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Patrick Schüllner betreibt die neue Postfiliale in der Schumacherstraße. [Foto: pg]

Postbank geht, Post bleibt: Neue Filiale in Zülpicher Innenstadt

Zülpich: Auch wenn sich die Postbank aus Zülpich zurückgezogen hat, auf eine Postfiliale in der Innenstadt brauchen die Bürger nicht zu verzichten (eifelon berichtete). Der Übergang ist nahtlos: Am 30. Mai konnten die Kunden das letzte Mal ihre Bank- und Postgeschäfte am alten Standort erledigen, am 1. Juni öffnete die neue Postfiliale in der Schumacherstraße 13. Betreiber ist Patrick Schüllner, der schon in Düren zwei Postfilialen betreibt. Die Post unterhält keine eigenen Filialen mehr, sie arbeitet immer mit Partnern zusammen. In Zülpich war es bisher die Postbank (eine Tochter der Deutschen Bank). Als die Nachricht kam, dass die Bank schließen wird, war die Aufregung unter den Zülpichern groß. „Es war unser Wunsch, dass die Post in der Innenstadt bleibt“, erklärte Bürgermeister Ulf Hürtgen bei einem Pressegespräch.

Seit Anfang Januar seien sie im Gespräch mit Bernd Dietrich, regionaler Politikbeauftragter der Deutschen Post AG, gewesen, führte Ottmar Voigt, Beigeordneter der Stadt Zülpich, aus. Drei Standorte in der Innenstadt konnte die Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Aktionsgemeinschaft Zülpich Fachgeschäfte aktiv vorschlagen. Die Wahl fiel auf das ehemalige Bekleidungsgeschäft in der Schumacherstraße. Die Gespräche mit Eigentümer Carl Georg Vetter von der Vetter Grund und Haus GmbH konnten schnell zu einem positiven Abschluss gebracht werden, damit ein nahtloser Übergang für die Bürger gewährleistet war. Dadurch könne Leerstand in der Innenstadt vermieden werden, betonte Hürtgen, die Post sei ein Frequenzbringer.

Er sei von der Post gefragt worden, ob er den Standort in Zülpich übernehmen wolle, meinte der neue Inhaber. Bisher betreibt er zwei Filialen in Düren-Birkesdorf und in Düren-Arnoldsweiler. Schüllner bietet in der Schumacherstraße aber nicht nur Postdienstleistungen an, sondern auch eine Auswahl an Geschenkartikeln. Eine Postfiliale allein trage sich nicht, erklärte der Geschäftsmann. Postkunden können wie in der alten Filiale alle Dienstleistungen abwickeln einschließlich Pakete bringen und abholen, wenn sie nicht zugestellt werden konnten. Auch die Postfächer bleiben bestehen. „Wir wollen den Service nach vorne bringen“, sagte Schüllner. Zwei Schalter werden zur Verfügung stehen und die Öffnunsgzeiten werden sich gegenüber der vorherigen Postfiliale verlängern: Montags bis freitags ist durchgehend von 8.30 bis 18.00 Uhr und samstags bis 13.00 Uhr geöffnet. Damit das Geschäft barrierefrei erreichbar ist, haben Mitarbeiter des Bauhofes eine Rampe gebaut – vorher mussten ein paar Stufen genommen werden. So eine schnelle Umsetzung könne nur gelingen, wenn die Politik mitspiele, lobte Verwaltungschef Hürtgen die Zusammenarbeit mit dem Rat.

Die Einbahnstraßenregelung wurde umgedreht. [Foto: pg]

Zusätzlich wurde die Parkplatzregelung am Rathaus geändert. Am Marktplatz unmittelbar vor dem Rathaus wurden sechs neue Kurzzeitparkplätze (30 Minuten mit Parkscheibe), sowie eine Ladebucht eingerichtet. Vor einigen Jahren war der Marktplatz mit Fördergeldern neu gestaltet worden. Daher musste die Verwaltung erst mit der Bezirksregieurng verhandeln, um die neuen Parkplätze einrichten zu können. Es würden nur wenige Quadratmeter vom Marktplatz für die Stellflächen benötigt, betonte Hürtgen. Die Blumenbeete bleiben und die Bänke zum Rathaus hin bilden weiterhin die Abgrenzung zum eigentlichen Marktplatz. Die Stadt müsse allerdings einen kleinen symbolischen Betrag an die Bezirksregierung zurückzahlen, erklärte der Bürgermeister. Damit die Autofahrer nicht unnötig rangieren müssen, wurde die Einbahnstraßenregelung am Markt umgedreht und die Einbahnstraße beginnt schon an der Ecke zum Rathaus, wenn man auf die neuen Parkplätze zufährt. Auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus können Besucher der Innenstadt künftig wieder drei Stunden mit der Parkscheibe stehen. Dadurch soll die Frequenz erhöht werden. Dauerparken – mit Parkschein oder Parkausweis – ist ab sofort nicht mehr möglich.

Das Verteilzentrum in der Martinsstraße ist von der Schließung der Postbank nicht betroffen und wird an dem Standort bleiben, wie Achim Gahr, Leiter der Pressestelle Mitte der Deutsche Post DHL Group, bestätigte. Auch die Packstation bleibt vorerst dort bestehen.

1.6.2018LebenZülpich0 Kommentare pg

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