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EIFELON - wöchentliche eMailZeitung für die Eifel

In dieser Ausgabe: Kreis Euskirchen: Heftige Kritik am zweiten LEP-Entwurf Vom Setzling zum Weihnachtsbaum: Ein langer Weg Tatort „Münster“ dreht in Weilerswist In Köln wieder vereint: Kopf und Körper von „Stadtmutter“ Agrippina Neuer Blick auf die Geschichte der Region Tourismusregion Eifel präsentiert sich familienfreundlich Freilichtmuseum hat neuen Infopunkt zum Thema Landvermessung Topfgucker: Kunterbunter Wintersalat Es geht rund im Sport #45 Gerhard Wagner: „Alle Brücken hinter sich abbrechen“ – sich den Rückweg bewusst selbst verbauen

Land & Leute: Bürgertinitiative klagt gegen Windräder im Münsterwald Medaillen für Dörfer mit Zukunft Großer Aufmarsch der Tollitäten Andachtskapelle: Symbolik aus Licht und Zahlen Hommage an Jimi Hendrix: Konzert im Live-Proberaum Es weihnachtet im Romanischen Haus Führung im Schein der Taschenlampe Podiumsdiskussion und Vortrag zum Thema Flüchtlinge Finanzspritze fürs Glasmalereimuseum Auftakt der Winterausstellungen Nideggens Altstadt lockt wieder mit Krippen Koloratursopranistin gastiert in Kulturfabrik 30 Jahre Lebende Krippe Monschau Hörfunkpreis für Brynja Becker Blues im Bürgerhaus Schutz und Wert der natürlichen Nacht


Kreis Euskirchen: Heftige Kritik am zweiten LEP-Entwurf

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Kreise, Kreis Euskirchen: Mit einer 16-seitigen Stellungnahme übt der Kreis Euskirchen heftige Kritik am zweiten Entwurf des Landesentwicklungsplans. Bürger, Kommunen, Kreise und Verbände können sich noch bis zum 15. Januar zu den, im LEP-Entwurf formulierten Plänen für NRWs Zukunft äußern. [cpm]

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Vom Setzling zum Weihnachtsbaum: Ein langer Weg

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.In den Weihnachtsbaumpflanzungen der Region herrscht nun Hochbetrieb. [Foto: privat]

Region: Der festlich geschmückte Tannenbaum gehört zu unseren Weihnachtsbräuchen. Doch bis ein kleiner Setzling zu einem prächtigen Weihnachtsbaum herangewachsen ist, vergehen oft zwölf Jahre. Zeit, in der die Weihnachtsbaumanbauer viel Arbeit investieren müssen. [js]

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Tatort „Münster“ dreht in Weilerswist

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Jan-Josef Liefers, alias Gerichtsmediziner Dr. Boerne, und Axel Prahl als Kommissar Thiel drehten an einer Weilerswister Tankstelle Sequenzen für eine neue Folge des "Münster"-Tatorts. [Fotos: pd]

Umland, Weilerswist: Gestern war die BFT-Tankstelle von André Simon in Weilerswist einige Stunden lang Drehort für den Kult-Krimi „Tatort Münster”: Jan-Josef Liefers und Axel Prahl drehten hier eine Sequenz für die neue Tatort-Folge “Fußpilz”. Eine Sendetermin steht noch nicht fest. [pd]

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In Köln wieder vereint: Kopf und Körper von „Stadtmutter“ Agrippina

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Dieser noch zu Lebzeiten Agrippinas verjüngte Kopf aus einem Kopenhagener Museum trifft in Köln erstmals wieder auf seinen Restkörper. [Fotos: ehu]

Umland, Köln: Mit einer Ausstellung im Römisch-Germanischen Museum feiert Köln den 2.000. Geburtstag von “Stadtmutter” Agrippina, die am 6. November 15 am Rhein geboren wurde. Unter den Exponaten eine spektakuläre Leihgabe: Erstmals wieder ist der Kopf mit dem dazugehörigen lebensgroßen „Rest“-Körper der machtgierigen Herrscherin zu sehen. [Gast Autor]

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Neuer Blick auf die Geschichte der Region

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Bereits zu römischer Zeit gab es ein dichtes Wegenetz in der Eifel. [Grafik: Heimbacher Geschichtsverein]

Region: Schon seit Jahren erforscht Karl Mebold die Geschichte der Region, besonders die Metallgewinnung in der “römischen Erzprovinz”. „Schon die Römer haben die Eifelregion als Schatz angesehen”. Könnte es also sein, dass mit dem legendären „Hort der Nibelungen“ die reichen Bodenschätze der Eifel gemeint waren? [bwp]

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Tourismusregion Eifel präsentiert sich familienfreundlich

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Viele Besucher lockt es in den Nationalpark Eifel und die touristischen Angebote sollen stetig verbessert werden. [Foto: pg]

Region: Die neue GästeCard kommt zum 1. Januar 2016 und soll den Besuch für Urlauber noch attraktiver gestalten. Denn der Tourismus ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor in der Region. [pg]

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Freilichtmuseum hat neuen Infopunkt zum Thema Landvermessung

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Museumsleiter Dr. Josef Mangold erklärt am Modell den Aufbau eines „Trigonometrischen Turms“. [Fotos: pd]

Mechernich, Kommern: Seit 2001 steht der Nachbau eines trigonometrischen Vermessungsturms auf dem Parkplatz des Freilichtmuseums Kommern. Um den Besuchern diese, im 19. Jahrhundert übliche Art der Landvermessung zu veranschaulichen, wurde nun ein neuer Infopunkt eröffnet. [pd]

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Topfgucker: Kunterbunter Wintersalat

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die EIFELON-Redaktion wünscht guten Appetit! [Foto: Brigitte Lerho]

Region: Diesmal etwas mehr Vorbereitungszeit durchs Salatputzen, dafür aber lecker – auch für Kinder! [rm]

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Es geht rund im Sport #45

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.ErftBaskets Spielertrainer Florian Hammes und seine Mitstreiter setzten sich deutlich gegen Bayer Uerdingen durch. [Fotos: pd]

Region: Die ErftBaskets Bad Münstereifel gewinnen das “Basarspiel” gegen Bayer Uerdingen deutlich – ETSC-Fußballer mit Nullnummer – Dürens Volleyballer mit Pleite in der Liga und Jubel im Europapokal. [pd]

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Das letzte Wort hat...
Gerhard Wagner: „Alle Brücken hinter sich abbrechen“ – sich den Rückweg bewusst selbst verbauen

Region: Auf einigen Burgen hört man, dass man früher den Bergfried, den Hauptturm der Burg, nur über eine Brücke habe erreichen können, die man hinter sich abgebrochen habe. In der Tat findet man bei fast allen dieser hohen Türme den Eingang in unerreichbar scheinender Höhe. [gw]

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Land & Leute:

Bürgertinitiative klagt gegen Windräder im Münsterwald

Roetgen: Die BI Münsterwald lädt am Donnerstag, 10. Dezember, um 18.00 Uhr zu einer Versammlung nach Roetgen in die Gaststätte “Zum Hövel”, Hauptstraße 107, ein. Nach der Entscheidung der Stadt Aachen, trotz heftigen Widerstands aus der Bevölkerung und von Naturschutzverbänden, sieben 200-Meter-Windräder im Münsterwald errichten zu wollen, bereitet die Bürgerinitiative nun eine Klage gegen diese Pläne vor. Die Landesarbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt (LNU) wird die Interessen der Natur und der Bevölkerung in diesem Rechtsstreit vertreten. Die Genehmigungsunterlagen der Stadt Aachen liegen seit Montag in den Rathäusern von Aachen, Kornelimünster, Roetgen und Raeren zur Einsichtnahme aus. Die Klage gegen den Bescheid der Stadt Aachen ist inzwischen in Vorbereitung. Über die weiteren Schritte soll auf den Treffen am kommenden Donnerstag informiert werden. (auf eifelon.de lesen) [cpm]

Medaillen für Dörfer mit Zukunft

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Mit vier Silbermedaillen waren die Dörfer aus dem Kreis Düren besonders erfolgreich. [Foto: privat]

Region: Beim 25. Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” konnten neun Orte aus den Kreisen Düren (viermal Silber: Berzbuir, Blens, Golzheim und Merode) und Euskirchen (einmal Silber: Floisdorf, dreimal Bronze: Bürvenich, Dreiborn, Nettersheim), sowie der StädteRegion Aachen (einmal Silber: Mützenich) punkten. Bei einer Feierstunde in Straelen erhielten die Dorfvertreter Ende November ihre verdienten Medaillen, Urkunden und Geldpreise aus der Hand von Staatssekretär Horst Becker. Alle Preisträger und weitere Informationen finden sich auf der Internetseite www.unser-dorf-hat-zukunft.de. (auf eifelon.de lesen) [bwp]

Großer Aufmarsch der Tollitäten

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Eingangs des Empfanges durch Rat und Verwaltung schunkelten alle Tollitäten mit Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick und Moderator Björn Wassong (r.). [Foto: Reiner Züll]

Mechernich: Rat und Verwaltung der Stadt Mechernich hatten die närrische Prominenz aus dem Stadtgebiet zum Empfang gerufen – und alle kamen. Die Aula der St.-Barbaraschule war fest in Narrenhand: Alle fünf Prinzenpaare und Dreigestirne aus dem Stadtgebiet hatten sich eingefunden, um sich der Verwaltungsspitze und den Mitgliedern des Stadtrates vorzustellen. Für fast fünf Stunden glich die Aula einem Tollhaus. Mitten im närrischen Getümmel war auch Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick, der am Ende der Veranstaltung schwer an der Ordenslast zu tragen hatte, die ihm die Prinzen, Prinzessinnen, Bauern und Jungfrauen um den Hals gehängt hatten. Moderator Björn Wassong hielt als Rumpelstilzchen einen humorvollen Rückblick auf das gelungene Mechernicher Stadtjubiläum, sowie über die lange Tradition der Tollitäten-Empfänge durch Rat und Verwaltung der Stadt.
Die Bigband der Mechernicher Prinzengarde lieferte die passende Musik dazu. Aus der Kernstadt kam das Dreigestirn mit Prinz Michael III. (Sander) vom Festausschuss, Bauer Reinhard (Kisewski) von den Bleiföss und Jungfrau Margret (Eich) von der Prinzengarde einmarschiert. Aus Kommern kam das Prinzenpaar Prinz Thomas I. (Bank) und Prinzessin Nicole I. Mit seinem närrischen Gefolge war das Prinzenpaar Michael I. (Isop) und Melanie I. (Kreuser) aus Holzheim zum Stadtempfang gekommen. Die beiden sind das erste Prinzenpaar nach einer achtjährigen Pause. „Met Spaß on Humor, fiere me en Vussem en dessem Johr“ verkündeten Prinz Peter I. (Empt) und Prinzessin Marika I. Als Vussemer Prinzenpaar ihr Sessionsmotto. Zum Schluss erklomm das Eiserfeyer Trifolium mit Prinzessin Maria I. (Reiher), Bauer Helga (Klatt) und Jungfrau Brigitte (Männel) die Bühne. [pp] (auf eifelon.de lesen) [pg]

Andachtskapelle: Symbolik aus Licht und Zahlen

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Nach zweijähriger Planungs- und Bauzeit ist die eindrucksvolle Andachtskapelle der Communio in Christo in Mechernich fertiggestellt. [Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress]

Mechernich: Pünktlich zur Einsegnung um die Mittagszeit kam die Wintersonne zwischen den Wolken hervor und ließ die neue Andachtskapelle der Communio in Christo aufleuchten. Nach rund zwei Jahren Bauphase konnte die Kapelle nun eingeweiht werden. Da galt es gleich zwei Feste zu feiern, denn die Einsegnung war verbunden mit dem Ordensgedenktag der Communio in Christo. Die Andachtskapelle ist auf Wunsch von Bewohnern und Angehörigen der Langzeitpflegeeinrichtung und des Hospizes der Communio entstanden.
Architekt Kaspar Kraemer hatte vor zwei Jahren den Zuschlag erhalten, das spirituelle Bauwerk zu errichten. Zur Einweihung erläuterte er seinen Entwurf: Mit dem Standpunkt in der Mitte des Geländes zwischen dem Orden, dem Gebäude der Langzeitpflege und dem Hospiz Stella Maris steht die Andachtskapelle sozusagen im Zentrum des Geschehens. Für die Gestaltung hat man außerdem auf Zahlensymbolik gesetzt. Das Grundquadrat misst zwölf Mal zwölf Meter. Es greift damit die Zahl der Apostel auf und steht für Stabilität und Kraft des Bauwerks. Die Kapelle selbst ist sechs Mal sechs Meter groß. Sie versinnbildlicht die sechs Tage, in denen Gott die Welt schuf und steht somit für das Wirken Gottes. Besucher gelangen geführt wie durch ein Schneckenhaus in das Innere der Kapelle. [pp] (auf eifelon.de lesen) [pg]

Hommage an Jimi Hendrix: Konzert im Live-Proberaum

Zülpich: Thomas Blug kommt wieder in den Live-Proberaum: Am Samstag, 12. Dezember, steigt der Rock- und Popgitarrist auf die Bühne und spielt mit seiner All-Star-Besetzung seine Versionen von Hendrix-Klassikern. Zusammen mit seiner hochkarätig besetzten Band – bestehend aus dem Engländer David Readman (Pink Cream 69) am Gesang, Raoul Walton (Westernhagen) am Bass, und Bodo Schopf (M. Schenker) am Schlagzeug – lassen sie gemeinsam die Klassiker des größten Gitarrenhelden aller Zeiten mit neuer Energie aufleben. Jeder Musiker hat seine eigene Beziehung zur Musik von Jimi Hendrix, so dass eine ganz eigene Qualität der Interpretationen entsteht. Beginn ist um 20.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf für 18,00 Euro unter www.liveproberaum.de und an der Abendkasse für 21,00 Euro. (auf eifelon.de lesen) [pg]

Es weihnachtet im Romanischen Haus

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Was wurde in den 1950er und 60er Jahre in der Weihnachtszeit gebastelt und verschenkt? Die Ausstellung im Romanischen Haus gibt Antworten. [Foto:pg]

Bad Münstereifel: Mit einer neuen Ausstellung verkürzt das HürtenMuseum, Langenhecke, die Wartezeit bis Weihnachten. Am Samstag, 5. Dezember, öffnet die neue Ausstellung „Erwartungsvolle Adventszeit“. Gezeigt wird, was Väter für ihre Kinder, Kinder für ihre Eltern, Verwandte und Bekannte in den 1950er 1960er Jahre bastelten und schenkten. Von der Eisenbahn über Puppen bis hin zu selbst kreierten Krippen gibt es viele interessante Ausstellungsobjekte zu sehen. So mancher wird sich beim Rundgang durch die Ausstellung an die eigene Kindheit erinnern und denken ‘ach, so etwas habe ich doch auch mal bekommen’. Samstags ist die Ausstellung im Romanischen Haus von 14.00 bis 17.00 und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Gruppenführungen ab sechs Personen können unter 02253 – 542244 (Kurverwaltung/Tourist Information) verabredet werden. (auf eifelon.de lesen) [pg]

Führung im Schein der Taschenlampe

Zülpich: Am Sonntag, 6. Dezember, nimmt Maren Petersen bei einer Kostümführung die Besucher mit auf eine Zeitreise durch 2.000 Jahre Badekultur, denn schon die Römer wussten, ein belebendes Bad zu schätzen. Beginn ist um 15.00 Uhr. Die Führung ist kostenlos, die Teilnehmer zahlen nur den Museumseintritt. Es gibt außerdem eine kleine Nikolausüberraschung.
Am Freitag, 11. Dezember, können Kinder ab fünf Jahren um 18.00 Uhr ihre Taschenlampen anknipsen, denn es wird eine Führung nur im Schein der kleinen Leuchten angeboten. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche und können vieles entdecken. Führung und Eintritt ist für Kinder kostenlos, bitte Taschenlampe mitbringen. Um Anmeldung wird bis zum 8. Dezember gebeten unter Tel: 02252 – 838060 oder per Mail: info@roemerthermen-zuelpich.de. (auf eifelon.de lesen) [pg]

Podiumsdiskussion und Vortrag zum Thema Flüchtlinge

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die Teilnehmer der Podiumsrunde konnten einen umfassenden Einblick in die Arbeit mit Flüchtlingen geben. [Foto: pg]

Kreise, Kreis Euskirchen: Unter dem Titel „Flüchtlinge im Kreis Euskirchen! – Lassen Sie uns darüber reden“ hat die SPD im Kreis Euskirchen eine Themenreihe begonnen. Am Donnerstag war zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ins Casino nach Euskirchen eingeladen worden. Andrea Mirbach, Flüchtlingshilfe Hellenthal, Erdmann Bierdel, Kreisjugendamt Euskirchen, Barbara Fischer, DRK-Kreisverband Euskirchen, und Helga Kühn-Mengel, SPD-Bundestagsabgeordnete, erzählten über die derzeitige Flüchtlingslage in Euskirchen. Sie wollten die aktuelle Situation darstellen, Ideen aufgreifen und vielleicht manches Vorurteil abbauen, sagte Markus Ramers, Kreisvorsitzender der SPD. „Mich interessiert aber auch, was Sie über das Thema denken“, sprach er die interessierten Besucher an. Viele engagierte Bürger bringen sich im Kreis in die Arbeit ein und unterstützen mit ihren Initiativen und Hilfen die Arbeit der Hauptamtlichen. Besonders Andrea Mirbachs Ausführungen über ganz praktische Dinge, die sie aus ihrer Arbeit der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe berichten konnte, gaben einen guten Einblick in die Situation im Kreis. Es wurde deutlich, dass schon vieles gut läuft, es aber an manchen Stellen noch hakt – besonders wenn es um bürokratische Abläufe geht.
Am Montag, 7. Dezember, findet die nächste Veranstaltung statt: „Flüchtlinge in NRW: Zahlen und Hintergründe“. Thilo Waasem, Referent des Ministers für inneres und Kommunales in NRW, wird ab 18.30 Uhr in der Zülpicher Begegnungsstätte Martinskirche, Normannengasse, über dieses Thema referieren. (auf eifelon.de lesen) [pg]

Finanzspritze fürs Glasmalereimuseum

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Museumsleiterin Myriam Wieschowski (l.) bekam von Barbarba Schock-Werner und Friedhelm Kamphausen die Förderzusage der NRW-Stiftung. [Foto: Bernd Hilgert]

Umland, Linnich: Mit 14.000 Euro unterstützt die NRW-Stiftung die Erneuerung des Behindertenaufzugs im Deutschen Glasmalereimuseum. Seit geraumer war der Aufzug in der historischen Getreidemühle, die das Museum beherbergt, defekt, sodass ältere Leute und Menschen mit Behinderung die Ausstellungräume in den höher gelegenen Ebenen nicht mehr erreichen konnten.
Anfang der 1990er Jahre hat die NRW-Stiftung die Gründung des Glasmalerei Museums maßgeblich unterstützt, indem sie die umfangreiche Glasgemäldesammlung der ortsansässigen Glasmalereiwerkstatt Heinrich Oidtmann erwarb. Diese wurde dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt und bildet heute den Grundstock der stetig anwachsenden Objektsammlung. (auf eifelon.de lesen) [bwp]

Auftakt der Winterausstellungen

Umland, Düren: Am Sonntag, dem 6. Dezember, startet um 12.00 Uhr im Leopold-Hoesch-Museum eine neue Ausstellung unter dem Titel “Figure on display”. In den Räumen sind Werke von Stephan Balkenhol, Jeff Wall und Jan Kubicek zu sehen. In der “Werkloge” werden zudem Arbeiten von Kindern gezeigt, die im Rahmen der Kulturruckssack-Workshops unter Anleitung der Künstler Volker Saul und Bastian Hoffmann entstanden. Gleichzeitig werden Papiermodelle ausgestellt, die am Weltkindertagfest gefertigt wurden. 4- bis 15-Jährige sollten ihrer Fantasie freien Lauf lassen und anhand eines Minimodells den geplanten Umbau des Papiermuseums nach ihren Ideen umsetzen. Nähere Infromationen zu Künstlern und Veranstaltungen sind auf der Internetseite www.leopoldhoeschmuseum.de zu finden. (auf eifelon.de lesen) [bwp]

Nideggens Altstadt lockt wieder mit Krippen

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die diesjährige Hauptkrippe auf dem Nideggener Markt. [Foto: bvl]

Nideggen: Auch in diesem Jahr laden Doris und Franz-Josef Brandenburg große und kleine Besucher zum Besuch ihrer Krippenausstellung ein. Wie im Vorjahr findet sie auf der 1. Etage des Hauses Zülpicher Straße 15 statt, die durch einen Aufzug barrierefrei zu erreichen ist. Zu sehen sind die Krippen an den Wochenenden 5. und 6., sowie 12. und 13. Dezember jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Spende für das stationäre Hospiz in Düren-Lendersdorf jedoch herzlich willkommen. In Ausnahmefällen ist eine Besichtigung der Ausstellung nach Rücksprache unter der Rufnummer 02427 – 6247 auch während der Woche möglich.

Die beiden Krippensammler sind Mitglieder der „Landesgemeinschaft der Krippenfreunde in Rheinland und Westfalen e.V.“ mit Sitz in Köln. Dieser Zusammenschluss feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen und hat Mitglieder, die Ausstellungen ausrichten, gebeten, sie unter das Jubiläumsmotto „Zur Krippe her kommet …“ zu stellen. Gewünscht ist ferner, Stücke zu zeigen, die von Künstlern und Krippenbauern aus dem Vereinsgebiet gefertigt wurden. Diesem Wunsch ist Familie Brandenburg nachgekommen. „Das eine oder andere Exponat weicht zwar etwas vom „Üblichen“ ab“, so Franz-Josef Brandenburg, „aber wir sind überzeugt, auch dieses Mal wieder zusammen mit unserem Freund Jakob Schlömer die richtige Auswahl getroffen zu haben.“ Aus Anlass ihres Jubiläums hat die Landesgemeinschaft unter dem Festmotto ein Buch herausgegeben, das unter anderem auch den Nideggener Krippenweg in Wort und Bild beschreibt. Es kann über Familie Brandenburg zum Preis von 24,90 Euro erworben werden.

Die Besucher sind ferner dazu eingeladen, ab dem ersten Adventswochenende den von den Krippenfreunden gestalteten „7. Nideggener Krippenweg“ zu gehen. Auch hier kann an bestimmten Krippen ebenfalls für das Hospiz in Lendersdorf gespendet werden. Aushänge weisen auf diese Stellen hin. Der diesjährige Krippenweg präsentiert sich in einer abgespeckten Form. „Zahlreiche Besucher wünschen sich mehr größere Krippen mit „viel Landschaft drum herum. Das erfordert natürlich mehr Raum, der uns aber leider nur begrenzt zur Verfügung steht“, berichtet der Krippenfreund und bittet für diesen Schritt um Verständnis. (auf eifelon.de lesen) [bvl]

Koloratursopranistin gastiert in Kulturfabrik

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Marie Friederike Schöder singt Kantaten von Bach und Telemann. [Foto: Nadine Stenzel]

Umland, Düren: Tonspuren, die Konzertreihe mit Alter Musik, bietet in der Vorweihnachtszeit ein Highlight für Liebhaber klassischer Musik. Marie Friederike Schöder, lyrische Koloratursopranistin, Bachpreisträgerin und “Shooting Star der Barockszene”, deren Stimme „mit Leichtigkeit in die Stratosphäre“ reicht, gastiert am 14. Dezember um 19.30 Uhr zusammen mit dem Barock:Trio:Köln in der Kulturfabrik Becker & Funck. Begleitet von Darja Großheide (Travers-und Blockflöte), Ulrike Schaar (Barockcello) und Markus Märkl (Cembalo) trägt Schöder ein Programm mit Kantaten und Arien von Bach und Telemann über Liebe, Glaube, Hoffnung und Kaffee vor. Nähere Informationen unter www.tonspuren-dueren.de oder auf der Homepage der Künstlerin www.mariefriederikeschoeder.de. (auf eifelon.de lesen) [bwp]

30 Jahre Lebende Krippe Monschau

Monschau: Im Jahr 1985 fand im Zusammenhang mit der Krippana in Höfen erstmals die “Lebende Krippe” statt. Die ehrenamtlichen Darsteller kamen damals aus den Reihen des Höfener Karnevalsvereins. Weil die Krippana von Höfen an die belgische Grenze bei Losheim umzog, wurde die “Lebende Krippe” 1989 zur Monschauer Burg verlegt. 1993 wurde der Krippenverein Höfen gegründet, der inzwischen etwa 100 Mitglieder hat. Der Aufführungsort der “Lebenden Krippe” liegt seit 2009 am Brauereimuseum. Auch in diesem Jahr wird die „Lebenden Krippe“ in Monschau wieder an den vier Adventwochenenden samstags und sonntags aufgeführt. Beginn ist jeweils um 15.00, 16.00 und 17.00 Uhr. Die etwa 30 Minuten dauernden Auftritte finden grundsätzlich bei jedem Wetter, auch bei Wind, Regen oder Schneefall statt. Das wildromantische Gelände der Lebenden Krippe liegt verkehrsgünstig am Eingang zur Monschauer Altstadt am Rande des Naturschutzgebietes „Kleines Laufenbachtal“. Es kann auch von gehbehinderten Personen gut erreicht werden, da keine starken Steigungen zu überwinden sind. Der Zugang befindet sich unmittelbar neben dem Brauereimuseum Monschau, St.-Vither-Straße 2-8. Wanderfreunden ist das Gelände bestens bekannt, weil der Eifelsteig hierüber in die Monschauer Altstadt hinein führt.

Ein Eintritt wird nicht erhoben. Veranstalter und die Darsteller arbeiten ausnahmslos ehrenamtlich. Für einen freiwilligen Unkostenbeitrag stehen jedoch Spendendosen bereit. Weitere Informationen unter www.krippenverein-hoefen.de (auf eifelon.de lesen) [bvl]

Hörfunkpreis für Brynja Becker

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Brynja Becker nach der Preisverleihung. [Foto: Radio Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress]

Euskirchen: Ihre Serie über die Frage „Wo beginnt die Eifel?“ hat die Jury überzeugt. Radio-Euskirchen-Reporterin Brynja Becker wurde in Düsseldorf mit dem Hörfunkreis der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis in der Kategorie „Projeke/Serie“ für eine neunteilige Serie, in der sie der Frage nachging, ob man im Kreis Euskirchen eine klare Grenze zur Eifel finden kann. Dafür interviewte sie Mundartspezialisten, Volkskundler, Geologen, Biologen, Wetterfachleute und natürlich viele Eifeler „Normalos“. In der Laudatio hieß es „eine Serie, die an Vorurteilen rüttelt, die Augen öffnet und die nicht von oben herab belehren will, sondern auf Augenhöhe informiert und gleichzeitig unterhält.“ (auf eifelon.de lesen) [bwp]

Blues im Bürgerhaus

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die fünf Blues-Musiker gastieren in Kallmuth. [Foto: Foto: The Silvertones/pp/Agentur ProfiPress]

Mechernich, Kallmuth: Die Blues-Band „The Silvertones“ gastiert am Samstag, 12. Dezember, um 20.00 Uhr im Kallmuther Bürgerhaus. Die Musiker möchten mit schwarzer Musik mit Tiefe, Kraft und Beat ihr Publikum begeistern. Für das neue Bandmitglied, den Schlagzeuger Matthias Zosche, wird dieser Abend ein Heimspiel: Er lebt in Kallmuth. „Blues der absoluten Spitzenklasse: knackig, vielseitig, mit authentischem Sound und einer hierzulande selten zu findenden Konsequenz…“, schrieb die Fachpresse über die „Silvertones“. Dabei, so die Veranstalter, werde bei der hochkarätigen Veranstaltung auch der Humor nicht zu kurz kommen. Der Eintritt beträgt acht Euro. [pp] (auf eifelon.de lesen) [bwp]

Schutz und Wert der natürlichen Nacht

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Sternengucker Harald Bardenhagen will den Blick in den nächtlichen Sternenhimmel schützen. [Foto: bwp]

Heimbach: Bis zum 24. Januar präsentiert das Heimbacher Wasser-Info-Zentrum die Ausstellung „Schutz und Wert der natürlichen Nacht“. Anhand von zahlreichen Exponaten, Schautafeln und Fotoinstallationen wird deutlich gemacht, dass durch zunehmende Lichtüberflutung und fehlgeleitete Beleuchtung in vielen Regionen die Nacht zum Tage wird. Mit gesundheitlichen Konsequenzen für Mensch und Tier. Auch der natürliche Sternenhimmel sei oft nicht mehr zu beobachten, kritisierte Harald Bardenhagen. Gemeinsam mit Bürgermeister Peter Cremer führte der Astronom und Beleuchtungsexperte in die Thematik ein. Auf seine Initiative hin entwickelt sich der Nationalpark Eifel auch zur Sternenregion und wurde zum ersten „International Dark Sky Park“ Deutschlands erklärt (EIFELON berichtete in Ausgabe 34). Auf dem Weg dorthin wurden allein in der Stadt Heimbach bereits die Hälfte der rund 1.200 Straßenlaternen mit LED Leuchtmitteln umgerüstet, die nun zielgerichtet das Straßengeschehen erhellen, aber nicht mehr in den Nachthimmel abstrahlen. Die kostenlose Infoausstellung, die zudem Einblick in unser Planetensystem gibt und die Sternbilder erläutert, ist jeweils dienstags bis sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr im Foyer des Infozentrums zu besichtigen. (auf eifelon.de lesen) [bwp]

Freitag, 04.12.2015 // Ausgabe No. 62 // © eifelon.de, gegründet 2014
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