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Willi Maus sammelt seit mehr als 20 Jahren die Kronkorken seiner Kölsch-Bier-Flaschen und baute daraus den Kölner Dom nach. [Fotos: pd]

Der Sinzenicher Willi Maus wurde zum Dombauer

Zülpich, Sinzenich: Der Sinzenicher Rentner Willi Maus sammelt seit mehr als 20 Jahren die Kronkorken seiner Kölsch-Bier-Flaschen. Daraus baute er innerhalb von neun Monaten ein Modell des Kölner Doms. Ein Meisterwerk aus über 2.000 Kronkorken seiner Lieblingskölsch-Sorte „Dom-Kölsch“. Das Werk ist fast einen Meter hoch, hat eine Breite von rund 30 Zentimetern und ein Länge von 70 Zentimetern.

Die Idee zum Nachbau des Doms hatte er in einer Zeitung entdeckt. „In der Weihnachtszeit war in einer Beilage eine Anleitung zum Backen eines Lebkuchendoms. Die dazugehörige Zeichnung habe ich um das doppelte vergrößert und daraus dann ein Modell angefertigt“, erklärte der 71-Jährige ehemalige Maler und Anstreicher. In seiner aktiven Zeit hat er für eine Kölner Firma gearbeitete und ist daher der Domstadt sehr verbunden.

Seit mehr als 20 Jahren gönnt sich der heutige Rentner gemeinsam mit seiner Frau gern ein Helles Obergäriges aus Köln. Dabei begann er mit der Sammelleidenschaft, ohne zu wissen, was er einmal daraus machen würde, bis die zündende Idee in der Zeitung stand. Direkt nach der Weihnachtszeit begann er mit der Arbeit.

Dabei kamen sowohl die jahrelang im Gebrauch befindlichen grünen Kronkorken der Brauerei als auch die ab 2016 neu verwendeten roten Flaschenverschlüssen zum Einsatz. Nun konnte Willi Maus den Dom endgültig fertigstellen. Davon konnte sich auch eine Delegation aus dem Haus „Dom Kölsch“ überzeugen. Dabei kam es dann zu einer großen Überraschung: „Wir haben ihn gefragt, was er mit dem Dom-Modell jetzt machen wird. Daraufhin hat er uns angeboten, uns den Kronkorken-Dom zu schenken“, erklärte PR-Mitarbeiterin Annika Bruder. Das passt der Brauerei sehr gut in ihr Konzept, denn der Kölner Bierhersteller baut im Augenblick ein Brauereimuseum auf, wo der Dom von Willi Maus einen Ehrenplatz erhalten soll.
Welches neue Projekt er jetzt in Angriff nehmen will, ließ der Hobbybastler offen: „Erst einmal geht es jetzt mit dem Wohnmobil in den Urlaub. Was ich danach mit den restlichen rund 1.000 Kronkorken, die ich noch habe, machen werde, weiß ich noch nicht. Aber irgendwann wird mir etwas einfallen und dann geht es wieder los.“

6.10.2017LebenZülpich, Sinzenich0 Kommentare pd

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