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powervolleys unterliegen in Giesen. [Archivfoto: pd]

Es geht nur noch wenig rund im Sport #298

Eifel: powervolleys wollen vierten Heimsieg feiern – Verband schickt die Fussballer vorzeitig in die Winterpause

Volleyball

Herren Bundesliga

Erster Auswärtssieg für Düren. In einem spannenden Spiel setzten sich die powervolley mit 3:1 gegen die SVG Lüneburg durch. Der erste Satz verlief über weite Strecken sehr ausgeglichen. Lüneburg, das auf seinen bisherigen Topscorer Jannik Pörner verzichten musste, erzielte die ersten beiden Punkte, bei den technischen Auszeiten lag Düren vorne. Doch keine Mannschaft hatte bis dahin mehr als zwei Punkte Vorsprung. Das gelang den powervolleys erst in der Schlussphase des Satzes. Mit dem wieder zuverlässig punktenden Sebastian Gevert am Aufschlag holten sie sich die entscheidenden 22:18-Führung und gewannen den Satz wenig später mit 25:20.
Den Anfang des zweiten Durchgangs bestimmten die Gastgeber. Doch die Dürener ließen sich von dem Rückstand nicht verunsichern, drehten den Spielstand schnell auf 12:8. Etwas später schien der Satzgewinn für Düren nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Beim Stand von 14:19 aus Lüneburger Sicht brachte Trainer Stefan Hübner allerdings zunächst den Außenangreifer Lindberg und zwei Ballwechsel später per Doppelwechsel noch Krage und Dervisaj aufs Feld. Die Wechsel brachten der Heimmannschaft neuen Schwung, die noch zum 22:22-Ausgleich führte. Aber Düren setzte sich am Ende des Satzes mit 25:23 durch.
Im dritten Satz ging Düren mit 6:3 in Führung. Doch die Lüneburger wehrten sich hartnäckig und kamen auf 8:8 heran. Bis zum 18:18 ging es ähnlich wie im ersten Spielabschnitt hin und her. Anschließend gingen drei Punkte an die SVG. Düren gelang es nicht mehr, den Satz zu drehen und das Murczkiewiczs-Team kassierte eine 22:25-Satzniederlage.
Als das Dürener Spiel im vierten Satz zunächst etwas unruhiger wurde und die Gastgeber mit 10:8 in Führung gingen, drohte die Partie kurzzeitig komplett zu kippen und Erinnerungen an das verlorene Pokalspiel bei den Netzhoppers wurden wach. Die powervolleys behielten aber in der kritischen Phase die Nerven und übernahmen mit fünf Punkten in Folge zum 13:10 wieder die Kontrolle. Der Vorsprung wuchs auf 18:13. Trotzdem machten es die Hausherren nach erneutem Doppelwechsel noch mal spannend bis zum 23:22 aus Dürener Sicht. Die powervolleys machten den Sack anschließend endgültig zu. Mittelblocker Tim Broshog, der mit 13 Punkten nach Gevert am erfolgreichsten punktete, wurde als MVP ausgezeichnet. Mit dem Erfolg setzt sich Düren mit nun 12 Punkten in einer Spitzengruppe fest, in der es gerade sehr eng zugeht.
Am Sonntag empfangen die powervolleys Düren um 18.00 Uhr die Netzhoppers KW-Bestensee. Das wird jedoch eine sehr anstrengende Aufgabe. Die Brandenburger haben nicht nur Anfang November das Pokal-Achtelfinale gegen Düren gewonnen, sondern auch noch den Titelverteidiger Berlin Recycling Volleys aus dem Wettbewerb geworfen. Wieder gelang ihnen der Sieg als Außenseiter nach einem 0:2-Satzrückstand.
Allein schon die Eindrücke aus dem DVV-Pokal zeigen also, wie stark die Netzhoppers, die in den vergangenen Jahren eher in der unteren Tabellenhälfte zu finden waren, in dieser Saison bisher spielen. Auch in der Liga gelangen dem Team des belgischen Trainers Christophe Achten, der im Sommer aus Rottenburg kam, schon einige Erfolge. Es gab einen 3:0-Heimsieg gegen Frankfurt und einen Tiebreak-Sieg in Lüneburg. Die Stärke verdanken sie u.a. ihrer guten Defensive. Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz stellt seine Mannschaft auf einen Gegner ein, der hartnäckig um jeden Ball kämpft und niemals aufgibt. Wenn die powervolleys auch gegen die Netzhoppers erfolgreich sind, wäre es der vierte Sieg im vierten Heimspiel dieser Saison. Die Dürener Fans, die wegen der Corona-Regeln weiterhin nicht vor in der Arena dabei sein dürfen, können das Spiel im Livestream verfolgen.

 


Fußball

Alle Mittelrheinligen

Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) stellt den Spielbetrieb für den Rest des Jahres 2020 im Herren-, Frauen- und Jugendbereich auf Verbands- und Kreisebene aufgrund der Covid-19-Pandemie ein und schickt seine Vereine somit vorzeitig in die Winterpause. „Aufgrund des derzeitigen Infektionsgeschehens ist eine kurzfristige Zulassung des Spielbetriebs seitens der zuständigen Behörden nicht absehbar. Das Präsidium begrüßt daher die Entscheidung der zuständigen spielleitenden Stellen”, erklärte FVM-Präsident Bernd Neuendorf im Anschluss an die Präsidiumssitzung am 23. November 2020.
Der Vorsitzende des Verbandsspielausschusses, Markus Müller, ergänzt: „Wir wollen den Vereinen Planungssicherheit für den Spielbetrieb in diesem Jahr geben.” Der Spielbetrieb war aufgrund der behördlichen Verfügungslage bereits im November ausgesetzt. Wann die Saison im Jahr 2021 fortgesetzt wird, hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Pandemie und den daraus folgenden politischen Entscheidungen ab. Die spielleitenden Stellen befassen sich aktuell mit den Fragestellungen zum Fortgang der laufenden Saison einschließlich der Pokal-Wettbewerbe.

27.11.2020SportEifel0 Kommentare pd

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