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StädteRegion arbeitet mit Pferde-Tierheim zusammen

Kreise, Städtereg. Aachen: Mit einem „Pferde-Tierheim“ geht die StädteRegion Aachen im Tierschutz einen neuen Weg. Pferde, die ihren Besitzern aus Tierschutzgründen weggenommen werden müssen, bringt das Amt für Verbraucherschutz, Tierschutz und Veterinärwesen nun ebenso wie Hunde, Katzen oder Kleintiere zunächst unter. Auf dem Tierschutzhof der Gemeinnützigen Tierschutzgesellschaft Aachen (GTG) päppelt Tierschützerin Romy Lang sie mit ihrem Team wieder auf. Mit einem Schutzvertrag und gegen eine angemessene Schutzgebühr werden sie an Tierfreunde vermittelt, die ihnen ein gutes Leben bieten können. Bis es soweit ist, zahlt die StädteRegion für Unterbringung, Futter und die tierärztliche Versorgung.

Die StädteRegion Aachen arbeitet seit Dezember 2016 mit der GTG zusammen. Dr. Peter Heyde, Leiter des für den Tierschutz zuständigen Amts, ist mit der Lösung sehr zufrieden: „Die Pferde sind gut untergebracht und wir haben vor allem die Kontrolle darüber, was mit den Tieren passiert, wenn wir sie abgeben.“ Vor der Zusammenarbeit mit der GTG wurden beschlagnahmte Großtiere wie Pferde und Ponys bei Auktionen an den Höchstbietenden verkauft. In einzelnen Fällen wurden die Tiere wieder bei den Menschen vorgefunden, denen sie weggenommen wurden. Mit der Unterstützung der GTG finden sogar ängstliche und schwierige Pferde zu Menschen, die ihnen Zeit, Geduld und ein artgerechtes Zuhause bieten können. Fragt man Romy Lang, warum sie die StädteRegion Aachen unterstützt, sagt sie: „Wer einmal sieht, wie ein misshandeltes und verwahrlostes Pferd wieder aufblüht, weiß, warum ich diese Arbeit mache.“ Seit 2016 wurden 38 Pferde und Ponys untergebracht. 25 von ihnen konnten bereits in gute Hände vermittelt werden.

21.12.2018Land & LeuteKreise, Städtereg. Aachen0 Kommentare redaktion

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