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EIFELON - wöchentliche eMailZeitung für die Eifel

In dieser Ausgabe: Bahnprobleme: Eifelpendler sind noch nicht zufrieden Regierungspräsidentin folgt Heimbacher Einladung Ist ja alles ‘alte Suppe’ – die Welt der Gehörlosen erleben Jubiläumsausstellung im Leopold-Hoesch-Museum Teamgeist auf der Musical-Bühne Aus dem Alltag herausreiten – Abenteuer „Wanderreiten“ Es geht rund im Sport 9 Vom „Kaate“ und „Tuppe“

Land & Leute: Ostern darf wieder um die Wette gereizt werden Hoher Politikbesuch aus Irland Tierschutztag im “Kulturschock” Freundeskreis Nyons setzt auf Beständigkeit Führungen durchs Apotheken-Museum Vorträge zum Thema Radioastronomie Ballettprinzessinnen suchen Prinzen Auf die blauen Stühle. Fertig. Los! Der Gartenschaupark öffnet seine Tore Badesachen selbst gemacht Kostenlose Freizeitbroschüre Nachwehen eines Krieges Frühlingsfest zwischen den Toren Ausflug in die Ritterzeit Licht aus für den Klimaschutz Aktive Pänz im Nationalpark-Tor Antik- und Trödelmarkt Liebeslyrik im Literaturhaus Adebar in der Eifel


Editorial:

Das Interesse am Freizeitführer „Entdecke deine Eifel“ war groß und mittlerweile hat das Los die fünf Gewinner ermittelt: Jeweils ein Exemplar geht nach Blankenheim, Köln und Schmidt. Zwei unserer Gewinner wohnen in Monschau. Herzlichen Glückwunsch, die Bücher werden in den nächsten Tagen in Ihren Briefkästen liegen.
Allen anderen, die nicht gewonnen haben, viel Glück beim nächsten Mal...

Vergessen Sie nicht, morgen Nacht die Uhr umzustellen. Für diejenigen, die sich nie merken können, ob die Zeiger im Frühjahr vor- oder zurückgestellt werden, haben wir eine einfache Eselsbrücke: Bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen werden die Gartenmöbel VOR das Haus gestellt und im Herbst wieder in den Keller ZURÜCKgeräumt...

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in die Sommerzeit und entspannte Osterferien.

Auf Wiederlesen

Ihre [Redaktion]


Bahnprobleme: Eifelpendler sind noch nicht zufrieden

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die Eifelpendler sind noch nicht zufrieden mit den Maßnahmen, die NVR und Bahn umgesetzt haben. [Foto: pg]

Region: Es ist ein Thema, das die Gemüter erregt – der Nahverkehr auf der Eifelstrecke. Mitte Dezember 2014 wurde der Fahrplan gewechselt und der Nahverkehr Rheinland (NVR) setzte die neuen LINT-Züge ein. Doch es gab Mängel an den Fahrzeugen und gravierende Verspätungen, sowie Zugausfälle besonders auf der Voreifelbahn Linie S 23 (Bonn-Euskirchen-Bad Münstereifel) und den Linien der Eifelstrecke RE 12 (Köln-Euskirchen-Trier) und RB 24 (Köln-Euskirchen-Gerolstein).

Die Pendler protestierten und sie stießen in der Politik auf Gehör. Die Situation wurde zum Thema im Ausschuss Planung, Umwelt und Verkehr (s. EIFELON Ausgabe 19 vom 6. Februar 2015). In der folgenden Ausschusssitzung vom 17. März berichteten Dirk Helfert, Leiter des Verkehrsbetriebs Rheinland der Deutschen Bahn Regio AG, und Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer des NVR, über durchgeführte Maßnahmen und künftige Fahrplanoptimierungen.

Da die Ziele noch nicht vollständig erreicht seien, würden weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der Qualität erarbeitet und umgesetzt. Hierzu würden diverse Ideen zur Optimierung des Fahrplankonzeptes und zur Verbesserung des Fahrgastflusses im Fahrzeug überprüft. Des weiteren würde ein Update der Fahrzeugsoftware erfolgen. Bis zum Juni soll eine Verbesserung der Fahrplanstabilität und eine Verkürzung der Reisezeit von Gerolstein nach Bonn im Zeitraum zwischen 6 und 7 Uhr morgens erfolgen. Dadurch würde sich die Reisezeit zum Beispiel von Blankenheim nach Bonn um zehn Minuten verkürzen. Für den Dezember 2015 ist die Taktanpassung S 23 auf einen 15/15 Takt mit abgestimmtem Busverkehr geplant.

Gaby Cremer, Initiatorin der facebook-Gruppe „Eifelpendler“ und Sprecherin für mehr als 1.600 Mitglieder, ist dies nicht genug. Die verbesserte Fahrzeugverfügbarkeit des Coradia LINT hieße nichts anderes, als dass die technischen Mängel an den Zügen repariert wurden – eine grundlegende Selbstverständlichkeit, betonte Cremer in einer Pressemitteilung. Die Fahrplanoptimierung geht den Eifelpendlern ebenfalls nicht weit genug, denn die bedeute, dass für nur drei Züge morgens nach Bonn die Umsteigezeiten wieder auf das ursprüngliche Niveau vor dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 herabgesetzt wurden. Bei allen anderen Zügen gäbe es keine Veränderungen, bemängelte die Sprecherin. Eine geforderte Schnellverbindung mit dem Einsatz von für die Fahrstrecke geeigneten Zügen sei nicht erfüllt worden. Die Eifelpendler fordern nun die Abstellung eines Sonder-Beauftragten für die Eifelstrecken beim Kreis Euskirchen und die Beauftragung eines unabhängigen Ingenieurbüros zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie.

Die Beauftragung eines Gutachters lehnte die Verwaltung unter Zustimmung der Ausschussmitglieder jedoch vorerst ab. Zunächst sollen die Ergebnisse von NVR und der Bahn im Sommer abgewartet werden. Zumal der Kreis Euskirchen dafür keine Mittel im Haushalt eingeplant hat.

Auf seiner Sitzung vom 25. März beschloss der Kreistag einstimmig, die Resolution „Kundenfreundlichkeit und Qualität im ‘Schienenpersonennahverkehr’ (SPNV) ausbauen“, in der unter anderem eine deutliche Erhöhung der Regionalisierungsmittel gefordert wird, sowie die Erhöhung der Zahlungen bei Verspätungen und Zugausfall an Zeitkarteninhaber.

Öffentliche Niederschrift über das Ergebnis der Ausschusssitzung vom 17. März (Top 4: Aktuelle Situation des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Kreis Euskirchen):

Oeffentliche_Niederschrift_Ausschuss_fuer_Planung-_Umwelt_und_Verkehr_17.03.2015.pdf

Resolution:

Resolution_SPD_R_7-2015.pdf [pg]


Regierungspräsidentin folgt Heimbacher Einladung

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Gruppenbild mit Dame: Regierungspräsidentin Gisela Walsken und Bürgermeister Peter Cremer mit Vertretern aus Rat und Verwaltung. [Fotos: bwp]

Heimbach: „Mir liegt der enge Kontakt am Herzen“, versicherte Regierungspräsidentin Gisela Walsken bei ihrem ersten Besuch in Heimbach. Sie freute sich, dass sie den „Status, den die anderen Gemeinden schon haben“, nun endlich nachholen könne, denn seit ihrem Amtsantritt vor knapp fünf Jahren hatte sie ihr Weg noch nicht nach Heimbach geführt. Bürgermeister Peter Cremer begrüßte den Gast aus Köln zunächst in einem Vier-Augen-Gespräch, bevor sie sich mit den fünf Fraktionsvorsitzenden, sowie Fachbereichsleitern der Verwaltung zu einem intensiven Meinungsaustausch trafen. Brisante Themen standen auf der Tagesordnung, wurden mit der Regierungspräsidentin diskutiert und gemeinsam suchten die Teilnehmer nach Lösungsansätzen.

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Gisela Walsken und Peter Cremer fassten den Meinungsaustausch zusammen.

„Es ist mir ein wichtiges Anliegen, mit denen auf Augenhöhe zu reden, die die kommunalen Entscheidungen treffen“, erklärte Gisela Walsken im anschließenden Pressegespräch. Gemeinsam mit Peter Cremer fasste sie die Ergebnisse des konstruktiven Informationsaustauschs zusammen. Für Cremer ist es begrüßenswert, dass „Heimbach die Unterstützung von der Bezirksregierung in jeder Form hat und dass es so ein positives Miteinander gibt.“ Nach den heutigen Vorgesprächen könne man nach Ostern erste Anträge auf Fördergelder für diverse Projekte stellen.
Soziallasten und Flüchtlingsproblematik – Aufgaben, die die Kommunen „von außen aufgedrückt bekommen“ – wurden von der Regierungspräsidentin ebenfalls angesprochen. Zwar würden jetzt Gelder aus Berlin fließen, doch das seien momentan nur „kleine Tropfen auf heiße Steine“. Auch der neue Landesentwicklungsplan wurde thematisiert. Momentan wird die Neufassung zum zweiten Mal diskutiert und soll zur Sommerpause vorliegen. Die klare Botschaft der Regierungspräsidentin lautete aber bereits jetzt: „Jede Gemeinde, auch unter 2.000 Einwohnern, muss Entwicklungsperspektiven haben.“

„Die Eifel ist ein touristisches Kleinod“, hob Gisela Walsken hervor und betonte: „Wenn hier Gemeinden strukturell wegbrechen, haben wir in ganz NRW Probleme.“ Wichtig für den Aufschwung der Region sei vor allem die Breitbandförderung. „Auch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sieht im Ausbau der Netze das Non plus ultra.“ Heimbach stehe ganz vorne, um die weißen Flecken auf der Landkarte endlich auszumerzen. Die Bezirksregierung warte auf den Antrag, damit an der digitalen Weiterentwicklung der Stadt aktiv gearbeitet werden könne.

Das Thema „Motorradlärm“ stand ebenfalls auf der Agenda. „Ich kenne die Problematik auch aus dem Bergischen“, erklärte Walsken. Um das Problem in den Griff zu bekommen, könne man aber nicht einfach Straßen sperren, fuhr sie fort. Stattdessen müsse man für Bewusstsein sorgen, indem man den Kontakt zwischen Polizei und Vertretern der Motorradclubs herstelle. Den Lärmverursachern müsse klargemacht werden, dass man „nicht gern gesehen wird, wenn man das Leben stört.“

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Zum Abschluss ihres Besuches trug sich die Regierungspräsidentin ins Goldene Buch der Stadt ein.

Wegen der besonderen politischen Situation musste der Heimbach-Besuch der Regierungspräsidentin allerdings abgekürzt werden: Durch den Flugzeugabsturz in Frankreich wurde Gisela Walsken am Nachmittag zu einem Krisengespräch in Düsseldorf erwartet. Nach einem gemeinsamen Imbiss im ehemaligen Burgwächterhäuschen von Burg Hengebach, bei dem Kunstakademiedirektor Professor Frank Günter Zehnder über die Institution berichtete, trug sie sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Zum Abschied überreichte Bürgermeister Peter Cremer ihr einen Korb Spezialitäten aus dem Kloster Mariawald: Trüffel, Likör und eine Dose der legendären Erbsensuppe, sowie Wein vom Heimbacher Weinberg. [bwp]


Ist ja alles ‘alte Suppe’ – die Welt der Gehörlosen erleben

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Gebärdendolmetscherin Claudia Wigelius-Dubbelfeld (re) übersetzt alles in Gebärdensprache. [Fotos: pg]

Region: „Lass mich fühlen, was Du hörst!“ – damit startete vor rund einem Jahr ein besonderer Chor: ein inklusiver GebärdenProjektChor. Das Besondere an diesem Chor ist, dass Hörende und Gehörlose gemeinsam einen Chor bilden. Wie kann das funktionieren? Gehörlose singen in einem Chor? Es funktioniert und alle Mitglieder haben großen Spaß daran. Der Chor ist gelebte Inklusion. Sie hätten am Anfang Sorge gehabt, dass keine Hörenden kommen würden, sagte Udo Klein, Pastoralreferent im Regionalzentrum hörgeschädigten-Pastoral in Bonn und Euskirchen. Die katholische Behindertenseelsorge im Kreisdekanat Euskirchen ist auch Träger des Chores. Über mangelndes Interesse brauchte sich Udo Klein jedoch keine Gedanken machen.

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Im Gebärdenprojektchor wird gesungen, gefühlt, getanzt und gelacht.

Zurzeit proben etwa 20 hörende und acht gehörlose Menschen alle zwei Wochen in Stotzheim mit Musikpädagogin Anna Wagener. Das Altersspektrum ist breit und auch die Vorkenntnisse in der Gebärdensprache sind sehr unterschiedlich. Einige der Hörenden können sich schon in der Gebärdensprache ausdrücken, andere lernen es erst jetzt im Chor. Denn die Lieder werden nicht nur gesungen, sondern auch in der Gebärdensprache ausgedrückt, was für Hörende zunächst eine große Herausforderung ist. Gemeinsam erarbeiten sich die Chormitglieder die Texte der Lieder. Mit welchen Gebärden kann der Text am besten ausgedrückt werden? Wie kann der Inhalt übertragen werden? Schließlich ist die Gebärdensprache eine eigene, anerkannte Sprache mit eigenen Dialekten. Wenn Hörende beispielsweise davon reden, dass etwas ‘kalter Kaffee’ sei, sprechen die Gehörlosen von der ‘alten Suppe’.

Almuth Oppermann ist von Anfang an dabei. Über Udo Klein hat sie von dem Projekt erfahren und war sofort Feuer und Flamme. „Die Atmosphäre in der Gruppe ist einmalig“, sagte sie. Musik sei immer etwas gewesen, was sie interessiert habe und nun gehört sie zu denjenigen, die regelmäßig zur Probe erscheinen. Die Musik hören kann sie allerdings nicht, denn sie ist gehörlos und auf die Gebärden angewiesen. Einstiegsübungen helfen zu Beginn der Probe, locker zu werden. Durch die Bewegungen erleben auch die Gehörlosen etwas von dem Rhythmus. Anita Wagener lässt beispielsweise alle im Kreis aufstellen und jeder legt seine Hand auf den Rücken des Vordermannes oder der Vorderfrau. Sie stimmt Töne an und alle fallen mit ein – jeder in seiner eigenen Höhe und über die Hände können auch die Gehörlosen Vibrationen erfahren und auf diese Weise den Klang fühlbar erleben. Oder alle stehen ganz eng zusammen in einem Kreis, Schulter an Schulter. Die langen Töne erzeugen auch hier wieder Vibrationen und Schwingungen, so dass sich die Gruppe schließlich sanft in Wellen bewegt. Ein Gefühl wie auf Wolken zu schweben, war der Tenor aus der Gruppe am Ende der Übung und man blickte überall in entspannte und strahlende Gesichter.

Immer ist auch eine Gebärdendolmetscherin dabei, die alles übersetzt. Meist ist es Claudia Wigelius-Dubbelfeld, die manchmal auf einen Stuhl steigt, damit jeder ihre Gebärden sieht und manchmal sich mitten in der Gruppe bewegt. Denn die Lieder werden nicht nur gesungen und gebärdet, sondern auch getanzt. Und wenn dann ein Kanon dran ist, sieht es für den Außenstehenden zunächst wie ein bunter Wirrwarr aus, doch mit der Zeit lichtet sich das Durcheinander und es hat alles seinen Sinn. Mit den Gebärden erschließt sich besonders für die Hörenden noch ein verstärkter Ausdruck des Gesangs: Die Gebärdensprache öffne ein tieferes Verstehen für das Gehörte, drückte es Udo Klein aus. „Die Gebärdensprache hat ihre eigene Schönheit“, sagte Judith Weichsel und so lernen alle Teilnehmer voneinander. Der Zusammenhalt der Gruppe sei nach dem ersten Jahr schon sehr groß geworden.

Die Anfangsfinanzierung erfolgte durch die Aktion Mensch, denn zunächst sollte es nur ein Projektjahr sein. Doch alle Mitstreiter waren sich einig: Es muss weitergehen. Durch Spenden und Sponsoren ist das nächste Jahr auch erst einmal gesichert, doch natürlich möchten alle, dass der Chor dauerhaft bestehen kann.

Wer Lust bekommen hat, mitzumachen: Geprobt wird montags alle zwei Wochen im Wohnhaus des LVR, In den Hüppen 2. Weitere Informationen bei Udo Klein 0179-4861018 oder Anita Wagener, Tel.: 02257-9590901. [pg]


Jubiläumsausstellung im Leopold-Hoesch-Museum

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.In den 1960er Jahren nutzte Andy Warhol Tapete als Trägermaterial für seine bunte Kunst. [Fotos: bwp]

Düren: Mit der Ausstellung „Paper is part of the picture – Europäische Künstlerpapiere von Albrecht Dürer bis Gerhard Richter“ feiert das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum gleich ein Doppeljubiläum. Zum einen das „Jahr des Papiers“, denn 1390 – also vor 625 Jahren – gründete Ulman Stromer vor den Toren Nürnbergs die erste Papiermühle Deutschlands. Eine technische Revolution, die auch der wirtschaftlichen Entwicklung entlang der Rur entscheidende Impulse geben sollte. Zum anderen wurde vor 25 Jahren, im März 1990, das Dürener Papiermuseum eröffnet. Diese beiden Jubiläen waren Anlass, eine sehenswerte Ausstellung zu realisieren.

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Aus zerrissenen Lexikonseiten entstand 1976 dieses Papierobjekt von Oskar Holweck.

Bis zum 31. Mai werden in den Ausstellungsräumen des Museums 160 Meisterblätter aus 600 Jahren Kunstgeschichte präsentiert. Von Dürer, Rembrandt und Goya über Picasso, Kollwitz und Warhol bis zu Jenny Holzer, Gert und Uwe Tobias, sowie Jorinde Voigt, die die heutige Experimentierfreude mit Papier dokumentieren.

Bei der Präsentation „Paper is part of the picture“ stehen nicht nur die Werke der Künstler im Fokus. Das Hauptaugenmerk gilt diesmal weltweit zum ersten Mal dem Papier, das nicht nur Trägermaterial der Kunstwerke, sondern auch Schlüssel zur Geschichte ist. Struktur und Konsistenz lassen Rückschlüsse auf die Entstehungsgeschichte des jeweiligen Kunstwerks zu. Ein wichtiger Aspekt ist die Frage, welche Papiere den Künstlern zu welchen Epochen überhaupt zur Verfügung standen. Wie konnte – oder musste – die jeweilige Auswahl getroffen werden? Nach Beschaffenheit des Trägermaterials oder nach dem Geldbeutel des jeweiligen Künstlers?

Die Ausstellung zeigt eine breite Palette unterschiedlichster Papiere, auf denen im Laufe der Jahrhunderte Meisterwerke entstanden: Bilder von Käte Kollwitz auf feinem Japanpapier; Karikaturen von Honoré Daumier, die im Jahr 1838 auf Zeitungspapier entstanden; Dürers Holzschnittzyklus „Das Marienleben“ auf edlem Bütten, geprägt mit einem Wasserzeichen, das eine Blume im Dreieck zeigt. 1506 lobte Dürer übrigens die Qualität Nürnberger Papiere, die viel besser sei als die der venezianischen Konkurrenz. Eine Rarität ist auch die Zeichnung „Drei Männerköpfe“, die 1560 von Tobias Stimmer auf einseitig grünlich blau gestrichenem Papier gefertigt wurde. Gezeigt werden diese kunstgeschichtlichen Kostbarkeiten in einem separaten, abgedunkelten Raum – nur jeweils von einem Spot beleuchtet.

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Dieses Vogelmotiv von Georges Braques ziert die Flyer zur Ausstellung.

Bunt geht es in den anderen Ausstellungsräumen zu: Da leuchten Warhols Kühe als Siebdruck von der Tapete. Seine Campell-Suppendosen prangen auf papierenen Einkaufstüten und Georges Braques realisiert seine Farblithografie „Vogel im Blattwerk“ auf Zeitungsseiten.

Die Faszination der Künstler am Werkstoff Papier fasst Maler Emil Schumacher in wenigen, persönlichen Worten zusammen: „Ich liebe es als kostbares Whatman Papier, als sensibles Japanpapier, als ärmliches Packpapier, auch als Zeitungspapier von gestern. Paper ist geduldig, immer steht es meinen Intentionen zur Verfügung.“

Die sehenswerte Ausstellung „Paper is part of the picture“ ist dienstags bis sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Donnerstags von 10.00 bis 18.00 Uhr. Im Rahmenprogramm zur Ausstellung werden Museumsdialoge und Filmabende angeboten.

Nähre Informationen finden sich im Internet unter www.leopoldhoeschmuseum.de. Einen interessanten Rückblick auf die Papiergewinnung in Deutschland bietet der Link www.625JahrePapier.de. [bwp]


Teamgeist auf der Musical-Bühne

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Ob Hauptrolle oder nicht: Das Ensemble des Michael Gymnasiums überzeugte. [Fotos: bvl]

Monschau: Der rhythmische Ruf des Publikums nach einer Zugabe zauberte ein entspanntes Lächeln auf die Gesichter der Musical-Akteure, die Premiere in der fast vollbesetzten Aula des Michael Gymnasiums in Monschau feierten. 25 Schülerinnen und Schüler erlebten in den vergangenen fünf Monaten alle Höhen und Tiefen einer Musicalproduktion. Im Rahmen des vom Land NRW geförderten Projektes „Kulturrucksack“ realisierten die Journalisten und Musiker, Bert van Londen und Daniel Wiegand, bereits zum zweiten Mal ein Musikprojekt am Monschauer Gymnasium. Nach einem Songwriter-Workshop mit Eigenkompositionen über das Monschauer Land im vergangenen Jahr legten die beiden Kursleiter die Messlatte in diesem Jahr noch etwas höher: Auf die Bühne kam ein aktuelles Musical aus der Feder von Daniel Wiegand.

„Gelungene Generalprobe“, so der Titel der Musikproduktion, bot jede Menge Platz für die kreativen Talente der Schüler. Neben aktiven Gesangs- und Schauspielrollen fanden sich auch versierte Kräfte für Bühnentechnik, Choreographie und das, was die Jugendlichen selber ‘Organisationsteam’ nannten. Dort flossen während der letzten Monate alle wichtigen Fäden zusammen. „Es war unglaublich, wie engagiert und selbstständig die jungen Künstler sich in das Projekt eingebracht haben“, zogen die beiden Kursleiter Bilanz. Obwohl sich für das Musical auch einige alte Bekannte aus dem ersten Kulturrucksack-Projekt eingefunden hatten, bestand das Gros der aktuell Beteiligten aus neuen Gesichtern. „Es war toll zu sehen, wie wir alle in kurzer Zeit zusammenwuchsen und ein echtes Team wurden“, resümierte Daniel Wiegand.

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Das Musical stammt aus der Feder des Musikers Daniel Wiegand

Die Thematik des Stückes stieß bei den Jugendlichen, die sich aus den Klassen 6, 7 und 8 rekrutierten, von Anfang an auf Begeisterung: Eine Girlgroup, die „Sisters in Destiny“, steht kurz vor ihrem musikalischen Durchbruch. Sie dürfen in einer TV Show performen und ihren neuen Song vorstellen. Damit ergreifen sie die Chance, nicht nur auf sich, sondern auch auf aktuelle Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Soziale Konflikte und eine Liebesgeschichte inklusive. Die sechs jungen Mädchen, die wie Pech und Schwefel zusammenhalten, werden auf ihrem Weg zum Erfolg auf einige Geduldsproben gestellt. Nicht nur die Moderatorin der TV Show entpuppt sich als falsche Schlange und macht es den Mädchen schwer. Auch die Frontsängerin Jay wird heftig aus der Bahn geworfen. Aber, wie so oft im Musical: Am Ende wird alles gut und der Auftritt der Girlgroup ein voller Erfolg – nicht nur im Stück, auch im „richtigen Leben“.

Damit jeder der engagierten jungen Künstler die Gelegenheit bekam, eine größere Rolle zu spielen, wurde das Ensemble in zwei Darstellergruppen geteilt. Für jede der beiden Aufführungen mit einem eigenständigen Gesangs- und Schauspielteam.

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Für die beiden Aufführungen standen zwei unterschiedliche Teams auf der Bühne.

Die beiden Kursleiter, die schon seit Jahren mit unterschiedlichsten Kunstprojekten an vielen Schulen und Kindergärten der Städteregion Aachen tätig waren, fühlten sich nach dem Musical mit den Schülerinnen und Schülern des Michael Gymnasiums in ihrer Mission bestätigt. „Unser Einsatz lohnt sich schon alleine deshalb, weil wir es mit unseren Projekten schaffen, die Kids für die Dauer unserer Zusammenarbeit ein wenig von ihren digitalen Kommunikationsmitteln wie beispielsweise Handys wegzulocken und sie sich realen Herausforderungen stellen. Das Leben kann auch ganz ohne digitale Hilfsmittel schön und interessant sein“, resümierte Bert van Londen. Nachdem die Aufregung und das Lampenfieber verflogen sind, wünschen sich alle Beteiligte nur noch eins: Dass es für ein weiteres Musikprojekt im nächsten Jahr ein Wiedersehen gibt. [bwp]


Aus dem Alltag herausreiten – Abenteuer „Wanderreiten“

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die Eifel ist ein ideales Terrain fürs gemütliche Wanderreiten. [Fotos: Gaby Eichenberger]

Region: „Auf den Rücken der Pferde, liegt das Glück dieser Erde“, besonders wenn man dafür tagelang Zeit hat, weitab von den verkehrsträchtigen Straßen und der Hektik des Alltags. „Wanderreiten“ heißt das Zauberwort, dass für immer mehr Menschen Freiheit und Lebensfreude verkörpert. Bei den mehrtägigen Wanderungen zu Pferd stehen das Naturereignis, die langsame, ursprüngliche und dabei gelichzeitig umweltschonende Art des Reisens und das bessere Kennenlernen von Pferd und Landschaft im Vordergrund.

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Möglichkeiten zum Rasten und Übernachten ermöglichen einen Ausritt über mehrere Tage.

In einem Tempo, das ermöglicht, dass alles was an einem vorüberzieht richtig aufzunehmen und zu erleben, steht das Wanderreiten konträr zu den üblichen Fortbewegungsmöglichkeiten unserer Zeit. Kann es sonst nie schnell genug gehen, um von A nach B zu kommen, geht es beim Wanderreiten um den Weg an sich. Sanfte Hügel und weite Täler, duftende Felder, gurgelnde Bachläufe, beschauliche Dörfer und historische Fachwerkstädtchen, stolze Schlösser und Burgen – es gibt unendlich vieles zu sehen und genießen. Tagsüber ist man in Gruppen bis zu sechs Stunden unterwegs, vertraut der erfahrenen Gruppenleitung und erlebt so manches kleines Abenteuer. Gemeinsam neue Wege gehen und dabei seinem Pferd näher kommen, dass ist es, was den Wanderreitern so sehr am Herzen liegt. Gestärkt wird sich mit einem Picknick aus den Satteltaschen oder durch die Einkehr in einem Gasthaus. Übernachten kann man unterm freien Sternenzelt im eigenen Schlafsack, in Gasthöfen oder in einer der zahlreichen „Wanderreitstationen“, die es inzwischen in ganz Deutschland gibt. Die bieten die notwendige Infrastruktur für die artgerechte und komfortable Übernachtung von Pferd und Reiter. Beide können hier rasten, Kraft für die nächste Etappe sammeln und ihren Hunger und Durst stillen.

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Die Schönheiten der Eifel, machen die Ausritte zu einem Erlebnis.

Beispielsweise die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V., Arbeitskreis Wanderreiten, aber auch viele private Anbieter organisieren und führen unter fachkundlicher Führung solche Wanderritte durch. Bei Ihnen können Interessierte nicht nur eine bestens organisierte Tour buchen, sondern auch das geeignete Pferd, denn Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf gibt es einige. Nicht jedes Pferd ist für solche Wanderungen geeignet oder ausgebildet. Eine richtige Ausbildung ist für das Wanderreiten eine wichtige Voraussetzung. Denn aus Unkenntnis entstehen oft Fehler, die Pferd und Reiter schaden können. Ein umfassendes Grundwissen rund ums Pferd, eine solide reiterliche Grundausbildung und Grundkenntnisse im Geländereiten sollte daher selbstverständlich sein, bevor man sich an einen Ausritt oder Wanderritt wagt. Darüber hinaus sollte man sich im Umgang mit Kartenmaterial, Kompass auskennen und über die gesetzlichen Rahmenbedingungen informiert sein, wenn man mit dem Pferd unterwegs ist.
Besonders die Eifel ist ein El Dorado in Sachen Wanderreiten. Ausreichend Wanderreitstationen, eine abwechslungsreichen Landschaft und viele Wanderreitbetriebe, versprechen nicht nur eine unvergessliche Zeit auf dem Rücken eines Pferdes, sondern sorgen auch dafür, dass sich die Wanderreitergruppe auf das Wesentliche konzentrieren kann. Für die Planung, Organisation, Verpflegung, Übernachtung und Sicherheitsfragen ist dann bereits im Vorfeld schon bestens gesorgt.

Weiter Informationen gibt es im Internet unter:
www.vfd-nrw-wanderreiten.de/html/wanderreiten_in_nrw.html [bvl]


Es geht rund im Sport 9

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Marcus Löhnert sicherte dem SFG Schönau beim 1. RCN-Lauf auf seinem neu aufgebauten Audi TTS den ersten Klassensieg der Saison. [Fotos: pd]

Region: Motorsport. Rundstrecken-Challenge Nürburgring. Das launische Nürburgringwetter machte es den Startern beim Saisonauftakt zur diesjährigen RCN (Rundstrecken-Challenge Nürburgring) nicht einfach. Während am Morgen noch Nebel über großen Teilen der Strecke lag, kam ab Rennbeginn an einigen Streckenabschnitten sogar die Sonne raus. Kurz vor Ende des Laufes schlug dann das Eifelwetter noch einmal richtig zu. Im Streckenbereich Brünnchen kam es zu heftigen Schneeregenschauern und daraus resultierendem Glatteis, was die Fahrer auf ihren Slick bereiften Rennwagen auf eine große Probe stellte. Die Rennleitung entschied sofort den Abbruch, doch die bis dahin zurückgelegten Runden reichten, um eine Wertung durchzuführen. Der Veranstalter des „Preises der Erftquelle“, die SFG Schönau, konnte durchatmen, denn eine wetterbedingte Absage der gesamten Veranstaltung hätte einen großen finanziellen Verlust für den Verein bedeutet. Auf der Strecke lief es für die Fahrer der Sportfahrergemeinschaft aus dem Münstereifeler Höhengebiet gut. Einen starken Auftritt zeigte dabei Marcus Löhnert im neu aufgebauten Audi TTS. Der Vizemeister des Vorjahres holte sich den Klassensieg. Ebenfalls den Sieg in ihrer Klasse holten die SFG-Fahrer Theo Milz zusammen mit Oliver Greven auf einem Citroën Saxo. Das Triple für die Schönauer komplettierte Herbert Neumann/Stefan Reuter auf dem 3er BMW, mit dem sie schon in der Vorsaison erfolgreich waren. Hinter dem Team von „Adrenalin Motorsport“ belegte die SFG Schönau nach dem ersten von acht Läufen einen hervorragenden zweiten Platz in der Mannschaftswertung. Auch der Euskirchener Jörg Wiskirchen, der mit einem Cup-BMW M235i Racing auf dem 3. Rang in seiner Klasse landete, konnte zufrieden sein.

Motorsport. VLN. Nach der „2. Liga“, der RCN (Rundstrecken-Challenge Nürburgring) am vergangen Samstag, startet an diesem Samstag die „1. Liga“ in die Langstreckenrennen am Nürburgring. Beim 1. Lauf der VLN (Vereinigung Langstreckenmeisterschaft Nürburgring), der „61. ADAC Westfalenfahrt“, die vom ADAC Westfalen veranstaltet wird, geht es ab 12.00 Uhr zum Rennen über vier Stunden. Dabei wird ein Teilnehmerfeld der Extraklasse mit vielen werksunterstützten Boliden an den Start gehen. Vom seriennahen Tourenwagen bis zum ausgewachsenen GT3-Boliden wird wieder alles dabei sein, was die Motorsportfans begeistert. Insgesamt sind 179 Fahrzeuge in der vorläufigen Starterliste eingetragen. Dabei hat auch ein Fahrer aus dem Kreis Euskirchen die Chance auf den Gesamtsieg. Der in Bad Münstereifel lebende Frank Stippler wird dazu mit seinem Arbeitgeber Audi eine Weltpremiere geben und gemeinsam mit seinen Teamkollegen Christopher Haase, Marc Basseng und Mick Rockenfeller die Feuertaufe des nagelneuen Audi R8 LMS feiern. Aber auch beim Kampf um den Gesamtsieg sind Fahrer aus dem Kreis dabei. Um Klassensiege kämpfen der Nettersheimer Christoph Breuer gemeinsam mit seinem Teamkollegen Matteo Bairoli (Italien) in einem von Manthey-Racing eingesetzten Porsche 911 GT3 MR um den Sieg in der Klasse Specials 7. In der Porsche-Cup Klasse geht der Mechernicher Dieter Schmidtmann an den Start. Nicht vergessen darf man die ganze Erfahrung, die der Monschauer Georg Weiss gemeinsam mit seinen Mitstreitern Oliver Kainz und Jochen Krumbein im Wochenspiegel-Team Manthey Porsche 911 GT3 RSR an den Tag legen kann. Auch SFG Schönau-Pilot Marcus Löhnert, der am vergangenen Wochenende in der RCN noch einen Klassensieg feierte, wird gemeinsam mit seinem Mitstreiter Elmar Deegner um den Klassensieg mit ihrem Audi TTRS kämpfen. Weitere Starter aus der Region: Stefan Kissling (Bad Münstereifel) im Opel Astra OPC Cup, und Jörg Wiskirchen und Markus Maier-Schambeck (beide Euskirchen), die beide im BMW M235i Racing Cup ins Rennen gehen.

Volleyball. Herren Bundesliga. Nachdem das Team der SWD Powervolleys Düren das zweite Playoff-Viertelfinalspiel um die Deutsche Meisterschaft beim TV Rottenburg genau wie das Hinspiel deutlich mit 3:0 für sich entscheiden konnten, steht das Team nun im Halbfinale. Dabei ist der Gegner kein Geringerer als die BR Volleys aus Berlin. Das Team aus der Bundeshauptstadt setzte sich ebenfalls mit zwei klaren 3:0-Siegen gegen die Netzhoppers-KW Bestensee durch. Die Termine für die Halbfinale, die im Modus „Best of Five“ gespielt werden: 2. April, 19.30 Uhr in Berlin, 5. April, 18.00 Uhr in Düren, 9. April, 19.30 Uhr in Berlin, 12. April, 18.00 Uhr in Düren und 15. April, 19.30 Uhr in Berlin.

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Die Volleyballerinnen der SG Marmagen-Nettersheim und Trainerin Judith Pelzer (M.) bestreiten am Samstag das letzte Heimspiel in der 2. Bundesliga.

Volleyball 2. Damen Bundesliga. Mechernich. Am morgigen Samstag um 18.30 Uhr bestreiten die Volleyballerinnen der SG Sportfreunde Marmagen-Nettersheim in der Sporthalle an der Feytalstraße in Mechernich das letzte Bundesligaheimspiel der Saison. Dabei wird das starke Team (5. Tabellenplatz) vom SCU Emlichheim zu Gast im „Lautesten Wohnzimmer der Eifel“ sein. „Wir möchten uns in unserem letzten Heimspiel der Saison mit einer starken Leistung von unseren treuen Fans verabschieden. Dazu müssen wir an unsere Leistungsgrenze gehen, um gegen den starken Gegner bestehen zu können. Aber wir sind dazu bereit und wollen mit unseren tollen Zuschauern im Rücken einen schönen Saisonausklang feiern können“, geht Trainerin Judith Pelzer motiviert in die letzte Heimpartie.

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Sascha Engel (l.) und die Mittelrheinfußballer des Euskirchener TSC sind am Sonntag zu Gast beim SC Brühl.

Fußball. Mittelrheinliga. Nach einer starken Partie am letzten Sonntag gegen den VfR Alfter, die am Ende mit 1:1 ausging und die Fußballer des TSC Euskirchen viele Chancen zum Sieg liegen ließen, steht am Sonntag eine Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Um 15.15 Uhr geben die Kreisstädter rund um Trainer Kurt Maus ihre Visitenkarte beim SC Brühl ab. Im Hinspiel trennten sich die Kreisstädter von den Schlossstädtern nach einem Treffer von Sascha Engel mit 1:1.

Fußball. Landesliga. Am vergangen Spieltag landeten die Landesligafußballer vom SV SW Nierfeld einen 13:0-Kandersieg gegen das Tabellenschlusslicht Westwacht Weiden. So einfach dürfte es am kommenden Sonntag um 15.00 Uhr beim Auswärtsspiel gegen des SV Rott nicht gehen. Gerade einmal drei Punkte trennen den SV Nierfeld (28) und den SV Rott (25) in der Tabelle. Das Hinspiel gewann das Team von Trainer Achim Züll nach Treffern von Michael Jansen (2), und Oliver Fuß mit 3:1.

Fußball. Bezirksliga. Kall. Nach der unnötigen 0:3-Pleite beim Tabellenführer BC Viktoria Glesch/Paffendorf genießen die Fußballer des Kaller SC am Sonntag wieder Heimrecht. Das Team von Trainer Jörg Piana empfängt um 15.00 Uhr den Tabellennachbarn, die DJK Viktoria Köln. Auf Reisen gehen muss dagegen der SV SW Stotzheim. Sie treffen am Sonntag um 15.00 Uhr auf GW Brauweiler.

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Playmaker Michail Kapitanov (am Ball) und seine Mitstreiter der ErftBaskets Euskirchen wollen sich bei der BSG Grevenbroich anständig aus der Regionalliga verabschieden.

Basketball. Regionalliga. Am Samstag ist es so weit. Die ErftBaskets Euskirchen treffen bei ihrem letzten Auftritt in der Regionalliga in einer Auswärtspartie um 19.30 Uhr auf die BSG Grevenbroich. Damit ist das Abenteuer der ersten Regionalliga, der höchsten Amateurliga im deutschen Basketball, für die Mannschaft von Trainer Stefan Schäfer nach einem Jahr schon wieder zu Ende, denn das Team aus Euskirchen und Bad Münstereifel steht als Absteiger in die 2. Regionalliga fest. „Wir wollen versuchen die Grevenbroicher so lange wie möglich zu ärgern“, gibt Trainer Schäfer das Konzept für den letzten Auftritt in der Regionalliga bekannt. Dazu braucht sein Team natürlich einen guten Start in die Partie, der in den letzten Begegnungen nicht wirklich gegeben war. Durch Fehlstarts brachte sich sein Team immer wieder ins Hintertreffen, das man in der Folgezeit nicht mehr ausgleichen konnte.

„Die Luft ist einfach raus. Trotzdem haben wir vor allem an der Defense gearbeitet und werden versuchen, ein solches Topteam wie Grevenbroich unter 100 Punkten zu halten“, gibt sich der Coach vor der letzten Partie der Saison noch einmal kämpferisch.

Handball. Verbandsliga. Palmersheim. Auch drei Spieltage vor Saisonende müssen die Handballer des TV Palmersheim immer noch um ihren Klassenerhalt zittern. Gerade einmal ein Punkt (12:34) trennt das Team von Trainer Albert Peters von den beiden Mannschaften am Tabellenende, dem Dünnwalder TV und dem TuS Königsdorf (beide 11:35) und dann kommt am Samstag um 19.30 Uhr mit der HSG Geislar/Oberkassel ein unbequemer Gegner in die Kuchenheimer Peter-Weber-Halle. Im Hinspiel ließ die HSG dem TVP keine Chance und gewann deutlich mit 34:20.

Handball. Landesliga. Bad Münstereifel. Ebenfalls Heimrecht genießen die Handballer des TVE Bad Münstereifel. Um 19.00 Uhr haben sie mit der dritten Mannschaft der HSG Siebengebirge/Thomasberg das Tabellenschlusslicht zu Gast in der Heinz-Gerlach-Halle. Einen weiteren Schritt in Richtung Verbandsliga-Aufstieg könnten die Handballer der HSG Euskirchen am Samstag um 18.00 Uhr bei der Zweitvertretung von BTB Aachen machen. Dabei wird die Begegnung für das Team von HSG-Coach Peter Trimborn sicherlich kein Spaziergang. Immerhin liegt das Team aus der Kaiserstadt auf dem dritten Tabellenplatz. Im Hinspiel behielt die HSG Euskirchen mit 30:26 die Oberhand.

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Bei der 22. Auflage des Peters-Scherpenberglauf des SV SW Nierfeld startet die diesjährige Eifelcup Saison.

Leichtathletik. VR-BankNord Eifel-Cup. Nach der langen Winterpause geht es kommenden Samstag endlich wieder los. Als erster von insgesamt elf Läufen der beliebten Laufserie wird am Samstag der 22. Peters-Scherpenberglauf des SV SW Nierfeld gestartet. Dabei wird es wohl beim schweren Hauptlauf (Start 17.00 Uhr) über zehn Kilometer und rund 190 Höhenmeter sowohl bei den Herren als auch bei den Damen einen neuen Sieger geben. Unter der Woche hatte Vorjahressieger Markus Mey (Sportteam Peters) als auch Nora Schmitz (Runners Point Team Euskirchen) noch nicht gemeldet. Bei Nora Schmitz, der Eifelcup-Gesamtsiegerin aus dem Vorjahr, gibt es dafür eine plausible Erklärung: „Ich habe auf jeden Fall vor, die Eifelcup-Serie in diesem Jahr wieder zu laufen. Allerdings kann ich in Nierfeld nicht an den Start gehen, da ich dann im Trainingslager im Schwarzwald bin. Mein erster Eifelcup-Start wird dann Ostermontag in Leudersdorf sein“, so die Hellenthaler Studentin.

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Leiten künftig die Geschicke des Kaller SC: Vize-Vorsitzender Dieter Hermanns (v. l.), Vorsitzender Wolfgang Arens, Geschäftsführerin Katja Piana und Schatzmeister Manfred Jaax. Foto: [rz/pp]

Sport Allgemein. Kall. Eine Verjüngungskur erlebte der Kaller Sport Club (KSC) mit der Vorstandsneuwahl im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung. Die amtierende Vereinsspitze mit dem Vorsitzenden Hans Lambert und dem stellvertretenden Vorsitzenden Ralf Schumacher trat nicht mehr zur Wiederwahl an. Zukünftig werden Wolfgang Arens als Vorsitzender, Dieter Hermanns als Stellvertreter, Manfred Jaax als Schatzmeister und Katja Piana als Geschäftsführerin die Geschicke des Vereins leiten. Der neue Vorstand will das angekratzte Image des Sportvereins aufpolieren und dem seit Jahren anhaltenden Mitgliederschwund entgegenwirken. Das aber gehe nicht von heute auf morgen. Deshalb lautet die langfristige Strategie „KSC 2020“. Arens appellierte, dem neuen Vorstand fünf Jahre Zeit zu lassen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Das Erfolgsgeheimnis liege in einer neu formierten, professionellen Jugendarbeit, wobei der sportliche Gedanke über dem Erfolgsdruck stehen müsse. Um dem Mitgliederschwund entgegenzuwirken, machte der neue Vorstand sogleich Nägel mit Köpfen: Er halbierte den Jahresbeitrag für Familien von 140 auf 70 Euro. Ebenfalls soll das Anmeldungsjahr für alle Kinder und Familien beitragsfrei sein, um den Verein zunächst einmal kennen lernen zu können. Die Sportfeste des KSC sollen künftig im Fokus von „Jugend & Familie“ stehen und neu konzipiert werden. Das diesjährige Sportfest wird vom 14. bis 16. August in Verbindung mit dem Saisonstart der Senioren-Fußballmannschaft stattfinden. [rz/pp] [pd]


Das letzte Wort hat...
Manfred Lang: Vom „Kaate“ und „Tuppe“

Region: Kaum eine andere Leidenschaft ist in der Eifel so verschrien und gleichzeitig so geschätzt wie das Kartenspiel. Die „Mannslöck“, explizit „Kaatbröde“, lieben es, die „Fraulöck“ hassen „de Kaat“ und „et Kaate“, weil „die Männ“ darüber Zeit und Stunde vergessen und in früheren Zeiten wohl oft auch die Verantwortung gegenüber der eigenen Familie.

Ein Eifeler Sprichwort wusste das zu deuten: „Höngert de Kaat unn hönger dr Kann, wid männije zem ärme Mann“. Will sagen: Hinter dem Kartenfächer auf der Hand oder aber mit der Schnapsflasche am Hals lässt der wirtschaftliche Niedergang meist nicht lange auf sich warten.

Die Legende vom Kartstein an der Kakushöhle, wo Bauern sich mit dem Teufel höchstpersönlich zum Kartenspiel niederließen, ist nicht das einzige abschreckende Beispiel, das in der Eifel von Generation zu Generation kolportiert wurde. Auch diesen Ratschlag wird sich früher manche junge Frau im heiratsfähigen Altar haben anhören müssen: „Hieroot joo kenne Käter. Der kennt keene Jott unn kee Jebott unn kaat dich ömm Huus unn Hoff“.

Fritz Koenn, der bekannteste Mundartdichter der Nordeifel, hat der Leidenschaft der Eifeler zum Kartenspiel in einer seiner unvergleichlichen Anekdoten eine sympathischere, ja liebenswerte Seite abgewonnen. Er beschreibt einen „schlauen Kääter“, der am Abend in der Wirtschaft nicht nur seinen letzten Heller verspielt hat, sondern mehr als er überhaupt besitzt. Und er steht auf und spricht Folgendes zu seinen sprachlosen „Kaatbröödern“: „Do ha me äve noch ens fein jetupp: Ihr hatt nüüs veloore – unn ich hann nüüs jewonne.“

In diesem Sinne: Das Glas ist halb voll, nicht halb leer. Immer optimistisch bleiben, nicht nur beim „Kaate“.

aus: Manfred Lang “Platt öss prima”, KBV-Verlag, ISBN: 978-3-940077-47-9 [ml]


Land & Leute:

Ostern darf wieder um die Wette gereizt werden

Region: Auch in diesem Jahr lädt Landrat Günter Rosenke zum traditionellen Oster-Skat-Turnier nach Weilerswist ein. Es findet am 2. April, um 19.00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist wie gewohnt die Gaststätte “Bachhof”, Kölner Straße 93. Und auch das Startgeld beträgt wieder zehn Euro. Das Turnier ist ausschließlich Hobby-Skatspielern und -spielerinnen vorbehalten. Wegen der begrenzten Räumlichkeiten können leider nur 52 Spieler teilnehmen. Daher ist eine Anmeldung bis zum 31. März erforderlich. Die Anmeldungen sind möglich: in der Gaststätte “Bachhof”, Tel. 02254-96 9248, direkt bei Landrat Günter Rosenke, Telefon: 02254-844848 oder per Mail an guenter@rosenke.info. [pg]

Hoher Politikbesuch aus Irland

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Der irische Staatsminister im Finanzministerium, Simon Harris (mitte) , hat sich die Papierfabrik in Zülpich angesehen. [Foto: Stadt Zülpich]

Zülpich, Bessenich: Erfolgreiche, irische Unternehmen mit Sitz in Deutschland sind derzeit das Ziel von Simon Harris, irischer Staatsminister im Finanzministerium. Zusammen mit dem irischen Botschafter Michael Collins besuchter er die Papierfabrik „Smurfit Kappa“ in Bessenich. Geschäftsführer Christian Ludwig und Bürgermeister Albert Bergmann begrüßten den hohen Besuch gemeinsam. Bei einem Rundgang durch die Papierfabrik nahmem sich Harris und Collins Zeit für Gespräche mit den Mitarbeitern und zeigten sich von der innovativen Technik genauso beeindruckt wie von dem Engagement der Firma für Mitarbeiter, Standort und Umwelt. Smurfit Kappa Zülpich Papier besitzt nicht nur eine der weltweit modernsten Papiermaschinen, sondern auch einen weltweit einzigartigen geschlossenen Wasserkreislauf, so dass keinerlei Produktionsabwässer erzeugt und nur geringe Mengen an Frischwasser benötigt werden. Die Papierfabrik unterstützt aber auch soziale Einrichtungen in Zülpich. Von der Zentrale in Dublin konnte das Zülpicher Unternehmen 50.000 Euro für das Inklusions-Kunstprojekt der Bürvenicher Lebenshilfe weitergeben. [pg]

Tierschutztag im “Kulturschock”

Schleiden: Seit dem Beginn der Kunstgeschichte sind, wie schon die Höhlenmalereien zeigen, Tiere und Kunst miteinander verbunden. Auch im Atelier der Malerin Maf Räderscheidt tauchen Tiere auf. Dazu bitten das Tierheim Kall, die Tierhilfe Belgien und Maf Räderscheidt mit “TUSCH”, der virtuellen Tiervermittlung, am 29. März von 11.00 bis 17.00 Uhr ins Franziskushaus, dem „Kulturschock“, Am Markt 32, in Schleiden. Die Besucher bekommen dort Informationen und Beratung rund um das Thema Tiere und Tierschutz. Doch es geht nicht ausschließlich um Tiere: Ostergeschenke wie Blumen, Bilder, Bücher und andere schöne Dinge sollen dort zu sehen und zu kaufen sein, oft für einen guten Zweck. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Martin Bollig, der gerade in Schleiden seine neue CD einspielt, will außerdem ein Nachmittagskonzert geben. Weitere Informationen bei: Maf Räderscheidt, Telefon: 02445-852285 oder maf@maf-raederscheidt.de, www.maf-Art.com. [bvl]

Freundeskreis Nyons setzt auf Beständigkeit

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die Mitglieder des Vereins Freundeskreis Nyons setzen auf das bewährte Engagement des bisherigen Vorstandes. [Foto: pp]

Mechernich: Im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung des Freundeskreises Nyons e.V. fanden auch Vorstandswahlen statt. Diese haben vor allem eines gezeigt, nämlich, dass der Freundeskreis auf Beständigkeit setzt – hat es doch in den Vorstandsämtern nur wenige Neubestzungen gegeben. Vorsitzender bleibt unverändert Wilfried Hamacher, ebenso wie seine beiden Stellvertreter Andreas Sack und Gerhard Lenz. Neu im Team sind Ingrid Volkmer als Schriftführerin (sie löst Uwe Nikoleit ab) sowie Angelika Rhein als Besitzerin. Die übrigen Beisitzer bleiben gleich: Klaus Tiemann (Pressesprecher), Bernd Gosewinkel, Franz Harperscheidt, Ilona Birkhahn und Hans-Peter Thur. Schatzmeisterin ist nach wie vor Karoline Schommer, die Kassenprüfer Klaus Lux, Axel Lehmann und Sandra Kratz. Im Rahmen der Mitgliederversammlung gab der Vorstand auch einen Ausblick auf Vereinsaktivitäten, die anstehen. So wird mit Vermittlung des Freundeskreises der Musikvereins Weyer unter der Leitung von Peter Züll im April am Blumenkorso in Nyons teilnehmen. Das 20-jährige Bestehen des Vereins wird am 8. August in der Kommerner Bürgerhalle gefeiert. [pp] [pg]

Führungen durchs Apotheken-Museum

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Bei den Führungen durch das Apotheken-Museum gibt es Interessantes zu entdecken.

Bad Münstereifel: Am 4. April startet das Schwanen-Apotheken-Museum wieder mit einem besonderen Angebot in die Sommerzeit: Um 13.30 Uhr wird eine Führung durch das Museum stattfinden, um interessierten Besuchern die Ausstellungsräume zu zeigen. Im Rahmen der Führung erlebt man das Museum aus der Perspektive des Apothekers. Zu sehen ist die original Rokoko-Stuckdecke aus dem Jahr 1806, das Labor und die Materialkammer. Ein Besuch des Kräutergartens in dieser Jahreszeit spricht alle Sinne an. Der Kostenbeitrag beträgt pro Person drei Euro. Weitere Termine sind am 2. Mai, 6. Juni, 4. Juli, 1. August, 5. September und 3. Oktober. [pg]

Vorträge zum Thema Radioastronomie

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Bad Münstereifel: Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie bietet in Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung jedes Jahr eine öffentliche Vortragsreihe. Von April bis Oktober stehen jeweils meist am ersten Mittwoch des Monats ganz unterschiedliche Themen auf dem Programm. Die Reihe beginnt am 1. April mit einem Vortrag von Dr. Norbert Junkes aus Bonn zum Thema „Das 100m Radioteleskop Effelsberg”. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr im Rats- und Bürgersaal im Rathaus, Marktstraße 15. Der Eintritt ist frei. Informationen über die weiteren Veranstaltungen unter http://www.mpifr-bonn.mpg.de/vortraege [pg]

Der Gartenschaupark öffnet seine Tore

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Auf ein Tulpenmeer können sich die Besucher auch in diesem Jahr freuen. [Foto: pg]

Zülpich: Am Samstag, 28. März, öffnet der Nachfolgepark der Landesgartenschau Zülpich 2014 um 10.00 Uhr seine Tore. Im mediterranen Ambiente des „Gartenschauparks Zülpich“ erleben die Besucher neue Attraktionen wie das Adventure Golf und bewährte Highlights wie die Hausgärten und die Greifvogelflugschauen. Am Eröffnungstag erwartet die Besucher von 10.00 bis 17.00 Uhr ein buntes Programm mit Führungen durch die Mustergartenausstellung, Angeboten im Grünen Klassenzimmer, Motorsägenkunst, Informations- und Aktionsständen der Ausstellungspartner, Aufführungen der Rettungshundestaffel vom Deutschen Roten Kreuz und natürlich dem fröhlichen Maskottchen Tolbienchen. Die offizielle Eröffnungsfeier beginnt um 12.00 Uhr auf der Sparkassen-Seebühne mit musikalischer Begleitung durch den Musikverein Sinzenich, Bürgermeister Albert Bergmann und dem Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, Horst Becker.
Das gesamte Tagesprogramm gibt es unter http://www.laga2014.de/ [pg]

Antik- und Trödelmarkt

Heimbach: Am Samstag, 28.3., und Sonntag, 29.3., findet auf dem Großparkplatz „An der Laag“ ein Antik- und Trödelmarkt statt. Nähere Informationen erteilt Herr Gehlhausen unter der Telefonnummer 02482-1268035. [bwp]

Kostenlose Freizeitbroschüre

Region: „Zeitvertreib“ heißt die 66-seitige, kostenlose Freizeitbroschüre, die Dr. Norbert Dreßen seit sieben Jahren auf den Markt bringt. In dem Din A5-Heft werden Ausflugstipps im Kreis Düren und der angrenzenden Region vorgestellt. Dreßen verweist auf kulturelle Veranstaltungen und Museen, führt Wandertouren, Parks, Seen und Schwimmbäder auf und liefert ein vielfältiges Serviceangebot für Radler, Segler, Kletterer, Kart- und Ballonfahrer. Die Broschüre mit einer Auflagenhöhe von 25.000 Stück ist im Kreishaus Düren, den jeweiligen Rathäusern und den Sparkassen-Filialen im Kreis und in der Städteregion Aachen erhältlich. [bwp]

Nachwehen eines Krieges

Schleiden, Gemünd: Die Galerie Eifel Kunst und das Eifeler Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt, lädt am Sonntag, 29. 3. ab 15.00 Uhr zu ihrer neuen Ausstellung „Nachwehen eines Krieges in Europa“ mit Fotografien von Jörg Strawe ein. Der kalte Krieg hatte nach langen Jahren ein Ende gefunden. In Deutschland fiel die Grenze und ein Volk vereinigte sich wieder. Doch in Europa zog erstmals nach dem 2. Weltkrieg wieder ein Krieg ein. Ungefähr 220.000 Tote, eine ökonomische und politische Verelendung einer Region. Unendliche Flüchtlingsströme und Elend der Bevölkerung. Das alles brachte ein Krieg mit sich, der unter dem Begriff „Jugoslawienkonflikt“ in die Geschichte einging. Der Fotograf Jörg Strawe aus Schleiden machte Ende November 2014 eine Photodokumentationstour in das immer noch im Aufbau befindliche ehemalige Krisen- und Olympiagebiet. Was übrig geblieben ist, was einst 1984 die ganze Welt auf die Olympiametropole Sarajevo blicken ließ, und was 17 Jahre nach Kriegsende und der fünfjährigen Belagerung der Stadt heute noch davon zu sehen ist und die Stadt nicht in die Knie zwingen konnte, zeigt Strawe in Fotografien.

Die informativen, erschreckenden und aufklärenden Bilder sind vom 29. 3 bis zum 24. 5 in der Galerie Eifel Kunst, Schleidener Straße 1, 53937 Schleiden-Gemünd zu sehen. Öffnungszeiten: freitags und sonntags 14.00 – 18.00 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung: 0157-36941876. [bvl]

Frühlingsfest zwischen den Toren

Nideggen: Unter dem Motto “Zwischen den Toren” feiert die Stadt Nideggen am Wochenende, 28. und 29.3., zwischen 11.00 und 18.00 Uhr, ihr Frühlingsfest mit Ausstellern und Angeboten rund um diese Jahreszeit. Erwartet werden – neben Ständen zum Stöbern – auch wieder nette Gäste wie den Osterhasen, der sicher etwas aus seinem Korb zaubern wird. [bvl]

Ausflug in die Ritterzeit

Nideggen: In den Osterferien ist Abenteuer angesagt. Am Samstag, den 4.4., können Familien und Kinder ab sechs Jahren die mittelalterliche Burg Nideggen erobern. Burgverteidigung sowie Pfeil- und Bogenschießen stehen im Vordergrund der Ferienaktion. www.kreis-dueren.de/burgenmuseum [bwp]

Licht aus für den Klimaschutz

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Zur weltweiten "Earth Hour" wird auch die Beleuchtung von Burg Hengebach abgeschaltet.

Heimbach: Am Samstag, dem 28.3., findet zum neunten Mal die WWF-Klimaschutzaktion „Earth Hour“ statt, bei der weltweit private Haushalte für eine Stunde das Licht abdrehen und die Beleuchtung berühmter Bauwerke – wie die Pyramiden von Gizeh, das Kolosseum in Rom oder die Golden Gate Bridge – abgeschaltet wird. Um ein Zeichen für die Umwelt zu setzen, bleibt auch Burg Hengebach zur „Earth Hour“ unbeleuchtet. Bürgermeister Peter Cremer setzt auf breite Resonanz in der Bevölkerung und hofft, dass viele Heimbacher um 20.30 Uhr ebenfalls für eine Stunde das Licht ausschalten: „Mit der Earth Hour kann jeder ein Zeichen setzen und so etwas für den Schutz des Planeten tun.“ Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund um den Globus mehr als 7.000 Städte und Gemeinden in 162 Ländern an der Aktion. Wer dieses Jahr mitmachen möchte, kann sich unter www.earthhour.wwf.de registrieren und dort Tipps für die eigene „Earth Hour“ entdecken. [bwp]

Aktive Pänz im Nationalpark-Tor

Schleiden, Gemünd: Am Sonntag, dem 29.3., können Kinder ab 11.00 Uhr die zahlreichen Angebote im renovierten und neu gestalteten Kinderraum des Nationalpark-Tors Gemünd ausprobieren. Unter dem Motto „Knorrige Eichen, bunte Spechte und Waldgeschichte(n)“ gibt es für die Pänz viel zu entdecken. Es kann gemalt, gezeichnet oder in kindgerechten Büchern zum Thema Wald geschmökert werden. Zudem warten kleine Forschungsaufgaben darauf, gelöst zu werden. [bwp]

Liebeslyrik im Literaturhaus

Nettersheim: Unter dem Titel „Ach Liebste, lass uns eilen…“ laden André Biakowski und Andreas Züll am Sonntag, 29.3., zu einer Lyriklesung ins Literaturhaus Nettersheim ein. Bei ihrem Streifzug durch die Liebesdichtung kommen sanftmütige und leidenschaftliche Verse zu Gehör. Gestaltet wird das Programm aus klassischen Texten und eigenen Werken. Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten. [bwp]

Adebar in der Eifel

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Vor der markanten Silhouette von St. Agnes machten die Störche Station. [Foto: ml]

Mechernich, Bleibuir: Auf dem Weg zu ihren Brutgebieten machten sechs Störche Zwischenstation auf einer Weide in Bleibuir, bevor sie weiterzogen. Im Freilichtmuseum Kommern wartet man vergeblich auf zahlreichen Besuch vom Klapperstorch. Dort wurden einige Jahre erfolgreich Jungstörche gezüchtet und großgezogen. Auch der Abflug gen Süden und die Wiederkehr in Kommern funktionierten wie geplant, allerdings nur bei den Altvögeln. Die männlichen Jungtiere könnten zwar theoretisch noch beweibt nach Jahren wieder an den Ort ihrer Kindheit auf dem Kahlenbusch zwischen Kommern, Hostel und Roggendorf zurückkehren. Aber die Wahrscheinlichkeit nimmt ab. [pp] [bwp]

Auf die blauen Stühle. Fertig. Los!

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Jugendliche können in Berlin die Arbeit der Abgeordneten aus erster Hand erleben.

Region: Einmal in die Rolle eines Abgeordneten schlüpfen und am Rednerpult unter dem Bundesadler sprechen? Oder im Plenarsaal des Deutschen Bundestages über neue Gesetzesentwürfe diskutieren? Das ermöglicht Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren der Wettbewerb „Jugend und Parlament“. Vom 13. bis 16. Juni können sich junge Talente bei der großen Parlamentssimulation unter realen Bedingungen als Politstrategen im Deutschen Bundestag ausprobieren. Auch der „Wahlkreis 92“ wird vertreten sein, denn als einer von 32 Abgeordneten in Nordrhein-Westfalen darf der Weilerswister Bundestagsabgeordnete Detlef Seif einen Teilnehmer für den bundesweiten Wettbewerb vorschlagen. Ziel der Simulation ist es, dass die Jugendlichen die Arbeit der Abgeordneten kennen lernen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Jugendliche, die Interesse haben, bei „Jugend und Parlament“ mitzumachen, können sich bis zum 10. April im Wahlkreisbüro von Detlef Seif, Alter Markt 7, in Euskirchen bewerben. Eine kurze Vorstellung mit Motivationsschreiben wäre wünschenswert. Bei gleicher Qualifikation entscheidet das Los. [pg]

Badesachen selbst gemacht

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Zülpich: In den Römerthermen können Kinder ab zehn Jahren am Dienstag und Mittwoch, 7. und 8. April, jeweils von 11.00 bis 14.00 Uhr an einem Ferienworkshop teilnehmen und Badeschuhe oder eine schöne Strandtasche selber fertigen. Genäht oder geklebt werden bunte Fische, Seesterne, Schiffe, Sonnen, Wellen mit Stoffen, Perlen, Borten und vielem mehr. Der Kurs kostet neun Euro plus Materialkosten. Bitte einen kleinen Imbiss und Getränke für mittags mitbringen. Anmeldungen bis zum 1. April unter info@roemerthermen-zuelpich.de oder 02252-83806102 [pg]

Ballettprinzessinnen suchen Prinzen

Mechernich: Beim nächsten Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Mechernich, Bahnstraße 26, am Dienstag, 31. März, von 16.15 bis 17.00 Uhr lesen Mitarbeiter des Kinderschutzbunds aus dem Buch „Nina Ballerina“ vor. Nina und ihre Freundinnen sind kleine Ballettprinzessinnen. Sie sind zu wenige für die nächste Ballett-Aufführung. Und wer soll die Rollen der Prinzen tanzen? Die Mädchen wollen nicht. Nina verspricht, ihren Bruder und seine Freunde zu fragen. Aber Jungen tanzen doch nicht… Oder vielleicht doch? [pp] [pg]

Freitag, 27.03.2015 // Ausgabe No. 26 // © eifelon.de, gegründet 2014
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