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Ob er giftgrün bleibt, ist abzuwarten. Auf jeden Fall geht das Mechernicher Team mcchip-dkr in der VLN Saison 2019 mit einem Lambo GT3 an den Start. [Foto: mcchip-dkr]

Es geht rund im Sport #195 Extra Motorsport

Eifel: GTronix360° Team mcchip-dkr: Vom Franzosen zum Italiener

Motorsport

VLN 2019

In der vergangenen VLN-Saison setzten das GTronix360° Team mcchip-dkr von Teamchef Danny Kubasik mit dem französischen Renault R.S. 01 GT3 in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring einen Publikumsliebling rund um die Nordschleife ein. „Chappie“, wie der flache Franzose vom Team liebevoll genannt wurde, hat endgültig ausgedient. „Mit dem schwierig zu handelnden Auto hat unsere Mannschaft gezeigt, was sie kann. Von einem Fahrzeug, das bis 2017 noch nie von jemandem auf der Nordschleife eingesetzt wurde, wurde der Renault zum Podiumsaspiranten im Jahr 2018 entwickelt“, lässt Danny Kubasik die Vergangenheit mit dem Renault Revue passieren.

Beim letzten Lauf für „Chappie“ in der vergangenen VLN-Saison ging er in KW-Farben an den Start. [Foto: pd]

An diese Erfolgsstory des Mechernicher Rennteams soll nun nahtlos angeknüpft werden. Als neues Einsatzfahrzeug wurde wiederum nach einem Exoten Ausschau gehalten. Und das Team rund um Danny Kubasik wurde fündig. Von dem italienischen Lamborghini Huracán GT3 Evo erwartet sich der Teamchef einen konkurrenzfähigen Motorsport. Als Stammfahrer wird „Altbewährtes“ eingesetzt. Neben dem Teamchef Danny Kubasik, alias „Dieter Schmidtmann“, wird auch Heiko Hammel am Lenkrad des rassigen Italieners drehen.
Wie und wann das neue Projekt zum Einsatz kommt, ist noch offen. „Wahrscheinlich wird der Lamborghini erst nach dem 24h-Rennen 2019 zum Einsatz kommen, da wir zusätzlich noch in ein anderes GT3-Projekt involviert sind“, so der Teameigner. Danach steht dem Comeback des Fahrerduos „Schmidtmann“/Hammel“ nichts mehr im Wege. „Aktuell behalten wir uns vor, das Fahrzeug für Fahrer mit entsprechendem Budget bis zum 24h-Rennen einzusetzen“, so Kubasik: „Dazu befindet wir uns sowohl in laufenden Verhandlungen mit Fahrern, als auch mit interessierten Sponsoren.“ Eine Revision des gekauften Vorjahresautos ist bei mcchip-dkr bereits im vollen Gange. Darüber hinaus wird das aktuelle GT3 Evo-Paket Special 2019 von Lamborghini rund um das Fahrzeug verbaut. „Wir wollen auf dem jüngsten Stand der technischen Weiterentwicklungen an den Start gehen. Erste Tests sind bereits vor dem Saisonbeginn geplant“, freut sich Kubasik auf die neue Saison. Es bleibt also spannend. Man muss abwarten, wie es bei Danny Kubasik und seinem Team weiter ergeht.

Technische Neuerungen für den Lamborghini Huracán GT3 Evo 2019
Aerodynamik: Die Entwicklungsarbeiten haben über ein Jahr gedauert und sich vor allem auf diesen Bereich konzentriert, die in Zusammenarbeit mit Dallara konzipiert wurde. Dank innovativer Lösungen wurde der Anpressdruck deutlich erhöht, um die Stabilität weiter zu verbessern und die aerodynamische Nickempfindlichkeit zu verringern.

Mechanik: Im Rahmen der Weiterentwicklung der Mechanik wurde auch die Kinematik der Vorderradaufhängung angepasst. Die bislang aus Stahl gefertigten Lenker sind nunmehr aus Vollaluminium gearbeitet, um die Rollbewegung und die Verbindung der beiden Achsen zu optimieren. Auch die Hinterachse wurde verbessert.

Motor: Den Antrieb gewährleistet der von den Huracán Straßenversionen der letzten Generation abgeleitete V10-Saugmotor mit 5,2 Litern Hubraum.

Innenraum: Der Huracán GT3 EVO setzt auch im Hinblick auf Geräumigkeit und Sicherheit neue Maßstäbe im GT3-Segment. Der neu gestaltete Überrollkäfig erleichtert den Zugang und bietet selbst großen Piloten optimalen Komfort. Die Ausbaustufe Huracán GT3 EVO wird beim 24-Stunden-Rennen von Daytona im Januar 2019 erstmals sein Rennstrecken-Debut geben.

Danny Kubasik erklärt das neue Auto.

17.11.2018SportEifel0 Kommentare pd

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