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Vier mal Open-Air-Kino bietet die Kulturfabrik TUFA in Trier. [Foto: Veranstalter]

TUFA Trier: Open-Air Kino, Creole Sommer, Stadtführungen und Konzerte

Umland, Trier: Musik, Kino, Theater, Kleinkunst – Im Kulturzentrum Tuchfabrik (Tufa) Trier ist auch im Sommer viel los. Vom 16. bis 18. August heißt es „Creole Sommer“. Wenn verschiedene kulturelle Traditionen sich mischen und daraus Neues entsteht, entwickelt sich creole-Musik. Mit dabei sind Ivan Ivanovich & The Kreml Krauts mit ihrem einzigartigen und hemmungslosen Mix aus Polka, Ska und russischer Folklore. Kat Baloun & Ralph Brauner bieten einen Mix aus Blues, Soul und Rock und als Abschluss steht Jeunesse Musicales RLP auf dem Programm. Der Höhepunkt des Creole Sommer ist das Konzert mit den jungen Teilnehmern des jährlich stattfindenden „Ethno-Camps“ – etwa 60 junge Menschen aus verschiedenen Ländern und vielfältigen Kulturen finden sich hier zusammen, um auf der Basis traditioneller Musik ihrer kulturellen Hintergründe offen und frei miteinander zu musizieren. Das Konzert bildet gleichzeitig den Abschluss des Creole Sommers in Rheinland-Pfalz.

Laue Sommernächte, einen kühlen Drink in der Hand und dazu gutes Kino: An jedem Mittwoch im August werden beim Open-Air-Kino im Hof der TUFA hochkarätige Filme gezeigt:

  • 7. August ca. 21:30 Uhr: Wildes Herz
  • 14. August ca. 21:15 Uhr: Der Flohmarkt von Madame Claire
  • 21. August ca. 21:00 Uhr: Stan & Ollie
  • 28. Augustca. 21:00 Uhr: 25 km/h

Kulturschaffende zeigen Besuchern ihr persönliches Trier. [Foto: Veranstalter]

Besondere Stadtführungen werden unter dem Titel „Meine liebe Scholle!“ – Heimat Trier angeboten. In der ältesten Stadt Deutschlands gibt es viel zu sehen: römische Baudenkmäler und eine weit zurückreichende Stadtgeschichte. Das alles gehört zu Trier, aber zu entdecken gibt es so viel mehr! Und wer könnte Ihnen die Stadt und ihre versteckten Highlights besser zeigen, als die Künstler, Tänzer, Schauspieler, Musiker und Autoren, die dort leben und arbeiten? Entsprechend des Kultursommer-Themas Heimat, setzen sich die Kulturschaffenden der Stadt mit der Frage ‚Was ist eigentlich Heimat?‘ auseinander – und haben gemeinsam einen Stadtrundgang der ganz besonderen Art erarbeitet: Meine liebe Scholle! Die Besucher erwarten unentdeckte Orte, spannende Kunstaktionen, aufregendes Schauspiel und vieles mehr rund um Trier, seine Geschichte, seine Menschen und das Gefühl von Heimat.

Meine liebe Scholle! lädt ein zu einer rasanten Entdeckungstour durch 2000 Jahre Zeit- und Stadtgeschichte und führt Sie dabei durch geheime Türen, verschlungene Wege und überrascht mit unvorhergesehenen Erlebnissen. Sie genießen ein Glas Wein, und plötzlich werden Sie Zeuge eines Verbrechens! Von hellen Gassen führt es Sie in unterirdische Keller, Sie sehen prunkvolle Bauten und schlafende Ausgrabungen, Sie treten aus einer Hintertür und erleben ein Konzert, soeben verköstigen Sie noch Häppchen und plötzlich erwachen vermeintlich leblose Figuren um Sie herum zum Leben…. Termine am 31. August, 1., 7. und 8. September.

Kunst gegen Bares heißt es am Donnerstag, 5. September. Zu sehen gibt es ganz unterschiedliche künstlerische Darbietungen: Zauberei, Akrobatik, Kabarett, Theater, Musik, Film, Varieté, Literatur, Pantomime, Stand Up, Clownerie, wissenschaftlicher Vortrag, Schulreferat, Chanson, Tanz, Instrumentalmusik – für den Schauspielmonolog bis zum Kabarettbrüller, für eigene Gedichte bis zur Eier-Jonglage im Kopfstand – eine typische Offene Bühne eben. Das KgB Prinzip ist ehrlich und direkt: Jedem Künstler wird ein Sparschwein zugeordnet, in das die Besucher den Betrag einwerfen, der ihnen die jeweilige Kunst wert ist. Die Auftretenden erhalten den kompletten Inhalt der Schweine. Der Performer mit dem meisten Geld wird zum Kapitalistenschwein des Monats.

Am Donnerstag, 3. Oktober, präsentiert sich das Duo Tagini-Merlino. Es zaubert das Lebensgefühl des Tangos auf die Bühne: Vor 100 Jahren in den Hafenbordellen der Metropole Buenos Aires am Rio de la Plata aus kreolischen, europäischen und afrikanischen Einflüssen entstanden, hat der Tango Argentino Anfang unseres Jahrhunderts die Salons der Aristokratie und in den sogenannten Goldenen Zwanzigern die Tanzpaläste der Großstädte erobert. Gabriel Merlino beherrscht das Bandoneon wie kaum ein Zweiter und gilt als einer der begnadetsten jungen Bandoneonisten der Welt. Die charismatische Solosängerin der weltbekannten »Tango Pasión« Show Vanina Tagini war und ist weltweit unterwegs und fesselt die Zuschauer vom ersten Ton an mit ihren seelentiefen Interpretationen der immer wieder leidvollen, gelegentlich süßen, immer aber unsagbar ergreifenden Tango-Kompositionen.

Das komplette Programm gibt es unter www.tufa-trier.de

26.7.2019KulturUmland, Trier0 Kommentare pg

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