müller. Gemeinsam mit den Grevenbroichern Nico Otto und Lars Peucker belegte Müller, im „Eifelblitz“ von Scheid-Honert-Motorsport, in der hart umkämpften Cup5-Klasse den 3. Platz. Müller fuhr im Rennen die beste Rundenzeit in der Klasse. Nicht ganz so gut lief es für Benedikt Gentgen (Kreuzau) und Arndt Hallmanns (Nideggen) im TCR-Seat von FEV-Racing.
Die VLN machte jetzt wegen dem 24h-Qualirace und dem ADAC 24h-Rennen eine Pause. Der nächste Lauf steht am 23. Juni mit dem 60. ADAC ACAS H&R-Cup auf dem Programm.

Nach Problemen beim Boxenstopp nur auf dem 5. Klassenrang: Der FEV-Racing TCR-Seat. [Foto: pd]

Beim letzten Boxenstopp war wegen viel Verkehr keine Zapfsäule frei und so fiel das Team vom zweiten auf den fünften Klassenrang zurück und verpasste dabei nur 2,5 Sekunden das Klassenpodium. Noch schlechter erging es dem Dürener Bernd Küpper. Nach einem 6. Platz im Zeittraining von insgesamt 20 Autos in der Klasse V4 war das Team nicht ganz zufrieden. Beim Start konnte Küpper jedoch bis auf P2 vorfahren, nach acht Rennrunden übergab er den „Heidi“ getauften BMW 325i auf dem 3. Platz liegend an „Stefan Meier“. Dieser setzte die gute Fahrt fort und fuhr bis zur 15. Runde auf den zweiten Klassenplatz. Aber dann gab es im Bereich Pflanzgarten einen Kontakt mit einem ein GT3-Fahrzeugt und „Stefan Meier“ schlug mit dem BMW in den Leitplanken ein. Das Aus für das Team, der Fahrer blieb unverletzt.

Das Ende bei Kilometer 16: Im Streckenabschnitt „Brünnchen“ sorgte ein Defekt am hinteren rechten Radträger für das Ende vom V5 Porsche Cayman vom Team mcchip-dkr. [Foto: pd]

Ebenfalls einen Ausfall zu verzeichnen hatte das Obergartzem GTronix 360° mchhip-dkr Team beim Einsatz des Porsche Cayman in der Klasse V5. Im Qualifying profitierte Pilot Heiko Hammel von einem neuen Setup und stellte den Cayman mit einer Rundenzeit von 9:24 Minuten auf Startplatz zwei in der Serienwagenklasse V5. Startfahrer Georg Griesemann übergab den Cayman nach seinem Stint auf Position zwei liegend an Heiko Hammel, der das Rennen jedoch in seiner Outlap vorzeitig beenden musste. Im Streckenabschnitt „Brünnchen“ sorgte ein Defekt am hinteren rechten Radträger nach ziemlich genau einer Stunde Rennzeit für einen Komplettausfall des Fahrzeuges. Der Cayman wird aber planmäßig zum 24h-Qualifikationsrennen am Wochenende wieder starten können.

24h-Qualirennen

Der Renault R.S. 01 GT3 vom Gtronix mcchip-dkr Team geht am Sonntag beim 6h-Qualirace auf dem Nürburgring an den Start. [Foto: pd]

Vorhang auf für die große Ouvertüre zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring: Beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen treffen am kommenden Wochenende ein letztes Mal die wichtigsten Protagonisten aufeinander, die beim Langstreckenklassiker am Himmelfahrtswochenende im Mai um die Krone auf der Nordschleife kämpfen. Über 90 Teams nutzen das Wochenende einerseits für den letzten Test unter Praxisbedingungen, doch es geht auch um wichtige Vorentscheidungen für die 24h-Rennen: Bis zu 15 Plätze im Top-30-Einzelzeitfahren werden vorzeitig vergeben, und auch die beim 24h-Rennen eingesetzten Reifenspezifikationen müssen beim Qualifikationsrennen ihre Performance beweisen, um im Mai zugelassen zu sein. Ob beim Nachttraining am Samstag oder im Qualifying und anschließenden Sechs-Stunden-Rennen am Sonntag: Immer steht aber auch die spannende Frage im Hintergrund, welches Team und welches Fahrzeug wohl in diesem Jahr den begehrten 24h-Sieg auf der härtesten und längsten Rennstrecke der Welt einfährt. Wer es live erleben möchte, bekommt sein Ticket (15,00 Euro pro Tag für Erwachsene) an den geöffneten Tageskassen. News, Zeitplan und Starterliste gibt es unter www.24h-rennen.de

Der Porsche vom Team mcchip-dkr ist repariert und geht an den Start. [Foto: pd]

Aus der EIFELON-Region werden wieder Teams und Fahrer beim Qualirace an den Start gehen. Allen voran das GTronix mcchip-dkr Team von Danny Kubasik. Das Obergartzemer Privatteam wird gleich mit zwei Auto an den Start gehen. Zum einen mit dem Renault R.S. 01 GT3 in der Klasse SPX und zum anderen mit dem Porsche Cayman in der Klasse V5. Dabei wird der Renault pilotiert von „Dieter Schmidtmann“ (Mechernich), Heiko Hammel (Forchtenberg) und dem Kanadier Kuno Wittmer. Auf dem Cayman werden sich Kohei Fukuda (Japan) und Georg Griesemann (Bornheim) abwechseln. Der Porsche Cayman konnte nach dem technischen Ausfall beim zweiten VLN-Lauf unter der Woche repariert werden und ist einsatzfähig.

Der Euskrichener Tobias Müller wird in einem Cup-Porsche Cayman beim 6-h-Qualirace von Mühlner Motorsport Platz nehmen. [Foto: pd]

Ebenfalls mit von der Partie ist der Euskirchener Tobias Müller, aber nicht auf seinem Stammplatz im BMW M235i Racing Cup von Scheid-Honert Motorsport, sondern in einem Cup3 Porsche Cayman GT4 von Mühlner-Motorsport. „Da der ‚Eifelblitz‘ bei der diesjährigen Ausgabe des 24-h Rennes leider nicht dabei sein wird, werde ich zusammen mit Mühlner Motorsport beim 24h Qualifikationsrennen sowie beim 24h Rennen am Nürburgring auf einem Porsche Cayman GT4 starten“, so der Youngster aus der Kreisstadt.
Ebenfalls in einem Porsche Cayman, aber in der Klasse V6 wird der Kommener Sven Oepen beim 6h-Qualifikationsrennen an den Start gehen. Gemeinsam mit den beiden Österreichern Gustav Engjähringer und Stefan Fuhrmann und Hans Klemens Essmann teilt er sich das Cockpit in dem vom Pixum Team Adrenalin Motorsport eingesetzten Porsche Cayman S.
Auch der Euskirchener Jörg Wiskirchen greift beim Qualirace erstmals in diesem Jahr ins Lenkrad. Gemeinsam mit Teamchef David Ackermann, Dmitriy Lukovnikov (Monaco) und Csaba Walter (Ungarn) pilotiert er einen von rent2Drive-Familia-racing eingesetzten Porsche 991 GT3 Cup MR in der Klasse SP8.
Zeitplan 24h-Qualifikatonsrennen
SAMSTAG
8.15 bis 11.45 Uhr      GLP Schloss Augustusburg Brühl (Nordschleife)
8.30 bis 11.30 Uhr    Test- und Einstellfahrten (Grand-Prix-Strecke)
12.15 bis 13.45 Uhr   ADAC Qualifikationsrennen 24h Freies Training (Gesamtstrecke)
14.30 bis 18.00 Uhr  RCN Preis der Schloßstadt Brühl (Gesamtstrecke)
18. 45 bis 21.15 Uhr   ADAC Qualifikationsrennen 24h 1. Qualifying (Gesamtstrecke)

SONNTAG
8.30 bis 09.30 Uhr      ADAC Qualifikationsrennen 24h 2. Qualifying (Gesamtstrecke)
10.15 bis 10.50 Uhr     ADAC Qualifikationsrennen 24h Top-30-Qualifying (Gesamtstrecke)
10.50 bis 11.30 Uhr     ADAC Qualifikationsrennen 24h Startaufstellung
10.50 Uhr                     ADAC  Qualifikationsrennen 24h Boxenampel grün
11.20 Uhr                      ADAC Qualifikationsrennen 24h Boxenampel rot
11.40 bis 12.00 Uhr    ADAC Qualifikationsrennen 24h Einführungsrunde
12.00 bis 18.00 Uhr   ADAC Qualifikationsrennen 24h Rennen (6 Stunden)

RCN

Stephan Reuter und Herbert Neumann starten mit ihrem BMW 325i in die neue RCN Saison. [Foto: pd]

Im Rahmen des 24-h-Qualifikations-Rennen startet auch die Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) mit dem „Preis der Schlossstadt Brühl“ in die neue Saison. Ausrichter ist die Scuderia Augustusburg Brühl. Die Besonderheit an diesem Lauf ist die Streckenvariante des 24h-Rennens. Der Lauf auf der Nordschleife und dem GP-Kurs – Streckenlänge 25,378 Kilometer – wird deshalb nur 13 Runden, davon 7 Sprintrunden, umfassen. Der Start erfolgt um 14.30 Uhr auf der Start- und Zielgeraden. RCN-Rennleiter Hans-Werner Hilger: „Wir haben ein volles Starterfeld mit 169 Nennungen. Die lange Streckenvariante bietet für unsere Teilnehmer eine willkommene Abwechslung. Die Nutzung der normalen Boxengasse hat den Vorteil, dass der Stress bei den Tankrunden entfällt.“
Für die Saison 2018 haben sich wieder mehr als 150 Teilnehmer fest in die RCN eingeschrieben. Angeführt wird die Liste vom amtierenden RCN-Meister Ludger Henrich (Schmitten), der wieder mit seinem Stammpartner Jürgen Schulten (Hamminkeln) einen Opel Astra in der Klasse H3 fährt.

Carmen Groß geht mit dem BMW E46 325i im ersten Lauf der RCN an den Start. [Foto: pd]

In der Klasse H4 gehen mit Herbert Neumann und Stephan Reuter auch wieder Starter aus der EIFELON-Region mit ihrem altbewährten BMW 325i E36 an den Start. „Wir hoffen, dass wir mit etwas mehr Leistung näher an den Spitzenautos der Klasse dran sind und erstmal alles hält. Wir sind gespannt optimistisch“, freut sich der Euskirchener Herbert Neumann auf den Saisonauftakt.

Der Euskirchener Stephan Ernst pilotiert einen Renault Clio RS. [Foto: pd]

Neben den beiden wird natürlich auch wieder die Hürtgenwalderin Carmen Groß im Cockpit Platz nehmen. Gemeinsam mit Christian Titze (Wiesbaden) pilotiert sie ein BMW 325i E46 in der Klasse RS5. Auch bei der Saisoneröffnung mit dabei ist der Euskirchener Stephan Ernst, der sich das Cockpit eines Renault Clio RS in der Klasse RS3 mit Timo Beuth (Königswinter) teilt. Vom Dürener Motorsport-Club wurden Jonas Spölgen (Kreuzau) und Angela Rauer (Düren in einem BMW 120d genannt.
In diesem Jahr zählen acht Veranstaltungen zum RCN-Terminkalender, inklusive des 3-Stunden-Rennens zum Saisonabschluss. Es gibt Startmöglichkeiten in mehr als 30 Klassen. RCN-Titel werden in sieben Kategorien vergeben. Neben den Gesamtsiegern in der Rundstrecken-Challenge werden auch noch im RCN Gesamtsieger-Cup, in der RCN Junior-Trophy, in der RCN-Teamwertung und bei den RCN Light Meister gesucht. Darüber hinaus sind wieder die RCN Ladies-Trophy und der RCN Senioren-Cup ausgeschrieben.
Da der Seriensieger der vergangenen Jahre, Christopher Gerhard, in dieser Saison nicht mehr antritt, haben nun zahlreiche andere Starter Siegeschancen. Dazu gehören Winfried Assmann (Golssen, Porsche 991 GT3 Cup), Rolf Buchstaller (Nörvenich, BMW Z4 GT) und Volker Wawer (Karlsruhe, BMW M3).

GLP

Susanne und Dietmar Schäfer aus Kommern starten im Seat beim 1. GLP-Lauf. [Foto: pd]

Auch die beliebte GLP-Breitensportserie (Gleichmäßigkeitsprüfung) startet im Rahmen des ADAC 24h-Qualifikationsrennens in die neue Saison. Die familiengerechte Motorsportserie auf der legendären Nürburgring Nordschleife erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit. 155 Nennungen ging beim Veranstalter der Scuderia Augustusburg Brühl ein. Darunter auch wieder Starter aus der EIFELON-Region.

Egon Richter und Bernd Schmitz starten im Dacia Logan. [Foto: pd]

Aus Mechernich-Kommern werden das Ehepaar Susanne und Dietmar Schäfer gemeinsam mit dem Routinier Jörg Müller im SDS-Motorsport Seat Ibiza Cupra 1.8T die Nordschleife unter die Räder nehmen. Ebenfalls mit dabei ist der Euskirchener Bernd Schmitz, der gemeinsam mit Egon Richter einen Dacia Logan CSR ins Rennen schickt.


 

Volleyball

Playoffs Viertelfinale

Die powervolleys Düren (graue Trikots) und die Alpenvolleys bekämpften sich im zweiten Satz hart. [Foto: Rudi Bartgens]

SWD powervolleys Düren – Hypo Tirol Alpen Volleys Unterhaching 1:3 (18:25, 28:30, 25:20, 19:25). Die SWD powervolleys Düren konnten ihren Heimvorteil im Entscheidungsspiel des Playoff-Viertelfinales nicht nutzen. Die Dürener unterlagen den Hypo Tirol Alpenvolleys mit 1:3. Damit ist die Bundesliga-Saison für das Dürener Team zu Ende. Gleich zu Beginn des Spiels gerieten die powervolleys in Rückstand. Wie bereits eine Woche zuvor in Innsbruck gelang es kaum, Druck aufzubauen und den stabilen Gegner ins Wanken zu bringen. Die Alpenvolleys zogen immer deutlicher davon, weil sie stark verteidigten und die Dürener Angriffe gut unter Kontrolle hatten. Mit 18:25 ging der Satz verloren.

Auch die gute Zuschauerunterstützung konnte die Niederlage nicht verhindern. [Foto: Rudi Bartgens]

Im zweiten Satz musste Düren wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Doch die Falter-Truppe wurde allmählich stärker und ließ das Duell zu einem großen Kampf werden. Kurz vor Schluss übernahm sie die Führung. Der Satz mündete in einer dramatischen Verlängerung mit Möglichkeiten zur Entscheidung auf beiden Seiten. Doch der entscheidende Fehler passierte auf Dürener Seite und der Satz endete 28:30.
Ohne Zehn-Minuten-Pause ging es weiter. Die powervolleys konnten sich jetzt keinen Satzverlust mehr erlauben, um doch noch ins Halbfinale zu kommen und das Saisonende zu verhindern. Der dritte Satz blieb lange offen. Dann kam Stijn d’Hulst an den Aufschlag und schaffte eine eindrucksvolle Serie, die dazu führte, dass sein Team mit einem spektakulären Endspurt ein 25:20 gelang und im Spiel blieb.

Die powervolleys bedankten sich bei den Fans für die guten Unterstützung. [Foto: Rudi Bartgens]

Leider knüpften die Hausherren im vierten Satz nicht an diese starke Phase an. Den Alpenvolleys unterliefen nun wieder wenige Fehler und mit dem Block sorgten sie in der Mitte des Satzes für einen 16:10-Vorsprung. Die Dürener Volleyballer bemühten sich zwar, den Rückstand noch aufzuholen, kamen aber nicht mehr heran. Ein 19:25 besiegelte das Aus im Viertelfinale, während Friedrichshafen, Berlin, Frankfurt und die Alpenvolleys weiter um die deutsche Meisterschaft kämpfen.


 

Handball

Herren Verbandsliga

Die Handballteams steigen nach der Osterpause wieder in die Saison ein. [Foto: pd]

Nach der Osterpause geht es für die Handballer auf die Zielgerade der Saison. Noch fünf Spieltage haben der TV Birkesdorf und die HSG Euskirchen zu absolvieren. Dabei könnte die Zielsetzung nicht unterschiedlicher sein. Der TV Birkesdorf ist auf dem Weg zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga. Am Samstag trift das Team von Trainer Boris Lietz in einem Auswärtsspiel um 20.00 Uhr auf den Tabellensechsten, die HSG Merkstein.
Dagegen kämpft die HSG Euskirchen weiter um den Klassenerhalt. Die Mannschaft von Trainer Andreas Trimborn muss ebenfalls auswärts ran. Die Kreisstädter reisen zum schweren Auswärtsspiel gegen den Tabellendritten VfL Bardenberg, der seinerseits noch Chancen auf den 2. Tabellenplatz hat, der ebenfalls zum Aufstieg in die Oberliga berechtigt.

Die kommenden Spiele: Herren Verbandsliga
Samstag 17.30 Uhr VfL Bardenberg HSG Euskirchen
Samstag 20.00 Uhr HSG Merkstein TV Birkesdorf

 

Fussball

Mittelrheinliga

Siege für Arnoldsweiler und Freialdenhoven. Remis für den ETSC. [Foto: pd]

Nach den durchwachsenen Ergebnissen Anfang März ist Viktoria Arnoldsweiler wieder auf der Erfolgsspur zurück. Mit zehn Punkten aus vier Spielen. Seit 2010 konnte die Viktoria immer nur einen Punkt aus Alfter mit nach Hause bringen. Letzten Sonntag änderte sich diese Statistik aber, als in der 18. Spielminute ein Eigentor der Gastgeber den Sieg einleitete. Terauchi erhöhte auf den 0:2 Endstand und besiegelte damit den ersten Dreier, den man gegen den VfL Alfter mitnehmen konnte. Am Sonntag trifft Viktoria zu Hause auf den Tabellenführer TV Herkenrath. Anstoß der Partie im Bertram-Möthrath-Stadion ist um 15.00 Uhr.

Wer sich an das Hinspiel zwischen der Borussia Freialdenhoven und dem FC Pesch an der Ederener Straße zurückerinnern kann, besitzt eine sehr gute Vorstellung davon, wie das zweite Aufeinandertreffen am Sonntag ablief. Denn das erste Freialdenhovener Gastspiel in dem linksrheinischen Kölner Stadtteil war wie eine Kopie des Hinrundensieges: Einen tiefstehenden und schwer zu überwindenden Gegner bezwangen die Borussen durch zwei späte Tore. Das 2:0 bedeutete den schon siebten Zu-Null-Erfolg in dieser Saison, was einen Liga-Bestwert darstellt. Bereits heute Abend empfängt die Borussia um 19.30 Uhr im Stadion an der Ederener Straße auf den VfL Alfter.

Der Euskirchener TSC trotzte dem Klassenprimus FC Hennef bei sommerlichen Bedingungen im Erftstadion ein 1:1 ab. Bis zur Pause blieb die Partie torlos. Drei Minuten nach Wiederanpfiff war es dann Mehmeti, der die Euskirchener Zuschauer durch seinen Führungstreffer zum Jubeln brachte. In der 60. Minute glich der Aufstiegs-Aspirant dann aus. Am Sonntag trifft der ETSC auf den SV Bergisch Gladbach.

Ergebnisse: Mittelrheinliga
TSC Euskirchen FC Hennef 05 1:1 (0:0)
Tor für Euskirchen: Burim Mehmeti (49.).
VfL Alfter Viktoria Arnoldsweiler 0:2 (0:1)
Tore für Arnoldsweiler: Jean-Pierre Schilling (18. Eigentor), Darito Terauchi (47.).
FC Pesch Borussia Freialdenhoven 0:2 (0:0)
Tore für Freialdenhoven: Oskar Tkacz (83.), Kevin Kruth (90.).
Ergebnisse: Landesliga Staffel 2
Spvg. SW 1896 Düren GKSC Hürth 3:3 (2:0)
Tore für Düren: Walter Wogu (34.), Bernard Amponsah (40., 70.).
SV Rott SC Germania Erftstadt-Lechenich 4:1 (2:1)
Tor für Erftstadt: Elias Avdalian (36.).
SG GFC Düren SV Eilendorf 3:2 (2:1)
Tor für GFC Düren: Michael Strauch (39.), Marc Wollersheim (45.+1, 76.).
FC Union Schafhausen SC Alemannia Straß 2:3 (1:1)
Tore für Straß: Kai Theidig (19.), Daisuke Komori (48.), Oliver Fuß (60.).
FC Inde Hahn FC Düren-Niederau 2:3 (1:1)
Tore für Düren-Niederau: Liridon Qorraj (19.), Daniel Bleja (72., 88.).
TSV Hertha Walheim SV SW Nierfeld 2:1 (0:0)
Tor für Nierfeld: Burak Hendem (81.).
Ergebnisse: Bezirksliga Staffel 2
SSV Eintr. Lommersum Wahlscheider SV 3:2 (1:1)
Tore für Lommersum: Michel Lambertz (39., 63.), Christian Körsgen (72.).
Ergebnisse: Bezirksliga Staffel 3
FC Germania Lich-Steinstraß Jugendsport Wenau 1:0 (0:0)
Tor für Lich-Steinstraß: Karsten Goeres (46.).
TuS Mechernich Sportfreunde 1919 Düren 2:1 (1:0)
Tore für Mechernich: Jens Honnef (40., 91.). Tor für Düren: Dominik Klepgen (51.).
DJK Viktoria Frechen TuS 08 Langerwehe 2:5 (1:3)
Tore für Langerwehe: Sebastian Dorando (11., 45., 87.), Pascal Stein (43.), Yannik Stein (77.).
TuS Chlodwig Zülpich SV Grün-Weiß Welldorf-Güsten 2:4 (0:1)
Tore für Zülpich: Georg Salmon (57.), Michael Denneborg (82.)
VfVuJ 02 Winden BC Bliesheim 6:0 (2:0)
Tore für Winden: Sebastian Sander (12.), Bennedict Pennartz (37., 61.), Rais Arfaoui (49., 79.), Tobias Olschewski (69.).
Ergebnisse: Kreisliga Düren
SG Voreifel 1. FC Krauthausen 2:0 Wertung
Viktoria Birkesdorf SG Türkischer SV Düren 2:4
SV Kelz TuS Schmidt 2:4
SC Jülich 1910/97 FC Düren 77 0:1
SC 1919 Merzenich SG Vossenack-Hürtgen 0:1
Jugendsport Wenau II SC Alemannia Lendersdorf 2:3
FC 06 Rurdorf Hambacher Spielverein 5:2
SV SW Huchem-Stammeln Schwarz – Weiß Titz 0:0
Ergebnisse: Kreisliga Euskirchen
VfL Kommern SV Rhenania Bessenich 4:2
FC Heval Euskirchen Türk Gencligi 6:1
SV SW Stotzheim SpVg Ländchen/Sieberath 1985 2:5
SSV Weilerswist TuS Vernich 5:1
SC Germania Erftstadt-Lechenich II SV Sötenich 0:2
VfB Blessem FC Dollendorf-Ripsdorf 2:3
SG Sportfreunde 69 I Marm.-Nett. Jugendsportgemeinschaft Erft 2:0 Wertung
TB-SV Füssenich-Geich SG Feytal / Weyer 1:1
Die kommenden Spiele: Mittelrheinliga
Freitag 19.30 Uhr Borussia Freialdenhoven VfL Alfter
Sonntag 15.00 Uhr Viktoria Arnoldsweiler TV Herkenrath
Sonntag 15.00 Uhr SV Bergisch Gladbach TSC Euskirchen
Die kommenden Spiele: Landesliga Staffel 2
Sonntag 15.00 Uhr SC Germania Erftstadt-Lechenich SG GFC Düren
Sonntag 15.00 Uhr SC Alemannia Straß Spvg. SW 1896 Düren
Sonntag 15.00 Uhr FC Düren-Niederau FC Union Schafhausen
Sonntag 15.15 Uhr SV SW Nierfeld BCV Glesch-Paffendorf
Die kommenden Spiele: Bezirksliga Staffel 2
Sonntag 15.00 Uhr SC Uckerath SSV Eintr. Lommersum
Die kommenden Spiele: Bezirksliga Staffel 3
Sonntag 12.30 Uhr FC Hürth II TuS Chlodwig Zülpich
Sonntag 15.00 Uhr BW Kerpen VfVuJ 02 Winden
Sonntag 15.00 Uhr TuS 08 Langerwehe GW Brauweiler
Sonntag 15.00 Uhr SV Grün-Weiß Welldorf-Güsten DJK Viktoria Frechen
Sonntag 15.00 Uhr Jugendsport Wenau Bedburger BV
Sonntag 15.00 Uhr BC Bliesheim TuS Mechernich
Sonntag 15.30 Uhr Sportfreunde 1919 Düren FC Germania Lich-Steinstraß
Die kommenden Spiele: Kreisliga A Düren
Sonntag 15.00 Uhr Hambacher Spielverein SV SW Huchem-Stammeln
Sonntag 15.00 Uhr SC Alemannia Lendersdorf FC 06 Rurdorf
Sonntag 15.00 Uhr SG Vossenack-Hürtgen Jugendsport Wenau II
Sonntag 15.00 Uhr 1. FC Krauthausen SC 1919 Merzenich
Sonntag 15.00 Uhr FC Düren 77 SG Voreifel
Sonntag 15.00 Uhr TuS Schmidt SC Jülich 1910/97
Sonntag 15.00 Uhr SG Türkischer SV Düren SV Kelz
Sonntag 15.00 Uht Schwarz – Weiß Titz Viktoria Birkesdorf
Die kommenden Spiele: Kreisliga A Euskirchen
Sonntag 15.00 Uhr Türk Gencligi SV SW Stotzheim
Sonntag 15.00 Uhr TB-SV Füssenich-Geich FC Heval Euskirchen
Sonntag 15.00 Uhr Jugendsportgemeinschaft Erft SG Feytal / Weyer
Sonntag 15.00 Uhr FC Dollendorf-Ripsdorf SG Sportfreunde 69 I Marm.-Nett.
Sonntag 15.00 Uhr SV Rhenania Bessenich VfB Blessem
Sonntag 15.00 Uhr SV Sötenich VfL Kommern
Sonntag 15.00 Uhr TuS Vernich SC Germania Erftstadt-Lechenich II
Sonntag 15.00 Uhr SpVg Ländchen/Sieberath 1985 SSV Weilerswist

 

Segeln

Opti-Cup Zülpich

Osterregatta auf dem Zülpicher See. [Foto: privat]

Mit einem unfreiwilligen Bad im sechs Grad kalten See endete für die beiden Gewinner der Freundschaftsregatta das Ostercamp am Zülpicher See. Traditionell werden die Sieger einer Opti-Regatta von den anderen Seglern vom Steg aus ins Wasser geworfen. Das Camp fand in der Zeit vom Karfreitag bis zum Ostersonntag statt. In dieser Zeit waren sieben Kinder, Trainer und Betreuer aus dem Segelclub Jonost aus Moskau im Ruder- und Segelclub Zülpich zu Gast. Die russischen Kinder trainierten gemeinsam mit Zülpicher-Vereinskindern bei bestem Segelwetter mit reichlich Wind.

Mit viel Spass gingen die Kinder bei den neun Läufen an den Start. [Foto: privat]

Am Ostersonntag suchten die Kids vor dem Training gemeinsam nach Ostereiern, welche der Osterhase in und um die Boote herum versteckt hatte. Neben einem Tag in Köln, der nach dem Besuch des Schokoladenmuseums und dem Besuch des Sport- und Olympiamuseums noch mit einem Aufenthalt im Aqualand abgerundet wurde, war die Freundschaftsregatta zum Abschluss ein weiteres Highlight der Woche. Diese Regatta wurde mit insgesamt neun Läufen verteilt über drei Tage ausgesegelt. Pünktlich zur Abschluss Regatta wurden die Temperaturen wärmer und die Sonne zeigte sich.

Die Gruppe Opti-Regatta am Zülpicher Wassersportsee. [Foto: privat]

Leider blieb dafür sonntags der Wind aus, so dass an diesem Tag nicht mehr gesegelt werden konnte. Gesegelt wurde auf den vereinseigenen Optimisten und Lasern, die Gäste brachten nur ihre Segel mit. Bei dieser Veranstaltung wurden trotz der Sprachbarriere zahlreiche neue Freundschaften geschlossen und vertieft. Die mitgereisten Mütter und Begleitpersonen kümmerten sich hervorragend um das leibliche Wohl von allen Teilnehmern. Das Team freut sich schon auf den September, wo im Vorfeld als Vorbereitung auf den internationalen Opti-Cup Zülpich (Ranglisten-Regatta) eine weitere gemeinsame Trainingswoche am Zülpicher See stattfinden wird.

13.4.2018SportEifel0 Kommentare pd

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