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BI kritisiert die geplante Konzentrationszone Enzen

Zülpich, Enzen: Im Rahmen der erneuten Offenlage der Windkonzentrationszone bei Enzen können Betroffene und Anwohner noch bis zum 5. August ihre Bedenken gegen diese Flächenausweisung der Stadt Zülpich mitteilen.

In einem Brief forderte die Bürgerinitiative (BI) Menschen für Enzen Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen auf, die Planungen einer Windkonzentrationszone in der unmittelbaren Umgebung von Enzen nicht weiter zu verfolgen. Die zu geringen Abstandsflächen von unter 800 Metern zur Wohnbebauung würden negative gesundheitliche Folgen für die Bewohner nach sich ziehen. Die BI verweist auf die Aussage von Fachärzten, dass der von den Anlagen ausgehende Infraschall nachweislich bei zehn bis 30 Prozent der Menschen zu massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt. Die BI kritisiert, dass die Ausweisung der Konzentrationszone Enzen nicht notwendig sei, da im Bereich der bereits vorhandenen Windräder in Mülheim-Wichterich noch genügend Platz für weitere Anlagen bestünde. Hier wären aufgrund der ausreichenden Abstandsflächen zur Wohnbebauung eine weiter Ausweisung von Windradstellflächen für die Stadt ohne Gesundheitsgefährdung der Anwohner möglich. Außerdem verweist die BI auf den Einspruch der Stadt Zülpich gegen die im Erftkreis geplanten Windräder, die in etwa gleicher Entfernung zu Weiler in der Ebene errichtet werden sollen. Hier habe die Stadt selbst gegenüber dem Erftkreis auf die zu knappen Entfernungen zur Wohnbebauung hingewiesen.

In einem weiteren Schreiben an den Euskirchner Bürgermeister Uwe Friedl fordert die BI die Euskirchener auf, sich im Namen ihrer Bürger aus Elsig und Wisskirchen gegen die Pläne aus Zülpich auszusprechen. Es sei eine Frage der Fürsorge der Stadt für ihre Bürger, diese vor gesundheitlichen Schäden zu bewahren und Einwände gegen die Zülpicher Pläne vorzubringen.

29.7.2016Land & LeuteZülpich, Enzen0 Kommentare cpm

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