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Die IG Zoch in Münstereifel hat es auf die Beine gestellt und der Zug war einfach klasse. [Foto: pd]

Karnevalsnachlese aus der Region

Eifel: Glaubt man den Schlagzeilen der großen Tageszeitungen, muss Petrus mindestens ein Mainzer, ein Düsseldorfer oder Kölner gewesen sein. Nämlich immer dann, wenn zu den Umzügen in den Karnevalshochburgen ‚dat Sönnche‘ vom Himmel mit den Jecken um die Wette strahlt…

Seit heute ist aber eindeutig bewiesen: Petrus war garantiert ein Eifeler. Morgens herrschte auch in Vlatten noch trüb-regnerische Tristesse. „Als ich heute früh aus dem Fenster schaute, hätte ich heulen können“, meinte eine engagierte Karnevalistin, die seit Jahren mit ihren Freundinnen und Nachbarinnen den Zug bereichert. Doch pünktlich zum Zugstart verzog sich die Regenfront…

Bunt, lustig und lautstark schlängelten sich dann die Motivwagen durch das historische Dörfchen. Nicht nur aus Schmidt, Wollersheim oder Berg waren die Narren angereist, um für Stimmung zu sorgen. Schade allerdings, dass kein Musik-Corps mitmarschierte. Dafür heizten heiße Beats aus den Verstärkerboxen den Zuschauern am Zugweg ein.

Ein dickes Kompliment an Teilnehmer und Organisatoren: Wurden früher oft leere Pappkartons von den vorüberziehenden Wagen achtlos in die Straßen, Beete oder den Vlattener Bach geschleudert, gab’s diesmal nur Konfetti zusammenzufegen. [bwp]


Lichterzug Eiserfey

Tolle Kostüme der Damen aus Eiserfey. [Foto: pd]

Es war wieder einmal ein Highlight im Kreisstraßenkarneval. Trotz Nieselregen säumten einige TausendeBesucher den Zugweg im kleinen Mechernicher Ort. Insgesamt starteten 30 Gruppen und Wagen pünktlich um 19.00 Uhr zum außergewöhnlichen Karnevalsumzug in Eiserfey. Tausende von kleinen, großen, bunten und weißen Lichtern hatten sich die Jecken ins Kostüm gesteckt und ihre meist mit großen Musikanlagen ausgestatteten Karnevalswagen verziert.
Erst zum vierten Mal wurde der Lichterzug in Eiserfey durchgeführt und die Beliebtheit bei Teilnehmer und Besuchern nimmt von Jahr zu Jahr zu. Mit Pendelbussen wurden die Besucher von Mechernich und Breitenbenden zum Ortseingang gebracht und nach 22.00 Uhr auch wieder abgeholt.

Der absolute Höhenpunkt im Zug waren die Damen der KG Feytal. Die Jecken hatten sich wieder einmal wunderbare Kostüme genäht. In einem tollen Rot beleuchteten die Damen mit ihren riesigen Reifröcken den Weg durch das kleine Örtchen. Ebenfalls ein tolles Bild bot die Garde der KG Feytal, die sich mit blauer Beleuchtung in kleine Seepferde verwandelte.

 


Weilerswist

Tolle Kostüme gab es auch in Weilerswist zu bestaunen. [Foto: pd]

„Wielde im Glück“ hieß es am Gruppenanfang des Karnevalsumzugs in Weilerswist. Grund: Die DRK-Kitas waren wieder mit von der Partie und dabei die größte Gruppe im närrischen Lindwurm durch die Straßen. Mehr als 500 Narren zogen am vergangenen Samstag durch Weilerswist und begeisterten dabei die vielen kostümierten Jecken am Straßenrand. Hinter dem „Prunkwagen“ der Zugleitung heizte das Tambourcorps „Frei Weg“ Heimerzheim den Besuchern zwischen Swist und Erft ein. Die größte Gruppe im Zoch folgte dann direkt hinter der Musikgruppe. Die DRK-Kitas waren mit vielen Pänz und Eltern mit von der Partie.

Gleich drei große Prunkwagen brachte die Karnevalsgesellschaft Blau-Gold Weilerswist ins Rennen, für die Garde und den Elferrat. Auch die Danzmüüss und Gruppen des SSV Weilerswist durften nicht fehlen. Auf einem riesigen Piratenschiff ließ die Gruppe „Shishabar Casablanca“ es mächtig „dampfen“ und heizte den Zugbesuchern mit lauten Songs mächtig ein.


Südstadtzug Euskirchen

Südstadtregentin Dorit I feierte mit ihren Jecken auf der Bad Münstereifeler Straße in Euskirchen. [Foto: pd]

Auch die 49. Auflage des Euskirchener Südstadtzuges der Karnevals- Interessengemeinschaft Südstadt war wieder ein voller Erfolg. Zugleiterin Colette Leber hatte alles im Griff und traditionell eröffnete der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Euskirchen den Südstadtzug auf der Bad Münstereifeler Straße. Viele bunte Fußgruppen und Karnevalswagen zogen durch die Euskirchener Südstadt – darunter auch die Prinzessin Hubertine I. (Schmitz) von der KG Rözeme Pannejecke. Wie immer empfing der ehemalige Euskirchener Küfervater Charly Habeth und Ehefrau Elisabeth die Jecken vor seinem Haus in der Bönerstraße.

Darunter die Artillerie der Euskirchener Prinzengarde, die immer wieder ihre große Kanone knallen ließ. Ebenfalls wieder die tolle Truppe „Villa Kunterbunt“. Ganz ungewöhnlich für den Euskirchener Karneval war auch einmal ein politisches Thema im Südstadtzug zu sehen: Eine Gruppe hatte sich das Geschäftsstreben zum Thema genommen. Am Ende war es dann die Südstadtregentin Dorit I. (Schnöring), die mit ihrem närrischen Gefolge die Zugbesucher mit Kamelle und Strüßje überschüttete.

 


Tupensonntagzug Bad Münstereifel

Unter dem Motto: „Hurra mir lääve noch“ gingen die Narren in Mönster in de Zoch. [Foto: pd)

Nach dem Aus von der KG Bubbelsbröder sah es so aus, als wenn der Straßenkarneval in Bad Münstereifel zu Ende wäre. Weit gefehlt. Eine kleine Gruppe von Karnevalisten stampfte einen Tulpensonntagsumzug aus dem Boden, der sich sehen lassen konnte.
Trotz des Fehlens der KG Bubbelsbröder war der Zoch in Mönster einfach eine Wucht und die Besucher am Zugweg schunkelten und tanzen vor Freude über die Jecken.

Tolle kostümierte Gruppen aus den Stadtvereine waren genauso zu bewundern wie der Prinz Walter II. (Bauerfeind) von der KG Rot-Weiß Iversheim. Jazztrompeter und Musikprofessor Hans-Peter Salentin, der als Besucher und Einwohner der Kurstadt am Zugrand stand, brachte es auf dem Punkt: „Es war der wohl beste Zug seit Jahren und nur durch Engagement von einer regen Frauentruppe und Support von einer Handvoll Männer fand dieser überhaupt statt. Was sie für den Ort getan haben, hat es hier schon lange nicht mehr gegeben. Es gibt mir das Gefühl zurück, gerne hier zu leben.“

 


Tulpensonntagzug Mechernich

Mechernichs Prinz Peter IV feierte mit seinem Gefolge und seinen närrischen Untertanen im Tulpensonntagszug. [Foto: pd]

Auch in Mechernich hatte die Jecken Glück mit dem Wetter. Ohne nass zu werden, zog Prinz Peter IV. (Schweikert-Wehner) durch die Stadt und feierte mit seinem närrischen Volk.
Die Stimmung war bombig und das, obwohl der Festausschuss Mechernicher Karneval (FMK) den Zugweg von 3,7 Kilometer auf zwei Kilometer gekürzt hatte. Neben vielen toll kostümierten Fußgruppen durfte natürlich auch der große Prunkwagen des FMK nicht fehlen. Am Anfang des Zuges wurde auch das Kommerner Damendreigestirn mit Bauer Mini (Stefanie Klapper), Prinz Mary I. (Bürger) und Jungfrau Nicole (Reipen) auf ihrem Wagen der KG Greesberger gesichtet.

Auf einer Après-Ski Hütte feierten die Jecken der KG Bleifööss durch die Mechernicher Innenstadt. Auch die IG Roggendorf war mit einem Wagen dabei. Den krönenden Abschluss des Mechernicher Zochs machte natürlich Prinz Peter IV (Schweikert-Wehner) mit seinem Gefolge. Dabei hatten seine Adjutanten verschiedene Aufgaben übernommen: Michael Sander fungierte als Wagenengel und Dirk Gemünd half der Tollität, Kamellen unter das Volk zu bringen.

 


Rosenmonntagzug Euskirchen

Das Euskirchener Dreigestirn trotzte dem Wetter und feierte mit den Narren aus der Kreisstadt. [Foto: pd]

Der Start des Euskirchener Rosenmontagzugs war noch verregnet, aber mit viel Gesang, Schunkeln und Lachen brachten die Euskirchener Jecke ihren närrischen Umzug hervorragend über die Bühne.
Als sich der Euskirchener Rosenmontagzug um 13.11 Uhr in Beweung setzte, hatte der Himmel die Schleusen geöffnet und es schütte wie aus Eimern. Viele Zugteilnehmer hatte ihre Kostüme mit Plastik-Capes geschützt und trotzen dem Starkregen. Doch es sollt nicht lange andauern, bis sich der Regen wieder verzogen hatte und die Stimmung im Zug wurde von Minute zu Minute besser.
Knapp 100 Gruppen und Wagen bahnten sich den Weg durch die Stadt. Zunächst vorbei am Wagen des Dreigestirns Prinz Dominik I. (Schmitz), Bauer Paulo (Pinto) und Jungfrau Michaela (Michael Fischenich), die sich ebenfalls ihre schmucken Kostüme mit Regenüberzügen geschützt hatten. Es wurde gesungen, geschunkelt und auch viel gelacht. So wurde der anfängliche Regen zur Nebensache. Anschließend ging dann der Triumphzug des Trifoliums durch ihr Heimatstädtchen los. Und die drei ließen es Kamelle und Strüsje räne.

Vor dem Cityforum begrüßten Hans-Erhard Schneider und Axel Breuer Die Teilnehmer des närrischen Lindwurms. Kurz nach 15.00 Uhr war ihr Job getan und im Cityforum stieg die große After-Zoch-Partie.

 


Rosenmontagzug Kommern

Das Kommerner Damen-Dreigestirn freute sich mit den Zugteilnehmern und den Besuchern über das Super-Wetter. [Foto: pd]

Die KG Greesberger Kommern muss einen besonderen Draht zum Wettergott haben. Pünktlich um 14.11 Uhr schloss der Himmel seine Schleusen und die Sonne strahlte mit den Jecken um die Wette.
Ganz Kommere war wieder in Ausnahmezustand. Der Rosenmontagszug der KG Greesberger hatte mehrere tausend Zuschauer in den historischen Ortskern gelockt. Auch die Teilnehmerzahlen waren rekordverdächtig. Mehr als 500 Jecke in 39 Gruppen und Wagen starteten um 14.11 Uhr am Becherhoferweg zum karnevalistischen Lindwurm durch den Ort.
Dabei waren tolle Kostüme und Gruppen zu bewundern. Einen Wagen setzte auch die Kommerner Facebook-Gruppe „dat jode ale Kommern“ ein. Administrator Heinrich Bühl und seine Mitstreiter hatten das Gefährt mit alten Fotos von Kommern dekoriert. Auf dem Wagen stand Wolfgang Abel in einer uralten Feuerwehruniform. Wieder einen Wagen mit Ex-Tollitäten und Freude hatte Norbert Veltmann an den Start gebracht. Die Stimmung auf dem riesigen Gefährt war hervorragend.

Greesberger Sitzungspräsident Willy Gemünd begrüßte auf der Ehrentribüne, auf der sich auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und sein Stellvertreter Günter Kornell eingefunden hatten, alle Gruppen und Wagen mit viel Hintergrundwissen. Neben der Prinzessin Claudia I. Hahn aus Schwerfen, Prinz Peter IV (Schweikert-Wehner) aus Mechernich und natürlich den Wagen der Kommerner Ehrensenatoren, die alleine 4.000 Tafeln edelster Schokolade unter das närrische Volk verteilten.
Am Ende des Zuges war natürlich das , was der Kommerner Karneval zu bieten hat, zu bestaunen. Das drei Genrationen Damendreigestirn Prinz Mary I. (Bürger), Bauer Mini (Stefanie Klapper) und Jungfrau Nicole (Reipen) verteilte massenhaft Süßigkeiten unter ihr närrisches Volk.

5.3.2019LebenEifel0 Kommentare pd

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