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Kurz nach dieser Szene musste Startfahrer „Dieter Schmidtmann“ (vorne rechts) zwei weiteren GT3 Fahrzeugen ausweichen, um eine Kollision zu verhindern und konnte sich erst ganz am Ende der ersten Startgruppe wieder einreihen. [Foto: pd]

Es geht rund im Sport #230

Eifel: VLN: Stippler auf Rang vier, mcchip auf Rang sechs, Klassensieg für Tobias Müller – Reiten: Promiparty beim CHIO – Sieg für Philipp Weishaupt beim Städteregions Preis

Motorsport

VLN 4

Patrick Assenheimer und Manuel Metzger holten sich im Mercedes-AMG GT3 des Black Falcon Team AutoArena Motorsport den Sieg. [Foto: pd]

Die Schlussphase der 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy war nichts für schwache Nerven. Drei Teams kämpften im Sekundenabstand um den Sieg. Die Entscheidung fiel erst auf den letzten Metern. Am Ende jubelten Patrick Assenheimer und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 des Black Falcon Team AutoArena Motorsport. Mit einem Vorsprung von nur 2,023 Sekunden wurde das Duo vor Marek Böckmann und Philip Ellis in einem weiteren AMG GT3 von GetSpeed Performance abgewinkt. Platz drei beim vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft sicherten sich Christian Krognes, David Pittard und Jody Fannin im BMW M6 GT3 von Walkenhorst-Motorsport.

Frank Stippler fuhr im Phoenix-Audi auf Rang vier. [Foto: pd]

Der Bad Münstereifeler 24h-Sieger Frank Stippler beendete das Rennen zusammen mit dem Frankfurter Vincent Kolb im Audi R8 LMS von Phoenix-Racing auf Rang vier. Das Mechernicher GTronix360° Team mcchip-dkr landete mit dem Lamborghini Huracán GT3 EVO auf dem sechsten Platz in der Gesamtwertung. Dabei wurden erstmals Dunlop Spec Reifen der Generation 2019 auf dem Huracán montiert, für die ein optimales Setup erarbeitet werden musste. Nach ersten Tests am Freitag arbeitete das Team rund um Eigner Danny Kubasik bis spät in die Nacht hinein an der Fahrwerksabstimmung und konnte das Setup in die richtige Richtung entwickeln. Die Nachtschicht machte sich durch ein deutlich präziseres Handling im Zeittraining am Samstagmorgen bemerkbar. Nach einem Unfall im Zeittraining kam es zu einer längeren Unterbrechung.

Gesamtrang sechs für den Lambo vom Team mcchip-dkr. [Foto: pd]

Für 45 Minuten ging es dann nochmal auf Zeitenjagd und Heiko Hammel stellte den Lamborghini Huracán GT3 EVO mit einer Rundenzeit von 8:06 Minuten auf die sechste Startposition im Gesamtklassement. Mit reichlich Verspätung und verkürzter Renndistanz startete das Rennen dann unter trockenen Bedingungen. Startfahrer „Dieter Schmidtmann“ musste leider ausgangs der Mercedes-Arena zwei weiteren GT3 Fahrzeugen ausweichen, um eine Kollision zu verhindern und konnte sich erst ganz am Ende der ersten Startgruppe wieder einreihen. In den nächsten Runden kämpfte sich Schmidtmann durch das Feld der GT4 und SP7 Fahrzeuge. Gute zwei Minuten kostete das Ausweichmanöver und die Aufholjagd.

Der erste Boxenstopp lief leider auch alles andere als geplant. Eine defekte Zapfsäule führte zu einem weiteren Zeitverlust von zweieinhalb Minuten. Mit reichlich Rückstand auf die GT3-Spitze nahm Heiko Hammel seinen Stint auf und machte durch schnelle Rundenzeiten mehrere Positionen gut. Der zweite Boxenstopp lief problemlos und Dieter Schmidtmann übernahm erneut das Cockpit des italienischen GT3-Fahrzeugs. Nach 20 Runden war der Lamborghini Huracán GT3 EVO dann bereits wieder in den Top-Ten angekommen. Bis zum Fallen der Zielflagge schnappte sich Schmidtmann weitere Kontrahenten und überquerte schlussendlich die Ziellinie auf dem sechsten Gesamtrang und als Zweitplatzierter der Klasse SP9 PRO-AM.
Ähnlich eng wie die Entscheidung im Gesamtklassement war auch die Entscheidung in der GT4-Klasse.

Drittes Rennen, dritterlassensieg für Tobias Müller. [Foto: pd]

Der Euskirchener Tobias Müller – zusammen mit Tim Scheerbarth und Tristan Viidas im Mercedes-AMG GT4 des Black Falcon Team Identica – überquerten 12,550 Sekunden vor Heiko Eichenberg und Erik Johansson im BMW M4 GT4 des Team AVIA Sorg Rennsport die Ziellinie. Für Tobias Müller war es der dritte Klassensieg in Folge.
Das Pixum Team Adrenalin Motorsport startet als Tabellenführer in das zweite Saisondrittel. Mit ihrem dritten Klassensieg im BMW M240i Racing Cup haben Yannick Fübrich und David Griessner die Spitze übernommen.

Gelungener Auftakt in der VLN für das Duo Oepen/Dormagen. [Foto: pd]

Beim ersten Rennen in der VLN landeten der Kommerner Sven Oepen und der Euskirchener Manuel Dormagen in der hart umkämpften Produktionswagenklasse V4 auf dem 18. Platz. „Wir sind zufrieden. Das Auto hat keinen Kratzer und wir sind durchgefahren. Beim nächsten Lauf müssen wir versuchen, unsere Rundenzeiten zu verbessern. Aber ich denke, für den ersten Einsatz mit dem Wagen in der VLN war das ganz in Ordnung“, so Sven Oepen nach dem Rennen.
Wieder einmal vom Pech verfolgt war der Weilerswister Björn Simon, der das Rennen gar nicht aufnehmen konnte. Am Porsche Cayman S vom Team Sorg Rennsport verhinderten ein kaputter Kühlerschlauch und Probleme an der Bremsanlage einen Start.
Am 3. August steht der Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf dem Programm. Das ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen bietet Teams und Fans als einziges Rennen im Jahr eine 50 Prozent längere Distanz.

 


Reiten

CHIO Aachen

CHIO MediaNight 2019

Vom Wimbledon des Tennis zum „Wimbledon des Reitsports“: Professor Hermann Bühlbecker (r.) begrüßt Tennislegende Boris Becker als seinen persönlichen Gast. [Foto: Lambertz AG/ Agentur Baganz]

Die Aachener Lambertz-Gruppe als Mitgastgeber des zentralen CHIO-Events feierte eine außergewöhnliche Nacht mit vielen Prominenten aus Politik, Wirtschaft, Sport, Celebrity und Medien. Er gilt als das „Wimbledon des Reitsports“ und weltbestes Reitturnier schlechthin – der CHIO in der Aachener Soers, zu dem nicht nur über 360.000 Besucher aus der ganzen Welt anreisen, sondern auch zahlreiche Prominente und Persönlichkeiten. Glanzvolles Top-Event ist in diesem Zusammenhang traditionell die CHIO MediaNight, die jetzt wieder im Rahmen der Eröffnungsfeier stattfand und von Professor Hermann Bühlbecker, Inhaber der Lambertz-Gruppe, und dem Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) veranstaltet wurde. Stargast des Abends war Tennislegende Boris Becker. Über seinen persönlichen Gast, der nicht nur auf dem roten Teppich, sondern auch im Stadion für viel Aufsehen sorgte, sagte Bühlbecker: „Wir sind schon lange freundschaftlich verbunden und kennen uns seit Jahren von vielen Tennisturnieren.“ Bühlbecker war selbst ein erfolgreicher Tennisbundesliga-Spieler und sponsert die Tennismannschaft von „Kurhaus Aachen“. Gemeinsam verfolgten er und Boris Becker die große und beeindruckende Eröffnungsfeier des CHIO im ausverkauften Reitstadion, an der etwa 1.000 Mitwirkende und mehrere hundert Pferde beteiligt waren. Zu den weiteren persönlichen Gästen von Bühlbecker zählten unter anderem Hollywood-Star John Savage („Die durch die Hölle gehen“, „Der Pate III“ oder „Star Treck: Raumschiff Voyager“), die Schauspielerinnen Sonja Kirchberger und Nastassja Kinski, Valerie Campbell (Mutter von Supermodel Naomi Campbell), der US-amerikanische Sänger George McCrae (u.a. „Rock me Baby“), Rosanna Davison (Miss World 2003; Tochter von Chris de Burgh) und Günther Klum (Vater von Heidi Klum), der mit vielen seiner Siegerinnen und Teilnehmerinnen von „Germanys next Topmodel“ zur CHIO MediaNight erschien. Model Anna Hiltrop, die selbst einst fest im Sattel saß, sowie die Moderatoren Kai Ebel, Dany Michalski und Nina Moghaddam gehörten ebenso zu den Gästen des hochkarätigen Events wie Wolfgang Bosbach, Nelson Müller, Jean Pütz oder Mario und Ute Ohoven.
„Die CHIO Media Night 2019 war wie immer ein wunderbares Event, das es schafft, Lifestyle und Reitsport optimal zu verbinden. Dieser Mix bei der MediaNight mit prominenten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Medien-biz und Spitzensport ist einfach einmalig“, so Ausrichter Bühlbecker. Neben der Partynacht sponsort er auch den Lambertz-Nationenpreis in der Dressur. „Reitsport steht für Dynamik, Teamwork, Eleganz, Tradition und Rasanz. Und der deutsche Reitsport ist seit Jahrzehnten federführend. Reiter und Pferde ‚made in Germany‘ sind weltweit beliebt, gefragt und erfolgreich.“
Im „Grand Prix de Dressage“ und im Grand Prix Special werden im Lambertz-Nationenpreis die erfolgreichsten Mannschaften in der Dressur gesucht. Ob Deutschland seinen Titel verteidigen kann? „Die Zeichen stehen gut. Unsere Reiter sind in Topform“, ist sich der Sponsor sicher, der die Siegerehrung in diesem Jahr gemeinsam mit Ursula von der Leyen, der neuen EU-Kommissionspräsidentin, durchführen wird.

Preis der StädteRegion Aachen

Ein souveräner Ritt von Philipp Weishaupt: Die Zeit stimmt und auch das letzte Hindernis blieb liegen. [Foto: Andreas Herrmann]

Philipp Weishaupt hat mit seinem neunjährigen Hannoveraner-Wallach Coby den Preis der StädteRegion Aachen in memoriam Landrat Hermann-Josef Pütz gewonnen. Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier gehörte zu den ersten Gratulanten und überreichte dem strahlenden Sieger den Ehrenpreis. Perfekte Rahmenbedingungen in der Soers sorgten beim Publikum für eine ausgezeichnete Stimmung. In fehlerfreien 32,50 Sekunden verdrängte Weishaupt und sein Contagio-Sohn „Coby“ Luciana Diniz (POR) und ihren neuen Star im Stall, den Selle Français-Wallach Vertigo du Desert v. Mylord Carthago, auf den zweiten Platz (33,44). Über den dritten Platz freute sich der Schweizer Martin Fuchs im Sattel der Zangersheider Stute Chica (34,54), gefolgt von Felix Haßmann auf Balance (35,47) und Daniel Deußer mit Killer Queen. Insgesamt hatten sich 46 Reiter zu der Zwei-Phasen-Spring-Prüfung eingeschrieben. Dabei muss der Starter Phase eins fehlerfrei in der vorgegebenen Zeit absolvieren, um in Phase zwei weiterreiten zu dürfen. Wer hier die beste Zeit erzielt, gewinnt. Schon im vergangenen Jahr war Weishaupt vorne mit dabei und wurde Zweiter.

19.7.2019SportEifel0 Kommentare pd

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