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Beim Start zum letzten VLN-Lauf lief alles ordnungsgemäß ab. [Foto: pd]

Es geht rund im Sport #245

Eifel: VLN: Rang zwei für Stippler, Müller gewinnt SP10 Trophy – ErftBaskets empfangen Leverkusen – Freialdenhoven gewinnt Kreisderby – Birkesdorfer Handballer haben Fortuna Köln zu Gast – Sieg und Niederlage für die powervolleys Düren

Motorsport

VLN

Yannick Fübrich und David Griessner feierten nach dem letzten Lauf die VLN-Meisterschaft. [Foto: pd]

Das Pixum Team Adrenalin Motorsport hat in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring erneut gewonnen. Die neuen Meister heißen Yannick Fübrich und David Griessner, die beim Saisonfinale im BMW M240i Racing Cup ihren siebten Klassensieg einfuhren. Damit verwiesen sie die Verfolger – ihre Teamkollegen Philipp Leisen, Danny Brink und Christopher Rink sowie Torsten Kratz, Oliver Frisse und Moran Gott vom Team Avia Sorg Rennsport – auf die Plätze zwei und drei. Griessner ist zudem Junior-Champion. Leisen, Brink und Rink gewannen die VLN-Produktionswagen-Trophäe.

Rang zwei für Frank Stippler im letzten VLN-Lauf des Jahres. [Foto: pd]

Neben der Meisterschaftsentscheidung war auch der Kampf um den letzten Tagessieg der Saison ein Krimi. In Führung liegend, geriet Lars Kern im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing in der letzten Runde mit einem zu überrundenden Fahrzeug aneinander. Waidwund rettete er den „Grello“ getauften Elfer ins Ziel und wurde am Ende Sechster. Den Sieg erbten Patrick Assenheimer und Maro Engel, die eine Podiumsplatzierung nach einem unplanmäßigen Stopp in der Anfangsphase schon fast verloren geglaubt hatten. Im Kühlergrill des Mercedes-AMG GT3 hatte sich Laub angesammelt, das von den Black-Falcon-Mechanikern entfernt werden musste, weil die Motortemperatur bedrohlich anstieg.

Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 6 sicherte sich den vierten Saisonsieg mit Patrick Assenheimer. [Foto: pd]

Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 6 sicherte sich mit dem vierten Saisonsieg von Assenheimer den Titel in der ROWE Speed Trophy. Platz zwei ging an den Audi R8 LMS von Phoenix Racing. Vincent Kolb und der Bad Münstereifeler Frank Stippler fuhren beim Finale auf den zweiten Rang vor Christian Krognes, David Pittard und Jody Fannin im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport. Der Falken-Porsche von Sven Müller und Patrick Pilet wurde zwar auf Platz zwei abgewunken, aber aufgrund eines Gelbvergehens wurde dem Duo nachträglich eine 185-Sekunden-Strafe auferlegt. In der Endabrechnung stand so nur Rang sieben zu Buche.

Auch die große Fanaktion mit Unterschriften auf dem Dach des Lamborghini Huracán GT3 brachte dem Team von Danny Kubasik kein Glück. Im Qualifying stellte Hammel den Lamborghini auf Gesamtrang acht und war damit zweitbestes SP9 Pro-AM Fahrzeug. Durch die gute Ausgangslage machte Startfahrer Hammel zu Beginn des Rennens mehrere Positionen gut und fuhr trotz des stark besetzten GT3-Feldes bis auf den vierten Gesamtrang vor. Im Laufe des Stints verschlechtere sich das Fahrverhalten aus bislang unbekannten Gründen und Hammel konnte die Zeiten an der Spitze des Feldes nicht mehr mitgehen. Nach einem langen Doppelstint übergab Hammel an Schmidtmann, der den Lamborghini nach sieben Runden aus Sicherheitsgründen in der Box abstellte, da das Fahrverhalten besonders mit abbauenden Reifen deutlich schlechter wurde.

Klassen- und Trophysieg für den Euskirchener Tobias Müller im AMG GT4 von Black Falcon. [Foto: pd]

Einen Totalschaden beim Saisonfinale wollte man nicht riskieren. Das Team ist aktuell noch auf der Suche nach dem Grund für die schlechter werdende Performance. Ob der Lamborghini Huracán GT3 EVO 2020 erneut in der VLN startet oder in einer anderen GT3-Serie, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Definitiv wird das Team in der kommenden Saison einen Mercedes-Benz C300 in der Produktionswagenklasse VT2 in der VLN einsetzen.

Jubel gab es dagegen beim AMG GT4 Team von Black Falcon und dem Euskirchener Tobias Müller. Die Mercedes Truppe gewann die Klasse SP10 und damit auch die Trophy dieser Klasse. Tobias Müller und seine Teamkollegen Tim Sheerbarth und Tristan Viidas holten in der vergangenen Saison vier Siege, drei zweite Plätze und einen vierten Rang in acht Rennen.

 


Basketball

2. Regionalliga

Vitali Schulz und seine Teamkollegen von den ErftBaskets empfangen Fastbreak Leverekusen. [Foto: pd]

Mit einem Topspiel geht es für die ErftBaskets Bad Münstereifel am Samstag nach knapp zweiwöchiger Herbstpause wieder in den Alltag in der 2.Regionalliga. Zu Gast wird der Absteiger aus der 1.Regionnaliga, Fastbreak Leverkusen, sein, welche in dieser Saison definitiv zu den heißesten Aufstiegsaspiranten zählen. Die erfahrene Mannschaft um Gästetrainer Thomas Pimperl wird auch in diesem Jahr wieder vom überragenden Trio um den bundesligaerfahrenen Aufbauspieler Marc Rass und die Innenspieler Adrian Brückmann und Christian Fröhlingsdorf angeführt. Vor allem die beiden Bigmen waren von vielen Teams in den ersten Ligaspielen kaum zu kontrollieren und dominierten die Bretter nahezu nach Belieben.
Für die ErftBaskets um Nicolas Zimmermann, Dominik Hutzler und Witali Schulz, der vor wenigen Tagen von den Military World Games zurückkehrte, wird es demnach vor allem darum gehen, die Kreise der beiden Leverkusener einzuschränken und das Reboundduell für sich zu entscheiden.
ErftBaskets-Trainer Philipp Sparwasser kann voraussichtlich auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, wenn auch Kai Winkelnkemper mit einer Oberschenkelzerrung die letzten beiden Trainingswochen verpasst hat. Trotz der erfolgreichen vergangenen Spiele warnt der Trainer vor den Leverkusenern: „Fastbreak ist sicher der heißeste Kandidat für den Aufstieg. Es wird also ein intensives Spiel für uns, bei welchem wir vor allem physisch dagegenhalten müssen. Offensiv gilt es das Tempo wieder zu kontrollieren und an die Leistungen vom Pokalspiel anzuknüpfen.“

Ergebnisse: Bezirksliga
Haarener TE 2 Jülicher TV 66:77
Die kommenden Spiele: 2.Regionalliga
Samstag 19.30 Uhr DJK ErftBaskets Bad Münstereifel SC Fast-Break Leverkusen
Die kommenden Spiele: Oberliga
Samstag 16.00 Uhr Dragons Rhöndorf 2 TuS Zülpich
Die kommenden Spiele: Landesliga
Samstag 15.00 Uhr DJK ErftBaskets Bad Münstereifel 2 Brander TV Aachen
Die kommenden Spiele: Bezirksliga
Sonntag 12.00 Uhr Jülicher TV Eilendorfer TV
Sonntag 18.00 Uhr 1.BBC Düren Brander TV Aachen 2
Die kommenden Spiele: Damen-Landesliga
Samstag 17.00 Uhr DJK ErftBaskets Bad Münstereifel TuS Zülpich

 


Fußball

Mittelrheinliga

Viktoria Arnoldsweiler – Borussia Freialdenhoven 0:2 (0:0). Eine ausgeglichene Partie mit vielen Torszenen erlebten die Zuschauer beim Kreisderby zwischen Viktoria Arnoldsweiler und Borussia Freialdenhoven. Die Gastgeber verteidigten engagiert und geschickt, tauchten allerdings im gegnerischen Strafraum höchst selten auf.
Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste aufs Tempo. Nach einer Flanke von Pascal Schneider, der den entscheidenden Pass in die Mitte spielte, traf Marco Weingart aus der Drehung zur Führung (64.). „Ich freue mich sehr über das Tor, besonders weil Marco sich aus einer unteren Liga inzwischen in der Verbandsliga durchgesetzt hat“, lobte Borussia-Trainer Winnie Hannes.
Beim zweiten Treffer bediente Tkacz Marvin Iskra, der aus kurzer Distanz das Leder versenkte (84.). „Betrachtet man die Chancen, geht der Sieg in Ordnung“, gestand Viktoria-Coach Thomas Virnich.

Spvg Wesseling-Urfeld – 1. FC Düren 0:2 (0:2). „Es war wichtig, die drei Punkte zu holen“, war der Dürener Coach Giuseppe Brunetto erleichtert. Dabei erspielte sich sein Team diesmal keine Fülle an Torchancen, da der Gastgeber extrem wenig zuließ. Umso wichtiger, dass die paar Möglichkeiten gut genutzt wurden. Mann des Spiels war Gjorgji Antoski: Zunächst gelang ihm ein Fernschusstor aus knapp 55 Metern. Er sah, dass Wesselings Torwart Jörg Gräber zu weit vor dem Kasten stand (25.). Mit dem Pausenpfiff zeigte Antoski seine Qualitäten als Vorbereiter. Uneigennützig legte er das 2:0 von Philipp Simon auf (45.).

1. FC Düren – FC Wegberg-Beeck 1:4 (0:3). Der 1. FC Düren kassierte die erste Saisonniederlage. Gegen den Spitzenreiter FC Wegberg Beeck hieß es am Ende vor heimischen Publikum 1:4. Den Ehrentreffer für die Kreisstädter markierte Joran Sobiech in der 64. Spielminute. Am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) gastiert der FC Pesch in der Westkampfbahn. Den Gästen gelang die große Sensation im Verbandspokal, in dem sie den Regionalligisten Fortuna Köln aus dem Wettbewerb warfen.

Ergebnisse: Mittelrheinliga
Viktoria Arnoldsweiler Borussia Freialdenhoven 0:2 (0:0)
Tore für Freialdenhoven: Marco Weingart (62.), Marvin Iskra (83.)
Spvg Wesseling-Urfeld 1. FC Düren 0:2 (0:2)
Tore für Düren: Gjorgji Antoski (25.), Philipp Simon (45.).
1. FC Düren FC Wegberg-Beeck 1:4 (0:3)
Tor für Düren: Joran Sobiech (64.)
Ergebnisse: Landesliga Staffel 2
SF Düren Hertha Walheim 2:2 (1:1)
Tore für SF Düren: Dominik Klepgen (37.), Fabian Spies (60.).
1. FC Düren II Germania Teveren 1:0 (0:0)
Tor für den 1. FC Düren II: Henoc Kindala (79.).
Germania Erftstadt-Lechenich SC Brühl 3:1 (0:1)
Tore für Erftstadt: Mehmet Sahin (50.), Burak Hendem (55, 90.+2).
SW Düren TSC Euskirchen 4:1 (2:1)
Tore für SW Düren: Lukas Vilz (4., 49.), Michael Strauch (8.), Visar Behrami (47.). Tor für den ETSC: Gibril Njie (16.).
TSC Euskirchen GKSC Hürth 0:0
Ergebnisse: Bezirksliga Staffel 3
SV Kurdistan Düren GW Welldorf-Güsten 2:1 (2:0)
Tore für Kurdistan Düren: Marc Wollersheim (29., 36.). Tor für Welldorf-Güsten: Felix Keppel (90.+1).
SV Sötenich Jugendsport Wenau 3:4 (0:2)
Tore für Sötenich: Kevin Häuseler (57.), Marc Golbach (72.), Thomas Müller (90.+3). Tore für Wenau: Andre Werres (36.), Max Müller (41., 84.), Saman Jalili (80.).
TSV Schönau SW Nierfeld 1:2 (0:1)
Tor für Schönau: Sebastian Nietmann (75.). Tore für Nierfeld: Ozan Kesen (22.), Andreas Weiler (65.).
TuS Langerwehe RW Ahrem 1:1 (0:1)
Tor für Langerwehe: Thomas Hubert Thometzki (77.).
TuS Mechernich TuS Chlodwig Zülpich 0:0
BW Königsdorf SG Türkischer SV Düren 9:1 (4:1)
Tor für die SG Türkischer SV Düren: Ferhat Celik (32.).
Hilal-Maroc Bergheim SG Voreifel 2:2 (2:0)
Tor für die SG Voreifel: Thomas Wergen (55.), Alexander Goergens (75.).
Ergebnisse: Kreisliga A Düren
Spvg. SW 1896 Düren II VfVuJ02 Winden 2:2
SC Alemannia Lendersdorf TuS Schmidt 4:2
FC Düren 77 SV SW Huchem-Stammeln 3:4
Rhenania Lohn SG Germania Burgwart 2:0
SG Vossenack-Hürtgen Viktoria Birkesdorf 4:0
Hambacher Spielverein SG Nörvenich-Hochkirchen 1:0
Ergebnisse: Kreisliga A Euskirchen
TSV Feytal SG Sportfreunde 69 I Marm.-Nett. 1:4
SC Germania Erftstadt-Lechenich II TSV Feytal 4:0
FC Dollendorf-Ripsdorf SV SW Stotzheim 3:2
SC Wißkirchen SV Frauenberg 4:3
SG Sportfreunde 69 I Marm.-Nett. Bliesheimer BC 2:2
SpVg Ländchen-Sieberath SG Bürvenich / Schwerfen ausgefallen
SSV Eintr. Lommersum FC Heval Euskirchen 1:0
VfB Blessem SV Rhenania Bessenich 2:1
SSV Weilerswist Sportgemeinschaft 4:0
Die kommenden Spiele: Mittelrheinliga
Sonntag 14.30 Uhr 1. FC Düren FC Pesch
Sonntag 15.00 Uhr FC Hürth Viktoria Arnoldsweiler
Sonntag 15.30 Uhr Fortuna Köln II Borussia Freialdenhoven
Die kommenden Spiele: Landesliga Staffel 2
Sonntag 14.30 Uhr Hertha Walheim Germania Erftstadt-Lechenich
Sonntag 14.45 Uhr GKSC Hürth SF Düren
Sonntag 14.45 Uhr SC Brühl SW Düren
Sonntag 15.00 Uhr TSC Euskirchen Eintracht Verlautenheide
Sonntag 15.30 Uhr GW Brauweiler 1. FC Düren II
Die kommenden Spiele: Bezirksliga Staffel 3
Sonntag 14.00 Uhr BW Kerpen TuS Mechernich
Sonntag 14.30 Uhr RW Ahrem SV Kurdistan Düren
Sonntag 14.30 Uhr TSV Schönau BW Königsdorf
Sonntag 14.30 Uhr SG Voreifel TuS Langerwehe
Sonntag 14.45 Uhr TuS Chlodwig Zülpich Hilal-Maroc Bergheim
Sonntag 15.00 Uhr Jugendsport Wenau SF Glückauf Habbelrath-Grefrath
Sonntag 15.15 Uhr SW Nierfeld GW Welldorf-Güsten
Sonntag 15.30 Uhr SG Türkischer SV Düren SV Sötenich
Die kommenden Spiele: Kreisliga Düren
Freitag 19.00 Uhr FC 06 Rurdorf Spvg. SW 1896 Düren II
Sonntag 14.30 Uhr SG Germania Burgwart Viktoria Birkesdorf
Sonntag 14.30 Uhr SG Nörvenich-Hochkirchen SG Vossenack-Hürtgen
Sonntag 14.30 Uhr Rhenania Lohn FC Düren 77
Sonntag 14.30 Uhr SV SW Huchem-Stammeln SC Alemannia Lendersdorf
Sonntag 14.30 Uhr TuS Schmidt BC Oberzier
Sonntag 15.30 Uhr VfVuJ02 Winden SC Jülich 1910/97
Die kommenden Spiele: Kreisliga Euskirchen
Sonntag 14.30 Uhr Bliesheimer BC Sportgemeinschaft
Sonntag 14.30 Uhr SG Bürvenich / Schwerfen SSV Weilerswist
Sonntag 14.30 Uhr SV Frauenberg FC Dollendorf-Ripsdorf
Sonntag 14.30 Uhr SV SW Stotzheim SC Germania Erftstadt-Lechenich II
Sonntag 14.30 Uhr FC Heval Euskirchen SpVg Ländchen-Sieberath
Sonntag 15.00 Uhr SG Sportfreunde 69 I Marm.-Nett. SC Wißkirchen
Sonntag 15.00 Uhr TSV Feytal VfB Blessem
Sonntag 15.00 Uhr SSV Eintr. Lommersum SV Rhenania Bessenich

Mittelrheinpokal

Der Fußballverband Mittelrhein hat die zweite Runde im Verbandspokal ausgelost. Die verbleibenden Teams aus der EIFELON Region haben dabei folgende Lose gezogen. Der TuS Chlodwig Zülpich empfängt den Landesligisten BCV Glesch-Paffendorf. Viktoria Arnoldsweiler ist zu Gast beim Landesligisten SSV Merten. Der 1. FC Düren hat sicherlich die einfachste Aufgabe zugelost bekommen, die Kreisstädter sind zu Gast beim Bezirksligisten SV Eintracht Hohkeppel. Der Spieltermin für die zweite Runde ist auf den 23. November 2019 festgesetzt. Sensationen gab es auch bei den restlichen Spielen unter der Woche. Der Mittelrheinligist FC Hennef 05 warf den FC Viktoria Köln (3. Liga) aus dem Wettbewerb und der FC Pesch (Mittelrheinliga) setzte sich gegen den Regionalligisten SC Fortuna Köln durch. Einen souveränen Erfolg feierte Alemannia Aachen mit dem 5:0-Sieg gegen Raspo Brand.

Ergebnisse: Mittelrheinpokal
FC Hennef 05 FC Viktoria Köln 1:0 (1:0)
FC Pesch SC Fortuna Köln 2:0 (2:0)
Raspo Brand Alemannia Aachen 0:5 (0:2)
Die kommenden Spiele: Mittelrheinpokal 2. Runde
23. November SV Altenberg (BL) FC Hennef 05 (ML)
23. November FC Union Schafhausen (LL) FC Pesch (ML)
23. November TuS Chlodwig Zülpich (BL) BCV Glesch-Paffendorf (LL)
23. November BW Friesdorf (ML) FC Wegberg-Beeck (ML)
23. November SSV Merten (LL) Viktoria Arnoldsweiler (ML)
23. November SV Eintracht Hohkeppel (BL) 1. FC Düren (ML)
23. November Alemannia Aachen (RL) SV Bergisch Gladbach 09 (RL)
23. November TSV Germania Windeck (LL) SV Schlebusch (LL)

 


Handball

Oberliga

Am Samstagabend empfängt der BTV den SC Fortuna Köln nach zweiwöchiger Spielpause in der heimischen Festhalle. Die durch die Ferien bedingte freie Zeit nutzte das Team von Coach Boris Lietz primär, um die Halle den Vorgaben entsprechend zu reinigen sowie die müden Glieder zu regenerieren.
Die Gäste aus dem Kölner Süden stehen vor dem 6. Spieltag mit 4:6 Punkten auf dem 10. Tabellenplatz. Neben Siegen gegen Opladen II und Nippes setzte es Niederlagen gegen die Topteams aus Refrath, Dormagen und Strombach. Auch wenn den Fortunen in diesem Moment die Unterstützung der göttlichen Namensvetterin verwehrt blieb, bleibt der Trost, dass sie mit dem Rückraumlinken Fabian Wolf einen Spieler in ihren Reihen haben, auf den sie sich verlassen können. Der wurfgewaltige Rückraumspieler spielt im Angriff eine zentrale Rolle und wird dabei häufig vom quirligen Mittelmann Lammer clever in Szene gesetzt. In der Abwehr baut die Mannschaft von Trainer Schulze auf eine kompakte 6:0-Deckung, die auch ohne Torwartlegende Manfred Hofmann zu überzeugen weiß. Eben auf dieser Position muss die Mannschaft um Kapitän Michael Pelzer einen Rückschlag verkraften. Schlussmann Feistkorn wird der Mannschaft aufgrund andauernder Rückenbeschwerden auf unbestimmte Zeit fehlen.

Die kommenden Spiele: Herren Oberliga
Samstag 19.45 Uhr TV Birkesdorf SC Fortuna Köln
Die kommenden Spiele: Herren Verbandsliga
Samstag 19.30 Uhr VfL Bardenberg SG GFC Düren 1899
Die kommenden Spiele: Herren Landesliga
Samstag 17.45 Uhr TuS Königsdorf TV Palmersheim
Samstag 19.30 Uhr HSG Euskirchen SSV Nümbrecht Handball II
Die kommenden Spiele: Frauen Landesliga
Samstag 17.00 Uhr HSV Troisdorf HSG Euskirchen

 


Volleyball

Herren-Bundesliga

Jubel bei den Spielern der powervolleys nach dem Sieg über die Alpenvolleys. [Foto: Guido Barth]

SWD powervolleys Düren – HYPO TIROL AlpenVolleys Haching 3:1 (25:23, 25:21, 24:26, 25:17). Die SWD powervolleys Düren feiern in der Volleyball Bundesliga den zweiten Sieg im zweiten Heimspiel. Mit 3:1 ringt Düren das Spitzenteam der HYPO TIROL Alpenvolleys nieder. Nach zwei durchwachsenen Spielen präsentierte sich die Mannschaft diesmal restlos überzeugend und ließ sich – auch vom unglücklichen Verlust des dritten Satzes nicht aus der Bahn bringen.
Die Entscheidung in der Partie, in der 1.700 begeisterte Zuschauer viele spektakuläre Ballwechsel erlebten, fiel zu Beginn von Satz vier, in der Phase, als die Gefahr drohte, dass Düren das Heft aus der Hand geben könnte. Ende des dritten Satzes war es den Gästen um den kämpferisch überzeugenden Libero Florian Ringseis gelungen, einen Matchball der SWD powervolleys abzuwehren und dann doch noch den Satz zu gewinnen. Das schien Wirkung auf Dürener Seite hinterlassen zu lassen. Nach einigen leichten Fehlern lag das Team von Trainer Stefan Falter schnell 1:4 hinten.
Dann war es Dürens Kapitän Michael Andrei, der dem Spiel die entscheidende Wende gab. Er erzielte zwei spektakuläre Blockpunkte, die Halle tobte, die Verunsicherung war weg. Damit initiierte Andrei einen bemerkenswerten Lauf seines Teams. Alleine acht Punkte erzielte Düren im vierten Satz mit dem Block, neben Andrei war vor allem dessen Mittelblocker-Kollege Tim Broshog zur Stelle. 16 Blockpunkte standen am Ende insgesamt in der Dürener Statistik. Die powervolleys holten auf, glichen aus, zogen vorbei. Die endgültige Entscheidung gab es dann mit einer Aufschlagserie von Spielmacher Tomas Kocian. Der erzielte einen Punkt direkt, übte aber so viel Druck aus, dass die Alpenvolleys entweder Fehler produzierten oder von Düren gestoppt werden konnten. 17:9 hieß es am Ende der imposanten Serie.
Trainer Stefan Falter betrachtete einen anderen wichtigen Aspekt. „Wir haben alle gesehen, dass wir einen tief besetzten Kader haben, in dem jeder jedem vertrauen kann“, sagte Falter. Eric Burggräf, der neue junge Spielmacher, kam zwar nur zu Kurzeinsätzen am Aufschlag, setzte den Gegner aber jedes Mal unter Druck. „Es sollte langsam jedem klar sein, dass wir mehr haben als nur Ersatzspieler, die wir nur bringen, wenn alles entschieden ist. Jeder macht uns stärker“, lobte Falter die Team-Leistung.

United Volleys Frankfurt – SWD powervolleys Düren 3:0 (25:16, 25:22, 25:20). Drei Tage nach dem starken Auftritt und dem 3:1 gegen die Alpenvolleys mussten die SWD powervolleys am Mittwochabend in Frankfurt eine deutliche Niederlage einstecken. Bei den ebenfalls hoch gehandelten United Volleys unterlagen sie mit 0:3. Gegen den großen Druck, den die Gastgeber ausübten, fanden sie letztlich kein Mittel.
Der erste Satz begann noch relativ ausgeglichen mit einem knappen Rückstand. Doch schnell entwickelte sich das Spiel zugunsten der Frankfurter. Mit ihren harten Aufschlägen und Angriffen sorgten sie dafür, dass die Dürener Defensive wackelte. Dadurch gelang den powervolleys kein schneller, druckvoller Spielaufbau. Auch der Block, der die Alpenvolleys zuletzt noch zur Verzweiflung gebracht hatte, bekam den Gegner nicht in den Griff. So ging der erste Satz klar mit 16:25 verloren.
Im zweiten Satz sah es dann deutlich besser aus. Die Dürener trafen ihre Aufschläge präziser und erzielten damit mehr Wirkung. Die Annahme bekam die gegnerischen Bälle allmählich unter Kontrolle, weshalb auch die Angreifer besser eingesetzt wurden. 16:12 führte Düren bei der zweiten technischen Auszeit. Wenige Minuten später erhöhten die United Volleys den Druck allerdings. Sie schafften zunächst den Ausgleich und drehten den Satz am Ende mit dem Franzosen Jean-Philippe Sol am Aufschlag noch komplett zum 25:22 aus ihrer Sicht.
Nach der Zehn-Minuten-Pause misslang den powervolleys der Beginn des dritten Satzes und die ersten drei Punkte gingen an den Gegner. Düren reagierte schnell und schaffte es, mit 9:8 in Führung zu gehen. Doch ebenso schnell, wie die Führung gekommen war, wurde daraus wieder ein relativ deutlicher Rückstand. Philipp Schumann spielte nun anstelle von Sebastian Gevert, aber auch er konnte mit seinen Punkten im Angriff nicht verhindern, dass Frankfurt das Spiel wieder weitestgehend kontrollierte. Düren verkürzte den Rückstand gegen Ende des Satzes nochmal, bevor das Spiel mit einem 20:25 endete.
Damit verpassten sie es, ein weiteres Ausrufezeichen gegen einen Konkurrenten um die vorderen Tabellenplätze zu setzen. Im engen Spielplan bleibt nicht viel, um die Niederlage zu verarbeiten. Denn am Samstag ist Düren bereits in Lüneburg zu Gast. In der Gellersenhalle findet das Duell im Achtelfinale des DVV-Pokals statt.

1.11.2019SportEifel0 Kommentare pd

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