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Voller Zuversicht startet auch das Vlattener Team in den Landeswettbewerb. [Foto: Philipp Jungbluth]

Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ geht in die nächste Runde

Eifel: „Unser Dorf hat Zukunft“ – Dieser Wettbewerb soll für die Beteiligten Anreiz sein, die Zukunft der Dörfer verantwortlich und eigeninitiativ mitzugestalten, um damit einen Beitrag für die Entwicklungsperspektiven und die Lebensqualität im ländlichen Raum zu leisten. Der ländliche Raum ist ein bedeutender Standort für Arbeiten und Wohnen und hat zugleich eine wichtige Funktion für Natur, Umwelt, Erholung und Freizeit. Dabei wird das dörfliche Engagement maßgeblich von der Gemeinschaft und den Vereinen initiiert und getragen. Das Motto steht für innovative und zukunftsfähige Ideen in den fünf Bewertungsbereichen „Konzeption und Umsetzung“, „Wirtschaftliche Entwicklung“, „Soziales und Kulturelles Leben“, „Baugestaltung und Entwicklung“ sowie „Grüngestaltung und Dorf in der Landschaft“.

Nach ihrem Erfolg im letzten Jahr auf lokaler Ebene gehen für den Kreis Düren nun zwei Golddörfer in den Landeswettbewerb. Sowohl der Ortsverbund Vossenack-Raffelsbrand-Simonskall aus der Gemeinde Hürtgenwald, als auch Vlatten (Heimbach) bereiten sich seit Wochen und Monaten auf diese Begehung vor, um zu zeigen, welch aktives, kreatives Miteinander gerade in kleinen Dörfern ge- und erlebt werden kann.

Diesmal wird ein großes Team die Entwicklung unseres Dorfes präsentieren“,

beschreibt Kurt Krüttgen, der 1995 den Vlattener Bürgerverein gründete, die vielfältigen Aktivitäten vor Ort. Die Bürgerbeteiligung des knapp 900-Seelen-Dorfes für die Teilnahme am Wettbewerb sei so groß wie nie zuvor, freut er sich. 20 Vlattener im Alter von Ende 20 bis Ende 60 haben die anderthalbstündige Präsentation ausgearbeitet. „Dabei sind 18 verschiedene Berufe vertreten. Das bedeutet unterschiedliche Erfahrungen, unterschiedliches Wissen, andere Sicht- und Denkweisen.“ Ein repräsentativer Spiegel für die Vielfalt auf dem Dorf.

Am Donnerstag, dem 7. Juni, nimmt die Kommission des Landeswettbewerbs die beiden Golddörfer unter die Lupe. Zwischen 8.30 und 10.00 Uhr zeigt sich Vlatten von seiner „Goldseite“. Danach steht von 14.30 und 16.30 Uhr der Hürtgenwalder Ortsverbund im Fokus der Kommission. Start ist in Simonskall, anschließend geht es nach Raffelsbrand. Um 15.30 Uhr startet der Rundgang in Vossenack am Baptist-Palm-Platz. Die Ergebnisse gibt die Jury im September bekannt.

60 Orte unter 3.000 Einwohnern aus dem Kreisgebiet Euskirchen hatten 2017 am Wettbewerb teilgenommen. Vier Orte davon qualifizierten sich für den Landeswettbewerb 2018: Zwei erste Plätze gab es für die Dorfgemeinschaften aus Billig (Stadt Euskirchen) und Bürvenich (Stadt Zülpich). Den dritten Rang teilten sich Floisdorf (Stadt Mechernich) und Frohngau (Gemeinde Nettersheim). Nun stehen die Beurteilungen auf Landesebene bevor. Die Dorfgemeinschaften haben das neue Motto „Unser Dorf hat Zukunft“ nun verinnerlicht. Die Bewohnerinnen und Bewohner setzen sich mit großem Engagement für den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität in ihren Orten ein. In allen Dörfern konnte sich die Kreiskommission von guten Ansätzen und Umsetzungen für eine aktive Gestaltung des dörflichen Lebens überzeugen. Am 6. Juni ist die Kommission im Kreis Euskirchen erneut unterwegs, um sich die vier Orte ganz genau anzusehen.

  • Billig, 8.30 – 10.00 Uhr, Treffpunkt Kapelle Ortsausgang Billig Richtung Kreuzweingarten/Bad Münstereifel
  • Frohngau, 11.00 – 12.30 Uhr, Treffpunkt Dorftreff gegenüber der Kirche
  • Floisdorf, 14.00 – 15.30 Uhr, Begrüßung durch Landrat Günter Rosenke, Treffpunkt Hubertuskapelle
  • Bürvenich, 16.30 – 18.00 Uhr, Treffpunkt Weg westlich des HPZ Lebenshilfe Bürvenich

In der StädteRegion Aachen wurden 2017 die Ortsteile Beggendorf (Stadt Baesweiler) und Kalterherberg (Stadt Monschau) als Golddörfer ausgezeichnet und qualifizierten sich damit für den Landeswettbewerb. Getragen von einem breiten und generationenübergreifenden Engagement konnte Beggendorf bei seiner ersten Teilnahme am Dorfwettbewerb insbesondere mit seiner Eigeninitiative sowie den vielfältigen, identitätsstiftenden Angeboten für ein gelebtes „Miteinander und Füreinander“ punkten. Kalterherberg überzeugte u. a. mit einer nachhaltigen Entwicklungskonzeption, die den Ort als Rad- und Wanderdorf profilieren soll, sowie der gut aufgestellten Kooperation mit Wirtschaftstreibenden, Vereinen und den belgischen Nachbargemeinden.
Die Kommission wird in Kürze die StädteRegion Aachen bereisen:

  • Kalterherberg am Donnerstag, 7. Juni, zwischen 11.00 -13.00 Uhr, Startpunkt Exklave Ruitzhof (Parkplatz),
  • Beggendorf am Montag, 11. Juni, zwischen 15.30 – 17.30 Uhr, Startpunkt Festwiese an der Kirche (Gabelung Hubertusstraße, Lindenstraße, Werner-Reinartz-Straße)

Informationen zum Landeswettbewerb und zur Zusammensetzung der Landeskommission gibt es unter: http://www.dorfwettbewerb.de

1.6.2018LebenEifel0 Kommentare redaktion

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