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EIFELON - wöchentliche eMailZeitung für die Eifel

In dieser Ausgabe: NRW-Eifel bleibt LEADER-Region: 3,1 Millionen Euro Förderung gesichert OffBeat – ein einzigartiges Jugendkulturprojekt – Casting in Euskirchen Gerichtsverhandlung in Aachen: Demo oder Campingplatz? Astronomie-Werkstatt “Sterne ohne Grenzen” Vogelsang ip: Gipfeltreffen in Düsseldorf Kirchengarten steht “in neuer Blüte” “Kreidezeit” beim Heimbacher Stadtfest Ferienspaß für Kinder: Zeltlager und buntes Ferienprogramm Es geht rund im Sport #17 Auch nach den “Ieshellije” noch kein Sommer

Land & Leute: Umweltausschuss winkt Windräder durch “Gespräche mit den Bürgermeisterkandidaten” 70. Eifeler Musikfest Kammermusikreihe „Montjoie Musicale“ im Aukloster Meisterchöre, Harfe und Orgel – Konzert im Kloster-Kultur-Keller 21. Hortus Dialogus – Benefiz-Fest Neuer Aussichtsturm am Weißen Stein Illustrations-Werkstatt in der Kunstakademie Mit Otmar Alt im Otmar-Alt-Sprinter zur Otmar-Alt-Ausstellung Museumsdialog im Leopold-Hoesch-Museum Pfingstprogramm im Gartenschaupark: Kreativ mit Rosen Literaturkurs bietet besondere Begegnungen Konzert: Quer durch den Operngarten Grabungsleiter Dr. Andreas Vieten führt durch Sonderausstellung Don Camillo als Figurentheater HürtenMuseum geöffnet Hier kommt die Krümelgruppe Exkursion zum Thema „Biber schaffen Artenvielfalt“ Römer- und Eburonenlager Jugendkirche feiert Geburtstag Lit.Eifel-Termine Musikalische Kleinkirmes


NRW-Eifel bleibt LEADER-Region: 3,1 Millionen Euro Förderung gesichert

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die Eifel ist auch in den kommenden Jahren LEADER-Region. [Foto: bwp]

Region: Die nordrhein-westfälische Eifel wird – wie in den vergangenen sieben Jahren – weiter vom EU-Förderprogramm LEADER für den ländlichen Raum profitieren. Wie Landesumweltminister Johannes Remmel nun bekannt gab, gehört die Eifel zu den 28 Regionen, die sich im Wettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen durchsetzen konnten und mit 3,1 Millionen gefördert wird. Insgesamt 43 Regionen hatten sich mit einer regionalen Entwicklungsstrategie beworben.
LEADER-Regionalmanager Alexander Sobotta war bei Abgabe des Wettbewerbsbeitrages im Februar von der hohen Qualität der Bewerbung überzeugt. Trotzdem geht eine dreimonatige Zeit gespannten Wartens zu Ende, denn anders als in anderen Bundesländern erfolgte in Nordrhein-Westfalen eine konsequente Bestenauslese unter den Bewerbern. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an die regionale Entwicklungsstrategie. Über ein Jahr lang hatten über 300 Personen in 12 Workshops an dem Konzept mit dem Motto “EIFELdörfer in Aktion – Wir gestalten Heimat!” gearbeitet.

Von den Fördermitteln werden insbesondere Projekte profitieren, die gemeinsam von Bürgern und der Verwaltung entwickelt und umgesetzt werden. Die vorgesehenen Handlungsfelder sind “Lebensraum für Jung und Alt”, “Regionale Wertschöpfung” und “Klima- und Ressourcenschutz”. Als Beispiel nannte Regionalmanager Alexander Sobotta Lösungen zur Nahversorgung, Mobilität und generationenfreundlichen Gestaltung in den Dörfern. Ein besonderer Schwerpunkt wird in der Unterstützung von Jugendinitiativen liegen, die ein lebenswertes dörfliches Umfeld für junge Menschen zum Ziel haben. Für die Projektauswahl ist die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region verantwortlich, welche sich zu gleichen Teilen aus öffentlichen und privaten Akteuren zusammensetzt.

“Der gemeinsame Einsatz der vielen öffentlichen und privaten Mitstreiter hat sich gelohnt”, sagte Reinhold Müller, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe und ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Dahlem. Müller freut sich besonders darüber, dass der in den letzten Jahren aufgebaute Schwung, die Strukturen und die hervorragende Zusammenarbeit der beteiligten 15 Städte und Gemeinden sowie der drei Kreise fortgeführt werden kann.

Nörvenich und Vettweiß gehören zum neu gegründeten, ebenfalls Kreisgrenzen überschreitenden Zusammenschluss “Zülpicher Börde”. Er wird bei der Umsetzung seiner Projektvorhaben zur Stärkung der Region mit 2,3 Millionen Euro unterstützt.
Dritter in der Riege der erfolgreichen hiesigen Bewerber ist das Indeland. Als “Rheinisches Revier an Inde und Rur” können Aldenhoven, Inden, Jülich, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Niederzier und Titz sowie aus der Städteregion Eschweiler als Anrainer des Tagebaus Inden in den kommenden fünf Jahren mit 3,1 Millionen Euro zur Umsetzung ihrer Strukturwandelvorhaben planen. Auch dies war eine Erstbewerbung.

“Das ist ein überragender Erfolg. Kein anderer Kreis in Nordrhein-Westfalen ist so stark bedacht worden wie unserer. Das haben wir vor allem den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die sich vor Ort mit ihren Ideen und Anregungen in die Entwicklung von Zukunftsperspektiven eingebracht haben. Nun können viele der Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Das kommt letztlich allen zugute, die im ländlichen Raum leben”, freute sich Landrat Wolfgang Spelthahn über den dreifachen Zuschlag. Das sei angesichts des Bevölkerungsrückgangs und der ständig steigenden Lebenserwartung der Menschen eine sehr gute Perspektive für den ländlichen Raum.

Nach Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses werden nun noch einige Wochen bis zum Vorliegen eines Förderbescheides für die Geschäftsstelle der LEADER-Region vergehen. Der offizielle Start in die neue Förderphase wird für September erwartet. Informationen zu den LEADER-Aktivitäten in der Eifel und Download der regionalen Entwicklungsstrategie unter www.leader-eifel.de. [bwp]


OffBeat – ein einzigartiges Jugendkulturprojekt – Casting in Euskirchen

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Alle sind sich sicher - das "OffBeat"-Projekt wird ein großer Erfolg: [Fotos: Walter Thomaßen, Kreis Euskirchen]

Kreis Euskirchen: “Es steht etwas Großartiges an”, so begrüßte Kreissparkassenvorstand Udo Becker seine Gäste im Sparkassenforum in Euskirchen. Er meinte damit das neue Projekt “OffBeat” von Achim Sondermann, Leiter der Musikschule Weilerswist. Das Projekt richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen neun und 16 Jahren. “Das Projekt ist außergewöhnlich. Es verbindet Musik und Tanz mit pädagogischen Elementen”, war Becker voll des Lobes über das Konzept. “Deshalb hat die Sparkasse auch nicht gezögert und stellt 30.000 Euro Fördergeld zur Verfügung”, so Becker weiter. Sie hat für das Projekt sogar ein eigenes Logo kreiert: Kreissparkasse Euskirchen – gut für den Beat!

Landrat Günter Rosenke, selbst Weilerswister und ein Förderer der Musikschule, hatte die Verbindung zwischen Sondermann und dem Vorstand der Kreissparkasse hergestellt. Er betonte, dass das Projekt für die jungen Menschen im Kreis Euskirchen ganz neue Perspektiven böte. “Hier können die Kinder und Jugendlichen nicht nur zeigen, dass sie Talent haben und gerne Musik machen oder tanzen. Sie tun auch viel für ihr Selbstbewusstsein. Die Teilnahme hilft ihnen sicher auf dem Weg zum Erwachsenwerden”, stellte der Landrat fest.

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Sie gab mit ihrer tollen Stimme eine Kostprobe ihres außergewöhnlichen Könnens – Emily Intsiful.

Am Samstag, 30. Mai, von 10 bis 18 Uhr fällt der Startschuss zum Projekt mit dem großen Casting im City-Forum Euskirchen. Eingeladen sind Kinder und Jugendliche, die gerne auf der Bühne singen oder rappen, tanzen, breaken oder schauspielern möchten. Internationale Coaches vermitteln den Teilnehmern die notwendigen Kenntnisse. Beim OffBeat-Projekt wird über zwölf Monate eine abendfüllende Bühnenproduktion erarbeitet, die die Bereiche Gesang, Tanz, HipHop und Schauspiel verbindet – mit Texten unter anderem von Jugendautorin Julia Hahn, Musik komponiert von BMG-Autor Achim Sondermann und live begleitet vom großen OffBeat-Orchester. Zu den Coaches zählen beispielsweise Valerie Simmonds, Waldek Szymkowiak, Courb, Neele Marie Nickel, Emily Intsiful oder Nico Gomez, die auch schon beim Casting dabei sein werden. Interessierte können beim Casting zeigen, was sie drauf haben: Wer schauspielern möchte, kann einen kleinen Auszug aus einem Film vortragen, wer lieber tanzen oder breaken will, sollte eine Choreografie einstudieren und wer singen möchte, sollte ein Lied vorbereiten und ein Playback oder die Noten für die Begleitung mitbringen.

Das NRW-Projekt “Kulturrucksack”, dessen operativer Bereich bei “vogelsang ip” angesiedelt ist, unterstützt OffBeat ebenfalls. Die Förderung beträgt 9.000 Euro. Manfred Poth, allgemeiner Vertreter des Landrats und zuständiger Geschäftsbereichsleiter in der Kreisverwaltung, berichtete, dass der “Kulturrucksack” seit nunmehr drei Jahren im Kreis sei. Jährlich stehen dafür ca. 44.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. In den drei Jahren konnten damit bisher 63 Kinder- und Jugendprojekte gefördert werden. Für alle Projekte ist der Kreis Träger und “vogelsang ip” Partner, bei dem die Projekte realisiert werden. Für 2015 sind 25 Projekte mit über 800 jungen Menschen zwischen 10 und 14 Jahren geplant. Achim Sondermann stellte das Projekt im Detail vor und betonte: “Das ist kein Larifari-Ding, sondern eine echte Herausforderung für die Jugendlichen. Da ist Disziplin bei den vielen Proben und beim Üben unbedingt notwendig.” Aus seiner langjährigen Erfahrung weiß er, dass allein deshalb schon während der Produktionszeit etwa die Hälfte der Starter abspringen. “Aber die, die dann noch dabei sind, sind in der Regel hoch motiviert und bleiben bis zum Schluss”, so Sondermann weiter. Details unter: www.offbeatproject.de [pg]


Gerichtsverhandlung in Aachen: Demo oder Campingplatz?

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die Besetzer des Hambacher Forsts errichteten vor der Verhandlung – von Polizei bewacht - ein Protestcamp vor dem Verwaltungsgericht in Aachen. [Fotos: mv]

Aachen: Zu tumultartigen Szenen kam es gestern in einem Aachener Gerichtssaal. „Shame on you“ und „Schämt euch“ riefen die jungen Leute, die mit dem Urteil der 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Aachen unter Vorsitz von Richterin Brunhilde Küpper-Aretz nicht einverstanden waren.

Die Kammer – bestehend aus drei Berufsrichterinnen und zwei Schöffen – befand, dass der Eigentümer einer Wiese bei Morschenich (Kreis Düren) im Unrecht sei. Und dass der Kreis Düren am 22. März 2013 zu Recht eine Ordnungsverfügung gegen den Mann erlassen hatte. Kurt Claßen, der Eigentümer einer Wiese ist, auf der Waldbesetzer ein Protest-Camp errichtet haben, kann sich mit seiner Duldung der Besetzer-Gruppe nicht auf das Versammlungsrecht berufen. Seine Klage wurde abgewiesen, er kann dagegen Berufung einlegen.

Verhandelt wurde in Saal 9, in einem von zwei extra großen Sälen des Gerichtsgebäudes. Das war gut so, denn knapp 50 Aktivisten, die den Hambacher Forst vor den Baggern des RWE retten wollen, waren dort erschienen. Und mit ihnen mindestens dreimal so viele Polizisten in Kampfuniformen und mit Schlagstöcken. Die Naturschützer wurden am Eingang intensiv gefilzt, so dass der letzte erst den Gerichtssaal erreichte, als die Verhandlung schon gut 20 Minuten im Gange war. Vor dem Gerichtsgebäude hatten die Waldbesetzer eine Art Lager mit einem Zelt aufgebaut. Dort verteilten sie nach der Verhandlung Suppe und legten Transparente aus.

Begonnen hatte die Verhandlung mit einer Darstellung des Streitfalles, wie er aus den Akten ersichtlich ist. Der Kläger (Kurt Claßen) habe der Protestbewegung sein Grundstück am Rande des Hambacher Forst zur Verfügung gestellt. Die Aktivisten hätten darauf 19 Zelte, Bauwagen und Hütten errichtet, so wurde verlesen. Trotz mehrerer Bescheide habe Claßen nicht dafür gesorgt, dass die Bauten auf seiner Wiese entfernt werden.

Haarklein legte Claßen dar, dass die Wiese nicht vorrangig zum Wohnen genutzt wird. Das Camp sei ein zentrales Symbol des Protests, es symbolisiere die Menschen, die wegen des landschaftsfressenden Braunkohleabbaus aus ihren Häusern und von ihren Höfen vertrieben wurden.

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Auch mit Aufklebern wurde der Protest sichtbar gemacht.

Seit April 2012 haben die Aktivisten am Rand des Braunkohletagebaus die Wiese besetzt. Der Eigentümer der Wiese duldet das und lässt das Gelände nicht räumen. Claßen stand in der Angelegenheit schon mehrfach vor Gericht. Zuletzt hatte das Oberverwaltungsgericht entschieden, dass einmal grundsätzlich geklärt werden müsse, ob nicht das Versammlungsrecht Vorrang hat vor dem Baurecht. Letzteres sieht vor, dass auf der Wiese keine Bauten oder ein Zeltplatz errichtet werden dürfen.

Das Versammlungsrecht ist ein Grundrecht. Was genau eine Versammlung ist, definierte die Richterin im Verlauf der Verhandlung. Sie führte aus, dass in einem ähnlichen Fall ein Roma-Lager vor dem NRW-Landtag als Mittel des Protests anerkannt wurde und unter das Versammlungsrecht gefallen sei. Allein: Im Falle des Camps in Morschenich kam das Gericht nach 45-minütiger Beratung zu einer anderen Einschätzung.

Diese Entscheidung des Gerichts bedeutet jedoch nicht, dass das Camp nun vom Kreis Düren geräumt werden dürfe. Das Recht des Klägers auf Berufung gegen dieses Urteil hat aufschiebende Wirkung bis zur Klärung durch das Oberverwaltungsgericht in Münster. Nach einem Hinweis des Gerichts hat der Kreis Düren das verhängte Zwangsgeld von 2.000 Euro gegen Kurt Claßen aufgehoben. [mv]


Astronomie-Werkstatt “Sterne ohne Grenzen”

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die nächtlichen Sternenbeobachtungen im Nationalpark Eifel beginnen um 22.00 Uhr. [Fotos: Medienzentrum des Kreises Euskirchen]

Schleiden, Vogelsang: Mit sieben Jahren sammelte er Zeitungsartikel zum Thema Sternenkunde und beklebte damit die Kellerwände im Haus seiner Eltern… Im Alter von 15 Jahren fieberte er mit den Helden der „Raumpatrouille Orion“ und baute sich aus alten Brillengläsern erste Fernrohre… 40 Jahre später – im Februar 2014 – ging für Harald Bardenhagen ein Kindheitstraum in Erfüllung. Im Nationalpark Eifel eröffnete er seine eigene Sternwarte: Die Astronomie-Werkstatt „Sterne ohne Grenzen“.

„Die Astronomie begleitet mich mein ganzes Leben“, erzählt der passionierte Sternengucker, der bis vor wenigen Jahren als Systemberater eines weltweiten Computerkonzerns tätig war. Mit der Erkenntnis „Es gibt mehr als Bits und Bites“ hängte er 2009 den Job an den Nagel und machte sein Hobby zum Beruf: „Ich wollte astronomische Bildungsarbeit leisten.“ Nach intensiver Standortprüfung fand der Kölner auf dem Gelände von Burg Vogelsang den geeigneten Platz für seine geplante Sternwarte. Doch für ihn war klar: „Ich mache das nur, wenn sichergestellt ist, dass sich die Lichtverschmutzung hier nicht steigert.“ Denn je mehr künstliches Licht in den Nachthimmel abgegeben wird, umso schlechter sind die Gestirne zu beobachten.

Bei den Standortentwicklern der Vogelsang ip fand er tatkräftige Unterstützung, indem auf dem Gelände nur Lampen montiert wurden, die das Licht punktgenau abgeben und nicht in den Himmel abstrahlen. Auch die Städte Heimbach und Schleiden arbeiten aktiv an dem Projekt „Sternenpark“ mit, um den „Lichtsmog“ in der Region so gering wie möglich zu halten.

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In manchen Nächten ist die Milchstraße mit bloßem Auge zu erkennen. [Foto: Harald Bardenhagen]

„Der Nationalpark ist nicht nur am Tag ein einzigartiges Schutzgebiet“, schwärmt der Astronom. „Sobald die Sonne untergegangenen ist, bietet sich am nächtlichen Sternenhimmel ein beeindruckendes Naturschauspiel.“ Über dem Nationalpark – fernab jeder künstlichen Beleuchtung – strahlen dann die Sterne um die Wette und in manchen Nächten ist die Milchstraße mit bloßem Auge zu erkennen, denn auf Grund der dünnen Besiedlung besteht in der Eifel nur eine geringe „Lichtverschmutzung“. Von der International Dark-Sky Association (IDA) erhielt der Nationalpark Eifel deshalb die Zertifizierung zum Sternenpark.

Diesen unverfälschten Blick in den Sternenhimmel bringt Harald Bardenhagen den nächtlichen Besuchern nahe. Die Fernrohre und Teleskope seiner Sternwarte hat er momentan noch in einem Container auf dem Vogelsanggelände untergebracht. Die riesigen Geräte sind auf Rollen montiert, damit sie – je nach Jahreszeit – in die günstigste Position gebracht werden können. Die Blickrichtung ist somit vorgegeben und wo das große Fernrohr hinguckt, gibt es auch mit dem eigenen Feldstecher einiges zu entdecken. Beim Anblick der unzähligen Sterne bekomme man ‘philiosophische Gedanken’, sinniert Bardenhagen. „Selbst ich noch – nach so vielen Jahren.“ Und wer während der zweistündigen Veranstaltung genau hinschaue, sehe garantiert eine Sternschnuppe. „Das ist dann der „Wow“-Effekt“, die persönliche Connection zum Himmel.“

Damit sich die Nachtschwärmer in dem „Gewusel von Lichtpunkten“ am Himmel auskennen, stellt Harald Bardenhagen zu Beginn jeder ‘Sternenwanderung’ die markantesten Sternbilder vor. „Den Großen Wagen kennt fast jeder“, weiß er aus Erfahrung und mit einfachen Tricks gibt er seinen Gästen einen Schlüssel an die Hand, um auch die anderen Sternbilder zu entdecken. „Man muss nur eine Sternlinie zu einem anderen Himmelskörper verlagern, dann wird es ganz einfach, die prägnanten, geometrischen Figuren wiederzuerkennen.“

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Harald Bardenhagen (r.) machte astronomische Bildungsarbeit zu seinem Beruf.

Vor jeder Sternenbeobachtung verfolgt Bardenhagen ganz genau die Wettervorhersagen und im Notfall muss eine bereits gebuchte Veranstaltung kurzfristig per Mail oder SMS abgesagt werden: „Wenn Wolken da sind, helfen auch die größten Teleskope nichts“, erklärt der 57-Jährige, der an einer australischen Universität in Melbourne mittlerweile den ersten Teil seines Online-Studiums in Astronomie erfolgreich abgeschlossen hat. Eins hat der Sternen-Fan in all den Jahren seiner Himmelsbeobachtung erfahren: „Egal, ob im Iran oder in Afrika, sobald ich mein Fernrohr auspacke, komme ich mit den Menschen ins Gespräch, denn der Blick in den nächtlichen Sternenhimmel löst überall auf der Welt Freude und Faszination aus. Der Sternenhimmel gehört uns schließlich allen zusammen.“

Nähere Informationen zu der Astronomie-Werkstatt unter www.sterne-ohne-grenzen.de.

Touristische Angebote mit wohlklingenden Namen wie „Sonne, Mond und Sterne“, „Venus, Mars und Jupiter“ oder „Milchstraße“ finden sich unter www.sternenpark-nationalpark-eifel.de.

[bwp]


Vogelsang ip: Gipfeltreffen in Düsseldorf

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Blick vom Turm in Vogelsang [Foto: vogelsang ip - Roman Hövel]

Schleiden, Vogelsang: Am gestrigen Donnerstag haben Landrat Günter Rosenke und der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Günther Horzetzky, die Situation um die fehlenden Finanzmittel zur Fertigstellung der Baustelle Vogelsang besprochen. Dabei hat die Landesregierung Unterstützung bei der Suche nach einer preisgünstigen Finanzierung zugesagt.

„Ich habe durchaus den Eindruck gewonnen, dass man uns in Düsseldorf helfen will. Allerdings wurde durch den Staatssekretär auch klar zum Ausdruck gebracht, dass eine Nachfinanzierung über die bereits zugesagten Mittel hinaus durch das Land nicht erfolgen wird. Der Deckel bleibt zu“, resümiert Landrat Rosenke das Gespräch mit Staatssekretär Horzetzky.

Durch die Weigerung des Landes NRW, zu einer Nachfinanzierung der Vogelsang ip in Höhe von 2,7 Millionen Euro beizutragen, sind auch die Zusagen der anderen Anteilseigner, sich mit dem anteiligen Restbetrag von 300.000 Euro an einer solchen Nachfinanzierung zu beteiligen, hinfällig. Das bedeutet, die beiden Hauptgesellschafter – der Landschaftsverband Rheinland und der Kreis Euskirchen – müssen für die gesamten drei Millionen zuzüglich der inzwischen dazugekommenen 400.000 Euro aus weiteren Nachforderungen eine Ausfallbürgschaft für eine Bankfinanzierung übernehmen.

Der Landschaftsverband Rheinland hat das in seinen Gremien bereits vorsorglich bis zu einer Höhe von fünf Millionen abgesegnet. Die politischen Parteien im Kreistag müssen nun noch vor der Sommerpause den auf den Kreis Euskirchen entfallenden Anteil der Ausfallbürgschaft in Höhe von 1,82 Millionen beschließen. [cpm]


Kirchengarten steht “in neuer Blüte”

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Knapp vier Wochen ist der Kirchengarten im Juni täglich geöffnet. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm. [Fotos: pg]

Zülpich: Viele Ehrenamtliche aus der evangelischen und katholischen Gemeinde Zülpichs haben im vergangenen Winter Lehm gestampft und Wände geflochten, um einen einladenden Pavillon für die Landesgartenschau zu erstellen. Viele Besucher haben sich den Beitrag der Kirchen im Wallgrabenpark für die Gartenschau angesehen und schon im letzten Jahr war allen klar: Das gelungene ökumenische Projekt soll weiter gehen und der Kirchengarten wieder geöffnet werden. Vom 4. bis 29. Juni heißt es “Kirchengarten in neuer Blüte”. Täglich von 14.30 bis 18.30 Uhr ist der Kirchengarten geöffnet und es gibt auch wieder ein buntes Programm mit Musik, Kunst, Spiel und Spaß und Gesprächsrunden.

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Die Ehrenamtlichen waren im Vorfeld fleißig, um den Kirchengarten wieder zu schöner Blüte zu verhelfen.

Mehr als 25 Ehrenamtliche stehen in kleinen Teams bereit, damit Besucher einen Ansprechpartner vor Ort haben. Das Vorbereitungsteam hat zuvor überlegt, wie das Programm zusammengestellt werden kann. Die Veranstaltungen, die im vergangenen Jahr besonders gut gelaufen sind, hat das Vorbereitungsteam wieder mit aufgenommen. Veranstaltungsorte sind der Pavillon im Kirchengarten und die Pfarrkirche St. Peter. Gleich zu Beginn, am 4. Juni, wird eine Ausstellung mit dem Kirchenkünstler Tobias Kammerer in St. Peter eröffnet. „Der Vater-Kind-Tag war der Renner und der besucherstärkste Tag”, erinnerte sich Ehrenamtskoordinatorin Marianne Komp. Am 14. Juni können dieses Mal wieder Kinder mit ihren Vätern herumtollen und werkeln. Samstags stehen wieder Orgelmatinéen in St. Peter auf dem Veranstaltungsplan und sonntags lockt der Evensong. Beliebt war auch die Gesprächsrunde „Schwade im Jade“ im Pavillon. In diesem Jahr sind am 12. Juni Michael Blum und am 26. Juni Prof. Dr. Angelika Schmidt-Koddenberg zu Gast.

Während der Landesgartenschau kamen viele Besucher, die durch den Wallgrabenpark spazierten automatisch in den Kirchengarten. Das ist in diesem Jahr anders und die Gäste müssen bewusst den Weg finden. Marianne Komp ist jedoch zuversichtlich, dass trotzdem Viele kommen werden: „Die Menschen mögen den Kirchengarten“. Dieses Jahr sei eine Testphase und sie seien im Lernprozess, meinte die Ehrenamtskoordinatorin. Einen Vorteil sieht sie in dem Spielplatz, der sich direkt neben dem Kirchengarten befindet, denn gerade bei schönem Wetter wird dieser gut angenommen. Wenn es gut läuft, soll der Kirchengarten künftig regelmäßig die letzten vier Wochen vor den Ferien geöffnet werden. Freiwillige sind jedenfalls genug da, die den Pavillon betreuen. Vom letzten Jahr sind noch viele Mitarbeiter dabei, aber es gibt auch immer wieder neue Anfragen von Interessierten, die helfen möchten. Es sei eine nette ökumenische Zusammenarbeit, freute sich Marianne Komp über den Zusammenhalt unter den Ehrenamtlichen. Und der Weg zum Pavillon ist auch einfach zu finden: Besucher brauchen nur an der Landesburg über die Brücke in den Wallgrabenpark gehen und gleich links abbiegen, dann kommen sie automatisch zum Kirchengarten. Das Programm finden Sie hier. [pg]


“Kreidezeit” beim Heimbacher Stadtfest

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Fürs Stadtfest gießen Dana, Anna, Florian, Alisha und Neele (v.l.) Kreide in ihren Lieblingsfarben. [Fotos: bwp]

Heimbach: “Wir wechseln uns ab beim Rühren”, beschließen Alisha und Neele. Mit Feuereifer vermengen sie Gips mit gefärbtem Wasser und rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Dann wird die zähflüssige Masse vorsichtig in Papierhülsen gegossen, die sie vorher selber gedreht haben. In der “Kreide-Manufaktur” unter Leitung des Sozialpädagogen Dominik Eßer herrscht emsiges Treiben. Rund zehn Kinder mengen, matschen und fertigen Straßenmalkreide in ihren Lieblingsfarben. Für das große Stadtfest “HEIMBACH(ER)LEBEN – entdecken & genießen” sind die Pänz im ganzen Sadtgebiet aktiv. Egal, ob Kindergarten- oder Grundschulkind, alle helfen mit, um einen Riesenvorrat an bunter Kreide herzustellen. “Einige der Vorschulkinder haben sogar goldenen Flimmer untergerührt und so Glitzerkreide hergestellt”, erzählt Claudia Claßen, Leiterin des Vlattener Kindergartens. Begleitet von Michael Koch, einem Kölner Künstler und Dozenten der Internationalen Kunstakademie, entsteht beim Stadtfest dann mit der selbst gegossenen Kreide ein kunterbuntes Kinderkunstwerk auf der für den Autoverkehr gesperrten Hengebachstraße. Zudem wird es einen Stand geben, an dem auch auswärtige Kinder ausprobieren können, wie einfach es ist, Straßenmalkreide selber herzustellen.

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Am Samstag, 30. Mai, 20.00 Uhr, gibt die Band “Push Up” ein kostenloses Konzert im Heimbacher Kurpark. [Foto: privat]

Auch die Erwachsenen krempeln die Ärmel hoch, denn jetzt es sind nur noch wenige Tage bis zum großen Stadtfest, das am 30. und 31. Mai stattfindet. Auftakt ist Samstagabend ein kostenloses Konzert im Heimbacher Kurpark. Ab 20.00 Uhr spielt dort die Bochumer Rock- und Soul-Coverband „Push Up“. Mit ihrem riesigen Repertoire an Hits werden die Musiker für fetzige Stimmung sorgen. Verstärkt wird die Band an diesem Abend durch den stimmgewaltigen Sänger Carl Ellis, der bereits mit Celine Dion, Shakira und Deep Purple auf der Bühne stand. Während des Konzerts unterhalb der beleuchteten Burg Hengebach können sich die Besucher an zahlreichen Imbiss-Ständen und Getränke-Pavillons stärken. Selbstverständlich wird auch Heimbacher Bier ausgeschenkt.

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Das Organisationsteam und Schirmherr Bürgermeister Peter Cremer (r.) freuen sich auf ein buntes Treiben beim Heimbacher Stadtfest.

Sonntagmorgen um 10.30 Uhr heißt es dann ganz offiziell: „Start frei!“ Als Veranstalter werden Georg Wergen, Vorsitzender des Heimbach Tourismus e.V., und Bürgermeister Peter Cremer in seiner Rolle als Schirmherr auf der großen Bühne vor dem Rathaus das Straßenfest eröffnen. Für das Fest wird die Hengebachstraße von 8.00 bis 20.00 Uhr erstmals für den Durchgangsverkehr zwischen Vogtplatz und Seerandweg gesperrt, damit alle Akteure – Aussteller und Besucher – Heimbach in Ruhe neu entdecken, erleben und genießen können.

Bei dem bunten Programm entlang der Hengebach- und Teichstraße, sowie auf dem Marien- und Vogtplatz sind Spiel, Spaß, Sport und Spannung garantiert. Alle Geschäfte, Cafés und Restaurants haben geöffnet und viele Vereine bieten Aktivitäten rund um ihr Hobby an. Besucher lernen, wie Modellflugzeuge entstehen oder Seemannsknoten geknüpft werden, können ihre Geschicklichkeit beim Casting, dem Wurfsport der Angler, oder Kopftischtennis testen. Und bei einer virtuellen „Schatzsuche“ mit wertvollen Preisen kommt Goldgräberstimmung auf, denn jedes Feld auf dem großen Stadtplan gewinnt.

An vielen Orten werden Heimbacher Köstlichkeiten angeboten: Von der legendären Mariawalder Erbsensuppe, über den Klosterlikör, bis hin zu Wildkräuter-Snacks und frisch vor Ort geräucherten Forellen. Bei der humorvollen Lesung „Nicht von schlechten Keltern“ kann hier angebauter Wein verkostet werden und ausländische Mitbürger bieten Spezialitäten aus ihren Heimatländern an. Neben dem Heimbacher Stühlchenmacher, der die berühmten Sitzmöbel drechselt, zeigen Schmied und Imker, sowie Besen- und Seilbinder ihr traditionelles Handwerk.
In der Heimbacher Wallfahrtskirche finden Konzerte und Führungen statt. Wenige Schritte weiter kommen die Kleinen bei Kasperletheater und Kinderschminken auf ihre Kosten. In der Kunstakademie endet die Ausstellung „Kosmos“ mit Werken von Otmar Alt. Der Künstler ist anwesend und kommt auch kurz zu einem Gespräch auf die Stadtfest-Bühne vor dem Rathaus. Den ganzen Tag über läuft hier ein buntes Programm mit Tanz und Musik: Von Ballett bis zum Karnevalstanz, von Zupf- und Blasmusik bis hin zum Chorgesang. Neben den heimischen Kräften treten auch Kabarettist Hubert vom Venn und Mundart-Experte Manni Lang auf, bevor das Heimbacher Quartett „Durcheinander“ die Bühne rockt.

An den Veranstaltungstagen stehen die Parkplätze Über Rur, An der Laag, Freibad und Edeka den Besuchern kostenlos zur Verfügung. Für eine entspannte Anreise empfiehlt sich aus Richtung Düren eine Anfahrt mit der Rurtalbahn. Wer Glück hat, ergattert einen Platz in dem von Otmar Alt gestalteten Regionsprinter, der um 10.45 Uhr in Düren startet. Den ganzen Tag über wird der bunte Zug dann am Heimbacher Bahnhof zu besichtigen sein.
Ab 9.30 Uhr richtet der Bürgerbusverein mit ihrem achtsitzigen Bus einen kostenlosen Shuttledienst von Düttling, über Hergarten und Vlatten bis zum Anfang des Festgeländes am Vogtplatz ein. [bwp]


Ferienspaß für Kinder: Zeltlager und buntes Ferienprogramm

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Ferienspaß für Kinder: in Nöthen dreht sich beim Zeltlager alles um die Römer. [Foto: Thomas Kürsten]

Region: Sommerferien – Darauf warten die Pänz schon und freuen sich auf die viele freie Zeit und hoffentlich sommerliche Temperaturen. Verschiedene Angebote gibt es für die Kinder und Jugendlichen, die mit Spiel, Spaß und Abenteuer locken. In Nöthen beispielsweise können Schüler von sechs bis 14 Jahren in die Welt der Römer eintauchen. Das Zeltlager wird vom 26. bis 31. Juli auf dem Sportplatz aufgebaut. Bereits 1978 wurde das erste Nöthener Zeltlager veranstaltet. In diesem Jahr steht es unter dem Motto „Römer“, und die Teilnehmer dürfen sich auf eine sicher spannende Zeit freuen. Insgesamt können etwa 50 Kinder und Jugendliche dabei sein. „Ob basteln, bauen, malen, verkleiden – für jede Altersgruppe ist etwas im Programm“, versprechen die Veranstalter. Die Teilnahmegebühr für die komplette Zeit beträgt 48 Euro. Nähere Informationen sowie das Anmeldeformular unter www.zeltlager-noethen.de. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an anmeldung@zeltlager-noethen.de oder per Fax an 02253 – 962089.

Seit 31 Jahren müssen sich die Mechernicher Kinder und Jugendlichen keine Sorgen mehr wegen Langeweile in den Sommerferien machen. 1984 fand die Ferienfreizeitaktion „Ferienspaß“ der Stadt Mechernich das erste Mal statt. Vom 29. Juni bis zum 9. August 2015 folgt nun bereits die 32. Auflage. Organisiert wurde das Programm, das aus insgesamt 20 Aktionen besteht, erneut von Dietmar Kluge und seinen Mitarbeitern von den Stadtwerken, auch mit Hilfe von vielen Vereinen, Geschäftsleuten, Hilfsorganisationen und Fachleuten. Fast alle Aktionen spielen sich im Mechernicher Stadtgebiet ab. So bietet Heinz Urban, der lange selbst ein Theater betrieben hat, beispielsweise über den gesamten Sommer einen Workshop in der Aula der ehemaligen St.-Barbara-Schule in Mechernich an, bei dem bei zwölf Veranstaltungen ein Stück mit den jungen Teilnehmern eingeübt werden soll. Es soll am Mittwoch, 5. August, aufgeführt werden. Außerdem stehen am Donnerstag, 23. Juli, ein Besuch bei Bürgermeister Dr. Schick und in der Mechernicher Polizeiwache auf dem Plan. Weitere Aktionen sind geplant wie ein Besuch im Kreiskrankenhaus Mechernich (Dienstag, 30. Juni), bei der Bundeswehr (Mittwoch, 8. Juli) mitsamt deftigem Mittagessen oder auch ein Zeltlager nach Westernart in Holzheim. (Donnerstag, 6. August bis Sonntag, 9. August). Zu den Highlights zählen Ausflüge außerhalb des Mechernicher Stadtgebietes: Am Montag, 29. Juni, beispielsweise kann man im Kölner Zoo Elefanten, Erdmännchen und viele andere exotische Tiere aus der Nähe beobachten, am Donnerstag, 16. Juli, verspricht eine Fahrt in den Bottroper Movie-Park eine Menge Spaß.
Wer an den Aktionen Gefallen findet, ist gut beraten, wenn er oder sie sich schnellstmöglich anmeldet. Denn bei den beliebteren Events sind die verfügbaren Plätze schnell vergeben, sodass die letzte Chance eine Warteliste wäre, falls Plätze doch noch frei werden. Möglich ist die Anmeldung über den sogenannten „Lottozettel“, der im „Ferienspaß“-Programmheft enthalten ist. Dieser Zettel sollte dann spätestens bis Donnerstag, 28. Mai, um 11.30 Uhr bei der Stadt Mechernich, Ferienspaß-Team, Dietmar Kluge, Postfach 1265, 53 887 Mechernich oder alternativ bei d.kluge@mechernich.de eingehen.

Der Kinderschutzbund Bad Münstereifel bietet im Kurpark Schleid vom 29. Juni bis 17. Juli montags bis freitags zwischen 10.00 und 17.00 Uhr Sommer, Wind und Sonne für die Pänz im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Die Veranstalter hoffen auf schönes Wetter, denn es geht um das Thema „Das goldene, wilde Schleidtal“. Die erste Woche steht unter dem Motto „Einwanderer bevölkern das Schleidtal“ und für die jungen Pioniere steht Land und Bauholz bereit. In der zweiten Woche geht es unter anderem um die Herstellung von Kleidungsstücken, Schmuck und Medizin aus Heilkräutern und die Siedler treffen auf Ureinwohner. In der Abschlusswoche wird das Zusammenleben der „Völker“ trainiert und es stehen viele Turniere auf dem Programm. Ein Höhepunkt findet am Donnerstag, 16. Juli, statt: eine Nachtwanderung. Wahlweise können Kinder an einer Woche oder auch an allen drei Wochen teilnehmen. Anmeldungen für Kinder aus dem Stadtgebiet und den Stadtteilen von Bad Münstereifel: Dienstag, 26. Mai, und Mittwoch, 27. Mai, von 9.00 bis 19.00 Uhr und für alle anderen Interessierten am Donnerstag, 28. Mai, von 14.00 bis 19.00 Uhr in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes, Kölner Str. 4 (unter der Stadtbücherei). Informationen unter Tel.: 02253 – 8780, Fax: 02253 – 960596, oder E-Mail: kick@kinderschutzbund-badmuenstereifel.de [pp]

Auch der Kreis Düren hat ein umfangreiches Ferienprogramm zusammengestellt, bei dem es den Pänz im Kreis während der schulfreien Zeit garantiert nicht langweilig wird. Das Angebot reicht von örtlichen Ferienspielaktionen, die von den einzelnen Städten und Organisationen teils kostenlos angeboten werden, bis hin zu Kinder- und Jugendfahrten in die Niederlande, Belgien, Schweden oder Spanien. Die Biologische Station Düren ist mit zahlreichen Tagesangeboten wie “Lebensraum Wald”, “Biber – Burgenbauer mit Biss” oder “Leben am Gewässergrund” dabei.

In Kooperation mit dem Deutschen Jugendherbergswerk finden spannende Ferienaktivitäten in Nideggen statt. Für 11- bis 14-Jährige steht eine englischsprachige Abenteuerfreizeit auf dem Programm. Diese Ferienwoche macht mit dynamischen Spielen und zahlreichen Aktivitäten vor allem Spaß und ist garantiert kein klassischer Sprachkurs. Der “Pferien”-Reitkurs wendet sich an 8- bis 13-Jährige, die acht Tage lang Stallgeruch schnuppern wollen. Im Ferienangebot “Klettern4you” sind Koordination und Kooperation gefragt, wenn die Buntsandsteinfelsen „Affenfels“, „Vogelwand“ oder „Castor & Pollux“ bezwungen werden. Auch bei diesem Ferienangebot sind die 11-bis 16-Jährigen in der modernen Nideggener Jugendherberge untergebracht.

Nähere Informationen zu den Ferienfreizeiten im Netz unter http://www.kreis-dueren.de/kreishaus/amt/51/pdf/Ferien-Info-2015_neu_kl.pdf oder http://www.jugendherberge.de/de-DE/angebote/kinder%20und%20jugendliche [redaktion]


Es geht rund im Sport #17

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Auf mächtige Sprünge und spannende Rennen können sich die Motorsportfans bei den Rennen des MSC Wißkirchen auf der Strecke am Satzfeyer Rosenbusch freuen. [Fotos: pd]

Region: Motocross. MSC Wißkirchen. Am kommenden Pfingstwochenende empfängt der MSC Wißkirchen auf der Motocross-Strecke am Rosenbusch in Satzvey wieder zahlreiche Motocrosser zu den Rennen zur Deutschen-Moto-Cross-Amateurmeisterschaft. Bereits am Samstag geht es los. Um 12.15 Uhr wird ein „Drei Stunden Mofa-Rennen“ gestartet. Dabei steht natürlich der Spaß im Vordergrund. Die Starter sind in zwei Klassen unterteilt. Zum einen geht die Originalklasse ins Rennen. An diesen Fahrzeugen darf nichts gegenüber der Straßenversion verändert sein. Zum andern gibt es eine Tuningklasse bis 80ccm, bei der alles erlaubt ist, was schnell macht. „Das drei Stunden Rennen mit viel Nervenkitzel auf unserer großen Bahn ist schon eine große Belastung für Material und Mensch. Macht aber auch sehr viel Spaß“, freut sich MSC-Sprecherin Selina Gassen auf den Fun-Wettbewerb.

Am Sonntag wird es dann ernst, dann nehmen die Motocrosser in sieben verschiedenen Klassen des Deutschen Amateur Motocross Verbandes (DAMCV) ab 8.30 Uhr den Kurs bei den Trainingsläufen unter ihre Räder. Der erste Wertungslauf der Klasse Jugend MX 2 wird um 11.30 Uhr an das Startgatter rollen. Das Highlight des Tages ist dabei wohl die Damenklasse: „Sie ist deutlich größer geworden und dabei geht es immer wilder zu“, so Selina Gassen. Gegen 18.30 Uhr steigt dann im Festzelt die Siegerehrung. Erstmals in diesem Jahr wird es bei allen Klassen eine Einführungsrunde geben. Das hat der DAMCV zur Auflage gemacht. Am Montag beginnt der Tag um 8.00 Uhr mit den ersten Trainingseinheiten. Der erste Wertungslauf ist dann auf 10.45 Uhr mit der Klasse Junioren MX2 terminiert. Mit Spannung erwartet werden die spektakulären Läufe in der Klasse Seitenwagen. Mit dabei natürlich die Lokalmatadoren Daniel Gölden und Mario Illten, die nach ihrem ersten Auftritt nach 18-monatiger Verletzungspause beim Rennen des MSC Euskirchen-Euenheim in der Tageswertung auf den zweiten Platz rasten. Am vergangenen Wochenende lief es für das Duo noch besser. Bei den Rennen des MSC Kleinhau holten sie sich den Sieg in der Tageswertung. „Wir hatten eine gute Vorbereitung und ich habe auch keine Muskelkater mehr wie nach den Rennen am Billiger Wald. Jetzt geht es zum Erholen einen Woche nach Spanien. Dann dürften wir für die Rennen in Satzvey fit sein“, so Daniel Gölden vor dem Start vor seinem Heimpublikum. Neben den Gespannen dürfen sich die Zuschauer natürlich auch wieder auf drei Läufe bei der größten Klasse der Inter DAM MX2/Open freuen. Die Siegerehrung am Pfingstmontag ist auf 17.30 Uhr festgelegt. Bis dahin haben die Organisatoren um die Vorsitzende Tanja Nique und Vize Sascha Esser sicherlich noch alle Hände voll zu tun, um Fahrern und Zuschauern das Bestmögliche zu bieten. „Der MSC Wißkirchen will den Freunden des Motorsports auf der Rennstrecke in Satzvey wieder ein tolles Rennen mit internationaler Spitzenbesetzung und ein tolles Rahmenprogramm bieten“, so Selina Gassen. Der Eintritt für Erwachsene, alle drei Veranstaltungstage beträgt 10 Euro.

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Das Audi Sport Team Phoenix um den Bad Münstereifeler Frank Stippler musste in der Nacht bereits jede Hoffnung auf den Sieg begraben.

Motorsport. 24h-Rennen. Wenig Glück hatten die Fahrer bei der diesjährigen Auflage des 24h-Rennens auf dem Nürburgring. Allen voran der Bad Münstereifeler Frank Stippler, der mit Gesamtsiegambitionen ins Rennen gegangen war. Von Startplatz zehn war er mit seinen drei Teamkollegen auf die Strecke gegangen. Der Audi R8 LMS des Audi Sport Team Phoenix war zu Beginn des Rennens sehr gut unterwegs und das Team verbesserte sich bis auf den vierten Rang. Doch gegen Mitternacht waren alle Siegchancen plötzlich dahin. Frank Stippler war bei seinem Einsatz gerade einmal zwei Runden auf der Strecke, als er unplanmäßig in die Box musste. Er klagte über Leistungsverlust und die Ursache wurde gefunden: Ein Kabelbruch hatte den Boliden lahmgelegt. Doch nach nur einer weiteren Runde war dann endgültig Schluss. Im Streckenbereich Klostertal befand sich wohl Öl oder Kühlwasser auf der Strecke, sodass das Auto von der Piste abkam, zunächst ohne Einschlag. Doch ein nachfolgender Aston Martin hatte an der gleichen Stelle Probleme, flog ab und krachte in den Phoenix-Audi. Der Schaden war irreparabel und das Rennen für Stippler zu Ende. Auch der Euskirchener Jörg Wiskirchen war ohne Fortune. Der BMW M235I Cup des „rent2-drive-Racing-Team“ fing Feuer und Teammanager David Ackermann, der zu diesem Zeitpunkte am Lenkrad saß, musste mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. (Ackermann ist inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden und auf dem Weg der Besserung). Damit war der zweite Fahrer aus dem Kreisgebiet aus dem Rennen.

Ganz anders verlief da das Rennen zunächst beim Manthey-Porsche mit der Nummer 92 und dem Nettersheimer Christoph Breuer im Team. Bis gegen 23.00 Uhr führten Breuer und seine Teamkollegen die Klasse SP7 an. Zwar rutschte das Team kurz vor Mitternacht auf dem zweiten Rang ab. Trotzdem lief alles nach Maß, bis gegen ein Uhr dann die unschöne Nachricht kam: Fahrer Sven Müller hatte einen Unfall und auch für den Manthey-Porsche um Breuer war das Rennen zu Ende. Das Team Hofmann-Racing um den Blankenheimer Conny Hoffmann hatte ebenfalls Pech. Ein Teamsprecher meinte: „Unser stark besetzter BMW 325i E90 in der Klasse V4 ist in der Nacht leider auf einer Ölspur verunfallt. Der Fahrer ist wohlauf, das Auto jedoch stark beschädigt.“ Damit war der Mechernicher „Dieter Schmidtmann“ auf dem zweiten Manthey-Porsche der letzte verbleibende Pilot aus dem Kreis Euskirchen, aber auch er blieb von einem unplanmäßigen Boxenstopp nicht verschont. Nach einem Reifenschaden auf der Grand-Prix-Strecke kam der Porsche an die Box. Man diagnostizierte einen Folgeschaden an der Hinterachse, die in der Rekordzeit von 40 Minuten gewechselt wurde, aber der gute 2. Platz in der Klasse SP7 war dahin. Am Ende reichte es für Schmidtmann und sein Team für den 25. Gesamtrang und den sechsten Platz in der Klasse. Die Sieger des 43. 24h-Rennens auf dem Nürburgring heißen Christopher Mies, Edward Sandström, Nico Müller und Laurens Vanthoor. Im Audi R8 LMS (#28) des Audi Sport Teams WRT überquerte Mies nach 156 Runden auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife die Ziellinie. Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten Maxime Martin im BMW Z4 GT3 (#25) des BMW Sports Trophy Team Marc VDS mit der Fahrerbesetzung Maxime Martin, Lucas Luhr, Markus Palttala und Richard Westbrook betrug 40,729 Sekunden – zugleich der knappste Zieleinlauf aller Zeiten. Platz drei feierten Peter Dumbreck, Wolf Henzler, Martin Ragginger und Alexandre Imperatori im Porsche 911 GT3 R (#44) von Falken Motorsports.

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Motorsport zum Anfassen gab es auf dem Kirchplatz in Adenau. Hier der Wochenspiegel-Team-Manthey Porsche mit dem Monschauer Georg Weiß (l.). Beim 24h-Rennen war für die Porsche-Crew früh Feierabend: Bereits in der 23. Runde – nach knapp vier Stunden – rutschte der Däne Michael Christensen auf einer Kühlmittelspur aus und knallte in die Leitplanken.

Motorsport. Adenauer Racing Day. Bereits am Donnerstag vor dem 24h-Rennen gab es beim Adenauer Racing Day Motorsport zum Anfassen. Viele Rennfahrzeuge, Fahrer und Teams kamen von der Nordschleifenausfahrt Adenau-Breidscheid über die Hauptstraße auf dem Weg zum Kirchplatz mitten in Adenau. Die Fahrer genossen das Bad in der Menge und die Autogrammjäger kamen auf ihre Kosten.

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Der TSC Euskirchen, hier mit Norman Saar (l.), hat Germania Erftststadt-Lechenich zu Gast im Erftstadion.

Fußball. Mittelrheinliga. Mit einem last-minute-Tor des Klassenprimus FC Wegberg-Beeck musste sich der TSC Euskirchen am Ende mit einem 3:3 die Punkte teilen. In der Schlussminute, der TSC Euskirchen führte mit 3:2, hatte Benny Hoose die große Chance zum 4:2, aber er nutzte sie nicht. Im Gegenzug konnte ETSC-Keeper Yannik Bültena einen Schuss von Fabio Ribeiro nicht festhalten und den Abpraller nutzte Denis Pozder zum Ausgleich. Am Pfingstmontag haben die Euskirchener erneut Heimrecht. Um 15.00 Uhr ist der abgeschlagene Tabellenletzte SC Germania Erftstadt-Lechenich zu Gast im Erftstadion. Die bereits als Absteiger feststehenden Gäste hatten im Hinspiel keine Chance. Durch Treffer von Sascha Engel, Joran Sobiech, Benny Hoose und Toru Umemura gewannen die Euskirchener mit 4:0.

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Nierfelds Trainer Achim Züll (r.) und sein Team haben gegen den SV Gerderath noch eine Rechnung offen.

Fußball. Landesliga. Nach dem 3:2-Auswärtserfolg am vergangenen Spieltag gegen den FC Burgwart Bergstein genießen die Fußballer des SV SW Nierfeld am Montag (15.30 Uhr) wieder Heimrecht. Die Mannschaft von Trainer Achim Züll empfängt den als Absteiger feststehenden SV Gerderath auf dem Kunstrasenplatz in Nierfeld. Dabei haben die Nierfelder noch eine Rechnung offen, verlor man doch das Hinspiel mit 0:2.

Fußball. Bezirksliga. Ganz unterschiedlich waren die Spielergebnisse der beiden Bezirksligisten aus dem Kreis Euskirchen. Während der Kaller SC einen 3:1-Heimsieg gegen den FC Rheinsüd Köln feiern konnte, unterlag der SV Stotzheim beim SV Weiden mit 2:3. Am Montag haben die Kaller nun die Auswärtspartie beim Tabellenletzten VfR Bachem auf dem Plan. Beim Hinspiel endete die Partie torlos. Der SV Stotzheim empfängt um 15.00 Uhr die Zweitvertretung des FC Viktoria Arnoldweiler auf dem neuen Rasenplatz. Sicherlich die deutlich schwerere Aufgabe. Im Hinspiel unterlag das Team von Zibi Zurek deutlich mit 1:5.

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Der Belgier Christoph Gallo (AC Eifel) holte sich beim Gemünder Citylauf den dritten Sieg in Folge.

Leichtathletik. Gemünder Citylauf. Mit Ferahiwat Königs (Celtic Diekrich) bei den Frauen und Christoph Gallo (AC Eifel) gab es bei der dritten Auflage des Gemünder Citylaufes einen belgischen Doppelsieg. Dabei war Christoph Gallo ein Wiederholungstäter, denn auch die beiden ersten Auflagen konnte der Belgier für sich entscheiden. Auf der veränderten Rundstrecke über zehn Kilometer um die Gemünder City setzte sich Gallo schnell von der Konkurrenz ab und erreichte die Ziellinie nach 32:26 Minuten. Die Verantwortlichen des Laufevents, das auch zur VR-Bank-Nordeifel Cup Serie gehört, hatten sich beim Start etwas Besonderes einfallen lassen. Der Lauf wurde als Jagdrennen gestartet. Die komplette Frauenklasse wurde 5:40 Minuten vor dem Herrenfeld gestartet. Gallo schaffte es, der Frauensiegerin diesen Vorsprung abzunehmen. Auf dem zweiten Platz erreichte Jerome Hilger-Schütz (AC Eifel) das Ziel. Mit 34:03 Minuten verwies er Christian Nießen (34:27, Peters-Sportteam) auf den dritten Rang. Eddy Vandeputte (34:41), Markus Werker (35:50, Peters-Sportteam) und Stephan Langer (36:10, AC Eifel) kamen auf die weiteren Plätze. Bei den Damen lief Ferahiwat Königs nach 38:30 Minuten über die Ziellinie. Sabrina Wurzinger (TuS Kreuzweingarten-Rheder) holte sich mit 41:59 Minuten den zweiten Platz, vor Martina Görlich (Skikeller Kaulard & Schroff, 42:54). Die Plätze vier bis sechs gingen an Tanja Pesch (43:34, TuS Kreuzweingarten-Rheder), Astrid Vliegen (45:25, AC Eifel) und Helga Schoeller (46:00, LC Euskirchen). Beim 5-Kilometer-Jedermann-Lauf war auch der Dürener Peter Borsdorff mit einer Sammelbüchse „Running for Kids“ mit am Start. Zwar wurde er Letzter, aber dafür konnte er der Leiterin der integrativen DRK Kindertagesstätte in Gemünd einen Betrag von 750 Euro übergeben.

Leichtathletik. VR-Bank-Nordeifel-Cup. Am morgigen Samstag richtet die LG Mützenich mit dem „Mützenicher Vennlauf“ den nächsten Wertungslauf zur Eifelcup Laufserie aus. In die Wertung kommen sowohl der Volkslauf über 10 Kilometer (Start 17.00 Uhr) als auch der Halbmarathon (17.15 Uhr). Start und Ziel befinden sich am Mützenicher Dorfplatz (Ringstraße). Um 15.20 Uhr beginnt ein 5-Kilometer-Jedermann-Lauf. Außerdem starten von 14.00 Uhr ab mehrere Schülerläufe.

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Eine ganz besondere Atmosphäre gibt es bei den Flutlichtrennen des MSC Kleinhau.

Motocross. Kleinhau. Spannende Rennen, volle Starterfelder, bestens besetzte Zuschauerbereiche. Was will das Crosser-Herz mehr? Die Flutlichtrennen des MSC Kleinhau sind legendär und begeistern Fahrer wie Zuschauer gleichermaßen. Jedes Jahr zieht die Veranstaltung mehrere tausend Zuschauer in ihren Bann. Wenn die Sonne über dem Motocross-Gelände untergegangen ist, brennt die Luft und das nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch in den Zelten rund um die Strecke. Bis tief in die Nacht ist Party angesagt. Ein absolutes „Muss“ für jeden Motocross-Fan. [pd]


Das letzte Wort hat...
Manfred Lang: Auch nach den “Ieshellije” noch kein Sommer

Region: Kalt und lauwarm lagen in der 2015er Ausgabe des angeblichen “Wonnemonats” Mai eng beieinander. Zwar sind die Frostfeiertage der “Ieshellije” Pankratius, Servatius und Bonifatius (12. bis 14. Mai) längst vorbei, und auch der Gedenktag der “kahl Sophie” ist verstrichen, ohne dass sich danach frühlingshafte Temperaturen eingestellt hätten.

Dabei wartet man in der Eifel, wo der Winter bekanntlich zwei Monate länger dauert, sehnsüchtig auf die warmen Tage. Es darf ruhig so heiß werden, “dat de Krohe jappe” (= “die Krähen gähnen”), wie der Volksmund sagt. Wobei wir bei einem der ungewöhnlichsten Tätigkeitswörter im Eifeler Platt wären: “jappe”. “Jappe” hat weder etwas mit dem deutschen “gähnen” zu tun, noch mit dem französischen “baîller”. Das gilt auch für das Substantiv “der Japp”, was in Hochdeutsch “das Gähnen” und auf Französisch “le baîllement” wäre.

Weil Gähnen anscheinend ansteckend ist, viele Zeitgenossen also solidarisch den Mund aufreißen, wenn sie jemanden gähnen sehen, sagen die Eifeler: “Japp fängk.” Wenn jemand gar nicht mit Gähnen aufhören kann, hat er “de iewije Japp”.

“Sehr anschaulich”, so Mundartautor Fritz Koenn, beschreibt die Eifeler Sprache eine starke Hitze: “Et eß esu heeß, dat de Kroohe jappe.” Aus der Mechernicher Ecke stammt ein Ausspruch, der die Sinnlosigkeit eines Unterfangens sehr bildhaft darstellt: “Jap enz jähnt ene heeße Backovve.”. Gegen die Hitze eines geheizten Backofens anzugähnen, das ist wie bei Orkan in die Sturmflut zu schreien oder im Wolkenbruch himmelwärts zu spucken.

aus: Manfred Lang “Platt öss prima”, KBV-Verlag, ISBN: 978-3-940077-47-9 [ml]


Land & Leute:

Umweltausschuss winkt Windräder durch

Kreuzau: Am Donnerstag tagte der Umweltausschuss der Gemeinde Kreuzau zu den geplanten Windkonzentrationszonen Lausbusch und Steinkaul. Ebenfalls zur Abstimmung stand die Aufstellung der Bebauungspläne. Von der Verwaltung wurde mitgeteilt, dass weitere Gutachten zu noch offenen Punkten vorliegen, die den Ausschussmitgliedern noch zu Kenntnis gebracht werden sollen. Zum Thema Infraschall wird ein Experte eingeladen. Da bis zum Abstimmungstermin im Rat, Ende Juni, keine Sitzung des Umweltausschusses mehr geplant ist, soll diese Anhörung an einem der anderen Ausschusstermine erfolgen. Von der Verwaltung wurde darauf verwiesen, dass die der Ratsentscheidung folgende „Offenlegung der Bebauungspläne“ auf einen Zeitraum nach den Sommerferien festgelegt wird. Der Ausschuss stimmte mit Mehrheit den Vorlagen der Verwaltung zu. Änderungen an den Vorlagen wurden nicht beantragt oder vorgenommen. Stimmenthaltung gab es von Ratsmitglied Egbert Braks (FDP), gegen die Aufstellung der Bebauungspläne votierte Udo Szymanski. [cpm]

“Gespräche mit den Bürgermeisterkandidaten”

Roetgen: Der Heimat- und Geschichtsverein setzt seine “Gespräche mit den Bürgermeisterkandidaten” fort. Als Gast nimmt am 27. Mai Jorma Klauss (SPD) an der Gesprächsrunde im Seniorenzentrum Roetgen II, Jennepeterstraße 39, teil. Ab 19.30 Uhr soll gemeinsam über “Dorfangelegenheiten”, die Vereinsarbeit und insbesondere über ein geplantes “Dorfarchiv” diskutiert werden. [bwp]

70. Eifeler Musikfest

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Kall, Steinfeld: Am 30. und 31. Mai findet das 70. „Eifeler Musikfest“ im Salvatorianerkloster Steinfeld statt. Auf dem Programm stehen ein Festkonzert in der ehemaligen Klosterbibliothek, sowie Hochamt und Festkonzert in der Basilika Steinfeld. Zwei Tage lang sind Solisten, Chöre und Orchester in dieser stimmungsvollen Umgebung mit Werken unter anderem von Bach, Mendelssohn Bartholdy, Haydn und Mozart zu hören. Nähere Informationen zu Programm und Künstlern auf der Homepage des Kreises Euskirchen www.kreis-euskirchen.de. Kartenbestellungen werden per E-Mail an eifeler.musikfest@kreis-euskirchen.de oder telefonisch unter 02251 – 15304 entgegengenommen. [bwp]

Kammermusikreihe „Montjoie Musicale“ im Aukloster

Monschau: In der Kammermusikreihe “Montjoie Musciale” findet am 31. Mai um 17.00 Uhr im Aukloster der Stadt Monschau ein weiteres Konzert statt. Gäste des Abends sind Christine Albert (Sopran) & Pascal Schweren (Klavier) mit Liedern von Beethoven, Schumann und Rossini. Eintrittskarten können bei der Monschau-Touristik GmbH, beim Wochenspiegel Monschau oder beim Ticketshop der Aachener Zeitung (Kogel, Simmerath) erworben werden. [bvl]

Meisterchöre, Harfe und Orgel – Konzert im Kloster-Kultur-Keller

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Meisterchöre mit Harfe und Orgel im Kloster-Kultur-Keller in Vossenack [Foto: kkk]

Hürtgenwald, Vossenack: Die Camerata Düren und der Frauenchor Cantabile – beide Meisterchöre im Chorverband NRW – und das Jugendvokalensemble „Joyful Voices“ werden ein gemeinsames Konzert in der Klosterkirche Vossenack bestreiten. Auf dem Programm stehen mit Komponisten wie Felix Mendelssohn- Bartholdy, dessen Schwester Fanny Hensel sowie Josef Rheinberger typische Romantiker des 19. Jahrhunderts, aber auch spätere Tonkünstler wie Gustav Jenner, Leoš Janáček, Gustav Holst oder gar Zeitgenossen wie Paul Hindemith, Thomas Gabriel und James MacMillan werden mit Musik zu hören sein, die das Prädikat „romantisch“ zu Recht trägt. Die Harfenistin Manou Liebert wird eine Reihe der Chorsätze in perlend-glitzernde Klangkaskaden ihrer Konzertharfe tauchen; so entsteht ein völlig eigenes, wunderbares Klangerlebnis. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Andrea und Peter J.C. Eich, Begleiter an der Orgel ist Christian Werres. Das 90-minütige Konzert findet Sonntag, 31.5., 18.00 Uhr in der Klosterkirche der Franziskaner Hürtgenwald-Vossenack, Franziskusweg 1, statt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Bitte Sitzkissen mitbringen. [bvl]

21. Hortus Dialogus – Benefiz-Fest

Nideggen, Abenden: In den vergangenen Monaten hatten viele einfallsreiche Köpfe und fleißige Hände Gelegenheit, sich sowohl um die Pläne als auch Vorbereitungen für diesen „Tag der offenen Tür“ im Commweg 8 in Nideggen-Abenden zu bemühen. Sämtliche Bereiche und Anlagen des Ambulanten Hospizdienstes können in Augenschein genommen werden: Von der Geschäftsstelle bis hinaus in den Hospizgarten. Die Benefiz-Veranstaltung findet am Sonntag, 31. Mai, von 10.30 bis 18.00 Uhr statt. [bvl]

Neuer Aussichtsturm am Weißen Stein

Hellenthal, Udenbreth: Am 31.5. wird der neue Aussichtsturm auf dem Weißen Stein offiziell eingeweiht. Der baufällige, alte Turm musste vor gut zwei Jahren abgerissen werden und wurde Ende 2014 durch einen neuen, fast 30 Meter hohen Turm ersetzt. Die Einweihungsfeierlichkeiten beginnen um 11.00 Uhr. Im umfangreichen Rahmenprogramm zeigt die Udenbrether Jungfeuerwehr Löschübungen und der Musikverein Udenbreth sorgt für den musikalischen Rahmen. Speziell für Kinder gibt es Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto, Stockbrotbacken und Kunstschmieden. [bwp]

Illustrations-Werkstatt in der Kunstakademie

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Von der Lit.Eifel-Illustrations-Werkstatt mit Gudrun Wirsieg (Mitte) waren die Teilnehmer im vergangenen Jahr begeistert. [Foto: Claudia Hoffmann]

Heimbach: Als Angebot der Lit.Eifel findet vom 28. bis 31. Mai eine Illustrationswerkstatt in der Internationalen Kunstakademie statt. Unter Anleitung der Diplom-Designerin, Grafikerin und Bildbuchillustratorin Gudrun Wirsieg können die Teilnehmer “Texte bildhaft erzählen”. Dabei werden die kurzen Texte – wie eine Glückwunschkarte, ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte – mit Bildern wiedergegeben, beziehungsweise unterstrichen. Als gestalterische Mittel können Fotos, Zeitungsausschnitte oder Postkarten in die Collagen eingefügt werden. “Wir gestalten aus allem, was uns gefällt”, umschreibt die Dozentin den kreativen Workshop. Nähere Informationen unter Telefon: 02446 – 809700 oder Rückfragen per E-Mail: info@kunstakademie-heimbach.de. [bwp]

Mit Otmar Alt im Otmar-Alt-Sprinter zur Otmar-Alt-Ausstellung

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Düren: Am Sonntag, 31. Mai, gibt es die einmalige Möglichkeit, den Künstler Otmar Alt auf der Fahrt in dem von ihm gestalteten Regiosprinter nach Heimbach zu begleiten. Dort findet in der Internationalen Kunstakademie auf Burg Hengebach die Finissage seiner großen Werkschau “Kosmos” statt. Auf Initiative von Landrat Wolfgang Spelthahn, Schirmherr der 120 Werke umfassenden Ausstellung, können 50 Interessierte im Kunstzug mitfahren. Kostenlose Fahrkarten gibt es ab Dienstag, 26. Mai, in der Agentur Schiffer in Düren, Kaiserplatz 12 – 14. Sie ist montags bis freitags von 9.30 bis 18.00 Uhr und samstags von 9.30 bis 14.00 Uhr geöffnet. Die Karten beinhalten Hin- und Rückfahrt und werden in der Reihenfolge der Nachfrage abgegeben, bis das Kontingent erschöpft ist. Pro Person jedoch höchstens zwei Stück. Eine telefonische Reservierung ist nicht möglich.
Der Otmar-Alt-Sprinter verlässt den Dürener Hauptbahnhof am 31. Mai um 10.45 Uhr auf Gleis 4. Ankunft in Heimbach, wo an diesem Tag das große Stadtfest gefeiert wird, ist um 11.44 Uhr. Die Rückfahrt beginnt um 17.35 Uhr, Ankunft in Düren ist um 18.35 Uhr. [bwp]

Museumsdialog im Leopold-Hoesch-Museum

Düren: Im Rahmen der Ausstellung “Paper is part of the picture. Europäische Künstlerpapiere von Albrecht Dürer bis Gerhard Richte” – noch zu sehen bis 31.5. – findet am 28.5., 19.00 Uhr, der nächste Museumsdialog im Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum statt. Zu Gast ist diesmal Fred Siegenthaler. Der 1935 in der Schweiz geborene Pionier der europäischen Papierkunst ist seit 1964 Handpapiermacher und hat Spezialpapiere für u.a. Joan Miró, Marc Chagall, Meret Oppenheim, Horst Antes, Maurice Estève, Robert Rauschenberg und Jasper Johns hergestellt. Im Dialog mit den Besuchern gibt der Künstler Auskunft über seine Arbeitsweise und die besonderen Herausforderungen des Papierschöpfens. Der Eintritt zum Museumsdialog kostet 3,-, ermäßigt 1,50 Euro. Mitglieder des Museumsvereins Düren e.V. haben freien Eintritt. [bwp]

Pfingstprogramm im Gartenschaupark: Kreativ mit Rosen

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Für die Besucher werden an den Pfingsttagen botanische Führungen durch die Mustergärten angeboten. [Foto: Stadt Zülpich]

Zülpich: Die neuesten Gartentrends können die Besucher des Gartenschauparks am Pfingstwochenende ganz direkt erleben, denn von Samstag, 23. Mai, bis Montag, 25. Mai, können die Gäste professionellen Floristen bei der Arbeit zusehen. Unter dem Titel “Kreativ mit Rosen” fertigen die Fachleute des Bezirksverbandes Bonn/Rhein-Sieg im Fachverband Deutscher Floristen wunderschöne florale Werkstücke an. Diese Aktion findet jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr auf dem Gärtnermarkt statt. Jeweils um 15.00 Uhr finden am Sonntag und Montag botanische Fachführungen durch die Ausstellungsbeiträge der überregionalen Mustergartenausstellung statt. Vom „Wohlfühlgarten“ mit integriertem Wellnessbereich bis hin zu den Designergärten von Peter Berg, der mit dem TASPO-Award bereits zweimal als bester Gartendesigner Deutschlands ausgezeichnet wurde, zeigt Landschaftsarchitekt Thomas Hellingrath zum einen die Besonderheiten jedes einzelnen Gartens auf. Zum anderen lenkt er den Blick des Besuchers auch auf die fachliche Arbeit der Garten- und Landschaftsbauer von der Auswahl der Pflanzen bis zum Wege- und Mauerbau. Diese botanischen Fachführungen sind sonst ausschließlich ganzen Gruppen zur Buchung vorbehalten. Für die Führung ist ein zusätzliches Ticket nötig, das an der Kasse des Haupteingangs zum Preis von sechs Euro erhältlich ist. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Und wer sich traut, kann auch schon seine Zehen in den See tauchen – 17,5 Grad Wassertemperatur locken vielleicht noch nicht zu einem ausgiebigen Badevergnügen, aber für ein bisschen Plantschen reicht es schon aus. Geöffnet ist der Park von 9.00 bis 20.00 Uhr. [pg]

Literaturkurs bietet besondere Begegnungen

Kall, Steinfeld: Wie können Sherlock Holmes und Watson dem kleinen Prinzen behilflich sein? Warum treffen sich verschiedene Disney Prinzessinnen plötzlich im Gefängnis wieder? Und was geschieht eigentlich, wenn Frauen unterschiedlicher geschichtlicher Epochen gemeinsam zu einer Talkshow eingeladen werden? Unter dem Titel „Eine besondere Begegnung“ veranstaltet der Literaturkurs der Jahrgangsstufe Q1 des Hermann-Josef-Kollegs (HJK) in Steinfeld am Freitag, 29. Mai, ab 18.00 Uhr einen literarischen Abend. Zu ganz unterschiedlichen Begegnungen haben die Schüler zwischen Theater und Medien eigene verbale, nonverbale und mediale Gestaltungsversuche unternommen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Die Fachschaft Literatur würde sich jedoch über eine Spende freuen, um weitere technische Anschaffungen verwirklichen zu können. [pp] [pg]

Konzert: Quer durch den Operngarten

Bad Münstereifel: Ein ungewöhnliches Konzert gibt es am Sonntag, 24. Mai, um 18.00 Uhr im Rathaus, denn dann heißt es „Quer durch den Operngarten“. Prof. Jutta Gleue (Bilder) und Prof. Karl-Josef Görgen (Klavier) bieten etwas für alle Sinne: Sie wollen die Poesie von Farbe und Tönen den Besuchern näher bringen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Einlass ist ab 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung. [pg]

Grabungsleiter Dr. Andreas Vieten führt durch Sonderausstellung

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.7 000 Jahre Geschichte werden in der Sonderausstellung in den Römerthermen gezeigt. [Foto: pg]

Zülpich: „Leben in Zülpich – Funde aus 7.000 Jahren“ heißt die derzeitige Sonderausstellung in den Römerthermen in Zülpich. Regelmäßig am ersten Sonntag im Monat können Interessierte an einer Führung durch die Ausstellung teilnehmen. Am Sonntag, 7. Juni, führt ein besonderer Gast durch die Schau. Grabungsleiter Dr. Andreas Vieten wird selbst durch die Ausstellung leiten und steht für alle Fragen rund um die archäologischen Untersuchungen zur Verfügung. Die Führung ist kostenlos, Teilnehmer zahlen nur den Eintritt. Die Teilnehmerzahl ist allerdings begrenzt, Anmeldungen bis zum 3. Juni unter info@roemerthermen-zuelpich.de. [pg]

Don Camillo als Figurentheater

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die Geschichten von Don Camillo gibt es im theater 1 als Figurentheater zu sehen [Foto: theater 1]

Bad Münstereifel: Das „Kulturhaus theater 1“ in der Langenhecke 2 – 4, wird am Samstag, 30. Mai, als letzte Vorstellung vor der Sommerpause die Komödie „Don Camillo und Peppone“ vom Figurentheater „Dornerei“ zeigen. Fast jeder, der die 50er und 60er Jahre bewusst miterlebt hat, wird sich an die Filme mit Fernandel als „Don Camillo“ und Gino Cervi als sein Widersacher „Peppone“ erinnern. Hier kommen nun die weltbekannten Charaktere als überaus unterhaltsames Figurentheater auf die Bühne. Dabei hat sich der Figurenbauer bei der Gestaltung der Puppen an die Vorbilder des Autors Giovannino Guareschi (1908 – 1968) gehalten, das Stück ist somit auch noch etwas näher am Originalroman. Markus Dorner vom Figurentheater „Dornerei“ spielt vor der Bühne absolut überzeugend den italienischen Kirchendiener, der gleichzeitig auch Gehilfe des kommunistischen Bürgermeisters Peppone ist. Hinter der Bühne führt er souverän die Puppen und spart nicht mit Humor und Seitenhieben auf aktuelle Begebenheiten. Karten gibt es an der Tageskasse; es wird empfohlen, unter 0 22 57 – 44 14 oder unter kulturhaus@theater-1.de zu reservieren. [pg]

HürtenMuseum geöffnet

Bad Münstereifel: Das Romanische Haus – HürtenMuseum – ist am Samstag, 23. Mai, von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet und Besucher können Antworten finden auf die Frage, wie Urgroßeltern, Großeltern oder Eltern den Alltag bewältigt haben. Gruppenführungen (ab acht Personen) können jedoch auch außerhalb der üblichen Zeiten durchgeführt werden. Am Pfingstsonntag und -montag muss das Museum leider geschlossen bleiben, da es nicht genügend Ehrenamtliche gibt, um die Öffnungszeiten zu gewährleisten. Wer Interesse hat, sich für ein paar Stunden zu engagieren, kann sich unter Tel: 02253 – 80 27 melden. Die Nummer gilt auch für Gruppenanmeldungen. [pg]

Hier kommt die Krümelgruppe

Mechernich: Kinder im Kindergartenalter können ihren Nachmittag wieder bei einem Vorlesenachmittag am Dienstag, 26. Mai, von 16.15 bis 17.00 Uhr in der Stadtbücherei, Bahnstraße 26, verbringen. Vorgelesen wird aus dem Kinderbuch „Hier kommt die Krümelgruppe!“. Zur Krümelgruppe im Kindergarten gehören fünf Kinder. So zum Beispiel Fritzi, die schon in der Schnupperstunde war und jetzt große Schwester wird, weil ihre Mutter ein Baby bekommt. Oder der Türke Salim, bei dem es zu Hause kein Weihnachtsfest gibt. Erzählt wird auch von wichtigen Ereignissen im Jahresablauf, unter anderem von einem Waldtag im Herbst, dem Besuch von Sankt Martin mit seinem Pferd, dem Plätzchenbacken im Advent und dem Karneval im Urwald-Kindergarten.[ pp] [pg]

Exkursion zum Thema „Biber schaffen Artenvielfalt“

Hürtgenwald, Großhau: Am Tag der biologischen Vielfalt, dem 26. Mai, lädt der Naturpark Nordeifel e.V. und die Biologische Station im Kreis Düren e.V. ein, an einer naturkundlichen Exkursion zum Thema „Biber schaffen Artenvielfalt“ in der Umgebung von Hürtgenwald teilzunehmen. Aus erster Hand wird über den landschaftsgestaltenden Beitrag des Bibers informiert, der seit 30 Jahren wieder in der Nordeifel heimisch ist. Mit den Fachleuten der Biologischen Station kann über Schutz und Verbreitung des Bibers diskutiert werden. Die Exkursion von 15.00 bis 17.30 Uhr ist für Familien und Kinder ab 10 Jahren geeignet. Treffpunkt: auf dem Parkplatz Ende Frenkstraße in Hürtgenwald-Großhau. [pg]

Römer- und Eburonenlager

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Nettersheim: Auch in diesem Jahr werden Legionäre, Zivilisten und Handwerker der LEGIO XV PRIMIGENIA vom Niederrhein und Mitglieder der Eburonengruppe Dekadentix aus Euskirchen in der Grünanlage am Naturzentrum Eifel ihre Zelte aufschlagen. Am 30. und 31. Mai bieten sich so lebendige Einblicke in das Alltagsleben römischer und vorrömischer Zeit. Neben Führungen durch das Lager können Besucher sich im Bogenschießen üben, Handwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen oder römische und keltische Küche kennenlernen. Vorführungen und Aktionen für die ganze Familie runden das Programm ab. Zusätzlich wird Samstag, 30. Mai, die Live-Malerin Ingrid Müller-Marx aus Blankenheim in Aktion sein. Am Sonntag, 31. Mai, lesen Michael Kuhn und Judith C. Vogt im Holzkompetenzzentrum aus ihren historischen Romanen. Der Eintitt kostet für Erwachsene 5,00 Euro, Kinder zahlen 2,50 Euro. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht erforderlich. Nähere Informationen telefonisch unter 02486 -1246 oder 02486 – 7892, sowie im Internet unter www.naturzentrum-eifel.de. [bwp]

Jugendkirche feiert Geburtstag

Kall, Urft: Dass Kirche auch mit engagierten jungen Menschen, Popmusik und viel Humor daher kommen kann, dafür ist „New Key“, die katholische Jugendkirche in der Region Eifel, ein Paradebeispiel – und das bereits seit zehn Jahren. Die große Geburtstagsfeier zum Zehnjährigen findet am Sonntag, 31. Mai, mit Workshops und Abschlussgottesdienst im und um das Hermann-Josef-Haus in Urft statt. Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren. Sie werden gebeten, sich bis Montag, 25. Mai, anzumelden. Die „Geburtstagsparty“ beginnt um 15.00 Uhr, zum Abschlussgottesdienst um 18.00 Uhr sind alle eingeladen, auch wer sich nicht angemeldet hatte. „In den Gottesdienst werden Ergebnisse aus den Workshops eingebunden“, berichtet Hardy Hawinkels. Selbstverständlich darf auch „Spirit“, die „Hausband“ der Jugendkirche, beim Jubiläumsgottesdienst nicht fehlen. Die Band bietet zudem einen Musikworkshop an. Außerdem können sich die Teilnehmer unter anderem an einer Kletterwand ausprobieren, in der Turnhalle wartet ein „Bungee-Trampolin“ auf die Jugendlichen. Es wird auf pfadfinderische Art gekocht, eine Schreibwerkstatt angeboten und vieles mehr. Anmeldungen werden entgegengenommen von Hardy Hawinkels, Tel.: 02441 – 777885, E-Mail hardy-online@gmx.de. Weitere Infos gibt es unter www.jugendarbeit-eifel.de. [pp] [pg]

Lit.Eifel-Termine

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Lea Singer liest in der Heimbacher Kunstakademie. [Foto: Meinen]

Region: Im “Club der toten Eifeldichter” widmen sich Katia Franke, Ralf Kramp und Manni Lang einigen verblichenen Eifelpoeten und Persönlichkeiten, die über die Eifel nachgedacht und geschrieben haben. Die Lit.Eifel-Veranstaltung der besonderen Art findet am Donnerstag, 28. Mai, ab 19.00 Uhr im LVR-Industriemuseum, Tuchfabrik Müller, Carl-Koenen-Straße, in Euskirchen-Kuchenheim statt.

Mit Peter Wawerzinek kommt am gleichen Tagl ein preisgekrönter deutscher Autor für das Literaturfestival Lit.Eifel in die belgische Eifel. Am Donnerstag, 28. Mai, stellt er ab 20.00 Uhr im Jünglingshaus Eupen, Neustraße 86, seinen Roman „Schluckspecht“ vor. Rabenschwarze Komik, lebenssatte Atmosphäre, unglaubliche Geschichten – in seinem Trinkerroman setzt Peter Wawerzinek sein großes Lebens-Literaturprojekt fort.

Am Mittwoch, 3. Juni, liest Lea Singer ab 19.30 Uhr in der Internationalen Kunstakademie Heimbach, Hengebachstr. 48, aus ihrem Roman „Anatomie der Wolken“. Antonia Baum, die eigentlich für den Termin angekündigt war, musste aus familiären Gründen absagen. In „Anatomie der Wolken“ beschreibt Lea Singer, die in Kunstgeschichte, Musik und Literaturwissenschaften promoviert hat, mit Johann Wolfgang von Goethe und Caspar David Friedrich zwei Künstler, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber eines gemeinsam haben: Sie sind von derselben Frau fasziniert. [bwp]

Musikalische Kleinkirmes

Heimbach, Vlatten: Am Pfingstmontag, dem 25. Mai, findet an der Jugendhalle die traditionelle Kleinkirmes statt. Ab 10.30 Uhr spielt der Musikverein 1909 Vlatten zum Frühschoppen auf. Um 14.00 Uhr gibt es ein Platzkonzert mit dem Musikverein Merode. Zur gleichen Zeit beginnt die Kinderanimation für die Kleinen. Wie in den Jahren zuvor werden die Gäste mit Getränken und Grillgut, Kaffee und Kuchen bestens versorgt. [bwp]

Freitag, 22.05.2015 // Ausgabe No. 34 // © eifelon.de, gegründet 2014
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