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Freibeuter Flint (r.) mit seiner Seeräuber-Crew. [Foto: Judith Flieg]

20 EIFELON-Leser zu Gast bei Captain Flint und seinen Kumpanen

Umland: Bei unserer letzten EIFELON-Aktion konnten wir 20 Freikarten für das Piraten-Spektakel „Die Quelle des Ewigen Lebens“ verlosen, die uns Theaterchef Ralf Winterhoff – alias Captain Flint – zur Verfügung gestellt hatte. Zehn Gewinner wurden ermittelt, die jeweils zwei Eintrittskarten für die Open Air-Aufführung bekamen. Auf unsere Bitte hin haben einige der Gewinner ihre Eindrücke der rasanten Inszenierung, die Atmosphäre im Amphitheater und dem angrenzenden Piratenlager in Wort und Bild festgehalten:

Aufführung des Pirates Action Theater

Unsere Reise zu den Piraten im Amphitheater in Xanten-Birten verlief reibungslos und unser Gefährt konnten wir auf einem abgeernteten Stoppelfeld abstellen. Nachdem wir die Wache passierten, traten wir ein in eine andere Welt – die des Pirates Action Theaters.

Das Piratenlager war mit Liebe zum Detail und sehr authentisch ausgestattet und dekoriert. Für alles, was Leib uns Seele zusammen hält war bestens gesorgt – und geschmeckt hat’s auch. Gegen 20.45 Uhr erhielten wir Einlass zum Spektakel. Gleich von Beginn an nahm uns Captain Flint und seine Geschichte rund um die Hatz nach der Quelle des ewigen Lebens in seinen Bann: Auf der Suche nach seinem verschollenen Vater und dem zweiten Teil einer ominösen Schatzkarte trifft der unerfahrene Daniel Brown auf Sarah Hawkins, die Wirtin eines Piratenlokals in Saint Kids. Hier begegnet er Herumtreibern und Halunken, aber auch den beiden aufrichtigen – und charmant-witzigen – Piraten Bones und Gun, Mitglieder der Crew des Captain Flint. Sie überzeugen Master Daniel davon, sich für sein Vorhaben erfahrene Hilfe bei Captain Flint zu holen. […]

Das Abenteuer ist gespickt mit Intrigen rund um den Inquisitor, den korrupten Richter Garret und deren Handlanger Brasiliano, die den Schatzsuchern immer wieder in die Quere kommen, da auch sie nach der Quelle des ewigen Lebens trachten. Nachdem der zweite Teil der Karte endlich bei einer sympathischen Marketenderin aufgetrieben wird, gelingt es dem Inquisitor, in den Besitz der beiden Kartenteile zu kommen. Er findet den Weg zur Quelle, wird aber verfolgt und es kommt zum Showdown an der Quelle des ewigen Lebens – welcher natürlich von den Guten gewonnen wird. Es stellt sich heraus, dass das Wasser der Quelle nicht für bösherzige Inquisitoren geeignet ist – die verbrennen zu Asche. Vielmehr kann nur der von der Quelle trinken, der reinen Herzens ist. Und so verhilft auch das Wasser der Quelle der schwer verletzten Sarah wieder zurück ins Leben zu finden. Ende gut – alles gut. Im nächsten Piratenabenteuer macht sich Captain Flint und seine Crew auf zum „Gold der Spanier“ … wir sind schon sehr gespannt. [Anja Krudwig]

 

Piraten-Prüfung in der Pause

Während der Pause des Theaterstücks „Die Quelle des ewigen Lebens“ konnten Groß und Klein einen Einblick in das Leben der Piraten werfen. Dazu präsentierten die Seeräuber beispielsweise ihre Kampfutensilien wie Pistolen und Schwerter. Um ein Gefühl dafür zu entwickeln, konnte man diese eigenständig durch ein Spiel – das „Rattenzielwerfen“ – sowie eine Prüfung, in der der Umgang mit aller Art Pistolen geprüft wurde, ausprobieren. Auch ich habe an dem Spiel und der Prüfung teilgenommen. Dazu musste ich erst das Deck der Piraten Crew in Ordnung bringen, indem ich kleine Stoff-Ratten mit Hilfe eines Kochlöffels bzw. eines echten, ziemlich schweren Schwerts in einen Eimer werfen sollte. Anschließend bekam ich als Gewinn ein Piraten-Tattoo auf meinen Arm.

Kurz darauf stellte ich mich der Prüfung als Jungpiratin. In der sollte ich verschiedene Arten von Pistolen mit ausgestrecktem Arm für einige Zeit in der Luft halten. Darauffolgend wurden mir einige Weisheiten von dem mir gegenübersitzenden Kapitän vermittelt. Letztendlich erhielt ich einen Kaperbrief, in dem ich als Jungpiratin befugt und ermächtigt bin, auf eigene Faust und eigenes Risiko, alle Feinde anzugreifen, auszurauben und alles, was sie besitzen, an mich zu nehmen. Ich darf fremde Schiffe entern, Offiziere überfallen, Soldaten ausrauben und fremde Lager plündern, soll aber meine Beute zu gleichen Teilen mit der Mannschaft und meinem Captain, den ich mir aussuchen durfte, teilen.

Leider war die Pause viel zu kurz um alles zu entdecken. [Zoe Flieg]

Unsere Gewinner hatten Glück mit dem Wetter. Bei der Aufführung am folgenden Tag musste die Pause unfreiwillig verlängert werden: Ein heftiges Gewitter tobte über dem Ort, sodass die Technik – Sender und Empfänger der Schauspieler – wetterfest gemacht werden musste. „Im Jülicher Brückenkopfpark, wo wir früher unsere Stücke aufgeführt haben, sind wir mal im Regen ‚abgesoffen‘.“ Ein Erlebnis, an das sich Ralf Winterhoff ungern erinnert. Alle technischen Geräte gingen damals durch den Regen kaputt – ein Schaden von 20.000 Euro.

Für dieses Jahr zieht er eine positive Bilanz: Die Besucherzahl der insgesamt sechs Vorstellungen habe sich verdoppelt, meint er zufrieden: „Wir konnten kostendeckend arbeiten.“ Grund genug für ihn und sein Ensemble zum Abschluss eine kostenlose Benefizveranstaltung zu organisieren: Vereine, die sich für Jugendarbeit stark machen, hatten sich um Karten beworben, ebenso wie Einrichtungen für Behinderte, Flüchtlinge, wohltätige Institutionen oder Familien mit einem geringen Einkommen. „Das war ein unglaublich dankbares Publikum“, freute sich Captain Flint.

4.8.2017LebenUmland0 Kommentare bwp

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