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EIFELON - wöchentliche eMailZeitung für die Eifel

In dieser Ausgabe: Geplanter Kletterwald: Wirbel um die “Oase Eschauel” ZwEifler: Wieviel Event verträgt die Eifel? Fastelovend in der Eifel: Das Stimmungsbarometer steigt „Närrischer Pitter“ für Christian Hentscher “HaLT” – dem Alkoholmissbrauch vorbeugen Wanderweg “Eifelsteig” ist bundesweit Spitze Eine Kirche für Boboyo – Studenten stellen sich einem Wettbewerb Fund des Monats Februar: Römischer Weihealtar Butternut-Kürbis aus dem Ofen Es geht rund im Sport #103 Manfred Lang: »Vezäll me nix, äve sach alles«

Land & Leute: Die Halde Nierchen bleibt wie sie ist BI Münsterwald erinnert OB Philipp an sein Versprechen Lit.Eifel: Andreas Englisch stellt sein neues Buch über Papst Franziskus vor Vogelgrippe: Stallpflicht gilt nur noch für wenige Ortschaften Konzert mit „Mah-e Manouche, der Mond der Zigeuner” Musical-Darsteller gesucht Kindertheater: Agora-Theater aus St. Vith erzählt die Geschichte eines langen Tages Drimbornshof gewinnt Wanderpokal Info-Veranstaltung: „Unser Dorf hat Zukunft“ Jeck op Jöck – Karnevalsführung in Köln Volkszählung für Wintervögel: 13.840 Exemplare gesichtet “Etikettenschwindel” bei der Nationalhymne? Heimbacher Bücherzelle eingeweiht


Geplanter Kletterwald: Wirbel um die “Oase Eschauel”

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Als Vertreter vieler Vereine fasste Werner Löhrer (M.) die Bedenken der Bürger zusammen. [Fotos: cpm]

Nideggens Bürgermeister Marco Schmunkamp informierte im Schmidter “Schützenhof” über die Pläne der Investorin Jasmin Kalmuth-Büyüktere, auf der Halbinsel Eschauel einen Kletterwald zu eröffnen. Drei Stunden lang wurde hart, aber fair diskutiert, Pro und Kontra abgeklopft. Klare Botschaft der circa 300 anwesenden Bürger an die Politik: Stoppen Sie dieses Projekt. Es gab nur wenige Befürworter. [bwp]

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ZwEifler: Wieviel Event verträgt die Eifel?

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Stille oder mehr Attraktionen? Die Bürger sind gefragt. [Foto: cpm]

Muss man als Bürger stichhaltige Argumente haben, um sich gegen eine geplante touristische Maßnahme eines Investors auszusprechen? Oder wissen andere besser, was für die Gemeinde gut ist? Ein Kampf der Argumente und Gefühle um einen Kletterwald auf der Halbinsel Eschauel im Rursee erregt die Bewohner. [cpm]

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Fastelovend in der Eifel: Das Stimmungsbarometer steigt

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.In Blankenheim sind traditionelle die Geister unterwegs und jeder kann mitmachen. [Archivfoto: pp]

Für alle Karnevalsfans geht es bald in die heiße Phase der fünften Jahreszeit. Ob Karneval traditionell eingeleitet werden soll, indem die Jecken an Weiberdonnerstag pünktlich um 11.11 Uhr das Rathaus stürmen, oder ob die tollen Tage mal von ihrer ursprünglichen Seite aus gefeiert werden, liegt ganz bei den Narren selbst. [Gast Autor]

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„Närrischer Pitter“ für Christian Hentscher

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Autohaus-Chef Reinhard Gotzen (l.) und Zölleche Öllege-Präsident Günter Esser haben Christian Hentscher in die Mitte genommen. [Fotos: pd]

Der „Närrische Pitter“ 2017 geht an… Christian Hentscher. Der Orden wird regelmäßig an Narren verliehen, die sich um den Zülpicher Karneval verdient gemacht haben. Kürzlich wurde er im Autohaus Gotzen überreicht. [pd]

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“HaLT” – dem Alkoholmissbrauch vorbeugen

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die Schüler beschäftigten sich intensiv mit der Ausstellung, um die richtigen Lösungen für das Quiz zu erfahren. [Fotos: pg]

Gemeinsam mit Kooperationspartnern geht der Kreis Euskirchen seit vielen Jahren systematisch gegen den schädlichen Gebrauch von Alkohol im Rahmen des HaLT-Projektes vor. Am Donnerstag eröffnete Manfred Poth, Stellvertreter des Landrates, die Wanderausstellung, die in den nächsten Monaten in vielen Rathäusern des Kreises zu sehen sein wird. [pg]

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Wanderweg “Eifelsteig” ist bundesweit Spitze

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Der Eifelsteig ist beliebt bei den Wanderern und bietet viel Abwechslung. [Foto: Rheinland-Pfalz-Tourismus GmbH]

Der 313 Kilometer lange „Eifelsteig“ von Aachen nach Trier gilt als einer der schönsten, attraktivsten und am besten ausgeschilderten Streckenwanderwege Deutschlands. Kürzlich wurde dem „Premium-Wanderweg“ im Forum Daun zum dritten Mal in Folge das Deutsche Wandersiegel verliehen. [pg]

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Eine Kirche für Boboyo – Studenten stellen sich einem Wettbewerb

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Dieser farbenfrohe Entwurf gehört zu den erstplatzierten im studentischen Wettbewerb. [Fotos: pg]

Es war ein Wettbewerb der besonderen Art: Die teilnehmenden Studenten der RWTH Aachen und der Hochschule Koblenz sollten eine Kirche entwerfen. Doch diese Kirche soll nicht irgendwo in Deutschland stehen, sondern in Kamerun. Ideengeber war Fred-Eric Essam, der mit seinem Verein ident.africa die Perspektiven der Menschen in seinem Heimatland verbessern will. [pg]

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Fund des Monats Februar: Römischer Weihealtar

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Weihestein aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus. [Foto: A. Schaub]

Bis zum 19. März ist im Bonner LandesMuseum – neben dem Fund des Monats Februar – die kleine, aber feine Sonderausstellung “Archäologie im Rheinland 2016” gezeigt. Eine anschauliche Zeitreise durch die wechselhafte (Ur-)Geschichte der Region. [bwp]

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Butternut-Kürbis aus dem Ofen

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.EIFELON wünscht guten Appetit. [Foto: Brigitte Lerho]

Der mit Käse überbackene Butternut-Kürbis ist auch optisch ein Genuss. [Gast Autor]

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Es geht rund im Sport #103

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Zieldurchfahrt als Klassensieger. PROsport Performance Porsche Cayman GT4 PRO. Foto: [Christian Schmidt Melbourne]

Eifeler PROsport Performance Team feiert Erfolg in Australien – powervolleys mit Sieg und Niederlage – Trotz Niederlage wieder ein Spitzenspiel für die ErftBaskets, TuS Zülpich muss siegen – HSG Euskirchen weiter auf der Erfolgswelle [pd]

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Das letzte Wort hat...
Manfred Lang: »Vezäll me nix, äve sach alles«

Im Sinne von »Butter bei die Fische, keine Ausflüchte« wird der »Verzäll« als unverbindlichste aller Eifeler Sprech- und Erzählweisen abgekanzelt. »Saare« ist hingegen im Rheinland fast gleichbedeutend mit »die Wahrheit sagen«. [ml]

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Land & Leute:

Die Halde Nierchen bleibt wie sie ist

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Halde Nierchen: Energiekontor mit neuen Plänen gescheitert. [Foto: EveryPicture / CC-BY-SA-3.0]

Umland, Eschweiler: Am vergangenen Donnerstag tagte der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss der Stadt Eschweiler. Zahlreiche Bürger waren erschienen, um die Stellungnahmen der Ratsvertreter zu den Repoweringvorschlägen der Firma Energiekontor und die Abstimmung über den „Vorhabenbezogene Bebauungsplan 8 – Windpark Halde Nierchen“ mitzuverfolgen. Bereits zu Beginn der Debatte zeichnete sich weitgehende Einigkeit unter den politischen Vertretern der Bürger gegen eine Fortführung der Repowering-Pläne ab.

Im Vorfeld hatten sich circa 550 Bürger, sowohl in Eschweiler wie auch in Langerwehe, massiv gegen die Pläne des Windparkentwicklers ausgesprochen, auf der Halde mehrere 175 Meter hohe Räder als Ersatz für die dort vorhandenen neun alten Windräder zu errichten. In einer Abstimmung im Dezember hatten die Kommunalvertreter aus Langerwehe den Bauplänen bereits eine Absage erteilt.

Auch der letzte Vorschlag der Investoren, nur noch zwei neue Anlagen auf dem Eschweiler-Gelände der Halde zu platzieren, bekam keine Mehrheit im Ausschuss. Nur der Grüne Ratsvertreter befürwortete das Repowering-Konzept. Alle anderen Ratsvertreter stimmten dafür, die bisherigen Beschlüsse zu den Bauleitplanverfahren – 1. Änderung des Bebauungsplans 243 bzw. Vorhabenbezogenen Bebauungsplans 8 – aufzuheben. Das Publikum kommentierte die Entscheidung des Ausschusses mit Applaus.

Damit sind neue höhere Windräder auf der Halde vom Tisch, es bleibt also bei den neun 87 Meter hohen Rädern und den für diese Räder geltenden Nachtabschaltungen.

Die Mitglieder der Bürgerinitiative aus Eschweiler und Langerwehe bedankten sich bei Bürgermeister Bertram und den Mitgliedern des Planungs-, Umwelt- und Bauausschusses der Stadt Eschweiler für ihr Votum im Sinne und zum Wohle der betroffenen Bürger. „Sie haben damit zur Beendigung des Verfahrens zum ‚Repowering des Windparks Halde Nierchen’ beigetragen“, formulierte die BI. Ebenso bedanke man sich bei den Fraktionen und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung für die konstruktive und bürgernahe Zusammenarbeit im Vorfeld der Abstimmung.

Zum Thema bei EIFELON:

(auf eifelon.de lesen) [cpm]

BI Münsterwald erinnert OB Philipp an sein Versprechen

Kreise, Städtereg. Aachen: In einem Offenen Brief erinnert der Verein Natur und Landschaftsschutz Nordeifel e.V. Aachens Bürgermeister Marcel Philipp an seine im Februar 2014 gegebene Zusage, keine Fäll- und Baumaßnahmen im Münsterwald zuzulassen, bevor die Stadt über eine rechtssichere Genehmigung zur Errichtung des Windparks Münsterwald verfügt. Der Verein verwies darauf, dass die Entscheidung des OVG Münster im Genehmigungsverfahren noch anhängig sei und eine Entscheidung zu einer Baugenehmigung im Münsterwald bisher nicht vorliegt.

Anlass für dieses Schreiben waren Vermessungs- und Markierungsarbeiten im Januar im Bereich der möglichen Windradstandorte im Münsterwald durch die Firma Juwi oder die Stadt Aachen.

Der Verein betont in seinem Schreiben, dass es bei einem vorzeitigen Baubeginn und Fällarbeiten an den möglichen Windradstandorten zu riesigen irreparablen Kahlschlägen kommen würde und der Münsterwald an sieben Stellen dauerhaft geschädigt wäre, ohne dass dafür eine rechtliche Freigabe erfolgt sei. (auf eifelon.de lesen) [cpm]

Lit.Eifel: Andreas Englisch stellt sein neues Buch über Papst Franziskus vor

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Vatikankenner Andreas Englisch kommt in die Eifel. [Foto: Musacchio&Ianniello]

Hürtgenwald, Vossenack: Der durch seine journalistische Arbeit und zahlreichen Fernsehauftritte bekannte Vatikanexperte und Papstkenner Andreas Englisch kommt am Mittwoch, 15. März, 19.30 Uhr auf Einladung der Lit.Eifel in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein „Höhenart“ Hürtgenwald ins Franziskus-Gymnasium Vossenack, Franziskusweg 1, 52393 Hürtgenwald-Vossenack.
Er berichtet über die Hintergründe zu seinen Büchern, insbesondere über sein neuestes Buch „Kämpfer im Vatikan“, und erzählt von seinen langjährigen Kontakten und Begegnungen mit den Päpsten. Andreas Englisch ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen des Vatikans, erläutert kenntnisreich, wie sich im Konklave die Machtverhältnisse zugunsten von Papst Franziskus verschoben haben, welche Fraktionen um welche Papabili zunächst noch zur Diskussion standen und was letztlich den Ausschlag für die Wahl Jorge Mario Bergoglios gab. Aufgrund seines profunden Hintergrundwissens gelingt ihm ein sensibles Portrait des neuen Papstes, seiner Herkunft und Fähigkeiten. Der Eintritt zur Lesung kostet zwölf, ermäßigt sechs Euro. Detaillierte Infos und Vorverkaufsstellen finden sich im Internet unter www.lit-eifel.de. (auf eifelon.de lesen) [bwp]

Vogelgrippe: Stallpflicht gilt nur noch für wenige Ortschaften

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die meisten Geflügelhalter können aufatmen. [Foto: zdenet/pixabay]

Kreise: Das NRW-Umweltministeriums hat die Aufstallpflicht für Geflügeltiere in weiten Teilen des Kreisgebiets Düren aufgehoben. Das betrifft die Kommunen Titz, Aldenhoven, Inden, Niederzier, Merzenich, Düren, Langerwehe, Hürtgenwald, Kreuzau, Nideggen und Heimbach. In den Städten Jülich und Linnich sowie den Gemeinden Nörvenich und Vettweiß bleibt die Stallpflicht dagegen unverändert bestehen, weil es in ihnen eine Geflügeldichte von über 300 Stück Geflügel pro Quadratkilometer gibt. Auch der Kreis Euskirchen hat die Aufstallpflicht für Geflügel auf das Gebiet der Stadt Euskirchen (einschließlich aller Ortsteile) reduziert, weil es nur hier größere Geflügelbetriebe gibt. In allen anderen zehn Kommunen des Kreisgebietes gilt die Stallpflicht nicht mehr. Für das Stadtgebiet Euskirchen bedeutet die Regelung: Alle Halter von Geflügel müssen nach wie vor Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten oder Gänse (Geflügel) in geschlossenen Ställen oder entsprechend gesicherten Schutzvorrichtungen bzw. Volieren halten. Völlige Entwarnung gibt es allerdings für die StädteRegion Aachen. Hier dürfen die Hühner wieder nach Herzenslust im Freien scharren. Die Stallpflicht war im Dezember 2016 vorsorglich angeordnet worden, um die Einschleppung der Vogelgrippe in den Kreisen zu vermeiden. (auf eifelon.de lesen) [bwp]

Konzert mit „Mah-e Manouche, der Mond der Zigeuner”

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Die Gruppe "Mah-e Manouche" bekam den Förderpreis des Landes NRW für globale Musik. [Foto: Gerd Plitzner]

Umland, Aachen: Unter dem Motto “Konzert im Kunsthaus NRW” steht eine Veranstaltung der Kultur-Initiative Kornelimünster (KIK). Die Matinee findet am Sonntag, 12. Februar, 11.00 Uhr, in den Räumen der ehemaligen Reichsabtei, Abteigarten 6, statt. Zum Auftakt der KIK-Musikreihe im Jahr 2017 gastiert „Mah-e Manouche, der Mond der Zigeuner”. Diese fünfköpfige Band wurde gerade mit dem Förderpreis des Landes NRW 2017/2018 für globale Musik ausgezeichnet. Die mitreißende Musik von Mah-e Manouche wurzelt in vielen Ländern, spricht mit verschiedenen Zungen und ist befreit von Ideologien. Mah-e Manouche, das sind fünf Suchende mit jeweils eigenen Geschichten im Gepäck. Ihr Programm ist ein “fliegender Teppich”, gewoben aus Worten und Noten. Eintrittkarten für das Konzert gibt es in der Inda-Apotheke, Schleckheimer Straße 38, in Kornelimünster, 02408 – 3933; in der Buchhandlung am Markt in Brand, Trierer Straße 488, 0241 – 526251, und in der Buchhandlung Lausberg in Walheim, Prämienstraße 27, 02408 – 8645. Weitere Informationen sind unter www.mahemanouche.com und www.kulturkik.de zu finden. (auf eifelon.de lesen) [bwp]

Musical-Darsteller gesucht

Umland, Trier: Für ihre diesjährige Musical-Produktion sucht das Trierer Kulturzentrum Tufa junge Talente ab 16 Jahren. Eine erste Info-Veranstaltung findet am 12. Februar um 18.00 Uhr in der ehemaligen Tuchfabrik statt. Treffpunkt ist am Haupteingang. Mitmachen kann prinzipiell jeder, der Lust hat, einmal Teil einer Musicalproduktion unter professioneller Leitung zu sein. Es sind keine Vorkenntnisse im Bereich Schauspiel, Gesang oder Tanz nötig, aber selbstverständlich gerne gesehen. In verschiedenen Workshops und Proben wird gemeinsam eine Inszenierung – vermutlich das Musical „Sunset Boulevard“ von Andrew Lloyd Webber – erarbeitet und ab dem 15. September insgesamt 14 Mal im großen Saal der Tufa Trier aufgeführt. Auch wer hinter den Kulissen (zum Beispiel in der Maske) mitwirken möchte, ist herzlich zu der Info-Veranstaltung eingeladen. (auf eifelon.de lesen) [bwp]

Drimbornshof gewinnt Wanderpokal

Euskirchen: Am Samstag fand in der Ohm-Mirgel-Halle in Euskirchen zum zehnten Mal das traditionelle Hallenturnier für Sozialpsychiatrische Institutionen des Kreise Euskirchen statt.
Beim Jubiläumsturnier traten unter Wettbewerbsbedingungen sechs Teams von Betreuten Wohneinrichtungen und von den veranstaltenden Nordeifelwerkstätten (NEW) im sportlichen Wettstreit gegeneinander an und zeigten, dass sie in der Lage sind, guten Sport zu bieten.

Zum vierten Mal wurde dabei um den Wanderpokal der Württembergischen Repräsentanz Euskirchen ausgespielt, die als Hauptsponsor für die Veranstaltung fungieren. Nach spannenden, aber immer fairen Auseinandersetzungen setzte sich nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ knapp die Mannschaft des Drimbornshofes mit einem Tor Vorsprung vor der Mannschaft des Gastgebers und Titelverteidigers NEW Kuchenheim durch und sorgte dafür, dass der 55 Zentimeter hohe Wanderpokal nach einem Jahr Pause wieder nach Zülpich geht. Eine besondere Ehrung gab es für Moritz Breitkopf von der NEW Kuchenheim. Er wurde von den Schiedsrichtern zum „Spieler des Turniers“ gekürt und erhielt einen Sonderpreis.

Die Abschlusstabelle:

  1. Drimbornshof
  2. NEW Kuchenheim
  3. Köln-Ring-Wohnen
  4. Haus Sanden
  5. NEW Ülpenich/Zingsheim
  6. CV Schleiden/Lebenshilfe
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Info-Veranstaltung: „Unser Dorf hat Zukunft“

Kreise, Kreis Euskirchen: Auch 2017 gibt es eine Neuauflage des beliebten Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Dazu findet am Montag, 20. Februar, ein Informationsabend im Euskirchener Kreishaus statt. Ab 18.00 Uhr wird im Sitzungssaal über alle Aspekte rund um den Wettbewerb informiert. Dazu sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

Das Info-Paket, das die Experten für diesen Abend geschnürt haben, ist umfangreich. So werden Bürger aus Floisdorf und Bürvenich beispielhaft erläutern, nach welchen Konzepten sie vorgegangen sind und wie es ihnen gelungen ist, ihre Dörfer fit für die Zukunft zu machen. Floisdorf hatte 2014 beim Kreiswettbewerb den 3. Platz belegt, auf NRW-Ebene wurde es schließlich eine Silbermedaille. Bürvenich wurde im selben Jahr Vierter im Kreis Euskirchen, auf Landesebene sprangen eine Bronzemedaille sowie ein Sonderpreis für Inklusion heraus.

Dr. Waldemar Gruber vom Organisationskomitee des Landes stellt an diesem Abend die einzelnen Bewertungsbereiche und den genauen Ablauf des Wettbewerbs vor. Heike Schmitz von der Kreisverwaltung präsentiert eine Checkliste für die Dörfer und informiert über aktuelle Änderungen in den Bewerbungsbögen. Schließlich wird Franz Unterstetter, der Vorsitzende der Bewertungskommission, die Jury vorstellen und auch Anregungen für die Präsentation der Dörfer geben. Abschließend werden noch Fragen beantwortet.

Um Anmeldung zu dieser Info-Veranstaltung wird bis zum 15. Februar gebeten: E-Mail an heike.schmitz@kreis-euskirchen.de; einen Anmeldebogen gibt es auch auf der Internetseite der Kreisverwaltung www.kreis-euskirchen.de (auf eifelon.de lesen) [pg]

Jeck op Jöck – Karnevalsführung in Köln

Region: Bei dieser Op-Jöck-Tour der VHS Rur-Eifel durch die Hochburg des deutschen Karnevals in der Altstadt von Köln erfährt man alles über den Ursprung der jecken Tage und warum „jedes Johr datselbe Spillche widder lossjeht.“ Alte und neue Traditionen im Karneval werden beleuchtet, und es wird erklärt, „wo dat all herkütt“: Prinz, Bauer, Jungfrau, Rote Funken, Prinzenproklamation, Nubbel, Krapfen und vieles mehr.

Treffpunkt der Mitreisenden ist am Sonntag, dem 19. Februar, um 12.45 Uhr in der Bahnhofshalle in Düren vor dem Kiosk. Die Gruppenfahrkarten werden durch die VHS Rur-Eifel besorgt und sind im Preis von 22,00 Euro inbegriffen. Die Rückfahrt ist gegen 16.30 Uhr geplant. Wer die Rückfahrt nicht mit der Gruppe antreten möchte, zahlt die Rückfahrt privat. Anmeldungen (mit Hinweis auf Kurs-Nummer L3854B) sind online oder per Anmeldekarte bis Mittwoch, dem 15. Februar, möglich. (auf eifelon.de lesen) [bwp]

Volkszählung für Wintervögel: 13.840 Exemplare gesichtet

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Der Grünfink macht sich im Kreis Euskirchen rar. [Foto: Günter Lessenich]

Kreise, Kreis Euskirchen: Insgesamt 548 Vogelfreunde haben sich an der diesjährigen Aktion „Stunde der Wintervögel“ beteiligt und zusammen 61 Vogelarten erfasst. Während der dreitägigen Aktion wurden 13.840 Vögel im Kreis Euskirchen gezählt. „Die Rekordbeteiligung im Kreis Euskirchen zeigt zum einen das wachsende Interesse der Bevölkerung an der Natur vor der Haustür und zum anderen aber auch, dass der NABU weiter an Akzeptanz bei den Menschen im Kreis gewinnt“, so Pressesprecher Ralf Wilke. Wie bereits im Vorjahr belegte der Haussperling mit 2.909 gezählten Exemplaren den ersten Platz. Die Amsel wurde mit 1.883 festgestellten Tieren Zweiter, während der Star mit 1.361 Zählungen auf Platz drei landete. Damit bestätigte sich der bundesweite Trend mit der Spitzenposition für den Haussperling auch im Kreis Euskirchen. Wie auch auf Bundesebene beobachtbar, wurden vor allem Meisen und Grünfinken erheblich weniger gesichtet, woran wahrscheinlich die milde Witterung schuld war.

Auch im nächsten Jahr können sich Vogelfreunde Anfang Januar an der „Stunde der Wintervögel“ beteiligen. [sjp] (auf eifelon.de lesen) [Gast Autor]

“Etikettenschwindel” bei der Nationalhymne?

Umland, Düren: Auf vielfachen Wunsch wird Siegfried Fahl seinen Vortrag „Heimaterde, Vaterland: Die Hymne der Deutschen in ihrem europäischen Kontext“ um einen zweiten Teil ergänzen und sich mit ihrer Geschichte von der Zeit der Weimarer Republik bis heute beschäftigen. Der Vortrag findet am 16. Februar ab 19.00 Uhr im Stadtmuseum Düren statt. „Am 11. August 1922 erklärte Reichspräsident Friedrich Ebert das Hoffmann-Haydn’sche Lied zur Nationalhymne der Weimarer Republik. Referent Siegfried Fahl wird hier einen ‘Etikettenschwindel’ aufarbeiten, der bis 1992 Bestand haben sollte. Auch mit der Hymne in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit wird sich der Vortrag eingehend beschäftigen. Der Abend soll in nachdenklich-unterhaltsamer Weise das Bedeutungsspektrum der Hymne ausleuchten und den Sinn dahinter deutlich machen“, heißt es in der Pressemitteilung des Museums. Die kostenlose Veranstaltung kann ohne vorherige Anmeldung besucht werden. Näheres unter http://stadtmuseumdueren.de/museum.html. (auf eifelon.de lesen) [bwp]

Heimbacher Bücherzelle eingeweiht

Hier ist eigentlich ein Bild. Bitte aktivieren Sie die Bildanzeige.Akademieleiter Frank Günter Zehnder, Künstler Michael Koch, Sponsorin Brit Possardt und Bürgermeister Peter Cremer (v.l.) schmökern. [Foto: IKAH]

Heimbach: Im Rahmen der Lit.Eifel entstand die Idee, ausrangierte Telefonzellen zu begehbaren Bücherschränken umzubauen. Im Bauhof der Stadt Heimbach wurden anschließend fünf der insgesamt sieben Fernsprech-Häuschen von Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit Dozenten der Internationalen Kunstakademie farbenfroh umgestaltet. Nun konnte die für Heimbach bestimmte bunte Bücherbörse an ihrem Standplatz gegenüber des Rathauses offiziell eingeweiht werden. Als Zusammenspiel von „Kinderhand und Meisterhand“ bezeichnete Akademieleiter Professor Frank Günter Zehnder die kreative Verwandlung zur Mini-Bibliothek, die – prall bestückt – Einheimische und Touristen zum Schmökern einlädt. Die passende Ruhebank steht gleich daneben. „Wir wollen die Bücher näher zum Leser bringen“, betonte Bürgermeister Peter Cremer und bedankte sich ausdrücklich bei Bücherschrank-Patin Brit Possardt, die den finanziellen Aufwand der Stadt an dieser Aktion übernommen hatte und zukünftig die unkonventionelle Bücherei betreuen wird.

Mehr zum Thema unter http://eifelon.de/region/lit-eifel-aktion-telefonzellen-werden-bunte-buecherschraenke.html (auf eifelon.de lesen) [bwp]

Kindertheater: Agora-Theater aus St. Vith erzählt die Geschichte eines langen Tages

Bad Münstereifel: Das Agora-Theater aus St. Vith kommt schon seit den 1970er Jahren nach Bad Münstereifel und zum Kinderschutzbund, um Kindern der Kurstadt das Theater näherzubringen. „Die Geschichte eines langen Tages“ heißt das Programm, mit dem sie am Mittwoch, 22. Februar, um 16.00 Uhr im Großen Saal des Seniorenzentrums, Otterbach 80, gastieren. Avi und Iva wollen sich darum kümmern, dass alles so bleibt, wie es gestern war. Eines Tages wird ihr behagliches Leben jäh gestört. Plug ist allein, hat großen Hunger und alle Murmeln verloren. Die drei empfangen die Zuschauer in einer behaglichen, rundum geblümten Raumbühne im Wohnstubenformat. Mit wenigen Worten, großer Spielfreude, berührenden Gesängen und getanztem Alltag erzählen und spielen sie auf zauberhafte Weise die Geschichte eines langen Tages. Das Stück ist für Kinder ab drei Jahren geeignet. Elke Andersen bittet um Anmeldung unter der Telefonnummer 02253 – 4474. (auf eifelon.de lesen) [pg]

Freitag, 11.02.2017 // Ausgabe No. 122 // © eifelon.de, gegründet 2014
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