Kreise, Städtereg. Aachen:
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Die Teilnehmer des Netzwerkes Shift. [Foto: Gabor Baksay]
„SHIFT ist eine im Aufbau befindliche Web-Präsenz ambitionierter Fotografen der Region, die zeigt, wie divers sie in ihren Arbeiten, aber auch Biografien sind. Sie stellt zugleich ein Experimentierfeld für die Teilnehmer dar. Ziel sind Vernetzung, Interdisziplinarität und Austausch“, fasst er zusammen, was parallel zur jüngsten Ausstellungseröffnung im Monschauer KuK an den Start ging. Gemeinsam mit Röpke und Mit-Initiator Ernst Wawra haben sich derzeit 14 professionelle Bildschaffende dem Netzwerk angeschlossen, das 2018 um weitere regionale Fotografen erweitert werden soll.
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Fußball und seine Fans spielen bei Carl Brunn eine große Rolle. Hier ein Fan im Tivoli Stadion Aachen. [Foto: Carl Brunn]
„Im Laufe der nächsten Monate folgen an dieser Stelle weitere Einzelausstellungen der Mitglieder“, verspricht Städteregionsrat Helmut Etschenberg und sagt zur weiteren Planung: „2019 ist eine umfassende Gruppenausstellung geplant.“ Darüber hinaus unterstützt eine Website als Arthothek die Sichtbarkeit der Mitglieder im Kunstkontext und der Öffentlichkeit. Auch weist er auf eine neue Reihe von Fortbildungen für Fotografen in Zusammenarbeit mit der weltweit bekannten Magnum-Agentur im Haus des KuK hin.
Mit dem Projekt SHIFT wendet das KuK sich im 15. Jahr seines Bestehens bewusst wieder seiner Ursprungsintention zu. Als es 2002 gegründet wurde, stand es auf drei ungefähr gleich großen Standbeinen: Es bot Ausstellungsräume, in seinen Ateliers fanden Kreative ein neues Zuhause und es wollte Anlaufstelle sein für Gründungen im Kunstbereich und so Netzwerke von regionalen Kulturschaffenden stärken. Dass Letztere sich zunehmend in eine virtuelle Umgebung verlagern, ist den technischen Entwicklungen geschuldet. „Nie zuvor gab es mehr Verbreitungsmöglichkeiten für fotografische Arbeiten als heute. Die Digitalisierung und das Internet haben wesentlich dazu beigetragen“, hebt SHIFT-Ideengeber Marco Röpke hervor. „Auf der anderen Seite wird man als Bilderschaffender mit einem immer größer werdenden wirtschaftlichen Druck und der Selbstbehauptung in einem Zeitalter der Bilderfluten konfrontiert. Die Digitalisierung hat eine Verschiebung – ein SHIFT – in der Herangehensweise der Fotografen und der Betrachtung bewirkt.“ Die jetzigen Mitglieder der Gruppe haben Paradigmenwechsel von analog zu digital miterlebt – und wollen etwas daraus machen. Etwas Kreatives, Wertvolles. „Ob die Fotografie tatsächlich, wie geunkt, unter der Last ihrer eigenen Produktion zusammenbricht oder zu neuen Perspektiven und Höhen aufsteigt, bleibt spannend“, so Nina Mika-Helfmeier.
Neben der digitalen Plattform haben die SHIFT-Mitglieder in einem Raum auf der zweiten Etage des KuK für jeweils drei bis vier Wochen parallel zu den laufenden Haupt-Ausstellungen die Chance, ihre Werke dort „live“ der Öffentlichkeit vorzustellen.
Informationen unter www.shift-photo.com
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