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Schwarzstorch-Vorkommen in der Umgebung der Windkonzentrationszone sprechen gegen ein Repowering. [Foto: privat]

Demo und Erörterungstermin zu WEA Blankenheim

Euskirchen: Am kommenden Dienstag, dem 21. Mai, ab 10.00 Uhr, findet im Kreishaus Euskirchen der Erörterungstermin zu den Einwendungen gegen die in Blankenheim zwischen den Ortsteilen Rohr, Reetz und Mülheim geplanten 230-Meter-Windräder statt. Die „IG gegen Windkraft Mülheim/Reetz“ (BI) hat bereits für 9.15 Uhr vor dem Kreishaus zu einer Demonstration aufgerufen.

Die Kaller Firma Kever plant, für die kreiseigene Energie Nordeifel (ene) in der Konzentrationszone Blankenheim Rohr / Reetz vier ca. 230 m hohe Windräder zu errichten. Der Antrag der Kever liegt der zuständigen Behörde des Kreises Euskirchen nun zur Genehmigung vor. Gegen die Windradplanung gibt es in den betroffenen Blankenheimer Ortsteilen heftigen Widerstand. Schon 2017, als die ersten Pläne aktuell wurden, haben sich über 1.000 Blankenheimer gegen das Projekt ausgesprochen. (EIFELON berichtete)

Am kommenden Dienstag soll nun über die eingegangenen Einwendungen gegen die Windparkplanung verhandelt werden. Im Vorfeld sind auch diesmal wieder über 500 Stellungnahmen gegen dieses Vorhaben von Bürgern beim Kreis Euskirchen eingereicht worden. Es verspricht also eine lange Sitzung zu werden.

Der „NABU Euskirchen“ und die „Naturschutzinitiative e.V.“ gaben ebenfalls eine umfangreiche Stellungnahme ab. In dem nun vorliegenden Genehmigungsantrag seien die Auswirkungen der Windenergieanlagen auf die schützenswerte Landschaft der Rohrer Kalkmulde, die angrenzenden Schutzgebiete und die betroffene Tier- und Pflanzenwelt  nicht angemessen beurteilt worden. Die vorgelegten Gutachten, z.B. im Bereich des Artenschutzes seien in wesentlichen Teilen unzutreffend, fehlerhaft und insgesamt nicht rechtskonform. Eine Genehmigung für den Bau der vier WEA wäre so nicht zu rechtfertigen, führen die Naturschutzverbände aus.

17.5.2019Land & LeuteEuskirchen0 Kommentare cpm

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