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Die "Schutzgemeinschaft Schall" informierte vor dem Kölner Dom über die Probleme Infraschall sensibler Menschen. [Foto: P. Jäger]

Infraschall-Geschädigte informierten auf der Kölner Domplatte

Umland, Köln: Am vergangenen Freitag versammelten sich Mitglieder der „Deutschen Schutz-Gemeinschaft Schall für Mensch und Tier e.V.“ (DSGS) vor dem Kölner Dom, um mit einer Mahnwache auf das Problem von Infraschall empfindlichen Menschen aufmerksam zu machen.

Generell müsse man den natürlichen Infraschall, der in der Natur zeitweise entsteht – wie z.B. Meeresrauschen, Gewitter etc. – von technisch erzeugtem Infraschall unterscheiden. Dem technisch erzeugten, periodischen und impulshaltigen Infraschall der Windräder könne man nicht ausweichen. Er durchdringt auch das dickste Mauerwerk von Gebäuden. Gerade der niedrige Frequenzbereich zwischen 0.1- 8 Hertz sei für die menschlichen, aber auch tierischen Organe bei dauerhafter und hoher Dosis extrem gefährlich, so Peter-Paul Jäger, Vorsitzender des DSGS e.V.

Bis zu einem Drittel der Bevölkerung reagiert, genetisch bedingt, auf die Dauerbelastung mit technischem Infraschall und entwickelt Krankheits-Symptome.
Kritiker äußern sich nicht selten ungläubig gegenüber den Betroffenen, weil sie selbst nicht empfindlich auf die langen Schallwellen reagieren oder in einer Umgebung ohne Windanlagen leben.
Bei der Mahnwache auf der Kölner Domplatte informierten Schall-Betroffene, Windradkranke und Unterstützer die Passanten und Bürger. Sie führten intensive Gespräche über die gesundheitlichen Auswirkungen, wie sie in der Nähe von Windanlagen auftreten. Dabei klärten sie über die teilweise schweren und bleibenden Schäden auf, die durch die Dauerbelastung –  selbst in behördlich erlaubten Abständen – verursacht werden können und forderten im Namen der Betroffenen den sofortigen Ausbaustopp von Windräder und die Stilllegung von gesundheitsgefährdenden Altanlagen.
Mehr zum Thema hier .

4.10.2019Land & LeutePolitikUmland, Köln0 Kommentare cpm

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