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Ein Salonkonzert wie zu Zeiten des Wiener Kongress 1805 gibt es beim TonSpuren Konzert zu hören. [Foto: Ralph Bauer]

Wien spielt auf: Ein Salonkonzert im Wiener Kongress 1805

Umland, Düren: Am Montag, dem 19. März, ist um 19.30 Uhr im Rahmen der Konzertreihe TonSpuren in der Kulturfabrik Becker & Funck, Binsfelder Straße 77, ein sowohl unterhaltsames als auch anspruchsvolles Salonkonzert mit Musik von Beethoven, Hummel, Wilms und Matiegka zu hören, wie es auch im Jahr 1815 beim Wiener Kongress hätte stattfinden können. Spannend ist die damals typische Wahl der Instrumente mit Hammerflügel, Gitarre, Flöte und Bratsche. Allein durch die speziellen Klangeigenschaften der Originalinstrumente, auf denen Darja Großheide (Traversflöte mit 8 Klappen), Michael Goldort (Wiener Gitarre von 1830), Michael Borgstede (Hammerflügel) und Christian Goosses (Viola mit Darmsaiten und klassischem Bogen) spielen, lassen sich die Kompositionen für Gitarre und Flügel oder Triobesetzungen für Flöte, Viola und Gitarre in klanglicher Ausgewogenheit präsentieren.

Der Wiener Kongress: Nach 23 Jahren Krieg treffen sich gekrönte Häupter und Politiker aus ganz Europa zu Friedensverhandlungen in Österreichs Metropole Wien. Der Wiener Kongress beginnt im September 1814. Geplant sind zwei Monate Verhandlungen. Die Gäste werden üppig bewirtet und mit Bällen, Festen, Mätressen, Theater und Konzerten köstlich unterhalten. Wien gilt in dieser Zeit als die Amüsiermeile Europas. Nicht umsonst sagt man „der Kongress tanzt“. Und weil sich alle so wohl fühlen im schönen Wien, bleiben sie ganze neun Monate und kosten Österreich ein Vermögen. In zahlreichen Salons, die von sogenannten „Salonieren“ geführt werden, finden regelmäßig Konzerte und Lesungen, aber auch politische Debatten statt. In einem „Charakteristischen Tongemälde“ für das Pianoforte lässt der Komponist Wilms die gerade überstandene Schlacht bei Waterloo Revue passieren mit all ihrem Schlachtengetümmel, mit Befehlen, Siegeshymnen etc. Zarte Töne finden sich in der Fantasie „L`Amoureux“ von Sigismund von Neukomm, während Matiegka sein Nocturne mit einer „Zingara“ beschwingt.

Die Konzertreihe Tonspuren wird vom Kunstförderverein Kreis Düren veranstaltet. Karten für 15,00 Euro, ermäßigt 7,00 Euro, gibt es an der Abendkasse oder sie können unter bestellt  werden. Weitere Infos unter www.tonspuren-dueren.de

9.3.2018Land & LeuteUmland, Düren0 Kommentare pg

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