Schleiden: Sie heißen Gemeine Balsamtrüffel, Gerberei-Schwärzling oder Pappel-Grünling, sind schleimig, duftend oder einfach nur unauffällig. Manche leben wie die Trüffel stets im Verborgenen unter der Erdoberfläche. Andere schieben ihre Fruchtkörper aus dem Waldboden. Den meisten Naturliebhabern bekannt sind unter den Pilzen nur schmackhafte Hutpilze wie Marone, Steinpilz und Pfifferling, bei Gourmets die Schwarze oder die Weiße Trüffel. Im September war wieder Pilzinventur im Nationalpark Eifel und erstmals half dieses Jahr ein Trüffelhund bei der Suche.
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Im Einsatz für die Wissenschaft: Jule, der Border-Terrier-Mix, und Mischling Millie und können die geruchsintensiven Trüffel im Boden aufspüren. [Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Pardey]
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Manchmal sehen die Trüffel aus wie kleine Bodenkrümel. [Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Pardey]
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Tuber foetidum heißt die Stinkende Trüffel, eine der 15 im Nationalpark Eifel gefundenen Trüffelarten. [Foto: L. Krieglsteiner]
Die diesjährige Pilzsuche war erfolgreich. Mindestens 15 Trüffelarten wurden gefunden, insgesamt 70 neue Pilzarten waren das Ergebnis der Inventurwoche. „Für uns steht bei der Suche nach heimischen Trüffeln wie auch nach anderen Pilzen das Ziel im Vordergrund, den Artenbestand im Nationalpark möglichst vollständig zu erfassen“, so Dr. Andreas Pardey, kommissarischer Fachgebietsleiter Forschung und Dokumentation in der Nationalparkverwaltung Eifel. Schließlich müssen die nachfolgenden Wissenschaftlergenerationen für ihre Untersuchungen zur Entwicklung der Nationalparkwälder den Ausgangszustand des Gebietes kennen.
Pilze sind wichtige Bestandteile des Ökosystems Wald. Sie zersetzen verwelkende Pflanzen und Totholz und entwickeln auf diese Weise zusammen mit anderen Bodenorganismen die Humusschicht. In dieser stehen die Nährstoffe aus dem abgestorbenen Pflanzenmaterial wieder als natürlicher Dünger für Bäume, Sträucher und Kräuter zur Verfügung. Und mit vielen Pilzarten, den sogenannten Mykorrhiza-Pilzen, gehen Bäume und andere Pflanzen sogar enge symbiotische Lebensgemeinschaften ein, von denen beide profitieren. Während die Pilze die Wasser- und Mineralstoffversorgung der Pflanzen verbessern, versorgen diese die Pilze mit zuckerhaltigen Nährstoffen. Auch die Trüffel leben in enger Verbindung mit den Wurzeln ihrer Wirtspflanzen, bei denen es sich meist um Laubbäume handelt.
Bisher 1 Kommentar
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Phantasialand Eifel – alles was in einem Nationalpark verbotenist – inkl. Jagd und Forstwirtschaft – interessiert die NP Verwaltung nicht wirklich – Hauptsache man kann öffentlichkeitswirksam werben.
Ich zitiere aus obigem Artikel:
„Im Nationalpark Eifel ist das Sammeln von Pilzen verboten. Dort stehen – wie die Pflanzen und Tiere – auch alle Pilze unter strengem Schutz….“
und dann:
„…so Dr. Lothar Krieglsteiner, der zum wiederholten Mal im Auftrag der Nationalparkverwaltung Eifel auf Pilzsuche geht….“ und daneben ein Bild mit einer Trüffel auf der Hand…
also ich fühle mich ziemlich verar****
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