"Viele kleine Dinge wurden durch die richtige Art von Werbung groß gemacht."

Mark Twain
EIFELON weiterempfehlen

Wir informieren die Eifel

unabhängig. überparteilich. unbezahlbar.

neue Kommentare
0
Der Wolf durchstreift mittlerweile auch Nordrhein-Westfalen. [Foto: NABU]

Ausstellung: Die Rückkehr des Wolfes nach NRW

Schleiden, Vogelsang: Er ist zurück in Deutschland – der Wolf. Nordrhein-Westfalen stattete er Stippvisiten ab und wurde alleine im letzten Jahr sieben Mal nachgewiesen. Jetzt im Winter ist wieder mit erneuten Nachweisen zu rechnen, da Jungtiere nun verstärkt ihre Rudel verlassen. Ein potentielles Gebiet, das sie auf ihren Wanderungen durchstreifen können, ist der Nationalpark Eifel.

Die Nachweise durchziehender Wölfe sind Anlass, mit dem von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“ des Naturschutzbundes (NABU) NRW über das Wildtier Wolf zu informieren. Kern des Projekts ist die vom NABU NRW gemeinsam mit NRW-Partnerzoos initiierte interaktive Wanderausstellung, die offiziell in der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ des Nationalpark-Zentrums Eifel am Internationalen Platz Vogelsang eröffnet wurde. Während der Standzeit der Wolfsausstellung bis Ende März wird das Thema Wolf mit Sonderführungen durch die „Wildnis(t)räume“ begleitet.

Die NABU-Ausstellung wurde kürzlich im Nationalparkzentrum Eifel eröffnet. [Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke

„Hier in Nordrhein-Westfalen haben wir die einmalige Chance, die Menschen noch vor der dauerhaften Rückkehr des Beutegreifers in sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet aufzuklären, Wissenslücken zu schließen und Vorurteile abzubauen. Nur so lässt sich die Akzeptanz für den Rückkehrer Wolf weiter steigern. Daher freuen wir uns sehr, dass wir mit der durch die Partnerzoos und weitere Ausstellungsorte wandernden Ausstellung zur Rückkehr des Wolfes nach NRW viele Menschen erreichen“, erklärte Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Vielfach sei das Wissen um das richtige Verhalten im Umgang mit dem Wolf, wie mit anderen Wildtieren auch, verloren gegangen. Dies gelte es wieder zu verbessern.

„Beim Thema große Beutegreifer, wie Luchs und Wolf, stehen wir als einziger Nationalpark in NRW häufig im Fokus von Fragen und Erwartungen. Wir begrüßen daher intensive und frühe Informationen zu diesem Thema und danken dem NABU NRW, dass seine Ausstellung zum Wolf unsere Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ für zehn Wochen bereichert“, so Dr. Michael Röös, Leiter der Nationalparkverwaltung Eifel. „In Märchen ist der Wolf meist ein angsterregendes Wesen und auch seine Rückkehr nach NRW löst Sorgen aus. Daher ist es wichtig, dass die Ausstellung des NABU, die die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW mit 188.000 Euro finanziert hat, einen differenzierten Blick vermittelt. Sie ist sachlich fundiert und verharmlost nicht, aber sie zeigt auch, dass viele Klischees und Befürchtungen nicht zutreffen und weist Lösungswege für mögliche Konflikte auf.“, freut sich Christiane Overkamp, Geschäftsführerin der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

Die Ausstellung informiert über Biologie und Verhalten freilebender Wölfe, stellt aktuelle Ergebnisse der Freilandforschung vor und bietet vor allem durch interaktive Elemente eine spielerische Annäherung an das Thema Wolf für Jung und Alt. Besucher der Ausstellung erfahren so, woher die Wölfe nach NRW einwandern könnten, warum Wildbiologen den Kot von Wölfen so schätzen oder wie man sich bei eventuellen Begegnungen mit einem Wildtier – wie dem Wolf – richtig verhält.

Das Team des Nationalpark-Zentrums bietet an den sechs kommenden Sonntagen 21. und 28. Januar, 4., 18. und 25. Februar und am und 25. März um 14.00 Uhr 90-minütige Sonderführungen mit einem Nationalpark-Ranger sowie buchbare Angebote zum Thema für Gruppen und Schulklassen an. Weitere Informationen und Buchungen unter Nationalpark-Zentrum Eifel, Tel.: 02444-91574-11, , www.nationalparkzentrum-eifel.de
19.1.2018NaturSchleiden, Vogelsang0 Kommentare pg

Bisher 0 Kommentare
Kommentar schreiben

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Beitrag. Schreiben Sie den Ersten.

Einen neuen Kommentar schreiben

Um einen neuen Komentar zu schreiben, melden Sie sich bitte mit ihrem Benutzernamen und Passwort an. Wenn Sie noch keinen EIFELON-Account haben, können Sie sich kostenlos und unverbindlich registrieren.


  1. *Ihre eMail-Adresse wird nicht veröffentlicht
  2. Ein Passwort wird Ihnen an Ihre eMail-Adresse zugeschickt, Sie können es anschließend in Ihrem Benutzerberich leicht ändern.
  3. Den Button zur Registrierung finden Sie unter unserern folgenden Richtlinien:
Die Richtlinien für die Nutzung der EIFELON Diskussionsplattform
Die Benutzer bestätigen/akzeptieren mit ihrer Anmeldung unsere Richtlinien. Falls es im Nachhinein noch Änderungen an den Richtlinien gibt, werden die User beim nächsten Einloggen aufgefordert, die Richtlinien erneut zu bestätigen: Wir bieten Ihnen hier eine Plattform für sachliche und konstruktive Diskussionen. Um dies zu gewährleisten, behält sich die Redaktion vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen, die einer sachlichen Diskussion nicht förderlich sind. Wir bitten Sie daher, durch die Einhaltung unserer Richtlinien zu einem freundlichen Gesprächsklima beizutragen.
1. Gegenseitiger Respekt
Bitte behandeln sie andere Nutzer so, wie Sie selbst behandelt werden möchten. Zeigen Sie Toleranz gegenüber anderen Meinungen und verzichten Sie auf persönliche Angriffe und Provokationen.
Selbstverständlich werden Kommentare, die ehrverletzend, beleidigend, rassistisch, pornografisch oder auf andere Weise strafbar sind, nicht freigeschaltet.
2. Wortwahl und Formulierung
Sachliche Argumentation ist die Basis für eine konstruktive Diskussionskultur. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihren Kommentar vor dem Abschicken zu überprüfen. Habe ich den richtigen Ton getroffen? Könnten meine Formulierungen Missverständnisse hervorrufen?
3. Benutzernamen
Diese genannten Richtlinien gelten auch für die Verwendung von Benutzernamen.
4. Quellenangaben und Verlinkungen
Wenn Sie Zitate verwenden, verweisen Sie bitte auf die Quelle und erläutern Sie deren Bezug zum Thema.
5. Zeichenbegrenzung
Die Länge eines Kommentars ist auf 1000 Zeichen zu begrenzen, um eine Moderation in einem adäquaten Zeitrahmen zu gewährleisten. Mehrteilige Beiträge können daher leider nicht berücksichtigt werden.
Bitte sehen Sie davon ab, denselben oder einen sehr ähnlichen Kommentar mehrmals abzuschicken.
6. Werbung
Die Nutzung der Kommentarfunktion zu kommerziellen Zwecken ist nicht erlaubt. Inhalte gewerblichen oder werbenden Charakters werden nicht freigeschaltet. Gleiches gilt für politische Aufrufe aller Art.
7. Sonstige Hinweise
Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung eines Kommentars. Beiträge, die sich als falsch oder unwahr herausstellen, können auch im Nachhinein noch gelöscht werden. Sollten Sie auf Beiträge stoßen, die gegen die Richtlinien verstoßen, machen Sie die Moderation bitte darauf aufmerksam. Schicken Sie einfach den Link des betreffenden Kommentars mit einer kurzen Erläuterung an redaktion@eifelon.de. Bei wiederholten oder besonders schweren Verstößen gegen diese Richtlinien behalten wir uns einen Ausschluss einzelner User vor.


zurück zur Startseite