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Globale Entscheidungen sollten nur auf wissenschaftlich gesicherten Thesen beruhen, fordern Klimawissenschaftler von der UN. [Foto: WikiImages]

500 Wissenschaftler widersprechen UN: Es gibt keinen Klima-Notfall

Umland: Während in Euskirchen und Zülpich, Aachen und Düren die Schüler, wie in ganz Deutschland, auf die Straße gehen, hatte ihre Ikone Greta, ihren großen Auftritt vor der Generalversammlung der UN.

Während das sechzehnjähriges Mädchen in New York die Nationen der Welt und ihre Regierungen verbal attackiert und forderte „Unite behind the science“, (Hört auf die Wissenschaft) haben 500 internationale Wissenschaftler in einer Deklaration an den UN Generalsekretär Guterres darauf aufmerksam gemacht, dass es jenseits des Mainstreams heftige wissenschaftliche Zweifel an der Notwendigkeit zur Panik über eine angeblich katastrophale Erwärmung der Erde gibt.

In dem ursprünglich von Professor Guus Berkhout aus den Niederlanden initiierten und als „Europäische Klimadeklaration“ (ECD) bezeichneten Brief haben sich neben Wissenschaftlern aus 13 europäischen Ländern weltweit Klimaforscher und Experten aus zehn weiteren Ländern der Deklaration angeschlossen. Liste der Unterzeichner, Stand 26. September,

In dem Offenen Brief warnen die internationalen Experten, dass die allgemein verbreiteten aktuellen Klimamodelle, welchen die internationale Politik zur Zeit folgt, ungeeignet seien, daraus weitreichende Konsequenzen für eine globale Klimapolitik abzuleiten:

Es sei grausam und unklug, die Verschwendung von Billionen Dollar auf der Grundlage der Ergebnisse solcher unreifen Modelle zu befürworten. Die derzeitige Klimapolitik untergräbt das Wirtschaftssystem sinnlos und schwer und gefährdet das Leben in Ländern, denen der Zugang zu bezahlbarem, kontinuierlichem Strom verwehrt ist.

Die Wissenschaftler fordern Guterres dringend auf, in der UN eine Klimapolitik zu verfolgen, die auf solider Wissenschaft, realistischer Wirtschaftlichkeit und der ernsthaften Sorge um diejenigen beruht, die durch kostspielige, aber unnötige (CO2) Minderungsversuche geschädigt werden.

Politisch wichtig sei es, als Entscheidungsgrundlagen nicht nur die Forschungsergebnisse der Mainstream-Wissenschaftler heranzuziehen. Vielmehr müssten auch die Arbeiten solcher Forscher eingehend analysiert und diskutiert werden, die den derzeit dominierenden Klimamodellen dezidiert kritisch – und zwar auf der Basis seriöser wissenschaftlicher Analysen – gegenüberstehen.

Zu einer wirklich wissenschaftliche Arbeit gehöre es unabdingbar, auch „Gegenmeinungen“ angemessen auszuwerten. Die Wissenschaftler fordern daher ein „konstruktives Treffen auf höchster Ebene zwischen Weltklasse-Wissenschaftlern auf beiden Seiten der Klimadebatte“.

Anschließend formulierten die Unterzeichner ihre Thesen zum „Klimawandel“:

Welche Faktoren sorgen für eine Erwärmung?

Das geologische Archiv zeigt, dass das Klima der Erde sich fortwährend gewandelt hat, seit der Planet existiert. Es gab immer natürlich auftretende Warm- und Kaltphasen. Die letzte Kälteperiode der ‚Kleinen Eiszeit‘ endete erst um das Jahre 1850. Daher ist es keine Überraschung, dass wir derzeit eine Erwärmungsperiode erleben.

Die Erwärmung verläuft erheblich langsamer als bisher vorhergesagt

Die Welt hat sich mit weniger als der Hälfte der ursprünglich vorhergesagten Rate erwärmt und mit weniger als der Hälfte der Rate, die auf der Grundlage des anthropogenen Nettoantriebs und des Strahlungsungleichgewichts zu erwarten war. Das sagt uns, dass wir weit davon entfernt sind, den Klimawandel zu verstehen.

Die Klimapolitik stützt sich auf qualitativ unzureichende Modelle
Die verwendeten Klimamodelle weisen viele Mängel auf und sind als politische Handlungsvorlagen nicht plausibel. Außerdem übertreiben sie höchstwahrscheinlich die Wirkung von Treibhausgasen wie CO2. Zusätzlich ignorieren sie die Tatsache, dass die Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 von Vorteil ist.

CO2 ist pflanzliche Nahrung und damit eine Grundlage allen Lebens auf der Erde
CO2 ist kein Schadstoff. Es ist die wesentliche Grundvoraussetzung für alles Leben auf der Erde. Die Photosynthese ist ein Segen. Mehr CO2 ist vorteilhaft für die Natur und umweltfreundlich für die Erde: Zusätzliches CO2 in der Luft fördert das globale Wachstum pflanzlicher Biomasse. Die Erde wird grüner. Es ist auch gut für die Landwirtschaft und erhöht den weltweiten Ernteertrag.

Die globale Erwärmung hat auf der Erde Naturkatastrophen nicht verstärkt

Es gibt keinerlei statistische Belege dafür, dass es durch globale Erwärmung zu stärkeren Hurrikans, Überschwemmungen, Dürren und ähnliche Naturereignissen kommt oder dass diese häufiger werden. Dagegen sind Maßnahmen zur Minderung des CO2-Eintrags ebenso schädlich wie kostspielig. Windturbinen beispielsweise töten Vögel und Insekten und Palmöl-Plantagen zerstören die Artenvielfalt der Regenwälder.

Klimapolitik muss bei ihren Entscheidungen die wissenschaftlichen und ökonomischen Realitäten berücksichtigen

Es gibt keinen Klima-Notfall. Daher gibt es keinen Grund für Panik und Alarm. Die Unterzeichner sprechen sich mit höchstem Nachdruck gegen die schädliche und unrealistische ‚Null-CO2-Politik‘ aus, die bis zum Jahr 2050 vorgeschlagen wurde. Wenn sich in Zukunft bessere Möglichkeiten ergeben, haben wir genügend Zeit, Maßnahmen zu überlegen und Anpassungen vorzunehmen. Das Ziel der internationalen Politik sollte es sein, zuverlässige und bezahlbare Energie zu jeder Zeit und auf der ganzen Welt verfügbar zu machen.

Die Klima-Deklaration (englisch)

Die Klima-Deklaration (deutsch)

Das Ende der Wissensgesellschaft? (Anstelle eines Kommentars)

„Kein Mensch, der seine Sinne beisammen hat, würde sich von einem 16-Jährigen, dem die Eltern zu Weihnachten einen Anatomieatlas geschenkt haben, den Blinddarm rausnehmen lassen. Kein Mensch, der für sich und seine Familie ein Haus bauen will, würde einen 16-jährigen Architekten anheuern, der bis jetzt nur Sandburgen gebaut hat. Und kein Mensch, der einen Hedgefond von einem Bausparvertrag unterscheiden kann, würde einem 16-Jährigen sein Vermögen anvertrauen. Aber wenn es um das Klima und die Welt, in der wir leben, geht, mutieren lärmende Kinder plötzlich zu geschätzten Propheten eines bevorstehenden Untergangs.“ Henryk M. Broder (Achgut)

4.10.2019PolitikUmland3 Kommentare cpm

Bisher 3 Kommentare
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  • Was soll denn dieser Unfug? Es gibt doch wohl keinen vernünftigen Zweifel mehr am menschengemachten Klimawandel, und dass der Notfall längst eingetreten ist, ist auch klar.

    • Ist das so ?
      Wieviele wissenschaftliche Abhandlungen haben sie gelesen und ausgewertet ?
      Welche Studien haben SIE persönlich durchgeführt um dies zu beurteilen ?
      Zudem bleibt die Frage : Glauben oder Wissen sie dies so genau ?

      „Beim Weggehen aber sagte ich zu mir: ‚Verglichen mit diesem Menschen bin ich doch weiser. Wahrscheinlich weiß ja keiner von uns beiden etwas Rechtes; aber dieser glaubt, etwas zu wissen, obwohl er es nicht weiß; ich dagegen weiß zwar auch nichts, glaube aber auch nicht, etwas zu wissen. Um diesen kleinen Unterschied bin ich also offenbar weiser, dass ich eben das, was ich nicht weiß, auch nicht zu wissen glaube.‘ Von da ging ich zu einem anderen, den man für noch weiser hält als jenen. Dort bekam ich genau denselben Eindruck und machte mich auch bei diesem und dann noch bei vielen anderen unbeliebt. Daraufhin fuhr ich nun der Reihe nach fort und merkte dabei mit Betrübnis und Erschrecken, dass ich mir immer mehr Feinde machte.

      „Sokrates“

  • Jam am 5.10.19 um 18:28 (#363)

    Ich find‘s interessant, dass sich die andere Gilde von Wissenschaftlern endlich offiziell zu Wort gemeldet und an die UN gewandt hat, um einen anderen Aspekt zur Klimasituation darzulegen. Nicht weil ich zu 100% dahinterstehe, sondern damit sich daraus ein faktengetragener Schlagabtausch entfalte, der belegen möge, ob die jetzt wahrnehmbare Klimaentwicklung auf der Erde maßgeblich durch den Menschen herbeigeführt wurde… oder auch nicht!
    Das hätte m.E. auch den Vorteil, dass die Politik einheitliche Randbedingungen zur Verfügung hätte, um sinnvoll und zielgerichtet zu agieren… und ohne Energien und Ressourcen in pseudorelevante Maßnahmen investieren zu müssen.
    Davon unberührt bleibt natürlich das Bestreben, unsere Autos sauberer zu machen sowie logischerweise weitere Emissionen zu vermeiden, die dem Menschen und der Umwelt schaden!

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