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Stichwahl in Schleiden: Die Bürgermeister-Kandidaten Ingo Pfennings und Michael Stadler im zweiten Interview über Politik und Privates

Schleiden: Für Lydia Schumacher, Journalistin aus Schleiden und Initiatorin der Bürger-Initiative „Schöne Straßen an leeren Häusern – nein danke!“, geht die Frage nach dem „richtigen“ Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Schleiden weiter. Die Stichwahl ist die Gelegenheit, die beiden noch besser kennenzulernen.  Neue Fragen und Antworten auf EIFELON:


So, meine Qual vor der Wahl hat nach der Wahl jetzt also noch eine Fortsetzung gefunden. Wer hat mir das eigentlich eingebrockt? Die Kandidaten, sagen manche. Oder genauer: die Tatsache, dass es drei waren und gleich zwei von der gleichen Partei, nämlich von keiner. Ach was, sagen die anderen: Daran seien vermutlich die Wahlberechtigten in Schleiden Schuld. Tatsächlich hatte nicht einmal jeder zweite von ihnen am 4. November seine Stimme abgegeben. Mensch, Leute, das könnt Ihr doch nicht machen! Wo ist Eure Freude darüber geblieben, dass wir in einer Demokratie leben, und dass wir uns das Schicksal der kommenden sieben Jahre selbst wählen dürfen?

Am Sonntag ist Stichwahl. Dazu gibt es Prognosen, die behaupten, dass es dann noch weniger sein werden, die wählen gehen. Von wem ist das dann eigentlich ein Bürgermeister, wenn nur jeder dritte Wahlberechtigte seine Stimme abgibt? Würde das dann der Bürgermeister eines Drittels der Stadtbevölkerung sein, während die beiden anderen Drittel auf kommunaler Ebene quasi unregiert blieben? Müsste dann jeder Nichtwähler nur seine ungenutzt zuhause herum liegende Wahlbenachrichtigung vorzeigen und wäre damit aus dem Schneider, wenn ihm getroffene Entscheidungen nicht passen? Nein! Alle, die nicht wählen, wählen mit. Der Kandidat, der am Sonntag die Stichwahl – gleich mit wie vielen Stimmen – für sich entscheidet, der wird Bürgermeister aller Schleidener. Deshalb wäre es wichtig, dass jeder eine Entscheidung trifft und seine Stimme abgibt.

Auch ich! Aber wen nehme ich denn jetzt? Manche behaupten, nur der Eine hätte Herz. Manche meinen, nur der Andere hätte Köpfchen. Also das glaube ich ja nicht, weil ohne Herz oder Hirn ja niemand lebensfähig wäre. Und leben tun beide, sie machen ja immer noch Wahlkampf. Man sieht sie auf Bildern vom Martinszug, von vor Ort, oder von der Sessionseröffnung. Vielleicht liegt die Wahrheit in der Mitte und ich mache Kreuzchen für jeden? Das wäre dann wohl ungültig. Und backen kann man sich den Lieblings-Bürgermeister ja sowieso nicht. Also frage ich noch einmal nach bei beiden Kandidaten, stelle absichtlich Fragen an Herz und Verstand. Und hoffe, dass mir die Antworten helfen, diese Qual der Wahl endlich zu beenden. Die Antworten zur Fragerunde zwei will ich Euch nicht vorenthalten, die findet Ihr hier:

Bürgermeisterkandidat Ingo Pfennings: [Foto: Roman Hövel]

Ingo Pfennings (CDU)

www.ingo-pfennings.de

Für den Fall, dass Sie Bürgermeister werden, haben Sie Schleiden zu Ihrer künftigen Heimat auserkoren – was bedeutet Heimat für Sie?

Das stimmt: Meine Verlobte und, wie ich hoffe, ein gesundes Neugeborenes, eine Katze und meine Wenigkeit werden im Fall des Wahlsiegs in das Schleidener Stadtgebiet ziehen. Man kriegt ja sonst nicht alles mit und das ist doof. Außerdem will ich ja junge Familien nach Schleiden locken, dann mache ich auch den Anfang.
Heimat bedeutet für mich, eine Gegend und Personen um mich zu haben, mit denen man verwurzelt ist und sich verbunden fühlt. Die Eifel ist meine landschaftliche Verwurzelung. Und mir ist es wichtig, dass ich Familie und Freunde in der Nähe habe und Menschen, die so sind wie ich.

An welches Ereignis aus Kindheit und Schulzeit denken Sie noch heute häufig zurück?

Ich glaube tatsächlich, an den allerersten Schultag. Weil ich damals sehr stolz war, als ich mit der Schultüte ausstaffiert zur Schule gehen konnte und endlich auch zu den Schulkindern gehörte. Das war damals ein Highlight.

Gibt es ein Adjektiv, das Ihre Kindheit am treffendsten beschreiben würde?

(nachdenken) Ich wähle lieber ein Substantiv: Geborgenheit

Wie lange sind Sie schon mit Ihrer Partnerin zusammen und worauf kam es Ihnen bei dieser Wahl besonders an?

Wir sind jetzt seit gut viereinhalb Jahren zusammen. Und tatsächlich war es mir wichtig, den passenden Gegenpol zu finden. Also jemanden, der für die Zukunft ähnliche Vorstellungen hat, auch was die Familienplanung angeht. Dass man zusammen ein Kind kriegen möchte, dass man irgendwann zusammen ein Häuschen haben möchte, dass beide tierlieb sind, dass man zusammen reist. Dass man die Zeit, die man miteinander hat, gut verbringt.

Nachfrage: Hatten Sie vorhin nicht „Gegenpol“ gesagt?

Nein, nein, ich meinte genau das Gegenteil davon: die passende Hälfte.

Wie soll Ihr Sohn, den Sie im Dezember erwarten, später seine Kindheit beschreiben?

Tatsächlich würde ich mich freuen, wenn er dann auch sagen würde, er hätte eine geborgene Kindheit gehabt. Ich fände es einfach schön, wenn mein Kind so aufwachsen kann, dass es auch noch Kind sein kann – draußen Zeit verbringen, auf dem Spielplatz, im Wald, mit Freundinnen und Freunden spielen, die im Idealfall in der Nachbarschaft leben. Und dann eben mit einer guten Kindergarten- und Schulsituation vor Ort. So dass er dann später, wenn er zurückblickt, sagt: ich hatte eine schöne Kindheit und habe eine tolle Familie.

Was treibt Sie persönlich im Innersten an – auch mit Bezug auf das Bürgermeisteramt?

Ich war schon immer der Meinung, dass ich Sachen nicht halb machen möchte. Sondern dass ich mich mit ganzer Kraft dafür einsetze. Das bezieht sich sowohl auf meine ehrenamtlichen Tätigkeiten, als auch auf meine beruflichen und auch auf meine Rolle als Familienvater. Das heißt, ich stehe zu dem, was ich tue, ich setze mich auch gerne für andere ein. Genauso ist es mit der Tätigkeit jetzt als Bürgermeister – die Themenbereiche, die Arbeitsfelder, das macht mir sehr viel Spaß. Ich glaube, ich kenne mich sehr gut aus und deswegen habe ich entschlossen, da mit voller Kraft reinzugehen.

Herr Pfennings, wie war Ihre erste spontane Reaktion am Abend des 4. November, als das Ergebnis der ersten Wahlrunde feststand?

Die allererste Reaktion war eindeutig Freude. Bei drei Kandidaten fast 25 Prozent Vorsprung vor dem nächsten Kandidaten zu haben, ist ein Super-Ergebnis. Innerlich dachte ich natürlich dann: hupps, 49,64 Prozent – das ist aber wirklich knapp! Es kam ja raus, dass es sich tatsächlich nur um 18 Stimmen handelte. Da dachte ich: Mist! Aber es gibt ja eine Stichwahl, und ich bin mit dem Ergebnis des ersten Wahlgangs mehr als zufrieden.

Im ersten Wahlgang haben Sie nur knapp die Mehrheit verfehlt. Woran lag das aus Ihrer Sicht?

Ich denke, wir hatten einfach ein Angebot von drei sehr unterschiedlichen Kandidaten, also zwei Kandidaten und einer Kandidatin. So dass einfach die Wähler für sich entschieden haben, da mache ich mein Kreuzchen. Jetzt werden die Karten neu gemischt. Ich glaube, dass bei mir der eine oder andere gedacht hatte, der schafft es auch so. Das wurde mir am nächsten Tag bei den Haustürgesprächen so zurück gespiegelt, weswegen vielleicht der eine oder andere leider nicht zur Wahl gegangen ist. Ich hoffe die gehen zur Stichwahl alle hin.

Hatte die Wahlbeteiligung aus Ihrer Sicht etwas mit der Sachpolitik vor Ort in den vergangenen Jahren zu tun?

Ich glaube tatsächlich, die Wahlbeteiligung hatte damit zu tun, dass wir die Konstellation hatten mit drei Kandidaten, die für die meisten Bürgerinnen und Bürger vor dem Wahlkampf komplett unbekannt waren. Dazu eine gewisse Politikverdrossenheit dank der Bundespolitik. Ich denke aber nicht, dass sachpolitische Themen aus Schleiden so gravierend einen Ausschlag gegeben haben. Diejenigen, die von der Sachpolitik vor Ort sehr begeistert sind, die gehen wählen. Genauso wie diejenigen, die nicht begeistert sind. Nicht gegangen sind diejenigen, die verdrossen sind. Und diejenigen, die dachten, mein Kandidat schafft das schon. Egal, wen von den Dreien sie wollten – sie sind dann nicht wählen gegangen.

Welche anderen Ursachen kommen denn infrage?

Ich denke, dass die Bundespolitik hier schon Einfluss hat, weil wir alle bundes- und landespolitischen Themen viel stärker wahrnehmen als die Sachpolitik vor Ort. Nichts desto trotz: der zweite Faktor ist definitiv eine Politikverdrossenheit. Klar: es mag so sein, dass der dritte Faktor mit der Sachpolitik vor Ort zu tun hat. Da aber alle drei Akteure bislang nicht Teil dieser örtlichen Politik waren, kann das nur in geringem Maße eine Rolle spielen.

Alle Bürgermeister-Kandidaten waren sehr aktiv unterwegs, dazu gehörten auch Haustürbesuche. Was war für Sie das eindrücklichste Erlebnis während dieser Gespräche vor Ort?

Tatsächlich die unterschiedliche Art und Weise, wie die Gespräche ablaufen können. Ich denke von zwei Minuten bis zu zweieinhalb Stunden war alles dabei. Ich finde Haustürgespräche sehr wichtig und habe diese auch in der Vergangenheit häufig geführt. Weil man dann viel offenere Worte hört und erfährt, wo wirklich der Schuh drückt. So, dass man daraus direkt neue Punkte ableiten kann, die man so vielleicht nicht gehört hätte, wenn man nicht dagewesen wäre. Ich finde diese Art des direkten Dialogs sehr wichtig, es ist gut, wenn man sich mal in die Augen schaut, wenn man mal die Stimme des Anderen gehört hat und wenn man auch seine ganz persönlichen Fragen stellen konnte.

Ganz tief ins Gedächtnis geprägt hat sich mir der Besuch in Olef beim Sohn von Konrad Adenauer. Er war zuhause und bei Gesundheit und ich konnte ihm die frohe Kunde überbringen, dass ich in meiner Antrittsrede bei der CDU ein Zitat seines Vaters verwendet habe. Darüber hat er gelacht und gesagt, das hätte er auch früher immer zu hören bekommen.

Hatten Sie bei den persönlichen Kontakten mit den Bürgern den Eindruck, dass sich die Menschen von der Politik vor Ort ausreichend wahrgenommen fühlen?

Ich denke, die Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger gegenüber der handelnden Politik ist sehr unterschiedlich. Natürlich gibt es Stimmen, die sagen, sie fühlten sich nicht mitgenommen. Nach dem Motto: die hören nicht auf mich, ich weiß gar nicht, an wen ich mich wenden soll. Andere wissen ganz genau, wer ihr Ansprechpartner ist und wenn sie sich an denjenigen wenden, dann bekomme man schnell eine Rückmeldung. Ich denke aber, dass wir insgesamt an der Kommunikation arbeiten müssen – sei es zwischen Verwaltung und Bürger, zwischen Politik und Bürger, oder zwischen Verwaltung und Politik. Weil wir sicherstellen müssen, dass jeder sich wertgeschätzt und mitgenommen fühlt. Nur dann trauen sich die Menschen auch das zu sagen, was ihnen wirklich auf dem Herzen liegt.

In der letzten Woche hat die CDU erklärt, dass sie einen Antrag der SPD auf der nächsten Ratssitzung am 22.11. in einigen Punkten unterstützen wird: Weitere Straßenbauprojekte werden aufgeschoben und es wird geprüft, ob die Rechnungen an die Anlieger für die bereits sanierten Straßen – bis zu einer Entscheidung der Landesregierung – auf Eis gelegt werden können. Das ist für viele Bürger positiv! Wie stehen Sie zu diesen Punkten?

Rein sachlich muss ich sagen: die CDU hat den Antrag gestellt, die SPD hat einen weiterführenden Antrag gestellt. So kenne ich das, wir reden also über einen Antrag der CDU, der durch Punkte der SPD ergänzt wird. Ich bin noch kein handelnder Akteur im Stadtrat, ich finde die Entwicklung aber positiv! Es ist im Prinzip genau das, was ich immer gesagt habe: wir müssen schauen, dass wir eine landesweite Änderung des Gesetzes bewirken. Und bis dahin müssen wir sozialverträglich mit den Sachen umgehen, die einfach schon vorliegen. Jetzt haben wir in dem Antrag verschiedene Punkte. Wir haben damit keine Straßenbauprojekte vorläufig, die ausgeführt werden, außer sie sind verkehrssicherungspflichtig. Der Bürgermeister soll sich außerdem für eine landesweite Änderung einsetzen. Natürlich können wir prüfen, ob es rechtlich möglich ist, die Veranschlagung der Gebühren bereits abgeschlossener Projekte nicht zu veranlassen. Dafür würde ich gerne eine juristische Prüfung haben wollen.

(Anmerkung der Redaktion: Zwei Anträge stehen in der Ratssitzung am 22.11. um 18.00 Uhr auf der Tagesordnung. Zu finden sind sie unter dem Datum 22.11.18 Uhr unter „Sitzung des Rates“, hier unter Vorlagen)

Falls die Anliegerbeiträge durch Düsseldorf nicht abgeschafft und Sie Bürgermeister in Schleiden werden, müssen Sie gegenüber den Anliegern künftig teure Straßensanierungsprojekte vertreten, da die CDU, FDP, BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN und UWV den Beitrag auf dem beschlossenen hohen Niveau belassen wollen. Wie wollen Sie das der alten Dame mit kleiner Rente erklären, die deshalb ihr Haus aufgeben muss?

Es gibt eine Gebührenfestsetzung und eine Verwaltung, an deren Spitze der Bürgermeister steht, muss das tun, was festgesetzt ist. Man kann das aber sozialverträglich machen. Das heißt: möglichst früh informieren, bei einer Stundung keine Zinsen verlangen, und so weiter. Wenn jemand zu 25.000 Euro festgesetzt wird, muss er immer noch viel zahlen, wenn es auch nur 50 Prozent werden. Also mit 50 statt 65 Prozent wäre der alten Dame nur bedingt geholfen. Deshalb muss das ganze Paket verändert werden.

Sie wissen aber, dass das im Moment 6 Prozent Zinsen pro Jahr kostet?

Soweit ich weiß, wird das nicht praktiziert. Man kann die Zinsen wohl aussetzen.

Wissen Sie das aus Schleiden?

Ja. Das wäre für mich die erste Maßnahme, wie man jemandem helfen kann. Das bringt ja nichts, wenn man das stundet und derjenige die sechs Prozent zusätzlich zahlen muss.

Diese Anliegerbeiträge treffen auch junge Familien, die alle Parteien gerne in Schleiden ansiedeln wollen. Nur die SPD-Fraktion hat wieder eine Senkung der Beiträge gefordert. Könnten auch Sie persönlich sich mit diesem Vorschlag anfreunden?

Ich bleibe bei dem, was ich immer gesagt habe: Es ist so, wie es ist. Das sind jetzt 65 Prozent, der Rat hat das schon drei Mal entschieden, irgendwann muss es dann auch entschieden bleiben. Wenn im Rat der Antrag aufkommt, werde ich das ganz normal behandeln, mich aber einer Stimme enthalten. Aber die Situation tritt ja vorerst gar nicht ein, weil der Stadtrat jetzt ja entscheiden wird, dass alle beitragspflichtigen Maßnahmen gestoppt werden.

Es geht ja auch nur um den Fall, dass es keine Gesetzesänderung gibt….

Die wird kommen, dafür sorgen wir doch!

Fast 25 Prozent der Stimmen hatte die dritte Kandidatin, Frau Pütz, die bereits ausgeschieden ist, erhalten. Haben Sie mit ihr darüber gesprochen, ob sie eine Wahlempfehlung für Sie aussprechen möchte?

Ich habe mich mit Anette Pütz getroffen und mit ihr gesprochen. Sie hat ja während des Wahlkampfes auch viel erlebt, sie hat sich viele Gedanken gemacht und es sollte ja keine Anregung verloren gehen. Ja, ich habe sie auch gefragt, ob sie eine Wahlempfehlung für einen der Kandidaten aussprechen möchte, aber das wird sie wohl nicht tun.

Warum sollen die Bürger in Schleiden am 18.11. zur Wahl gehen und warum sollen sie Ihnen als CDU-Mitglied das Amt anvertrauen?

Sie sollten zur Wahl gehen, weil das Wahlrecht ein sehr hohes Gut ist. In diesem besonderen Fall der Bürgermeisterwahl handelt es sich sogar um eine Direktwahl. Ohne eine Liste kann man direkt und persönlich bestimmen, wer der Bürgermeister sein soll.
Ich habe Erfahrung in der Kommunalpolitik. Ich habe auch bereits in einer kommunalen Verwaltung gearbeitet. Ich bin mit Personalführung vertraut. Ich kenne die Themen, die für das Stadtgebiet entscheidend sind. Das ist ja auch der Grund, warum sich die drei Parteien, nachdem sie sich die drei Kandidaten angeschaut haben, dazu entscheiden haben, mich zu unterstützen. Die Gespräche mit der SPD und mit der FDP waren ebenfalls sehr gut. Wir werden später in jedem Fall konstruktiv miteinander arbeiten können und die Sachpolitik der vergangenen Jahre weiter fortsetzen – zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet.

Schlussfrage, Herr Pfennings: Inwiefern würde es sich aus Ihrer Sicht auf die Stadt auswirken, wenn die Wähler Ihren Konkurrenten bevorzugten?

Da werde ich es halten, wie ich es immer getan habe: ich kommentiere meine Mitbewerber nicht. Die Wählerinnen und Wähler haben sich sicherlich in den letzten Wochen ein Bild darüber gemacht, welcher Kandidat welche Vorteile zu bieten hat. Und sie sind mündig genug, um zu wissen, was die jeweilige Konsequenz für sie selbst und das Stadtgebiet wäre.

Herr Pfennings, wir bedanken uns für das Gespräch.

Bürgermeisterkandidat Michael Stadler [Foto: Jörg Strawe]

Michael Stadler (parteilos)

www.schleiden-2018.de

Ob Sie nun Bürgermeister werden oder nicht: Sie haben Schleiden zu Ihrer künftigen Heimat erkoren. Was bedeutet Heimat für Sie?

Heimat bedeutet für mich, dass man sich wohlfühlt, dass man eingebunden ist in das Leben im Stadtgebiet. Man ist eingebunden in die Nachbarschaft, in Vereinen und Traditionen. Man lebt die Traditionen. Wie ich jetzt ja auch immer neu erfahren darf während des Wahlkampfes, manche Traditionen sind für mich neu. So wie der Karneval, da war ja vergangenen Samstag die Sessionseröffnung der KG Rot-Weiß in Gemünd. Das war für mich eine außerordentlich wunderschöne Erfahrung. Es ist schwer in Worte zu fassen, wenn man als Außenstehender zum ersten Mal diese Karnevalstradition hier erleben darf. Das war eine Sensation für mich und ich freue mich schon jetzt auf viele weitere Veranstaltungen. Aber Heimat heißt ja nicht nur, dass man Spaß hat und feiert. Sondern es heißt auch, dass man sich persönlich engagiert in den Vereinen. Auch das wäre wichtig, dass ich mich nach der Wahl – wie sie auch immer ausgeht – hier engagieren kann. Das macht mir auch Freude.

An welches Ereignis aus Kindheit und Schulzeit denken Sie noch heute häufig zurück?

Das ist ganz schwer zu beantworten. Es gibt da nicht das eine große Ereignis. In dieser Zeit prägen einen ja ganz viele Ereignisse. Also da müsste ich Ihnen meine ganze Kindheit erzählen – mit allen Ereignissen. Meine Kindheit war schön und gut, aber nicht mit herausragenden Ereignissen gespickt.

Gibt es ein Adjektiv, das Ihre Kindheit am treffendsten beschreibt?

Glücklich! Glücklich und zufrieden – so würde ich meine Kindheit beschreiben.

Wie lange sind Sie schon mit Ihrem Partner zusammen und worauf kam es Ihnen bei der Wahl besonders an?

Wir sind jetzt bereits seit sieben Jahren zusammen. Eine Beziehung sollte immer auf Vertrauen, Ehrlichkeit und Treue aufgebaut sein. Und so halten wir das auch! Kompromisse eingehen, gegenseitiger Respekt und Achtung gehören unbedingt dazu. Außerdem ist es mir wichtig, dass man sich immer auf Augenhöhe begegnet. Aber das gehört sich ja grundsätzlich im Umgang mit anderen Menschen.

Wie soll ein Kind, das Sie ja auch adoptieren könnten, später seine Kindheit beschreiben?

Theoretisch wäre das möglich. Aber wir haben nicht geplant, mit einem Kind zu leben. Dennoch würde ich mir für alle Kinder im Stadtgebiet wünschen, dass sie ihre Kindheit im Rückblick als eine glückliche betrachten können.

Was treibt Sie persönlich im Innersten an – auch mit Bezug auf das Bürgermeisteramt?

Ehrlich, direkt und menschlich zu sein, das war mir immer wichtig. Da ich hier wohne und mit der aktuellen Situation nicht zufrieden bin, habe ich kandidiert. Man könnte aus dem Stadtgebiet Schleiden viel mehr machen. Ich habe lange in der Freien Wirtschaft für den Erfolg der Unternehmen gearbeitet. Da blieben wenige Möglichkeiten, um mich um die Belange jedes Einzelnen zu bemühen. Jetzt möchte ich Menschen etwas zurückgeben und die Zukunft des Stadtgebietes Schleiden vorantreiben. Das Bürgermeisteramt wäre dazu die Möglichkeit.

Herr Stadler, wie war Ihre erste spontane Reaktion am Abend des 4. November, als das Ergebnis der Wahl feststand?

(lacht) Meine erste Reaktion war: noch zwei Wochen länger Wahlkampf. Die zweite Reaktion war Freude darüber, dass ich nach so kurzer Zeit, in der ich erst hier lebe, bereits so viele Stimmen bekommen hatte. Das hat mich stolz gemacht und mich darin bestätigt, dass die Menschen dieser Stadt auch einen Neu-Eifeler anerkennen. Sonst hätte ich ja nicht 1.200 Stimmen bekommen.

Im ersten Wahlgang hat der Anteil Ihrer Stimmen nur hauchdünn über dem Ergebnis der dritten Kandidatin, Frau Pütz, gelegen. Woran lag das aus Ihrer Sicht?

Ich denke, dass die Menschen sich nicht entscheiden konnten zwischen der Frau Pütz und mir. Unser Wahlprogramm ist in vielen Punkten ähnlich und wir sind beide parteilos. Da hatten viele das Problem, die gerne einen parteilosen Bürgermeister hätten, sich zu entscheiden. Das hat sich ja dann ziemlich fair auf uns beide verteilt. Es war schon ein bisschen Glück für mich, dass ich dann vorne lag.

Nachfrage: Warum lag aus Ihrer Sicht Herr Pfennings denn so weit vorne?

Man muss sehen, dass das Bündnis aus CDU, den Grünen und der UWV stark ist. Die haben viele Mitglieder und auch Stammwähler, die definitiv zur Wahl gehen. Allerdings: Die Wahlbeteiligung von 44 Prozent war sehr niedrig, weil viele gar keine Lust mehr hatten, zur Wahl zu gehen. Ich versuche sie zu überzeugen, dass sie zur Wahl gehen. Wenn man das nicht tut, dann kann sich auch nichts ändern.

Hatte die Wahlbeteiligung aus Ihrer Sicht etwas mit der Sachpolitik vor Ort in den vergangenen Jahren zu tun?

Ja, definitiv! Ich bin davon überzeugt, dass Bürger Politikverdrossenheit so äußern. Die Leute denken, sie könnten sowieso nichts ausrichten, ganz egal, wen sie wählen. Sie denken, es würde immer so weitergehen und man könnte daran nichts verändern. Die Bürger denken, sie hätten gar nichts zu melden. Genau deshalb möchte ich ja auch, dass die Bürgerinnen und Bürger mehr eingebunden werden in die Entscheidungen der Stadt. Das fehlt mir hier.

Was ist da aus Ihrer Sicht nicht rund gelaufen?

Nehmen wir das Thema mit den Anliegerbeiträgen: Das ganze Stadtgebiet Schleiden steht hinter der Bürgerinitiative. Die CDU hat gegen den Einwohnerantrag und die Senkung gestimmt. Jetzt im Wahlkampf stürzen sie sich auf das Thema, wo man mich zu Beginn des Wahlkampfes noch dafür gescholten hat, dass ich es verwende. Das zeugt für mich nicht von Glaubwürdigkeit!

Alle Bürgermeister-Kandidaten waren sehr aktiv unterwegs, dazu gehörten auch Haustürbesuche. Was war für Sie das eindrücklichste Erlebnis während dieser Gespräche vor Ort?

Oh, da gab es sehr viele. Was mich am meisten beeindruckt hat, war, als eine Mutter mich reingebeten und mir einen Kaffee und ein Wasser angeboten hat. Ihre Tochter kam dazu und fragte, um was es geht. Die Mutter erklärte ihr, dass um die Wahl des Bürgermeisters gehe. Darauf sagte die Tochter, dass sie das nicht interessiere. Noch bevor ich irgendwas sagen konnte, argumentierte die Mutter, dass sie dann, wenn sie das Haus erben würde und das Thema Grundsteuer für sie aktuell wird, spätestens dann müsste sie sich mit der aktuellen politischen Situation auseinandersetzen. Darüber dachte die Tochter nach und unterschrieb als Unterstützerin für mich. Daran werde ich noch lange denken!

Hatten Sie bei den persönlichen Kontakten mit den Bürgern den Eindruck, dass sich die Menschen von der Politik vor Ort ausreichend wahrgenommen fühlen?

Nein, den Eindruck hatte ich eigentlich nicht. Man merkt sehr oft, dass viele Leute antworten, es wird doch sowieso wieder der gleiche Bürgermeister. Es wird doch sowieso wieder alles von den gleichen Leuten gesteuert. Selbst wenn man mich wählen würde, so sagten sie, würde doch das beschlossen, was diese Partei möchte. Dagegen könne man nichts ausrichten. Für mich wurde deutlich, dass die Menschen nicht zufrieden sind und vielleicht schon ein Stück weit aufgegeben haben.

In der letzten Woche hat die CDU erklärt, dass sie einen Antrag der SPD auf der nächsten Ratssitzung am 22.11. in einigen Punkten unterstützen wird: Weitere Straßenbauprojekte werden wohl aufgeschoben und es wird geprüft, ob die Rechnungen an die Anlieger für die bereits sanierten Straßen – bis zu einer Entscheidung der Landesregierung – auf Eis gelegt werden können. Das ist für viele Bürger positiv! Wie stehen Sie zu diesen Punkten?

Ich finde das genauso positiv, und wie ich schon öffentlich kommentiert habe: Ich finde der Antrag der SPD hat den von CDU, Grünen und UWV sogar noch übertroffen. Denn die SPD hat alle Eventualitäten bedacht, die eintreten können. Dafür gab es ein Dankeschön von mir. Mir war dieses Thema von Anfang an sehr wichtig. Mir war vorgeworfen worden, ich würde das Thema für den Wahlkampf ausbeuten. Nein, ich möchte tatsächlich etwas verändern. Jetzt springt die CDU mit auf den Zug auf. Meine Angst ist, dass dieses Thema nach dem Wahlkampf wieder sehr schnell in Vergessenheit gerät!

Falls die Anliegerbeiträge durch Düsseldorf nicht abgeschafft und Sie Bürgermeister in Schleiden werden, müssen Sie gegenüber den Anliegern künftig teure Straßensanierungsprojekte vertreten, da die Schleidener CDU, FDP, BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN und UWV den Beitrag auf dem beschlossenen hohen Niveau belassen wollen. Wie wollen Sie das der alten Dame mit kleiner Rente erklären, die deshalb ihr Haus aufgeben muss?

Ich werde weiterhin darum kämpfen, dass genau das nicht passiert. Wie der Antrag jetzt abgestimmt wird im Rat der Stadt, wissen wir noch nicht. und wie in Düsseldorf entschieden wird, das wissen wir auch noch nicht. Ich bin aber großer Hoffnung und bin auch aktiv unterwegs, um die Unterschriftenlisten für das Volksbegehren des Bundes der Steuerzahler auszulegen. Da sollen so viele wie möglich mitmachen.

Diese Anliegerbeiträge treffen auch junge Familien, die alle Parteien gerne in Schleiden ansiedeln wollen. Nur die SPD-Fraktion hat jetzt wieder eine Senkung der Beiträge gefordert. Könnten auch Sie persönlich sich mit diesem Vorschlag anfreunden?

Sollte das Land die Beiträge nicht abschaffen, werde ich alles unternehmen, um dem Stadtrat Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Stadt Einnahmen an anderer Stelle generieren kann, um dann die Anliegerbeiträge zumindest von derzeit 65 Prozent wieder auf 50 Prozent zu senken.

Fast 24,9 Prozent der Stimmen gingen an die dritte Kandidatin, Frau Pütz. Haben Sie mit ihr darüber gesprochen, ob sie eine Wahlempfehlung für Sie aussprechen möchte?

Ich habe Frau Pütz natürlich gesprochen. Wir haben uns beim Tee ausgetauscht über unsere Erlebnisse während des Wahlkampfes. Wir sind beide davon überzeugt, dass die Menschen hier einen parteilosen Bürgermeister wollen. Jetzt ist es wichtig, dass wir Menschen davon überzeugen, an die Urnen zu gehen. Wir haben auch darüber gesprochen, ob sie mich unterstützt. Aber dabei ging es nicht um eine Wahlempfehlung. Ich finde es nicht richtig, wenn jetzt immer mehr Menschen in der Stadt Wahlempfehlungen aussprechen. Man kann ja, wie mir berichtet wurde, schon nirgendwo mehr hingehen, ohne dass einem gesagt wird, wen man doch bitte wählen soll.

Warum sollen die Bürger in Schleiden am 18.11. zur Wahl gehen und warum sollen sie Ihnen als Neu-Eifeler und parteilosem Kandidaten das Amt anvertrauen?

Ich bin kompetent, habe Führungserfahrung und bin menschlich nah am Bürger. Im politischen Leben bin ich nicht verankert, so kann ich mich dann auch ganz direkt für die Bürger einsetzen statt für eine Partei. Und bevor mir nun wieder Parteienbashing vorgeworfen wird: Es gibt keine schlechten Parteien. Alle haben gute Vorschläge in den Rat eingebracht. Aber bei der Ausarbeitung und dem abschließenden Beschluss gab es dann doch Diskrepanzen. Vielleicht weil das Parteibuch dann doch eine Rolle spielt. Das ist mir nicht bürgernah genug.

Schlussfrage, Herr Stadler: Inwiefern würde es sich aus Ihrer Sicht auf die Stadt auswirken, wenn die Wähler Ihren Konkurrenten bevorzugten?

Ich habe die Befürchtung, dass, wenn wir einen CDU-Bürgermeister im Stadtgebiet haben, dass es dann weitergeht wie früher. Man muss sich das nur einmal rückblickend anschauen: In der Amtszeit vieler CDU-Bürgermeister hatten wir eine zunehmende Schuldenpolitik. Das hat sich bis zu Hergarten und später Meister so durchgezogen. Und Wahlaussagen, die jetzt gemacht werden, sind oft nach der Wahl nichts mehr wert. Solche Zusagen sind ja nach der Wahl häufig schnell vergessen. Ich erinnere mich da auch an die Schulfrage, die zum Bruch der CDU-FDP-Koalition führte.

Herr Stadler, wir bedanken uns für das Gespräch. [lys]

Das erste Interview mit den Kandidaten auf EIFELON:
Schleidener Bürgermeister-Wahl 2018: Die Kandidaten im Interview

16.11.2018PolitikSchleiden1 Kommentar Gast Autor

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  • Vielen Dank Herr Stadler, dass Sie meinen Eindruck von Ihnen bestätigt haben. Für mich – als eigentlicher SPD-Stammwähler – ist definitiv nur Herr Pfennings wählbar.

    Anstatt eigene Ideen, Konzepte und Lösungen zu präsentieren, haben Sie sich, Herr Stadler, die ganze Zeit nur an der CDU und Herrn Pfennings abgearbeitet. Das hat bei der Podiumsdiskussion bei Mayer`s angefangen und sich durch Ihren kompletten Wahlkampf gezogen. Und nur mal am Rande, sie präsentieren sich als Schützer der Eifeler Traditionen und kennen davon welche????? Das hinkt doch!
    Hoffen wir, dass die Wählerinnen und Wähler morgen 1) wählen gehen und 2) ihr Kreuz bei Ingo Pfennings machen zum Wohle von uns allen – CDU hin oder her!

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