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Abfallberater Lothar Mehren (r.) zusammen mit Abfallberaterin Karen Beuke und dem Garten- und Landschaftsarchitekt Thomas Hellingrath. [Foto: Kreis Euskirchen]

Kompostierbare Biofolienbeutel gehören nicht in die Biotonne

Euskirchen: Beim Euskirchener Stadtfest informierte die Abfallberatung des Kreises über ein Thema, das ihnen am Herzen liegt: Plastik in der Biotonne zu vermeiden. Mit der Aktion beteiligten sie sich an der deutschlandweiten Kampagne #wirfuerbio – gemeinsam gegen Plastik in der Biotonne viele Besucher zu erreichen. Als Publikumsmagnet entpuppten sich zwei aufgestellte Container. Einer mit frischen Bioabfällen, die am Kompostwerk Mechernich am Vortag angeliefert wurden. Nur Bioabfälle? Nein!

Hier wurden auch die Fehlwürfe, wie Plastikmüllbeutel, kompostierbare Biofolienbeutel, Jeans, Kartoffeln im Plastiknetz und zum Beispiel Babywindeln angeliefert und im Container dargestellt. Alles Störstoffe, die aus der Biotonne verbannt werden müssen. Ein zweiter Container zeigte die aus dem Bioabfall erzeugte Komposterde. Ein Qualitätsprodukt, das aufgrund der Störstoffe nur mit viel Aufwand und höheren Kosten erzeugt werden kann. In Kooperation mit dem LEADER-Förderprojekt „Rheinisches Zentrum für Gartenkultur“ wurde der, mit organischem Dünger befüllte Container mit insektenfreundlichen Pflanzen des Seeparks Zülpich bepflanzt.

Den meisten Besuchern war klar, welche Abfälle zu den klassischen Bioabfällen zählen. Dass Fleisch, Knochen, Fisch- und Wurstreste nicht dazu zählen, war für viele eine neue Erkenntnis. Dafür wurde gestaunt, dass die Zitrusfrüchte, wie Orangenschalen und Zitronenschalen und auch Schalen von gefärbten Eiern über die Biotonne entsorgt werden sollen. Auch die kompostierbaren Biofolienbeutel werden von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt. Hier muss die Kampagne weiter aufklären: Innerhalb des Produktionsprozesses der kreiseigenen Kompostierungsanlage werden „kompostierbare Beutel“ nicht sicher vollständig biologisch abgebaut. Diese Tüten erfüllen die Euro-Norm, wenn sich nach zwölf Wochen 90 Prozent der Tüte in Teile zersetzt haben, die kleiner als zwei Millimeter sind und wenn nach sechs Monaten mindestens 90 Prozent der Tüte biologisch abgebaut sind. Damit überschreiten diese Tüten die Verweildauer in dem Kompostwerk deutlich. Dort wird Kompost innerhalb von zwei bis vier Wochen hergestellt.

Somit müssen auch die „kompostierbaren Biofolienbeutel“ als Störstoffe aufwendig und kostenintensiv aussortiert und als Restabfall entsorgt werden. Als Alternative bekam jeder Besucher eine braune Papiertüte geschenkt, dazu Infomaterial und einen knallgrünen Mehrwegbaumwollbeutel zum umweltfreundlichen Einkaufen. Flyer und Tonnenaufkleber zum Thema werden von der Abfallberatung des Kreises zur Verfügung gestellt (Telefon 02251 – 15371; E-Mail: ). Flyer sind auch in allen Rathäusern des Kreises Euskirchen, dem Bürgerbüro Euskirchen und dem Abfallwirtschaftszentrum Mechernich ausgelegt. Informationen zur Kampagne gibt es unter www.wirfuerbio.de

10.5.2019LebenEuskirchen0 Kommentare redaktion

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